der bundestrojaner im RAM?

happy: stimmt der normal bürger ist nicht das ziel. aber vielleciht verteilte man sowas ohne ziele.
und in der erweterten freigabe sind alle laufwerke standard mässig administrativ versteckt freigegeben ala c$, d$ usw.
 
BasCom schrieb:
und in der erweterten freigabe sind alle laufwerke standard mässig administrativ versteckt freigegeben ala c$, d$ usw.
Da kommt man ja ohne passende Anmeldeinformationen so leicht ran...


Edit: Und das große Problem am Bundestrojaner ist eben: Die Leute, für die er in Frage kommt, werden mit großer Wahrscheinlichkeit durchaus sicherheitskritisch sein. Und hier eben den Trojaner überhaupt dort hin zu bekommen, wo er hin soll, stellt ein großes Problem dar... zudem weiß ja mittlerweile jeder in Frage kommende, dass es den Bundestrojaner gibt - was die Erfolgsaussichten deutlich schmälert.
Wenn ich Terrorist wäre, würde ich zumindest gewisse Sicherheitsmaßnahmen, unabhängig dessen, dass es den Bundestrojaner gibt, einhalten...


Edit2: Das traurige am Bundestrojaner ist ja, dass der Staat Millionen in ein total sinnloses Projekt steckt, bei dem es von den Leuten fehlberaten wurde, welche sich damit ne goldene Nase verdienen, es aber eigentlich besser wissen müssten und der Regierung von dem Projekt hätte abraten müssen...
 
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Verschlüsselung halte ich sowieso als verkehrtes Argument.

Ein Bundestrojaner sollte in etwa nach dem Prinzip der Windows Indizierung arbeiten oder einem Google Desktopsearch. Dokumente sollten so nach Schlüsselbegriffen wie in "Bombenstimmung" gescreent werden. Eine zentrale Durchsuchung ala Datensniffing im Internetbereich über die großen Gateways ist doch viel zu ineffektiv und könnte kein Computer der Welt so schnell abarbeiten, wenn man von ein paar Sci-Fi Filmen ala Hollywood mal absieht. Im Internet sind die Daten auch definitiv verschlüsselt. Hingegen auf der Festplatte meist nicht. Keyloggern ist es auch möglich, gerade geschriebene Zeichenfolgen mit einem Alarmsignal zu versehen. Da nutzt dem Terroristen keine Emailverschlüsselung. Denn geschrieben hat er das Wort und der Trojaner hat darauf schon reagiert, bevor die Email bzw. das Dokument fertiggestellt wurde und dann wohlmöglich mit einem 128 Bit Code versieht.
 
ScoutX, der Bundestrojaner wird afaik ja für die Aufgabenstellung "vorbereitet", insofern ist ein Durchsuchen nach solchen Schlüsselwörtern sogar vorstellbar... aber der Bundestrojaner wird ja nicht auf 40 Mio PCs mal installiert und dann geschaut "wo steckt denn nun ein Terrorist?"...

Und inwiefern ist Verschlsselung das verkehrte Argument? Es ging hier um die Thematik "Wo bringe ich den Trojaner unter, damit er nützlich ist". Durch Verschlüsselung nimmt man ihm eben den kompletten Lebenraum mit Ausnahme des Ziel-PCs...

Edit: Und es wäre durchaus kein großer Aufwand einfach alle Daten direkt an die Regierungsserver zu schicken - das größte Problen daran würde aber eher die Menge der Daten darstellen, und die geringe Bandbreite und eventuell eben auch dass es dadurch auffällt...
Da der Bundestrojaner wie schon oft gesagt nicht zum flächdendeckenden Bekämpfen von Ehebrechern oder Warmduschern oder sonst was eingesetzt wird sondern um in Einzelfällen Personen auszuspionieren, ist die anfallende Datenmenge, selbst wenn man den kompletten Festplatteninhalt versenden würde, eher gering... (Problem wie gesagt die Internetverbindung)
Für die paar Leute im Jahr(?), für die der Bundestrojaner eingesetzt werden soll, würden die Server-Kapazität sicher ausreichen...
 
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Vielleicht versteh ich die Logik dahinter nicht, aber welcher Terrorist verwendet denn Begriffe wie "Bombe xyz" oder "Sprengstoff xyz" ? Das kann doch nur bei Wiederholungstätern funktionieren, das man die weiterhin ausspioniert, aber doch nicht bei Normalos. kA ich peils nicht : /
 
Wozu im RAM , wen man den troja schon seit jahren auf der HDD hat ;-)

Windows spioniert euch schon so lange aus das es viele eher schon als normal hien nehmen , und warum machen sich hier so viele sorgen darüber?

Die die angst haben müssten haben ehh so ein technisches wissen das sie kein windows oder andere einfache programme nutzten , bzw sitzten die terror`s (Auf die der bundestrjoa ja geschrieben sein sollte) im i-net caffe.

Aber laut schäuble sind wir alle der feind.

Und wie schon gesagt wurde, Sie brauchen nicht euren pc zu verwanzen , sie haben schon die provider gesetzlich dazu veranlasst eure daten wochen /monate lang zu speichern , bit für bit.

Die messeger die ihr nutzt filten bestimmte wort gruppen bsp , yahoo und msn .

Jede sms wird geprüft ob da einschlägige worte sind usw, ganz geschweige von telefon diensten , nur weils nicht in den nachrichten ist , heisst es nicht es wird nicht gemacht ;-)

Ich glaube das Der ganze hype um den troja nur zur ablenkung ist , das die einfachen leute sagen " naja ich hab den troja nicht also können sie mir nix"

Wobei alles andere schon abgehört/gelessen wird.

Leutzt macht die augen auf , wir sind im einen polizei staat :freak: es wird alles kontroliert.
 
naja im endeffekt ging mir nur um die technischen möglichkeiten, ausserhalb einer software auf dem pc. wer oder was das ziel und was gespäht wird sollte ja eigentlich nicht zur debatte stehen.
 
Moment, verstehe ich das richtig:

Der Bundestrojaner hat die Aufgabe, den häuslichen PC zu durchsuchen und diverse (ich vermute mal ganz bestimmte) Informationen über das Netz an BUND-Rechner schicken, wo dann die Daten ausgewertet werden.
Ist das soweit richtig?

Wenn dem so ist, so ist doch die Frage, wie sie Terrabyte an Daten die wöchentlich anfallen werden überhaupt duchforsten wollen.
(Selbst mit semantischen Programmen und Hochleistungsrechnern dürfte die Effektivität in einem 1stelligen Bereich liegen)

Die andere Frage ist doch, wie wahrscheinlich ist es, dass das Ding nicht gefunden wird?
Und selbst wenn der nicht löschbar sein sollte (was mich schon sehr wundern sollte), so wird es doch zig ausländische Server geben, über die ein halbwegs anonymes surfen möglich sein wird.

Die Lächerlichkeit dieses Vorhabens scheint zu min. jetzt noch gigantisch!
 
Helios: google speichet auch fuer 2 jahre alle suchanfragen die gemacht wurden. un stell dir mal DIESE datenmenge vor.
 
Wenn das hier in allgemeines Spionage-Geblubber ausartet, ist zu. Vorallem dann, wenn sich so Pseudo-Experten über Spielereien ala Windows und Co. auslassen, ohne auch nur einen klitzekleinen Beweis oder Fakten zu nennen. Für die politische Seite der Online-Durchsuchung gibt es zudem das PuG und die entsprechenden Threads. Weiterhin werden bisher Verbindungsdaten gespeichert, keine Inhalte (wenn man von dem SMS-Protokoll absieht, was eine Trennung nicht völlig garantiert). Diese Daten werden auf richterliche Anordnung angefasst und sonst gar nicht. Die Vorratsdatenspeicherung ist aber nicht der Bundestrojaner bzw. die heimliche Online-Durchsuchung.

Weiterhin sollte es mal langsam klar geworden sein, dass der Bundestrojaner nicht zur Massenbespitzelung gedacht ist. Einige sind hier schon durch Zufall drauf gekommen, dass dies auch so gar nicht funktioniert (oder rechtlich zulässig ist). Wäre schön wenn einige an diesem Punkt ansetzen und sich mal über das Thema informieren.

Jedenfalls bleibt hier bei der technischen Seite, denn nur deswegen ist der Thread hier offen. Alles andere wird und wurde schon in anderen Threads diskutiert.
 
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Man man man ... also Leute

Erstmal wird es "den" Bundestrojaner (den einen, einzigen, über alle Systeme erhabenen, ultimativen und jede Firewall knackenden), wie einige hier vermuten, nicht geben und auch technisch niemals geben können. Systeme sind einfach zu verschieden.
Es ist so, dass im Einzelfall bei einem entsprechenden Anfangsverdacht dann ein auf das System des mutmaßlichen Terroristen angepsster Trojaner programmiert werden muss. Inwiefern selbst das technisch realisierbar ist, hängt auch wieder vom Einzelfall ab.
Das hat nichts mit Massenüberwachung zu tun, wäre auch viel zu aufwändig.

Bei der Diskussion um "den Bundestrojaner" geht es nur um die gesetzlichen Grundlagen, eine heimliche Onlinedurchsuchung im Einzelfall und mit entsprechend vorliegendem Anfangsverdacht überhaupt erstmal durchführen zu dürfen.

Also lasst doch bitte die Kirche im Dorf.
 
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