Der Bürgergeld Thread - Diskussionen rund ums Bürgergeld

Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Hallo

Erkekjetter schrieb:
Viel interessanter hier ist das mediangehalt.
Für wen, für Geringverdiener die sich wohler fühler wenn sie näher am Mediangehalt dran sind ?
Wie realistisch kann das Mediangehalt sein, wenn es nur 150€ über dem Mindestlohn liegt ?

Grüße Tomi
 
Hallo

Ups Sorry, du hast Recht, lieber @Erkekjetter
Ich hatte wieso auch immer angenommen das die 2165€ das Mediangehalt sind, das ist natürlich falsch, das Mediangehalt liegt bei jährlich ca. 44.000€ Brutto.
Das macht die Aussage von @D0m1n4t0r noch deutlich schlechter, das Durchschnittsgehalt von Teilzeit und Vollzeit zu nehmen ist noch unrealistischer.
Wenn wir einen Durchschnitt oder Median vergleichen, dann bitte Vollzeit mit Vollzeit und Teilzeit mit Teilzeit, alles andere macht keinen goßen Sinn.

Grüße Tomi
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Gefällt mir
Reaktionen: jgobond
Intruder schrieb:
würde es auf der Autobahn nur weniger künstlich erzgeugte sinnlose Tempolimits geben, käme man auch gleich entspannter und schneller ans Ziel
Ach, echt? Du fährst offenbar nicht allzu häufig längere Strecken.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: knoxxi
Tomislav2007 schrieb:
Es geht auch nicht nur um das Bürgergeld das wir jungen/gesunden Menschen geben, es geht auch um deren Verdienstausfall (Steuern/Sozialabgaben)
Die meisten Bürgergeldempfänger horten das Geld aber nicht auf dem Sparkonto und fahren davon 3 mal im Jahr ins Ausland in den Urlaub, sondern geben den größten Teil, wenn nicht gar alles, wieder hier aus, um die Lebenshaltungskosten zu decken. Also in die Binnenwirtschaft, worauf dann auch wieder indirekte Steuern gezahlt werden. Abgaben werden zwar nicht von denen bezahlt und natürlich wäre es für die Wirtschaft besser, alle wären in Arbeit und zahlen Steuern und Abgaben, aber das Thema hatten wir schon, das ist unrealistisch. Wieso soll das heute auch plötzlich so ein großes Problem sein, wo die Arbeitslosenquote auf einem niedrigen Niveau liegt?
Das Problem mit den Kosten wird meiner Meinung nach viel zu stark aufgebauscht, als wäre der Sozialstaat kurz vor dem Kollaps. Das hieß es schon vor 20 Jahren.
Das Geld für den Sozialetat geht nicht einseitig auf ein wohltätiges Konto und verschwindet dann auf mystische Weise, sondern wird von den betroffenen Personen wieder ausgegeben, hauptsächlich hier in Deutschland und zirkuliert weiterhin im Wirtschaftskreislauf.
Das bedeutendere Problem für den Sozialstaat und die Wirtschaft wird eher der demografische Wandel sein, also mehr alte Menschen außerhalb des Berufslebens, also auch mehr Menschen, die irgendwann pflegebedürftig werden und auf mehr Personal in der Pflege angewiesen sein werden, die aber eben aus diesem Grund auch dort vermehrt fehlen werden.
 
Zuletzt bearbeitet:
s0undjan schrieb:
Die meisten Bürgergeldempfänger horten das Geld aber nicht auf dem Sparkonto und fahren davon 3 mal im Jahr ins Ausland in den Urlaub, sondern geben den größten Teil, wenn nicht gar alles, wieder hier aus, um die Lebenshaltungskosten zu decken.

Du verstehst es nicht.
Es geht nicht darum wo die Menschen das Bürgergeld ausgeben, es geht darum das der Mittelstand immr mehr zu tragen hat.
Und ich rede jetzt nicht von Menschen wie Tomislav der alleine 6000€ Brutto verdient und andere User hier die sogar noch mehr drüber sind, sondern von Menschen die für ihre Gelernten Jobs zusammen! nicht mal mit 6000€ Brutto nachhause gehen.
Die Bluten richtig grade weil alles Teurer wird und sie auch noch immer die weiter steigenden Sozialabgaben stemmen müssen.
 
Cyberdunk schrieb:
Es geht nicht darum wo die Menschen das Bürgergeld ausgeben, es geht darum das der Mittelstand immr mehr zu tragen hat.
Cyberdunk schrieb:
Die Bluten richtig grade weil alles Teurer wird und sie auch noch immer die weiter steigenden Sozialabgaben stemmen müssen
Wir haben 10% Inflation, natürlich haben dann alle mehr zu tragen, nicht nur der Mittelstand.
Und was ist jetzt die Konsequenz daraus, was hilft es denen auf ein paar unwillige Arbeitslose zu verweisen? Geht es hier um Moral, wenn nicht um Finanzierbarkeit? Wieso immer der Fokus auf die Schwächsten, wieso schaut niemand auf die Steuerhinterzieher, die kosten uns viel mehr als eine aufgebauschte Anzahl an unwilligen Arbeitslosen, die das Existenzminimum erhalten.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo

s0undjan schrieb:
Wieso immer der Fokus auf die Schwächsten, wieso schaut niemand auf die Steuerhinterzieher,
Weil es hier im Thread um Bürgergeld geht, wenn du über Steuerhinterzieher diskutieren möchtest eröffne einen Thread über Steuerhinterzieher.

Grüße Tomi
 
Tomislav2007 schrieb:
Weil es hier im Thread um Bürgergeld geht, wenn du über Steuerhinterzieher diskutieren möchtest eröffne einen Thread über Steuerhinterzieher.
Hier im Thread ging es um den Vergleich Bürgergeld zu Mindestlohn, nicht um scheinbar faule Arbeitslose, das eigentliche Thema wurde in den ersten Seiten bereits behandelt, während man sich weitere 30 Seiten über Arbeitslose auskotzt und teilweise Vorschläge macht, die verfassungswidrig wären.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Gefällt mir
Reaktionen: dideldei und Skaiy
Hallo

s0undjan schrieb:
Hier im Thread ging es um den Vergleich Bürgergeld zu Mindestlohn, nicht um scheinbar faule Arbeitslose,
Beim Vergleich Bürgergeld zu Mindestlohn gehört auch das Preis-Leistungs-Verhältnis zum Vergleich dazu, wer muss was für sein Geld machen/arbeiten.
Der Thread heißt "Der Bürgergeld Thread - Diskussionen rund ums Bürgergeld" und nicht "Der Bürgergeld Thread - Vergleich Bürgergeld zu Mindestlohn".

s0undjan schrieb:
und teilweise Vorschläge macht, die verfassungswidrig wären.
Ein/e Grundgesetz/Verfassung kann man ändern.

Grüße Tomi
 
Tomislav2007 schrieb:
Eine Verfassung kann man ändern.
Was sowohl an fehlenden Mehrheiten, als auch am GG scheitert. Das Sozialstaatsprinzip ist im GG mit Ewigkeitsklausel verankert, dies kann man nicht ändern, auch nicht mit Zweidrittelmehrheit. Sozialleistungen um mehr als 30% zu reduzieren, hat das BVG bereits als verfassungswidrig eingestuft, ein klares Signal für Parteien, denen die Sanktionen nicht weit genug gingen.
Solange die Verfassung nicht geändert ist, was hier auch nicht ginge, ist es müßig, über Kürzungen im Sozialbereich zu diskutieren, es ist Stand jetzt verfassungswidrig.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Skaiy
Hallo

Dann können die Betroffenen aufatmen, solange noch genug andere Menschen für sie arbeiten gehen und ausreichend Geld in die Staatskassen einzahlen.

Grüße Tomi
 
Tomislav2007 schrieb:
Dann können die Betroffenen aufatmen, solange noch genug andere Menschen für sie arbeiten gehen und ausreichend Geld in die Staatskassen einzahlen.
Ich gehe für mich arbeiten und profitiere von einem intakten Sozialstaat, einem sozialen Frieden, muss nicht die Angst haben im Härtefall zu verhungern oder das dies meinen Verwandten geschieht und bin auch froh, dass Menschen mit unrealistischen Vorstellungen über die Schwächsten im Land nicht die Gesetze machen und die Justiz repräsentieren. Wer amerikanische Verhältnisse will mit schlechter Krankenversorgung für Arme und Millionen Obdachlosen, kann dort gerne leben, wir hier sind und bleiben ein Solidarstaat und der wird aller Unkenrufe zum Trotz nicht wegen einer herbeifantasierten Zahl an unwilligen Arbeitslosen untergehen. Das ist er nicht vor 20 Jahren, das tut er heute nicht und wird er wenn auch nicht wegen einer einstelligen Arbeitslosenquote tun.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Bennomatico und Skaiy
Hallo

s0undjan schrieb:
und der wird aller Unkenrufe zum Trotz nicht wegen einer herbeifantasierten Zahl an unwilligen Arbeitslosen untergehen.
Welche Zahl wurde denn hier angeblich herbei phantasiert ? Hast du mal ein/en Zitat/Link, ich habe hier noch keine einzige Zahl gelesen.
Es ist nett zu sehen wie du für einen Vollkasko all inclusive Sozialstaat bereit bist Eigenverantwortung, Selbstständigkeit und Rückgrat aufzugeben.

Grüße Tomi
 
Tomislav2007 schrieb:
Welche Zahl wurde denn hier angeblich herbei phantasiert ? Hast du mal ein/en Zitat/Link, ich habe hier noch keine einzige Zahl gelesen.
Es ist nett zu sehen wie du für einen Vollkasko all inclusive Sozialstaat bereit bist Eigenverantwortung, Selbstständigkeit und Rückgrat aufzugeben.
Die hätte ich auch gern gelesen. Bisher konnte nicht belegt werden, dass die Anzahl an unwilligen Arbeitslosen so hoch ist, dass sie irgendein Problem darstellen könnte. Trotzdem wird das über 40 Seiten thematisiert.
Das Bürgergeld ist nicht all inclusive, sondern das Existenzminimum und ja, dafür bin ich bereit, das ist für mich Bestandteil eines Sozialstaats, den ich befürworte.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Skaiy
Hallo

s0undjan schrieb:
Bisher konnte nicht belegt werden, dass die Anzahl an unwilligen Arbeitslosen so hoch ist, dass sie irgendein Problem darstellen könnte.
Niemand hat behauptet das die Zahl hoch ist, jeder einzelne ist einer zuviel.
Wie viele müssen es denn noch werden damit du es als zu viele empfindest ?

s0undjan schrieb:
Das Bürgergeld ist nicht all inclusive, sondern das Existenzminimum und ja,
Doch, es is all inclusive, das Bürgergeld beinhaltet alles was man zum überleben braucht.

s0undjan schrieb:
dafür bin ich bereit, das ist für mich Bestandteil eines Sozialstaats, den ich befürworte.
Es gibt Menschen die deine Meinung nicht teilen und das nicht befürworten, damit mußt du klar kommen.
In einer Demokratie haben nun mal nicht alle die gleiche Meinung bei allen Themen, das wäre langweilig.

Grüße Tomi
 
Tomislav2007 schrieb:
Es gibt Menschen die deine Meinung nicht teilen und das nicht befürworten, damit mußt du klar kommen.
In einer Demokratie haben nun mal nicht alle die gleiche Meinung bei allen Themen, das wäre langweilig.
Die Meinung muss auch niemand teilen, die Verfassung sollte man schon akzeptieren und sich nicht für Dinge aussprechen, die verfassungswidrig wären und auch gar nicht geändert werden dürfen, weil Ewigkeitsklausel.
Tomislav2007 schrieb:
Niemand hat behauptet das die Zahl hoch ist, jeder einzelne ist einer zuviel.
Wie viele müssen es denn noch werden damit du es als zu viele empfindest ?
Dann frage ich mich, wieso man sich über 40 Seiten damit beschäftigt und den Fokus darauf so hoch hält. Was heißt noch? Die Arbeitslosenquote ist auf einem Rekordtief.
Tomislav2007 schrieb:
Doch, es is all inclusive, das Bürgergeld beinhaltet alles was man zum überleben braucht.
Das ist auch selbstverständlich in einem Sozialstaat wie unseren. Das kann man natürlich alles doof finden und kritisieren, man wird es aber nicht ändern können. Amerikanische Verhältnisse möchte ich hier nicht und ich bin der Meinung, dass dies eine Mehrheit der Gesellschaft auch nicht möchte.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Gefällt mir
Reaktionen: Skaiy
Hallo

s0undjan schrieb:
die Verfassung sollte man schon akzeptieren und sich nicht für Dinge aussprechen, die verfassungswidrig wären und auch gar nicht geändert werden dürfen,
Ich akzeptiere unser Grundgesetz und halte mich daran, ich muss aber nicht alles gut finden und ich kann dafür sein gewisse Dinge zu ändern.

s0undjan schrieb:
Dann frage ich mich, wieso man sich über 40 Seiten damit beschäftigt und den Fokus darauf so hoch hält.
Niemand erwartet das du das verstehst.

s0undjan schrieb:
Amerikanische Verhältnisse möchte ich hier nicht und ich bin der Meinung, dass dies eine Mehrheit der Gesellschaft auch nicht möchte.
Das kann an deinem Umfeld liegen, jeder umgibt sich mit dem Umfeld seiner Wahl, mein Umfeld sieht das so wie ich (Weniger Sozialstaat wäre besser).

Grüße Tomi
 
s0undjan schrieb:
Das Bürgergeld ist nicht all inclusive, sondern das Existenzminimum
Eher das, was Gerichte ale Existenzminimum definieren. Und auch da wird immer wieder von angeblichen "Sozialverbänden" gefordert, dass den Leuten noch mehr Geld zugeschustert werden muss, weil es ja angeblich unmöglich ist, davon zu überleben.

"Bedarfe zur Teilnahme am sozialen und kulturellen Leben in der Gemeinschaft (das sog. sozio-kulturelle Existenzminimum)" haben für mich nichts mit "Überleben" oder gar der Verhinderung von Obdachlosigkeit oder dem Kampf gegen das Verhungern zu tun. So lange ich sowas selber zahlen muss, wird das einfach gestrichen, wenn ich es mir nicht leisten kann. Da rufe ich nicht nach einem 9€-Ticket oder anderem Geld vom Staat sondern sehe zu, dass ich meine Freizeit entsprechend günstig organisiere (ohne Job habe ich für die Planung genügend Zeit).

s0undjan schrieb:
Das ist auch selbstverständlich in einem Sozialstaat wie unseren.
Bleibt zu hoffen, dass man auch mal irgendwann an die Leute denkt, die sich aus eigener Kraft nie in diese Hängematte begeben haben. Aber die können ja gefälligst, neben den Kosten fürs Bürgergeld, das selbe nochmal für sich tragen. Und weil sie so bescheuert sind, auch gleich noch nebenbei fürs Alter und die eigene Pflege vorsorgen anstatt bei beidem auf den Staat zu vertrauen und das Arbeitseinkommen komplett zu verbraten.

s0undjan schrieb:
Amerikanische Verhältnisse möchte ich hier nicht und ich bin der Meinung, dass dies eine Mehrheit der Gesellschaft auch nicht möchte.
Immer dieses schwarz und weiss.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Hardwarious und Tomislav2007
gymfan schrieb:
Immer dieses schwarz und weiss.
Anders kann er es auch nicht, er versteht ja auch seid 40 Seiten nicht das Sozialstaat nicht nur heisst zu nehmen sondern auch zugeben.

Warum nicht die Gesunden Bürgergeld Empfänger zwingen sich Sozial zu betätigen bis sie ein Job haben?
Müll sammeln, älteren Menschen bei Kleinigkeiten helfen usw.
Alles was zumutbar ist eben, aber einmal im Monat zum Amt rennen und die Hand aufmachen und dann 30 Tage ausschlafen und danach Freizeit haben ist ja sehr Sozial den Leuten gegenüber die das Finanzieren und sich den Rücken krumm machen.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Hardwarious, Tomislav2007 und Nick Riviera
Status
Für weitere Antworten geschlossen.

Ähnliche Themen

Zurück
Oben