News Deutsche Telekom beantragt höhere TAL-Gebühr

Sie werden dann wohl eher noch mehr Kunden verlieren.
Wen z.b. 1&1 die preise deswegen erhöhen muss werden die Leute garantiert zum Kabel Netz wechseln, wen verfügbar.
Die sollten ihre Preise lieber senken um Kunden zu bekommen.
Weil, bei wen Kabel verfügbar ist der nutzt meist dies -> billiger, schneller.
 
0screamer0 schrieb:
Wen z.b. 1&1 die preise deswegen erhöhen muss werden die Leute garantiert zum Kabel Netz wechseln, wen verfügbar.
Genau das selbe Problem schon wieder... Kabel Internet gibts hier z.B. weit und breit keins.
Außerdem stelle man sich vor es steigen in der Nachbarschaft viele Leute auf Kabelinternet um und es wird zu Stoßzeiten noch langsamer als es u.U. eh schon ist.
 
Also kurz gefasst, es gibt leider zu wenige Azubis die ihre Arbeit ernst nehmen aber das ist bei vielen Firmen so. Ich rede aus Erfahrung und zum Gehalt man bekommt ca 650 im ersten Lehrjahr Brutto aber viele die ich kenne müssen gute 20 KM erstmal zum Einsatzort viele davon liegen im Wald und so also mit Bus ist da nicht viel, da man sonst von Bahnhof bis dahin erstmal 15-20 min laufen darf das bei Regen, Sturm Winter nicht grade fein also Auto = Benzin / Diesel das kostet schon was. Weiterhin sind die meisten Unterwegs und Essen zwisschen durch in Kantinen und co was so 3-5 Euro pro Tag kostet das mal 5 Tage mal 3-4 Wochen... Das mit dem geschenkten Kupfer Staats-Netz ist zwar halb wahr aber die Wartungskosten die bis jetzt Endstanden sind erheblich.

Um es wie gesagt kurz zufassen ist die Erhöung von der TAL-Gebühr gerechfertigt.
Nur leider ist es doch immer so das die Chefs da oben bei vielen Firmen die Millonen einstreichen und damit auch der Ausbau nicht vorran geht.

Wenn es soweiter geht, geht die Telekom bald unter und darunter werden dann die Bürger leiden und auch die Angestellten. Aber ihn Deutschland geht vieles schief andere Länder streiken schon bei Kleinigkeiten..

ps: man sollte einfach die Regulierung nicht so extrem machen, die Telekom sollte ihre Preise selber bestimmen dürfen. Alleine durch den den Stadt erhört sich alles Benzin, Telefon, Strom und co.
 
Zuletzt bearbeitet:
Es ist genauso richtig, die mieten sollen ruhig steigen :)
Die Telekom muss kostendeckend arbeiten können.
 
Jevi schrieb:
Und von wegen die Telekom sei teuer... Im Gegensatz zu den anderen gibt es da noch so was wie Service. Außendienst, Innendienst und eine ständig besetzte kostenlose Hotline (die hin und wieder bei hoher Auslastung nur schwer erreichbar ist, aber eben kostenlos).

Alle anderen Anbieter, rechtfertigen deren Preise doch nur damit, dass diese immer mehr streichen(kein oder nur sehr geringer Außendienst und meist unterbesetzte Hotline). Im Grunde ist es auch egal zu welchem Provider man wechselt, am Ende steht immer die Telekom vor der Tür. .

ohhh man.. wenn ich das schon wieder lese. Service. Außendienst, Innendienst ja super die machen 1A.
1. mein Nachtbar hat t.com und die Leitung bringt nicht das was sie sollte.. also t.com angerufen nache 8min war endlich mal einer dran am tele.. der dich dann weiterleitet.. lol schrott.
2. ja sie schicken einen Arbeiter vorbei gleich morgen.. und nun ?? eine woche ist vergangen und es ist noch kein Mitarbeiter gekommen... lol toller service. 1A.

t.com will nur nur mehr geld haben ... raffen und raffen.. mehr nicht.
 
Drück dich erstmal vernünftig aus, dann kann man auch auf einer sachlichen Basis diskutieren.

So ist dein Beitrag höchstens ein subjektiver Eindruck EINES Falles.
 
JimmyV schrieb:
Drück dich erstmal vernünftig aus, dann kann man auch auf einer sachlichen Basis diskutieren.

So ist dein Beitrag höchstens ein subjektiver Eindruck EINES Falles.

wenn das nicht verstehst? dein problem.

und sorry ist kein Einzelfall.



aber wie immer gibt es ja auch t.com Fans
 
Du hast meine Aussage nicht verstanden.

Von den Erfahrungen deines Nachbarn auf das komplette Unternehmen zu schließen halte ich für..gewagt.
Außerdem ist es nicht Leserfreundlich, wenn man jeden zweiten Satz mit "lol schrott" beendet.

Du scheinst einfach noch nicht begriffen zu haben wie das ganze funktioniert und wie der Service der Telekom sich objektiv im Gesamtvergleich darstellt - nämlich im oberen Feld.
 
ELMOKO schrieb:
t.com will nur nur mehr geld haben ... raffen und raffen.. mehr nicht.

Nennt sich Kapitalismus falls du es nicht wusstest^^

Sagen wir es mal so,
ich bin für eine Erhöhung der TAL, aber nur wenn das Geld in den Service und Ausbau der Telekom geht und nicht in den Arsch des Vorstandes... - leider utopisch.

Die Techniker der Telekom tun was sie können, aber es sind zu wenig und daher leidet oft die Qualität.
Die Hotline der Telekom darf auch nichts kosten und deswegen ist diese ausgelagert mit allen Nachteilen für den Kunden und Personal.

Hier ist kaum einer bereit für gute Arbeit gutes Geld zu bezahlen, aber mit dem eigenem Lohn sind viele mit sicherheit auch nicht Glücklich...
 
Jevi schrieb:
Ich finde den Schritt richtig. Die Telekom investiert verdammt viel Geld in den Netzausbau und dessen Wartung, die Fremdanbieter wollen es möglichst kostenlos nutzen...
Ja, in den prestigeträchtigen VDSL-Ausbau (mit dem man dem durchschnittlichen Dummbaatz in der Werbung was erzählen kann), während die weißen Flecken auf dem Breitbandatlas ohne gesetzliche Vorgaben auch in 5 oder 10 Jahren noch weiß sein werden, sofern kein kleiner Anbieter die Sache mit Funkverbindungen abdeckt. Wobei, die Telekom macht das mit Satelliten-Verbindungen ja auch, zu welchem Preis halt... :rolleyes:

Jevi schrieb:
Im Grunde ist es auch egal zu welchem Provider man wechselt, am Ende steht immer die Telekom vor der Tür.
Wem wohl überall die letzte Meile gehört, rein zufällige Überbleibsel aus dem ehemaligen Auftrag, als öffentlicher Verein alle Bürger des Landes mit einem Telefonanschluss auszustatten... :rolleyes:

sianon schrieb:
Wenn du einen Kaffeeladen besitzt und der Staat zwingt dich dazu deine Kaffeemaschinen der Konkurrenz zur Verfügung zur stellen, sie gleichzeitig jedoch aus eigener Kasse in Stand zu halten und bei Bedarf zu aktualisieren, würdest du nicht entsprechende Preise verlangen? Das Beispiel ist zwar nicht außerordentlich schön[...]
Das schließt ein, dass du vor Jahrzehnten als Staatsbetrieb in jedem Kaff deinen Laden und deine Kaffeemaschine bekommen hast, und dass du jetzt auch fremden Kaffee in die Maschinen lassen musst. Im Gegenzug erhältst du Geld für den Strom und den Stellplatz im Laden, und ein kleinwenig für Instandhaltung und Support bei Ausfall DEINER Maschine.

sianon schrieb:
Allein die Störungsbehebung ist Grund genug seine Internetversorgung über die Telekom sicherzustellen. Vor einiger Zeit konnte ich bei mir zu Hause weder telefonieren noch im Internet surfen. Innerhalb von 4 Tagen war der Fehler behoben und die nächste Rechnung um eine Entschädigung von 20€ verringert. (Natürlich nachdem ich eine saftige E-Mail verfasst und den mir entstandenen Mehraufwand geschildert hatte)
Das nennst du Support? :D
Das schwierigste bei Resellern ist immer, einen Technikertermin von der Telekom zu bekommen. 4 Tage sind locker drin, und Abzüge auf der Rechnung sind auch ohne böse Mails möglich. Selbst 1&1 hat das bei meiner Mutter hinbekommen. Dafür brauch ich keine Telekom, der ich monatlich 15 Euro mehr in den Rachen werfen müsste für die gleiche Leistung.

sianon schrieb:
Neben 1 oder 2 Störfällen in meiner gesamten Zeit als Kunde bei der Telekom wobei einer durch ein Baustellenfahrzeug in meinem Dorf verursacht wurde
...oder mir zweimal der Port abgeraucht ist, aber das kann man den Tanten am Telefon erzählen wie man will, da muss man erst bei sich alles durchtesten (als ob man das nicht eh machen würde), und dann lässt man sich doch auf nen Technikertermin ein...

...wenn mal jemandem langweilig ist und er für ein umzustöpselndes Kabel raus aufs Land fahren müsste...

sianon schrieb:
(Dorf mit 8000 Einwohnern und trotzdem bekomme ich DSL 16000)
Das ist auch nicht weiter schwierig, wenn der DSLAM bei dir im Dorf ist, und nicht drei Dörfer und 8 Kilometer weiter. Ich krieg bei mir zuhause in nem 500-Einwohner-Kaff auch 16k mit netten Dämpfungswerten, hier in einer sogenannten Universitätsstadt mit 130k Einwohnern (die am WE nur noch aus Rentnern besteht, Gehsteige werden Freitags hoch- und Montags erst wieder runtergeklappt) nur 6k. Hier hab ich auch ne deutlich längere Leitung, u.a. weil alles kreuz und quer verlegt ist.


EyeSc0Ld schrieb:
Das die Telekom die ländlichen Flecken nicht ausbaut oder allgemein weniger ausbaut wird wohl damit zusammenhängen, dass sie befürchten, die Meisten werden nach dem Ausbau nicht der Telekom das Geld in den Rachen werfen sondern viel mehr den 0815-ISPs. Die sich wiederum für Lau die Leitungen mieten und einfach nur kassieren, während die Telekom die Kosten alleine trägt und sich mit einer lächerlichen Miete abfinden muss.

Auch die Idee ist ja nicht neu, und unsre Gemeinde hatte das afair um 2003 rum auch mal probiert. Da kam eine ordentliche Quote an freiwilligen 2-Jahres-Telekomlern zusammen, wurde aber völlig ignoriert. Später hatte die Gemeinde selbst sogar angeboten, den Zugangskanal zum nächsten Glasfaser-Abzweig für die Anbindung der Vermittlungsstelle auf eigene Kosten zu baggern. Selbes Spiel. Anfang 2006 haben wir dann doch tatsächlich DSL-Zugang erhalten. Ich für meinen Teil war nie wirklich DSL-Kunde bei der Telekom, ich habs nur in der Nachbarschaft ausreichend oft erlebt. Das sind mittlerweile auch alles Fremdanbieterkunden geworden. Und ich will nicht leugnen, dass ich da gewissen Einfluss drauf hatte :evillol:

Mmh und was meinen Beitrag zu den Kosten angeht: Die hab ich sicherlich beglichen. Hab hier noch ein 2400Baud-Modem mit Poststempel rumliegen, von den damaligen Minuten- / Seitenpreisen für btx und dem späteren Internet mit einem 28,8er / 56k / später auch ISDN möcht ich lieber nicht reden. :freak:
 
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Seitenpreisen für btx

Darf ich mal fragen, was ich mir unter btx vorstellen kann? Ich weiß, dass es der Vorläufer vom Net 2.0 war.
So weit ich weiß, gab es damals noch keine Hyperlinks oder? Webseiten bestanden doch nur aus Text.

Haben uns in Info (unser Lehrer hatte uns damals CoD 1 installiert, als es noch neu war :evil) mal die älteste Website des Web 2.0 angesehen. Da steht glaube ich "Dies ist ein Hyperlink - der macht dies und jenes".
Habe bei btx immer nur ein Bild aus einem Computergeschichtsbuch im Kopf: Ein Businesskasper steht an einem riesigen Terminal - verlgleichbar mit einem großen Bankautomaten) - und darüber hängt ein Banner "btx ist da".


Um zum Thema Telekom zurückzukommen:
Warum zur Hölle wurde der Laden privatisiert? Egal ob Monopol oder nicht - wie kann eine Institution, die dafür zuständig ist Deutschland erst mit Telefon und dann mit Internet Infrastruktur zu versorgen einfach privatisiert werden?! Das Leitungsnetz ist Infrastruktur! Man übergibt doch (noch) nicht einfach das gesamte Straßennetz an ein Unternehmen und sagt "erwirtschaftet schön Gewinn, damit wir eine fette Dividende haben". Und bei diesen Unternehmen geht es doch nur um die Dividende. Der Staat hat sich immer als unfähig erwiesen große Konzerne zu führen. Beamten ist es auch scheiß egal, ob das Unternehmen Gewinn abwirft. Sie haben ja ihre Arbeit sicher. Beamte und Politiker können keinen Großkonzern führen. Aber das ist auch okay. Ein Infrastrukturkonzern sollte nicht gewinnorientiert arbeiten. Wenn was abfällt ist es okay - sogar super - aber die Grundversorgung muss, einem der führenden (wohlstands) Staaten angepasst aufwändige, Infrastruktur bereitstellen.
Wenn nach der Wiedevereinigung der Telefonausbau in Ostdeutschland privaten Firmen unterlegen hätte (für die, die es nicht wissen: in der DDR gab es Telefon nur für Ärzte und co. sowie "Parteigenossen" und Politbonzen), gäbe es immernoch ein zu großen Teilen marodes Netz (heute haben wir in allen Kleinstädten mindestens sehr breit über Kupfer oder eben Glasfaser), mit unzähligen weißen Flecken!
Die Telekom hat gefälligst Internet bereitzustellen - modern, schnell und überall.
Und wenn halt ein 100 Einwohner Kaff versorgt werden muss, dann ist das eben so. Man hat ja vor 100 Jahren auch nicht gesagt "Ach zu dem Ort brauchen wir keine moderne Straße bauen - das lohnt sich nicht und außerdem haben die doch schon einen Feldweg."
Dicke Glasfaserleitungen sind eben die Autobahnen des 21.Jh und warum muss sich denn alles innerhalb von 2-3 Jahren rechnen (naja gut Legislaturperioden sind immer nur 4 Jahre lang und Politiker denken immer nur so weit)? Die Kanalisation hat sich nie gerechnet. Ebenso die Straßen. Aber das stellt keiner in Frage. Wenn wir heute in wirklich wirklich flechendeckend breite Leitungen investieren würden, täten wir das nicht für uns, sondern auch für die nachfolgenden Generationen. Nehmen wir mal folgendes an: Wäre jetzt jedes Kaff mit 50k versorgt, würde das mindestens 20 Jahre komplett reichen. Sicher die Technik schreitet enorm voran. Aber 50k sind einfach unheimlich viel. Und um zu arbeiten und ein bisschen Spaß zu haben wird das noch ewig reichen. Und wenn die Technik extrem voranschreitet, kann man in den Großstädten immer noch ausbauen. Aber eine Grundversorgung muss gewährleistet sein.
Dieser Privatisierungswahn macht den Staat noch kaputt. Die Landesregierungen verpachten heute schon Autobahnen. Da werden ein paar km Autobahn verkauft um meinetwegen 100.000€ zu erhalten aber entweder die Mauteinnahmen gegen über Jahrzehnte hinweg an den Betreiber oder der Staat mietet sich die Autobahn zurück was innerhalb der meinetwegen 10 Jahre 120.000€ kosten verursacht. Und weil Politiker immer nur kurzfristig und an ihrer scheiß Wahlergebnisse denken, interessiert das auch keinen. Die Jugend darf sich mit den Billionen aus der Bankenrettung in 30 Jahren rumschlagen. Toll!

Das beste Beispiel für den Fluch der privatisierung ist doch die Bahn:
Seit die sich auf den Börsengang vorbereiten, geht es steil bergab. Die Regionalverbindungen werden an lohndumpende 3. Unternehmen abgegeben oder einfach ganz gestrichen. Lokale Bahnhöfe werden aufgegeben und gegen Fahrkartenautomaten+Unterstand ersetzt und die Fahrkartenpreise steigen im selben Maße, wie die Servicequalität abnimmt. Wenn es im Sommer zu heiß ist, kollabieren Menschen in den überfüllten Zügen, wenn es im Winter zu kalt ist, fallen die Heizungen aus oder es wird gar nicht mehr gefahren. Wenn der Flugverkehr eingestellt wird, kann die Bahn nur hilflos zusehen, wie sich 100te in eine Bahn quetschen, weil sie dermaßen am Limit fährt, dass nicht ein Zug als Reserve da ist, der das abfangen könnte. Während all das passiert, werden unvorstellbare Summen in Prestigeobjekte wie S21 und Hbf Berlin gestopft. Zwischen den Städten Zittau und Görlitz ist seit letztem Jahr im August, als das verheerende Hochwasser in meiner Heimat wütete, die Bahnstrecke unterbrochen. Auf 100m ist der Bahndamm komplett verschwunden. Der Staat Deutschland schafft es Milliarden Entwicklungshilfe zu zahlen und gehört zu den fortschrittlichsten Ländern überhaupt. Aber es ist nicht möglich eine von einer Katastrophe zerstörte Bahnstrecke zu reparieren, weil die sowieso keinen Gewinn abwirft!
Unsere tollen Politiker fordern, dass die Bahn Milliarden in neue Infrastruktur investiert, aber auf ihre 500 Millionen € Dividende wollen sie natürlich unter keinen Umständen verzichten.

Das Eisenbahnsystem ist schon nahezu am Ende. Mit dem Internet wird das auch noch passieren. Laut Analysten (gut die sagen viel, wenn der Tag lang ist...), würde ein flächendeckender mit mindestens 20k die Deutsche Wirtschaft um 5-10% wachsen lassen! Es gibt in D keinen Einzelposten, der so viel rausholen könnte. Nicht mal die Bildung könnte mit entsprechenden Investitionen so viel erreichen.
 
[F]L4SH schrieb:
Darf ich mal fragen, was ich mir unter btx vorstellen kann? Ich weiß, dass es der Vorläufer vom Net 2.0 war..
Vorläufer?
:volllol:

Opa!
Web 2.0 Interaktive Anwendungen wie AJAX, Dienste zwischen Webservern, RSS und ähnlicher Krams
Davor: Interaktivität User <-> Seite (jeder Befehl ein neuer Seitenaufruf), Welle an bunten Bildchen (ISDN + 56k-Modems in Kombination mit der beginnenden Massen-Onlinisierung der Haushalte)
Daaavor: Statische Seiten, deren Gesamtumfang heute von manchen Werbebannern wohl übertroffen wird.
Davor: BTX :D
(http://www.youtube.com/watch?v=iBfvIh2K4G0 man beachte auch insbesondere die Abrufgeschwindigkeit und die Navigation wie im Videotext. Ob man das jetzt als Hyperlink bezeichnen möchte...man musste ja nur die passende Zahl eingeben, wohingegen man heute mit Lynx auch zum passenden Link navigieren muss und dann halt bloß noch Enter drückt...)
 
Dass ein Staat das Komminikationsnetz, Stomnetz, Wasserversorgung, Bahn, Autobahn usw. nie aus der Hand geben darf ist auch meine Meinung - die Beraterposten usw. sind aber natürlich zu verlockend um es nicht zu tun...
 
thomas_003 schrieb:
und das die servicequalität bei der konkurrenz besser ist wäre mir neu, ganz im gegenteil, wo du bei der telekom 10 minuten in der 0800er nummer wartest wartest du dort 10 minuten bei 2€ die minute...

Update mal deine Informationen ;)

frankpr schrieb:
Tja, WENN es tatsächlich so ist, sollte vielleicht mal anders eingestellt werden.
Also mich hat man z.B. abgelehnt wobei ich bei anderen mit Kusshand genommen werde und sogar zum Praktika ein Auto gestellt bekomme für 80km Fahrt pro Tag...

tash schrieb:
Ich habe sowohl Telekom-Business Kunden, als auch Telekom und 1und1 "Normal"kunden helfen "dürfen" und ich kann nicht behaupten, dass irgendeiner von denen wirklich gut war.
Bei den Business-Kunden wird versucht eine persönliche Bindung zum Kunden aufzubauen, weswegen dann das Kündigen schwerer fällt.
Aber bei keinem der 3 war der Service wirklich gut.
Alle 3 waren schlecht!
Mit dem Unterschied das man bei 1und1 wenigstens noch nen Top Router bekommt und weniger bezahlt.
Mit dem Unterschied das Telekom-Techniker, die Anschlüsse für Fremdfirmen schalten, teilweise klingeln und dann wegrennen...

@Topic:
Man hätte das Netzt einfach nicht privatisieren dürfen.

Man hätte die Telekom nur teilprivatisieren dürfen.
Einmal Telekom als Provider wie z.B. 1und1 und den Rest in staatlicher Hand.
Dann hätte der Staat, (wenn er das Geld nicht zweckentfremdet ;) ) gleichmäßig investieren dürfen.

Wenn es einen Provider zu langsam geht, hätte er ein eigenes Netz bauen können...

PS:
Es ist nicht immer so, dass die Provider ohne trifftigen Grund mehr aus der Leitung holen als Telekom.
Sie nutzen teilweise einfach nen neueres Verfahren, welches bei der Telekom ständig verschoben wird...
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich war damals vor 21 Jahren Praktikant in der Computerabteilung vom Kaufhof (mittlerweile Galeria Kaufhof).

Der dortige Abteilungsleiter stellte mir als erstes direkt sein wichtigstes Ausstellungsstück vor ..einen mit BTX vernetzten PC.

Und ich muss sagen, es war erstaunlich ... das Ding hatte quasi "Internet" ... Zwar nur in einer sehr bescheidenen Form, also im Textformat abrufbar ..aber dafür alles schön bunt gehalten und man konnte wirklich viele Seiten anschauen.

Es war wirklich beeindruckend für damalige Verhältnisse. :)

@ Topic .. wenn die Bundesagentur der Meinung ist die Telekom biete ihre Dienstleistungen überteuert an, dann wird das wohl auch so sein, denn genau um das festzustellen gibt es diese Agentur. ^^

Das Argument des "unwirtschaftlichen Arbeitens" wird wohl kaum jemand glauben bei Endkundenpreisen der Telekom für DSL-Pakete, die die Konkurrenz für die Hälfte des Preises anbietet und daran immer noch verdient.

Tut mir zwar leid das auf der nächsten Aktionärsversammlung der T-Com die üblichen Verdächtigen Rabatz deswegen machen werden, aber die T-Com wird davon mit Sicherheit nicht pleite gehen.

Es werden halt nur einige Aktionäre erbost dreinschauen das es Ihnen versagt wurde jeden Kunden um knapp 2 Euro mehr zu schröpfen, aber da muss der Telekom-Chef durch. ;)
 
[F]L4SH schrieb:
(für die, die es nicht wissen: in der DDR gab es Telefon nur für Ärzte und co. sowie "Parteigenossen" und Politbonzen)
Netter Text, doch zum markierten Bereich folgende Worte:
Telefone wurden in der DDR nur zögerlich zur Verfügung gestellt. Diejenigen die in den Genuß kamen waren nicht zwangsläufig Politbonzen, StaSi-MA oder Ärzte. Weder meine Eltern noch Großeltern waren in der Partei, in der StaSi oder Ärzte. Sie haben zwar jahrelang darauf gewartet aber mehr auch nicht.
 
@Fl4sh: Warum hat die Telekom das bereitzustellen? Warum nicht die anderen Konzerne?

Zudem scheinst du zu glauben, mit dem Verlegen der Glasfaser sei die Sache erledigt. Richtig ist, dass das Verlegen teuer ist und dass es auch einigermaßen nachhaltig ist. Es fehlt dann aber noch die ganze aktive Technik, deren Halbwertzeit ist wie die jeder Technik relativ kurz und muss regelmäßig reinvestiert werden. Alle rufen doch ständig nach schnellerem DSL-Typen. Und jedesmal brauchst du neue Technik in den DSLAMs. Dieser Posten rentiert sich in bestimmten Umgebungen ebenfalls nicht. Man sieht es doch auch an der Politik, die (wahlkampf-gerichteten) Forderungen nach der Mindestdurchsatzrate steigt doch kontinuierlich. Damit konterkariert man jegliche Anstrengung egal welchen Providers, in der Fläche zu agieren.

Und ein staatlicher Netzbetreiber mit einer überall gleichen Leistung, das willst du doch nicht im Ernst? Schau dir doch mal die Autobahnen an in welchem Zustand die sind? Mit einem staatlichen Betreiber hätten wir jetzt vielleicht DSL768 in der Fläche, also überall. Theoretisch könnte man in den Städten dann auch mit den Cu-Kabeln schneller agieren, aber dürfte es dann nicht, weil auf dem Land dann höhere Geschwindigkeiten nicht machbar wären.
Gott, selbst die Einführung von ISDN war ein ewig dauernder Gewaltakt, selbst ISDN gab es nicht überall und ISDN forderte trotz damals deutlich (!) höheren Gebühren wesentlich geringere Aufrüstinvestitionen als die von DSL, wo zudem die Nutzer alle drei jahre nach einem schnelleren Modus schreien.
Staatliches DSL würde dir genau das Gegenteil von dem bringen, was du eigentlich haben willst: denn die Masse hat dann langsameres anstatt schnelleres Internet. Inklusive teuer. Die Telekommunikation ist eine der wenigen Sachen, die in D nicht im Preis mit der Inflation steigt, sondern bei gleicher Leistung sogar im Schnitt preiswerter wird (wenn die Betreiber die Bandbreite hochstufen). Nach der Verstaatlichung, könntest du dich davon verabschieden.
 
Atkatla schrieb:
Die Telekommunikation ist eine der wenigen Sachen, die in D nicht im Preis mit der Inflation steigt, sondern bei gleicher Leistung sogar im Schnitt preiswerter wird (wenn die Betreiber die Bandbreite hochstufen). Nach der Verstaatlichung, könntest du dich davon verabschieden.

Son Käse. Nenn mir doch mal ne gut nachgefragte IT-Dienstleistung oder Hardwaregruppe, die bei gleichem Angebotsumfang von Jahr zu Jahr teurer wird.
 
Erm, wo wiederspricht sich das mit meiner Aussage, wonach TK-Dienstleistungen 2010 nicht teurer wurden?

edit: Falls du meinst, wie das nach einer Verstatlichung teuerer werden kann: der bisherige Kostendruck entstand hauptsächlich durch den Konkurrenzkampf der verschiedenen Anbieter, dieser Druck wäre nach einer Verstaatlichung nicht mehr gegeben. Dann hättest du steigende Kosten durch den erzwungenen Ausbau in der Fläche. zudem sind staatliche Anbieter immer aufwändiger aufgestellt. Vgl dazu einfach den Aufbau der Telekom (vor allem personell) vor und nach Ihrer Privatisierung.
 
Zuletzt bearbeitet:
Nein, tuts nicht. Ich könnte jetzt aber auch behaupten, dass Festplatten jährlich billiger werden, WEIL die Hersteller keine Staatsbetriebe sind. Oder dass .de-Domains ohne Firlefanz seit 20 Jahren immer günstiger werden WEIL kein Beamter in den Rechenzentren tätig ist.

Kleiner Hinweis, wenns immer noch nicht klingelt: http://de.wikipedia.org/wiki/Kausalität
 
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