Defragmentieren, was bringt es wirklich

Defragmentiert ihr regelmäßig eure HDD's

  • Ja. Mit dem Windowseigenen defrag

    Stimmen: 45 35,4%
  • Ja. Ich nutze dazu O&O Defrag

    Stimmen: 53 41,7%
  • Ja, Ich nutze aber ein anderes Tool

    Stimmen: 19 15,0%
  • Nein, fin ich unnötig

    Stimmen: 10 7,9%

  • Umfrageteilnehmer
    127

10tacle

Admiral
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Juni 2003
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8.918
Ich war heute bei nem alten Kumpel und der nörgelt mir die Ohren voll das sein Rechner so richtig langsam wäre obwohl er doch ein Pentium IV 2,8GHz mit 768MB Ram usw. hätte. Nach ner weile fragte ich ihn wann er denn das letzte mal seine Festplatten defragmentiert hatte. Er sagte nur "Wie, muss man das bei aktuellen Systemen mit Windows XP immer noch machen. Dachte das würde seit Windows 98 der Vergangenheit angehören."

So hat er 2 Festplatten als Massenspeicher die ca. 2 Jahren alt sind und noch NIE defragmentiert.

Nachdem er es getan hatte (dauerte ca. 5Std.) lief das System merklich schneller. Der Windows Start und das öffnen von Programmen lief nun endlich in Relation zu seinem System.

Leider gibt es mehrere Leute die denken, dass das Defragmentieren der Festplatten unnötig sei.
Ich dachte selber bis vor ~15Monaten so bis ich in der c't oder so lass das es wirklich was bringt. Danach hab ich meine 3 120er Platten defragmentiert und auch bei mir lief das System danach merklich schneller. Seit Ende 2003 nutze ich dafür das Tool O&O Defrag was ich wirklich jedem nur empfehlen kann.

Jetzt hab ich mir aber mal die Frage gestellt, welchen Vorteil bringt es in Zahlen ausgedrückt. Um wieviel Prozent verlangsamt sich ein System mit fragmentierter Festplatte? Gibt es dazu irgendein Artikel, ich hab leider keinen dazu gefunden.

Mein Subjektives Empfinden sagt mir das mit defragmentierter HDD die Programme selber schneller öffnen aber auch Word oder Excel Dokumente lassen sich schneller öffnen. Ein Ordner mit mehreren Bildern lässt sich mit IrfanView z.B. schneller durchschauen, es ruckelt net zwischen Bild A und B.

Wie macht ihr das? Pflegt ihr euer System und defragmentiert regelmäßig oder ist euch das Wurscht?
 
Zuletzt bearbeitet:
Zum Defragmentieren setzte ich O&O ein, allerdings hab ich den automatischen
Scheduler gleich nach der Installation mit rausgeschmissen.

Auf der Windows-Partition (2GB, 1GB voll) liegen bei mir das XP-Pro und alle
Programme die ich so nutze. Swapfile liegt auf 'ner anderen Partition, Tempfiles
von Firefox und Windows landen alle auf 'ner kleinen Ramdisk. Insofern hält sich
die Fragmentierung auf C:\ in Grenzen, und ich defragmentiere nur einmal
direkt nach der Installation aller Programme.

Anders sieht's auf den Daten- und Arbeitspartitionen aus. Dort lohnt es sich
schonmal, Defrag drüberzujagen. Auf E:\ liegt zB eine Modfile-Datenbank mit
etwa 150.000 Dateien. Alle so um die 20kb-2MB groß. Der Unterschied zwischen
Such-Zugriffen in dem Archiv kann fragmentiert/defragmentiert schon mal
MINUTEN ausmachen! :lol: Da lohnt es sich echt, ab und zu mal Defrag
drüberlaufen zu lassen.

-Ronny
 
Ich reinige täglich meine Festplatte:
bisherige Tool's
RegCleaner
Registry Healer
Zur Zeit auch TuneUp 2004
dann Datenträgerbereinigung
Scandisk
Defrag

Ausserdem leere ich täglich die Cache's der Browser.

Mein System ist O.K.
(Das langsamste ist Windows selbst)
 
jeden tag halte ich für übertrieben.

ok ich lasse auch fast jeden tag regsupreme und alle woche etwa adaware drüberlaufen, aber defrag mach ich nur ab und an mal. mal mach ich es, dann mal nen monat später, mal 3 monate später.

je nachdem ob ich viel installiert habe oder nicht, bzw ob ich dran denke oder net zu faul dazu bin. dauert ja auch einige zeit bei 240gb.
 
Also ich persönlich nutze Diskeeper 8.0 Professional von Executive Software, bin auch sehr zufrieden damit.
Bevor ich immer defragmentier lösche ich immer ale Tempdatei und alle Browsercache's, dadurch hat man gleich ein Paar MB's mehr und es sind nicht so viele Dateien fragmentiert. :D
 
Nutze zwar auch O&O, dennoch fehlt in der Umfrage zumindest noch Diskeeper (der in einer Lite Version in Windows XP integriert ist) und vielleicht noch Norton, andere Defragmentierer kenne ich nicht. Defragmentiert wird bei mir im Stealth Modus mehrmals wöchentlich (dauert vielleicht 1 Minute). Place und Name Modus wird dann einmal wöchentlich ca. angewandt, nachdem alle temporären Dateien entfernt und RegCleaner sowie Spybot durchgeführt wurden.
 
Diskkeeper. :D Wegen dem Teil gab es damals Zoff, als M$ deren
Defrag-Engine (in einer Lite-Version) in XP integriert hatte.
Angeblich wird die Firma, die das Teil entwickelt hat, von Scientology
geleitet/verwaltet/was-auch-immer. Was wiederum dem
Verfassungsschutz hier in DD nicht schmeckte.
Googlet mal nach diskkeeper AND scientology , findet jede Menge
interessante Links. :lol:

-Ronny
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich konnte bisher auch nach jeder Defragmentierung eine deutliche Geschwindigkeitssteigerung feststellen. Dennoch halte ich es für unnötig, da die Fragmentierung der Festplatte schon nach wenigen Wochen wieder das alte Maß erreicht hat. Deshalb finde ich, daß die Belastung der Festplatte bei stundenlangem Defragmentieren in keiner Relation zu der kurzzeitigen Geschwindigkeitssteigerung bei einer defragmentierten Platte steht. Wollte man den Grad der Fragmentierung ausreichend niedrig halten, so müßte man 2 mal pro Woche oder noch öfter defragmentieren. Deshalb defragmentiere ich nur, wenn ich es wirklich für dringendst nötig halte.
Ich gehe davon aus, daß kaum jemand meiner Meinung sein wird, (berechtigte!) Kritik ist also wilkommen :D

Ich habe allerdings noch zwei nützliche Tools, die hilfreich sein könnten: Sie heißen Buzzsaw und Dirms
Buzzsaw ist ein "on the fly"-Defragger, der im Ruhezustand des Rechners im Hintergrund Defragmentiert. Es ist dafür da, nach der Defragmentierung die erneute Fragmentierung der Festplatten einzuschränken und so mehr Zeit zu gewinnen, bis die Platten wieder defragmentiert werden müssen.
Dirms ist ein Kommandozeilen-Defragmentierer, der schneller und effizienter als die üblichen Programme arbeitet. Wie das funktioniert steht in der beigelegten Hilfe.
Beide Tools sind übrigens Freeware.

Gruß,
the Interceptor
 
Zuletzt bearbeitet:
@WhiteShark
Durch das tägliche dauert es nie lange.
Wäre vielleicht besser wenn OO Defrag auch für ME gäbe.
Aber was ich testete war für NT Kern. :mad:
 
Herrmann schrieb:
@WhiteShark
Durch das tägliche dauert es nie lange.
Wäre vielleicht besser wenn OO Defrag auch für ME gäbe.
Aber was ich testete war für NT Kern. :mad:
naja, bei mir wäre es schon störend. der defrag von winxp ist da ziemlich blöde.
am liebsten würde ich es so machen, alle platten markieren, defrag anklicken und er defragt sie alle nacheinander.
aber nein, man mussjede platte einzeln nacheinander defragmentieren. schon nervig.

ist das beo oo auch so ? und braucht des auch 15% freien plattenplatz ?
weil wenn ne partition 30gb groß ist, dann müsstgen da 4,5gb frei sein, was oftmals nicht der fall ist.
 
das ist ja wunderbar. und brauch ich da auch 15% freien platz um optimale ergebnisse zu erhalten ?
 
Mal ne Zwischenfrage:
Wie sieht das eigentlich bei einem Raid-0 System aus, das man in 4 Partitionen eingeteilt hat.
Die Daten werden ja immer woanders hingeschrieben, insofern müßte doch so ein System für eine Fragmentierung recht anfällig sein.
Berücksichtigen das überhaupt die Defrag-Programme ?
 
WhiteShark schrieb:
naja, bei mir wäre es schon störend. der defrag von winxp ist da ziemlich blöde.
am liebsten würde ich es so machen, alle platten markieren, defrag anklicken und er defragt sie alle nacheinander.
aber nein, man mussjede platte einzeln nacheinander defragmentieren. schon nervig.
Kannst du zum Beispiel mit meiner "def.cmd" ganz easy per Start/Ausführen/ def c: d: e: f: y: x: anstoßen.

Code:
@echo off
title Defragmentierung
if "%1"=="" goto hint
set name=%homedrive%%homepath%\Defragmentierungsbericht vom %date%.txt
set tmpname=%temp%\%date%defrag
md %tmpname%
set dname=%tmpname%\defrag.txt
:anfang
if "%1"=="" goto ende
now Ueberpruefung von %1 beginnt
now Ueberpruefung von %1 beginnt >> "%name%"
defrag %1 -a -v > "%dname%"
if %errorlevel%==0 goto passt
goto hint2
:passt
findstr /c:"sollte defragmentiert werden" "%dname%" >nul
if %errorlevel%==0 goto dodef
if %errorlevel%==1 goto nodef
:nodef
type "%dname%" >> "%name%"
now %1 wird nicht defragmentiert
now %1 wird nicht defragmentiert >>"%name%"
goto schleife
:dodef
type "%dname%" >> "%name%"
now %1 wird defragmentiert
now %1 wird defragmentiert >> "%name%"
defrag %1 -v >>"%name%"
goto schleife
:schleife
shift
goto anfang
:hint
echo Fehler: %1 ist kein Gueltiger Parameter
echo Beispiel def c: d: e:
goto ende2
:hint2
echo Fehler: %1 ist kein Gueltiger Parameter
echo Beispiel def c: d: e:
goto schleife
:ende
now Beendet 
now Beendet >> "%name%"
echo. >> "%name%"
echo. >> "%name%"
:ende1
del %dname%
rd %tmpname%
:ende2
title Defragmentierung beendet

Sie erzeugt einen Bericht in deinem Profilverzeichnis, z.B: Defragmentierungsbericht vom 28.08.2004.txt. Die Partitionen werden allerdings nur defragmentiert, wenn dies von Defrag empfohlen wird.

Die Batch setzt die NOW.EXE aus dem Windows Server 2003 Reskit voraus. NOW.EXE ist ein ECHO-Ersatz, der erst Datum und Zeit ausgibt, und sich danach wie ein normales echo verhält.

Die Programmzeile "now Batch beendet." würde also

Sat Aug 28 23:10:18 2004 Batch beendet.

ausgeben. Ohne Reskit sind alle vorkommen von NOW durch echo %date% %time% zu ersetzen, sonst gibt es Fehlermeldungen.

J3x
 
ich werd das mal testen. wo müsste ich die now.exe hinkopieren ?
und ist die now.exe auf der win2003 cd drauf ?

danke aber für den tip und den code.
 
danke für den link. ich ziehe mir das komplette reskit, hab ja dsl und schaden kann es nicht. vll brauch ich ja irgendwann noch andere sachen davon.
 
Ich benutze O&O regelmässig und das heisst 1x in der Woche. Ich finde defragmentieren macht die Platte schneller. Das Teil ist echt gut und ich bin sehr zufrieden damit.
 
und mich interssiert auch ob o&o wirklich merklich besser oder schneller defragmentiert und ob oo auch 15% freien speicherplatz benötigt um ein optimales ergebniss zu haben.
 
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