Defragmentieren, was bringt es wirklich

Defragmentiert ihr regelmäßig eure HDD's

  • Ja. Mit dem Windowseigenen defrag

    Stimmen: 45 35,4%
  • Ja. Ich nutze dazu O&O Defrag

    Stimmen: 53 41,7%
  • Ja, Ich nutze aber ein anderes Tool

    Stimmen: 19 15,0%
  • Nein, fin ich unnötig

    Stimmen: 10 7,9%

  • Umfrageteilnehmer
    127
Nein soviel ich weiss brauchst du nicht mindestens 15% freier Speicherplatz.
O&O Defrag gibt die die möglichkeit auch 6 verschiedenen Arten deine Festplatte zu optimieren. Am besten du probierst es mal aus und bildest dir deine eigene Meinung.
 
ok danke auch für die infos.
werd des gleich morgen mal testen. heute lieber nichtmehr, bin eh schon zulang wach, muss morgen um halb 6 wieder aufstehen :-)

karma gibt es auch noch von mir in 24stunden, vorher gehts leider net :-)
 
"15% freier Speicherplatz":

Diese Angabe ist beim XP-Defrag nicht wirklich richtig: Es ist eher als Faustregel zu sehen. Genaugenommen hängt der "notwendige Freie Speicherplatz" auf NTFS-Partitionen eher von den darauf gespeicherten Dateien ab. Wenn die größte Datei auf der Platte 12 KByte groß ist, dann reicht es vollkommen aus, wenn du 4 freie Cluster (16Kbyte) Platz auf der Platte hast, bei einer Partition im Gbyte Bereich wären das keine 0,01%. Wenn jedoch die Größte Datei 10 Gbyte groß ist, dann benötigst du mindestens 10 Gbyte + 1 Cluster freien Speicherplatz. Auf einer 30 Gbyte Partition wären das also 33,33%. Das liegt daran, das ein Schreibzugriff auf NTFS erst vollständig abgeschlossen sein muss, bevor die Erfolgsmeldung den MFT aktualisieren kann, der dann erst den vorherig belegten Platz freigibt. Da OO nur die Funktionen des NTFS-Treibers nutzt, also nicht direkt auf die Hardware zugreift, beötigt es genau so viel freien Platz.

Anders sieht die Sache bei FAT32 Laufwerken aus, hier reicht 1 Freier Cluster aus weil hier auch eine Aktualisierung der FAT zulässig ist, bevor der Schreibvorgang vollständig abgeschlossen ist, der FAT wird also nach jedem einzelnen Cluster aktualisiert.

Sowohl für beide Dateisysteme wie auch die Defragger gilt, das je mehr freier Speicherplatz auf einem Datenträger vorhanden ist, desto schneller geht die Defragmentierung vonstatten. Je näher du am minimum des notwendigen freien Speichers bist, dest länger dauert es, weil hier die selben Daten teilweise x-mal auf der Platte verschoben werden müssen, bis sich die "Optimale" Reihenfolge erzielen lässt.

OO und Geschwindigkeit: Je nach verwendeter Optionen ist es immer schneller, mal schneller, oder auch Langsamer als das XP-Defrag.

OO bietet viele Spezielle Defragmentierungsoptionen, zum Beispiel die nach "Änderungsdatum". Die erstmalige Defragmentierung mit dieser Option kann auf großen Platten schon ziemlich Lange dauern. OO Ordnet die Dateien dann nach dem Schema an, die Dateien mit dem ältesten Änderungsdatum an den Anfang (der Schnelle Bereich) der Platte anzuordnen, je weniger das Anderungsdatum zurückliegt, desto weiter am Ende der Platte befinden sich die Dateien. OO geht hier von der Annahme aus, das Dateien die sich längere Zeit nicht geändert haben, das auch in Zukunft nicht tun werden. Sie an den Anfang der Platte zu legen, verhindert, das sie in einem Zukünftigen Durchgang nochmals verschoben werden müssen. Bei den Dateien am ende der Platte, deren Änderungsdatum am aktuellsten ist, ist eine tatsächliche Änderung für das fragmentieren der Platte dann nicht mehr ganz so kritisch, da sich das ganze dann ja am ende der Platte abspielt. Beim nächsten Aufruf von OO muss dann unter Idealen Bedingungen nur das letzte halbe GByte der Daten neu angeordnet werden.

Ich persönlich halte diese ganzen Spezialdefragmentierugen für relativ überflüssig. Dazu kommt noch, das OO mit dem Boot-Prefetching von XP schon mal kollidiert, XP schreibt die zum Start notwendigen Datein in nach einem ausgeklügelten System ca. alle 3 Tage an den Anfang der Platte, OO schiebt sie wieder sonstwo hin, da kann es schonmal vorkommen, das Windows nach Stundenlanger OO Defragorgie 20 Sekunden länger zum Booten braucht, und sich die Standardanwendungen erst ungewohnt spät öffnen, in dem Fall hat man es mit den OO-Optionen wohl übertrieben.

J3x
 
O&O Defrag all the Way. Nachdem ich Diskkeeper getestet habe und in O&O dort dann alles total durcheinander angezeigt wurde, hab ich es sofort wieder runtergeschmissen. Ansonsten kann ich nur noch Speeddisk von Symantec empfehlen, nur das erreicht eine ähnliche Leistung wie O&O. PerfectDisk 6 habe ich auch getestet, sah auch ganz gut aus, aber das hatte mir zu wenig Optionen.
Übrigens gibt es da ein Vergleichstest von verschiedenen Defraggern irgendwo, dort war deutlich zu sehen dass nach einen Defrag mit O&O das System viel schneller war als mit z.B. Diskkeeper. Leider dauert ein Defrag mit O&O auch fast doppelt so lange.
 
Was interessant und effektiv ist, was Defragmentierung anbetrifft, ist eine Offline-Defragmentierung, d.h., eine Defragmentierung einer Systempartition nicht unter dem laufenden Betriebssystem, weil dabei immer Teilbereiche des Dateisystems ausgespart werden. Der Unterschied zwischen Offline-und Online-Defragmentierung ist nicht unerheblich und läßt sich z.B. auch direkt aus der grafischen Darstellung der (De)Fragmentierung ersehen.Wenn man nicht mehrere Betriebssysysteme auf der Platte hat, muss natürlich die Offline-Defragmentierung von einem anderen Datenträger aus angestoßen werden. Eine gute Möglichkeit bietet hier : DefragManager von :

http://www.winternals.com/es/solutions/DefragManager.asp

der auf der Basis einer PE-Builder-CD gestartet wird.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich nutze Norton Speeddisk und merke schon eine gewisse verbesserung der Leistung. Insbesondere bei Programmen, die ich häufiger nutze.
 
hi,
ich wollte mal fragen, was ihr denn auswählt wenn ihr mit 0&0 Defrag Defragmentiert. Das gibt es ja soviel Stealth, Space etc.
Und wo ist da der Unterschied zu "optimiere System"?

MFG Psylo
 
@DaPsylo,
da ich auch O&O Defrag benutze,hier ein Tip.
Defrag mit Space 2x die Woche,Defrag mit Name 1x im Monat,
dabei wird die Platte komplett nach den installierten
Programmen defragmentiert,sodas alle Programmteile
zusammen sind.
Auch sollte man bedenken,das,wenn man zu oft(täglich)
defragmentiert, die Platte mit der Zeit darunter leiden könnte.

mfG bennue
 
Defragmentieren -> ja, auf jeden Fall. Die Vorteile wurden ja schon genannt.
Ich selber mache das so alle 2-3 Wochen 1mal.

Nun noch zu der Geschichte, man soll nicht so oft defragmentieren, es schadet der Festplatte.
Gegenargument: Bei einer fragmentierten Platte liegen die Daten zusammenhangslos und gestreut herum. Die Schreib/Lese-Köpfe müssen für den gleichen Vorgang wesentlich öfter in Bewegung gesetzt werden, als bei einer defragmentierten Platte. Damit entsteht eine höhere Belastung für den Motor des Schreib/Lesekopfes.
Dann doch lieber einmal öfters defragmentieren.
 
bennue schrieb:
[...]Defrag mit Name 1x im Monat,
dabei wird die Platte komplett nach den installierten
Programmen defragmentiert,sodas alle Programmteile
zusammen sind.[...]
Theoretisch ist diese Methode gar nicht mal so schlecht, die Verzeichnisanzeige im Windows-Explorer profitiert ganz erheblich davon.
Bei Windows-Anwendungen sieht die Sache allerdings ganz anders aus: Hier gibt es, bis auf sehr kleine Anwendungen, kaum Programme, die alle Benötigten Dateien in ihrem Installationsverzeichnis lagern. Stattdessen werden DLL´s aus Windows\System32, \Programme\Gemeinsame Dateien\xxx, Programmeinstellungen aus \Dokumente und Einstellungen\Benutzername\Anwendungsdaten\xxx sowie aus Lokale Einstellunge\Anwendungsdaten\xxx, Daten aus Eigene Dateien und die Kernkomponenten schlussendlich aus dem Installationsverzeichnis gelesen, dabei werden meistens eine oder mehrere Temporäre Dateien angelegt. Also reichlich Kopfbewegungen, da spielt es keine Rolle, ob die Dateien in den Verzeichnissen zusammenhängend nach Name sortiert auf der Platte liegen. Für die Windows-Partition ist diese Methode nun wirklich die ungeeigneteste von allen OO Optionen, nütlich allerdings für Verzeichnisse, die 100.000+ kleine Dateien beherbergen, die in weiten Teilen sequentiell gelesen werden, da hier die nächsten Daten oftmals bereits im FestplattenCache liegen ;)

Da bringt das bordeigene Prefetching garantiert mehr, die oft benutzten Dateien werden an den Anfang der Platte ausgelagert, und die benötigten Dateien können oft direkt nacheinander von der Platte (aus dem FestplattenCache) gelesen werden.

J3x
 
Auf der Seite von O&O Software findet man ein Whitepaper, daß das Phänomen der Fragmentierung, sowie die verschiedenen Funktionen der Software erklärt und das Programm wird mit Diskeeper 8.0 verglichen. Das Whitepaper wurde von Sandro Villinger dem Webmaster von Windows Tweaks geschrieben.

O&O Defrag Whitepaper
 
franzkat schrieb:
Was interessant und effektiv ist, was Defragmentierung anbetrifft, ist eine Offline-Defragmentierung.
Hallo,
kommt man einer Offlinedefragmentierung ausreichend nahe, indem man im abgesicherten Modus defragmentiert?

Bye
Skop
 
O&O ist wirklich meklich schneller und sauberer als der Win Kram. Und bringen tuts wirlich was. Allerdings sollte man schon ein Aufgeräumtes System haben und die Winpladde nicht zumüllen sondern nur Proggies drauf die mit eingebunden sind.
Alles andere gehört woanders drauf, dann geht das Fragmieren schön schnell und man hat immer schnellen zugriff.

Wenn ich alle Jahre zu meinerSchwiegermutter oder anderen Verwanten mir die zugemüllten Rechner ansehe dann bringt das dort immer nee menge,zumindest für ein kurtzen Zeitraum.
Bis ihre Finger wieder die Tastatur berühren :D
 
Skop schrieb:
Hallo,
kommt man einer Offlinedefragmentierung ausreichend nahe, indem man im abgesicherten Modus defragmentiert?

Bye
Skop
Eine Offline Defragmentierung findet während des Startens des Systems statt. Dabei wird z.B. die Auslagerungsdatei verschoben und andere Systemdateien, die ansonsten natürlich im laufenden Betrieb gesperrt wären.

Bei O&O Defrag stellt man die Offline Defragmentierung, die hier auch sinnigerweise BootTime Defrgamentierung heisst ein:

Man erstellt einen neuen Job

Zeitplan: einmalig

Laufwerke:



  1. Laufwerk auswählen
  2. Defrag Art auswählen (z.B. SPACE)
  3. Boottime Defragmentierung aktivieren
  4. Setzen klicken
  5. Ggf. weitere Laufwerke auswählen und wieder bei 2. beginnen
  6. Wenn alle Laufwerke ausgewählt 7.
  7. Nach Abschluss der Defragmentierung folgende Aktion durchführen:" Neu starten und Offline Defragmentireung durchführen
  8. Unter Tuning kann man noch Die gesamte Rechenleitung wird verwendet wählen. Dann geht das Defragmentieren nioch etwas schneller. Allerdings wird der Computer dann träge, was verständlich ist.
Bei diesem Job muss man nun immer nur die Startzeit und das Datum ändern, wenn man mal wieder Defragmentieren muss (will)
 
Zuletzt bearbeitet:
mal eine noob Frage. Soll man Auto-Protect oder Anti-virus(habe NIS2004) ausschalten oder spielt das keine Rolle wenn man defragmentieren will?
 
Danke Kini, ich hab schon wie blöde nach ner Testversion von Defrag Manager gesucht weil ich unbedingt so eine Offline Defragmentation durchführen wollte, aber es gibt anscheinend keine davon.
 
Zuletzt bearbeitet:
D.S.i.u.S. schrieb:
mal eine noob Frage. Soll man Auto-Protect oder Anti-virus(habe NIS2004) ausschalten oder spielt das keine Rolle wenn man defragmentieren will?
Das Defragmentieren läuft natürlich etwas schneller ab, wenn du dein Antivirenprogramm zwecks Defragmentierung abstellst, da ja jede Datei, die verschoben wird vom Scanner überprüft wird.

Ist halt derselbe Effekt, derr auch beim Kopieren von Dateien auftritt.

Wenn du aber auf Nummer sicher gehen willst, lass den Scanner lieber eingeschaltet.
 
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