News Deutsche Telekom beantragt höhere TAL-Gebühr

_Systemfehler_ schrieb:
Ich kann beim besten Willen nicht verstehen, wie sich die Leute aufregen können, weil sie "nur" eine 16k-Leitung haben. Wofür muss man unbedingt mehr haben, für´s Filesharing?

1. Der Mensch will immer mehr

2. Es gibt Haushalte wo mehrere PCs vorhanden sind und wo dann in den Abendstunden mit einer 2Mbit Leitung das surfen im Internet noch möglich ist, aber Multiplayer Spiele kannst dann voll vergessen, denn die Bandbreite reicht da z.b. nicht aus.

3. Desweiteren bringt höhere Bandbreite schnellere Downloadgeschwindigkeiten und somit wird die Leitung "kürzer besetzt" und man kann nach kürzerer Zeit wieder "normal" arbeiten/zocken.

4. Mit einer 16Mbit Leitung relativiert sich Punkt 2 und 3 wohl wieder etwas, aber wenn man mal in den Genuss einer 16Mbit Leitung kommt, will man diese nicht wieder hergeben.
Desweiteren wird diese ja dann auch ausgenutzt weil man dann neue Möglichkeiten hat die man zuvor mit z.b. einer 2Mbit nicht hatte. Und weil man nun mehr Möglichkeiten hat, mehrere Dinge gleichzeitig im Netz zu unternehmen kommen immer neue hinzu und belegen die Leitung wieder komplett.

Und das muss sich nicht immer auf Filesharing beziehen.

Habe selber eine 2Mbit Leitung und wenn ich mir bei Steam ab und an mal wieder ein Spiel erwerbe und dieses z.b. um die 8 GB groß ist, dauert es ca 9-10 Stunden (858 MB / Stunde) dieses Spiel zu downloaden. Mit einer 16Mbit Leitung (6,86 GB / Stunde) geht das ganze natürlich schon mal ein ganzen Stück fixer ;)

Wenn man nun weiterdenken würde, würde man sehen, dass, wenn ich den PC über die Nacht laufen lassen würde, mehr Energie verbraucht werden würde (PC läuft 10 Stunden), als wenn ich mit der schnelleren Leitung das in 1-2 Stunden erledigt hätte.
 
Was hier bei vielen nicht bedacht wird, ist, dass die Telekom ihr Kupfernetz geschenkt bekommen hat. Bei der Privatisierung hätte man damals das Netz in staatlicher Hand lassen sollen, um den Ausbau zu gewährleisten. Dann hätte jeder Anbieter gleich viel Abgabe gezahlt und der ganze Zirkus hier wäre gar nicht nötig gewesen.

Zu diesem Beispiel mit dem Kaffeeladen:
sianon schrieb:
"Wenn ich einen Laden besitze und schlechte Produkte zu teuer verkaufe und alle zur Konkurrenz abwandern bekomme ich dann auch Staatlich noch höhere Preise zugesichert die dann bezahlt werden müssen? Sicherlich nicht.."

Wenn du einen Kaffeeladen besitzt und der Staat zwingt dich dazu deine Kaffeemaschinen der Konkurrenz zur Verfügung zur stellen, sie gleichzeitig jedoch aus eigener Kasse in Stand zu halten und bei Bedarf zu aktualisieren, würdest du nicht entsprechende Preise verlangen?

Ich würde mich als Besitzer dieses Ladens zumindest nicht beklagen, weil ich die Ausstattung, das Personal und vor allem die Kaffeemaschinen >>geschenkt<< bekommen habe.
 
Das M-Net gerne höhere TAL kassieren möchte, ist mir klar. Irgendwie muss es sich ja lohnen, in der Innenstadt nahezu alle Häuser mit Glasfaser und 100mbit zu versorgen. Aber wie schon oben gesagt, da wird äußerst selten die Straße aufgerissen. Sehe auch immer nur kleine Baustellen, wo einmal nen Loch zum bereits bestehenden Schacht gebuddelt werden muss.

Und alle die, die sich beschweren das die Telekom den ländlichen Bereich nicht ausbaut sollten sich mal fragen, warum das nicht einfach Alice, 1&1 oder sonstwer macht. Wenn das denn so billig und einfach wäre und sich total lohnen würde, könnten doch auch einfach die Mitbewerber dort ihr Netz aufbauen und selber TAL kassieren, daran hindert die doch keiner!? Aber leber in der Großstadt ein eigenes Netz aufziehen, da erreicht man halt mit 1km Schacht bauen hunderte Haushalte, aufm Land ist man da noch nichtmal in dem Dorf angekommen und erreicht vielleicht 10 Haushalte...

EDIT: samotyr, mit dem Abspalten des Netzes hast du wohl Recht. Aber sowas wird in Deutschland nicht passieren, der selbe Fehler wurde ja auch bei der DB gemacht.
 
Zuletzt bearbeitet:
thomas_003 schrieb:
[...]wo du bei der telekom 10 minuten in der 0800er nummer wartest wartest du dort 10 minuten bei 2€ die minute...

Sorry, ich habe das mindestens schon 5x anders rum erlebt ;-) Dann Lügen die mich auch noch monate lang an -> WOW cooler Service. Da müsste ich beschränkt sein, um noch MEHR dafür zu zahlen als bei anderen.

@linkser
KabelBW ist hier relativ stark am Ausbauen im Süd-Rheintal in BW. Und auch im Dorf übrigens nicht mit lächerlichen 1024 kbits.
 
Zuletzt bearbeitet:
Meine Erfahrung mit Azubis ist zu 80 % Positiv. Ein paar schwarze Schafe gibts leider auch.Ich kenne genug Azubis die Festangestellten kräften schon gehörig die Arbeit erleichtern, wenn sie nicht sogar schon selbstständig Kunden betreuen. (Was seltener ist)

Netcologne und M-Net haben eben die Vorteile das sie vond er Bundesnetzagentur nicht reguliert werden und ihre Eier ins gemachte Nest legen können. Stichwort Kabelkanalanlage in der Großstadt...
 
"Du bist immer Telekom-Kunde gewesen, also nie was anderes probiert"

Ich habe von Bekannten die bei Alice und Versatel sind zu viel gehört, als dass ich jemals das Verlangen haben könnte den Anbieter wechseln zu wollen.
 
frankpr schrieb:
Als pauschale Aussage grundsätzlich falsch, selbst ein Azubi im 3. Lehrjahr bremst mich pausenlos aus.

Das ist halt der Unterschied, hierzulande schaffen die mehr, die keinen Azubi mitbehmen müssen.

Ich kann dich gut verstehen, aber wer ist daran schuld ?
Wenn ich einen neuen Azubi mitgenommen habe, war es ausdrüklich erwünscht, dass ich ihm etwas beibringe - das kostet natürlich Zeit und daher waren so einige Aufträge im Keller, was nur gut geht mit Rückendeckung seitens des Disponenten.

Interessanterweise wollten die Azubis immer wieder mit mir rausfahren und meckerten auch nie wenn es später wurde, da ich in ihnen immer die Zeit ausgleichen konnte ( auch dafür wird Rückendeckung seitens des Disponenten benötigt ) - früher Feierabend, oder Tag frei motivieren immer und ich habe deren Überstunden immer mit 300% Freizeit ausgeglichen...

Es war schon nach kurzer Zeit möglich die Azubis wie Techniker zu behandeln und die Qualität der Arbeit war auch sehr gut - so konnte ich meine Aufträge immer schneller erledigen als wenn ich alleine da gewesen wäre.
Es gab aber auch andere Kollegen, die meinten ein Azubi ist für die Drecksarbeit und für auspacken der Geräte verantwortlich - dass dieser 10 Tage vor der Prüfung immer noch nichts kann und total demotiviert ist, ist kein Wunder.

ps
Ich war nicht bei der Telekom ( auch wenn der Buchstabe nur kurz vor "T" steht^^ ), aber ich kenn viele deren Techniker da wir oft zusammen gearbeitet haben und daher weiss ich auch über deren Probleme bescheid - kurzgesagt ist es der Zeitdruck welches ihnen unmöglich macht sich etwas mit den Azubis zu beschäftigen, aber hauptsache wir zahlen immer weniger für die Anschlüsse...



samotyr schrieb:
Was hier bei vielen nicht bedacht wird, ist, dass die Telekom ihr Kupfernetz geschenkt bekommen hat. Bei der Privatisierung hätte man damals das Netz in staatlicher Hand lassen sollen, um den Ausbau zu gewährleisten. Dann hätte jeder Anbieter gleich viel Abgabe gezahlt und der ganze Zirkus hier wäre gar nicht nötig gewesen.

Das Netz auf Staatskosten auszubauen und die Kosten anteilig an alle Provider zu verteilen ist auch eine Möglichkeit - natürlich will es aber keiner...
 
@eagle-psyx
KabelBW muss aber auch nicht fürchten, dass sie ausbauen und dann nachher alle zum Konkurrenten wechseln. Das ist wohl der große Unterschied. KabelBW baut aus und kann sich sicher sein, dass nachher der Kunde alles über sie laufen lassen muss. Damit ist zusätzlicher Umsatz und Gewinn den Kabelbetreibern garantiert.
 
@frankpr

Danke erst mal fürs Kompliment im Bezug aufs Handy, aber ich versteh nicht wie du zur der Aussage kommst dass die Techniker mehr schaffen die keinen Azubi mitnehmen. Ich habe genau das Gegenteil erlebt bzw. bin sogar davon überzeugt. Meiner Meinung nach gibt es sogar Techniker die keinen Azubi mitnehmen bzw. wollen, weil sie sonst die Arbeit nicht so schleifen lassen können wie sie wollen. Es gibt auch Techniker die eine Arbeitseinstellung haben die alles andere als vorbildlich ist und manche Azubis würden so eine Einstellung nicht an den Tag legen. Es gibt auch Techniker die Azubis nach ihrer Meinung fragen und welche Entscheidung sie treffen würden, sie arbeiten halt mit dem Azubi zusammen. Du siehst ein Azubi anscheinend leider nur als Hindernis und ein Übel was der Beruf mit sich bringt.

Das dich Azubis im 3. Lehrjahr pausenlos ausbremsen, das kann ich mir nicht vorstellen, du wirst sicherlich auch schon ein oder zwei Azubis dabeigehabt haben die auch gut arbeiten können. Immerhin ist ein Azubi kein kleines Kind mehr was du an die Hand nehmen musst.

MfG
 
Zitat von tash:
Du vergleichst hier Äpfel mit Birnen. Die Leistungen von KabelBW, Primacom, 1und1 und wie Sie alle heißen stehen in keinem Verhältnis. Was bringen einen hier 50Mbit bei schlechtem Service, lange Wartezeiten, teuren Telefonaten, Drosselung oder dem berühmten goldenen Handschlag. Ich durfte genügend Freunde und Bekannte zurück zur Telekom holen. MfG

Woher hast du deine Informationen über den Service von KabelBW her?! :lol:

Ich glaube du vergleichst Äpfel mit Kiwi...

Bin bei KabelBW jetzt schon länger Kunde und hatte bis auf ein paar Kleinigkeiten (war bei der T-Com wesentlich schlimmer) keine technischen Probleme. Darüber hinaus dauerte die Wartezeit der Hotline nur ca. 30 sec. und war aus dem Netz von KabelBW kostenfrei... in nur 1,5 Stunden ging wieder alles einwandfrei und durch einen Anruf wurde ich darüber informiert wo da Problem lag.

Ist dieser Service bei der T-Com auch gegeben? Konnte ich bei meinen Eltern (T-online Kunden) noch nie feststellen.

Von wegen Drosseln...Habe eine 20Mbit Leitung und das schlechteste Messergebnis war 19,5 MBit. Ach ja, auch die Stiftung Warentest ist zu einem Ähnlichen Ergebnis gekommen...
 
EyeSc0Ld schrieb:
@meiermanni

Das wird weniger Netcologne sein und viel mehr der oder die Filehoster, da Tagsüber mehr los ist, werden die Kapazitäten für die "Premium-User" gehortet und die "Free-User" müssen mit dem was übrig bleibt leben. Außerdem haben einige Filehoster ein Download-Limit von Maximal einem aktiven Download und dann auch nur wenige hundert MB (für Free-User). Kommt einfach auf den Filehoster an, die einen bieten mehr die anderen weniger. ;)

Nein nein, ohne das ich von diesem Filehoster etwas lade oder herauflade wird da mir gesagt das bereits ein Download von meiner IP ausgeht.
 
Und du glaubst, dass es normal ist ? - lustig wird es aber erst, wenn da einer etwas illegales macht und die Polizei bei dir vor der Tür steht...
 
Was meinst du damit? Ich nutze Kabelinternet mit LAN Kabel, ich habe kein offenes WLAN, daher gehe ich davon aus das da bewusst Störungen meines Providers gesendet werden um letzendlich Traffic zu sparen, kann es mir nicht anders erklären.
 
Also mal ehrlich, wer hier sagt, dass es nicht gerechtfertigt ist, dass die Telekom einen höheren Betrag verlangen darf, hat absolut keine Ahnung.
Zum einen hat die Telekom ein Netzmonopol. Gut viele andere Anbieter bauen schon ihre eigenen Netze, jedoch findet man diese nur fleckenweise in Deutschland. Und mal so:
Spezis, 1&1 haben es da viel einfacher, da sie einfach die Leitung nutzen, es ist die komplett gleiche Leitung, die für weniger Geld angeboten wird. Warum? Ja genau, 1&1 hat diese Leitung garnicht gebaut, das war ja die Telekom.
Wenn sich jemand ein Haus bauen will z.B. MUSS die Telekom dorthin Kabel ziehen, auf Eigenkosten, der Kunde entscheidet danach, ob er zu 1&1 und Konsorten geht oder beim T bleibt.
ISt halt etwas schwieriger mit Netzmonopol und ner Politik, die es verlangt, dass es für die Konkurrenz möglichst einfach ist, auf Kundenfang zu gehen, dabei wird aber gradezu vernachlässigt, wem das Netz wirklich gehört...

Von daher: Forderung gerechtfertigt.
 
frankpr schrieb:
Als pauschale Aussage grundsätzlich falsch, selbst ein Azubi im 3. Lehrjahr bremst mich pausenlos aus.

Einfach zu behaupten, dass diese Aussage grundsätzlich falsch ist, ist genauso pauschal und falsch!
Meine Lehrzeit bei der Telekom ist zwar schon etwas her, aber ich kann mich noch gut daran erinnern, das sich die Facharbeiter in unseren Betriebseinsätzen um meinen Kumpel, der ebenfalls Azubi im gleichen Lehrjahr war und mich schonmal gestritten haben. Wir waren damals eine absolute Arbeitserleicherung. Um nur ein Beispiel zu nennen: installiert der Azubi schon die TAE und der Facharbeiter macht den APL klar, bzw. wird der Azubi mal schnell im HVT ausgesetzt, schaltet den entsprechenden Auftrag und der FA fährt zum Kunden und macht dort alles klar. Die Bearbeitungszeit wurde teilweise halbiert und die anderen FA haben sich schonmal beschwert, das wir viel zu viele Aufträge schaffen. In der Zeit war gerade Personalabbau angesagt und jeder wollte möglichst viel arbeiten um nicht schlecht dazustehen.

So das war jetzt ziemlich OT, ich konnte das aber nicht so stehen lassen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja klar Netcollongne und M-Net (ich nehme mal an München?)... die bedienen ja auch zusammen das strukturstärkste Gebiet Deutschlands! Beim durchschnittlichen Gehalt und den Stadtgebieten, die sie bedienen können die den Kunden sowieso abknöpfen was sie wollen. Gut die sind gut - 50Mbit und das auch statisch wenns sein muss.
Aber das Land ist denen halt Sch.... egal. Wobei - im Sachsen haben wir sowieso gutes Internet. 16000 in den Städten und so ~5000 in den Kuhdörfern. In meinem Landkreis gibt es nicht mehr einen weißen Fleck. Gut bei den Rednecks in Meckpom wird das nicht so schnell passieren :lol:
 
Crimson II schrieb:
Woher hast du deine Informationen über den Service von KabelBW her?! :lol:

Ich glaube du vergleichst Äpfel mit Kiwi...

Bin bei KabelBW jetzt schon länger Kunde und hatte bis auf ein paar Kleinigkeiten (war bei der T-Com wesentlich schlimmer) keine technischen Probleme. Darüber hinaus dauerte die Wartezeit der Hotline nur ca. 30 sec. und war aus dem Netz von KabelBW kostenfrei... in nur 1,5 Stunden ging wieder alles einwandfrei und durch einen Anruf wurde ich darüber informiert wo da Problem lag.

Ist dieser Service bei der T-Com auch gegeben? Konnte ich bei meinen Eltern (T-online Kunden) noch nie feststellen.

Von wegen Drosseln...Habe eine 20Mbit Leitung und das schlechteste Messergebnis war 19,5 MBit. Ach ja, auch die Stiftung Warentest ist zu einem Ähnlichen Ergebnis gekommen...
Entschuldige das ich in der IT-Branche in unterschiedlichsten Fachgebieten arbeite und ein breitgefechertes Fachwissen sowie einen großen Erfahrungschatz aufgebaut habe, den ich hier versuche mit Anderen zu Teilen.

Diese Information habe ich zum einen selbst gesammelt und zum anderen seiner Zeit 2008/2009 durch Informationsaustausch mit Servicetechnikern gefestigt.

Den Service der T-Com kann ich nur als sehr gut betiteln, da ich bisher mehr als gut umsorgt wurde und auch Alle vermeintlichen Probleme bei Freunden/Bekannten klären konnte, ganz im Gegensatz zu Providern wie 1&1, Primacom, KabelDeutschland etc.. KabelBW ist nicht gerade mies aber im Service etwas zwiegespalten. Das Thema "Drosselung" bezieht sich massiv auf KabelDeutschland sowie 1&1.

Selbst verjährte Sachen, welche die Telekom hätte ignorieren können, wurden komplett und sehr fachmännische bearbeitet & erstattet. Es ist bei T-Com für mich sehr einfach die richtigen Worte zu finden um zum Ziel zu gelangen. An meinem eigenen Anschluss läuft seit nunmehr 10Jahren alles Bestens. Und nur nebenbei:: 4xNotebooks, 1x HTPC, 4x Stand-alone Geräte & 12x mobile Endgeräte, welche alle samt auf eine 6Mbit ADSL Leitung zugreifen (wenn auch nicht gleichzeitig) und ich wüsste keinen Grund diese zu erhöhen, obwohl technisch möglich.

Ein Problem dürfte die T-Com zunehmend bekommen und dass sind die eingesparten Call-Center, welche bei den restligen Mitarbeitern noch mehr Krankheit hervorrufen dürfte. Denn hier fehlt es meiner Erfahrung nach, vermehrt/sehr stark an Personal und Geldern.

MfG
 
Sturm91 schrieb:
Also mal ehrlich, wer hier sagt, dass es nicht gerechtfertigt ist, dass die Telekom einen höheren Betrag verlangen darf, hat absolut keine Ahnung.
Zum einen hat die Telekom ein Netzmonopol. Gut viele andere Anbieter bauen schon ihre eigenen Netze, jedoch findet man diese nur fleckenweise in Deutschland. Und mal so:
Spezis, 1&1 haben es da viel einfacher, da sie einfach die Leitung nutzen, es ist die komplett gleiche Leitung, die für weniger Geld angeboten wird. Warum? Ja genau, 1&1 hat diese Leitung garnicht gebaut, das war ja die Telekom.
Wenn sich jemand ein Haus bauen will z.B. MUSS die Telekom dorthin Kabel ziehen, auf Eigenkosten, der Kunde entscheidet danach, ob er zu 1&1 und Konsorten geht oder beim T bleibt.
ISt halt etwas schwieriger mit Netzmonopol und ner Politik, die es verlangt, dass es für die Konkurrenz möglichst einfach ist, auf Kundenfang zu gehen, dabei wird aber gradezu vernachlässigt, wem das Netz wirklich gehört...
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Dem deutschen Steuerzahler!

Bis zur Privatisierung hat die DTAG nichts bezahlt, da das Leitungsnetz ausschließlich über den Steuerzahler finanziert wurde.
Das was danach gebaut wurde ist zwar nicht sehr wenig, jedoch wird noch ein riesiger Teil (> 90%) der alten Leitung - also vor der Privatisierung - genutzt.
Die Provider die nun das Netz teilweise mit nutzen zahlen ja ihren Beitrag auch. Und auch die haben in den letzten Jahren eigene Infrastruktur auf und ausgebaut.
 
samotyr schrieb:
Was hier bei vielen nicht bedacht wird, ist, dass die Telekom ihr Kupfernetz geschenkt bekommen hat. Bei der Privatisierung hätte man damals das Netz in staatlicher Hand lassen sollen, um den Ausbau zu gewährleisten. Dann hätte jeder Anbieter gleich viel Abgabe gezahlt und der ganze Zirkus hier wäre gar nicht nötig gewesen.

Das Grundnetz wurde Staatlich ausgebaut, ja.
Aber der grösste Teil des Kupfernetzes wurde mit den Telefongebühren für die "Graue Post" (jetzt Telekom) bezahlt.
Mit diesen Gebühren wurde nebenbei noch die "Gelbe Post" und der Staatshaushalt "subvensioniert".

Das bischen Kupfer das die Telekom nicht aus eigener Tasche bezahlen musste, wurde mittlerweile doppelt und dreifach bezahlt.

Und wenn das Netz wirklich in komplett staatlicher Hand wär, würden die Poliker jetzt noch darum Streiten ob die Menschen in Deutschland mehr als 768kbit brauchen.
 
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