Der Perfekte low Budget Server?

Don-DCH

Captain
Registriert
Aug. 2009
Beiträge
3.470
Guten Mittag,

Zurzeit habe ich einen selbst gebastelten Server.
Nun bin ich auf diesen Server aufmerksam geworden.

http://www.computeruniverse.net/products/90548714/dell-poweredge-t20.asp


Ist ja echt ein Super preis und soll laut Erfahrungsberichten nur um die 20-30 Watt im IDLE verbrauchen :)

Verwenden würde ich ihn als Test Server evtl ESXi mal testen aber wohl eher Hyper-V draufspielen und Hyper-V replica mal testen und allgemein mich damit mal ein bisschen auseinander setzen.

Was sagt Ihr zu dem Preis?
Gabs letztens auch bei Zack Zack für 300€ da war ich leider zu spät :(
Leider finde ich nichts darüber ob auch Festplatten einbaurahmen dabei liegen.


Wie findet Ihr das Angebot taugt der Server etwas um 4-5 Windows 7/8 Maschinen zu virtualisieren?
Dann könnte ich meinen Aktuellen ausmisten^^

Viele Grüße
 
Kann man nicht meckern drüber.
Die Hardware und der Preis sind in Ordnug.
KA, ob der kann, was du von ihm willst, da kenn ich mich leider nicht so sehr aus mit, sorry.
 
kann es sein, dass da kein Netzteil drin ist??? Oder sehe ich das falsch?
 
Mehr Arbeitsspeicher rein, dann Packt er das, mit deinen Virtuellen Maschinen.
 
Don-DCH schrieb:
Wie findet Ihr das Angebot taugt der Server etwas um 4-5 Windows 7/8 Maschinen zu virtualisieren?

4 GB RAM sind viel zu wenig, wenn alle VMs gleichzeitig laufen sollen. Also den Preis für mehr RAM dazu rechnen.
 
In der Aktuellen C`t vom 10/14 ist ein Test dieses Servers auf Seite 132.
 
Nicht nur der knapp dimensionierte Ram, je nachdem was die VM machen sollen ist eine HDD für 4-5 VMs + Host einfach zu wenig. Also entweder noch mehr HDDs oder zumindest eine größere SSD. So oder so landet man mit der Kiste also bei 450-500€ und könnte sich zu dem Preis wohl auch selber etwas zusammenstecken.

Mit dem klitze kleinen Unterschied, dass die Dell Systeme mitunter recht laut sind (vor allem die Server sind gnadenlos auf Sytsemstabilität/Kühlung ausgelegt und lärmen des öfteren) und 30-40W im Idle für Haswell (und auch Sandybridge) schlicht sehr viel. Haswell kann an auf 10W bringen Sandy auf 20W. Bei ~3,5€ je W und Jahr Vollzeitbetrieb bekommt man bei einem Server und gemittelt 15W weniger Leistungsaufnahme im Idle recht fix Kostenvorteile von 30-40€ p.a. Sollte man also wirklich überlegen, ob man sich ein solches Xeon System nicht selber zusammen steckt.
 
Danke euch für die shcnelen Antworten.

Sorry hatte ganz vergessen das ich noch 8GB reinpacken will also insgesamt 12 GB jede Maschine so 2-3 GB sollte ja dicke reichen.
Außerdem 1-2 Curicial SSDs mit 120 oder 240GB
@cenoman
Technische Daten:
•Mini-Tower (Black Chassis) 1 Netzteil von 1 installiert (290W) Einschübe: 4x 3.5Zoll (8.9cm) intern

Also Netzteil ist eingebaut.
Nur ob man diese Einbaurahmen dazubekommt müsste man wohl nachfragen.

@gateA20 ich nehme an das kann man wohl nicht im Internet nachlesen?

@Piktrogramm hast du da eine Empfehlung bzw. Zusammenstellung für mich ?
 
Du weißt aber dafür genau, was du hast, vor allem dürfte das Netzteil deutlich effizienter sein, was sich über die Zeit auch finanziell bemerkbar machen sollte. Von dem bequiet gäbe es auch noch eine 300 Watt Systembuilder-ATX-Variante, die müsste auch in das Gehäuse passen und spart nochmal rund 20 Euro.
 
Ich und meine große Fresse :D

Tatsächlich bekommt man so ein Xeon System anscheinend nur zusammen, wenn man sehr sehr günstige Komponenten wählt, insofern ist der Dell doch ne gute Grundlage was die günstige Anschaffung angeht.
 
Hmm stimmt natürlich das man dann genau weiß was für Komponenten in seinem System stecken.

Die frage ist halt ob das Dell System etwas taugt da es ja keine aussage zum Mainboard sowie Netzteil gibt und wenn man noch 10 Watt rausholen könnte ist das sicherlich nicht schlecht.

Die Lautstärke des Dell Systems würde mich auch interessieren.
Schade das man auf den Test nicht kostenfrei zugreifen kann 4€ ist doch happich naja
 
Getestet wurde die Pentium Variante. Im Wesentlichen steht da: Remote KVM, AES, AVX und VT-d funktionieren nicht. Platte sehr laut, booten von USB 3 klappt nur im UEFI Modus, nur ein LAN Port, kein extra Fernwartungsport, mager ausgestattet, Lüfter drehen unnötig schnell, Leistungsaufnahme im Leerlauf rätselhaft hoch, WoL funktioniert nicht, RAM falsch verbaut, Server Treiber funktionieren nicht...
 
Da wär doch dann mal wieder der HP Microserver die bessere Alternative...
 
Naja:
AVX, AES KVM und VT-d sind schlicht Funktionen die die Pentiums nicht bieten. AVX,AES und VT-d sind jedoch CPU seitig mit dem Xeon unterstützt. Bei heise wurde das auch weniger als Kritik als schlicht als Fakt genannt (meine Interpretation).

Nur ein Lan Port ist auch eher ein Fakt bei günstigen Servern als unmittelbare Kritik. 2Lan Ports sind für kleine Server nicht immer nötig und wenn ne Gbit Karte ist günstig nachgerüstet.

Was die Lüfter angeht, da sind Dell Server meiner Erfahrung nach immer auf Stabilität ausgelegt. Also komme was wolle, Sommer oder Winter die Kühlung hat Vorrang vor der Geräuschkulisse.


Alles in allem ist der Dell Server wirklich nicht schlecht. Man muss halt sehen, dass als überwiegendes Problem der IdleVerbrauch zu nenen ist und das Booten von USB.

Edit: @Mallory Ich hab den Artikel nur überflogen und nur gefunden, dass die Downloads der Treiber von der Dell Hompage bisserl ein Krampf sind*, aber nichts von nicht funktionierenden Treibern.


*ProTip: Man kann sich die Treiberaktualisierungen für die Systeme als RSS Feed abonnieren, machts Leben VIEL einfacher. Sich durch die Dell Seite durchzuklicken ist wirklich assi und die Downloads als solches...
 
Zuletzt bearbeitet:
@Rehtaftib,
Kannst du mir einen HP Microserver zeigen der Ungefähr gleich ausgestattet ist in dem Preissegment bis 400€?

Wie meinst du das mit dem RSS Feed?

Hm ja 1 Lan Port ist wirklich nicht so schön, dass man einen dediziert für die VMs nehmen könnte wäre sicherlich schöner.
Hmm Boot von USB brauch ich nicht solange Mein USB Laufwerk erkannt wird ist mir boot von USB Stick egal.
Den Verbrauch finde ich wirklich nicht hoch!

Selbst mein NAS System braucht so viel.
Wäre meine Zusammenstellung denn Sparsamer?

Viele Grüße
 
Piktogramm schrieb:
AVX, AES KVM und VT-d sind schlicht Funktionen die die Pentiums nicht bieten. AVX,AES und VT-d sind jedoch CPU seitig mit dem Xeon unterstützt. Bei heise wurde das auch weniger als Kritik als schlicht als Fakt genannt (meine Interpretation).

Stimmt. Bei mir fehlt das Wort damit. Also mit dem Pentium funktioniert das nicht.

Alles in allem ist der Dell Server wirklich nicht schlecht.

Ein Selbstbau wird teurer sein.
 
Don-DCH schrieb:
@Rehtaftib,
Kannst du mir einen HP Microserver zeigen der Ungefähr gleich ausgestattet ist in dem Preissegment bis 400€?

Die ML310 G8-Reihe taugt.

2 LAN-Ports, iLO und das Booten von SD-Karte/USB-Stick ist möglich. HP liefert auch angepasst Vmware-Images.

Hm ja 1 Lan Port ist wirklich nicht so schön, dass man einen dediziert für die VMs nehmen könnte wäre sicherlich schöner.
Hmm Boot von USB brauch ich nicht solange Mein USB Laufwerk erkannt wird ist mir boot von USB Stick egal.
Den Verbrauch finde ich wirklich nicht hoch!
Selbst mein NAS System braucht so viel.
Wäre meine Zusammenstellung denn Sparsamer?

Da würde ich eher danach gehen, wieviel Traffic pro Port übertragen werden soll. GbE muss man erstmal kontinuierlich auslasten können (zumindest in der privaten Umgebung).

Der ML319 G8 verbraucht mit 16 GB RAM und 500 GB HDD zwischen 30 und 40 Watt mit einem laufenden ESXi (ohne VMs). Das hat scon meine Synology 409+ gezogen, bei deutlich schlechteren Nutzungsoptionen.


Cu,
Chris
 
Zurück
Oben