• Mitspieler gesucht? Du willst dich locker mit der Community austauschen? Schau gerne auf unserem ComputerBase Discord vorbei!

News „Die Siedler 7“-Demo nur mit Kopierschutz

Seid ihr es alle nicht langsam Leid euch bei jedem Thread bei dem es um Ubisoft Kopierschutz geht darüber aufzuregen ?

Ich meine jeder CB Leser hat es mittlerweile mitbekommen wie die allgemeine Stimmung dazu ist und das muss man nicht wirklich noch weiter ausführen.

Das ist einfach nur Sinnlos und wird an der Situation nichts ändern.
 
Hallo DaruDau,
am heutigen Tage hat Ubisoft Siedler 8 released. Damit die neuen zahlenden Kunden keine Unannehmlichkeiten aufgrund von überlasteten Servern mitbekommen haben wir uns schweren Herzens entschlossen die alten Siedler 7 Server abzuschalten um zusätzliche Kapazitäten für die Siedler 8 Spieler-Authentifizierung freizugeben.
Wir danken ihnen das sie Die Siedler 7 gespielt haben und freuen uns darauf sie demnächst, nach dem Kauf von Die Siedler 8 wieder auf unseren Servern begrüßen zu können.

Ubisoft - wir kennen unsere Kunden ;-)
 
ubisoft schickt sich scheinbar an EAs rolle als in der community meistgehasster spielepublisher zu übernhemen. ein kampf auf hohem niveau und mit vollem einsatz. man darf gespannt sein, wer am ende siegreich bleibt :D
 
Ist woanders schon gepostet, machte mir kurzzeitig auch Hoffnung, aber das von dir gebrachte Argument könnte auch hinein interpretiert sind, weil man sich diese Abstrafung für Ubisoft eben wünscht. Wenn man auf englischen Seiten liest, stellt sich das nämlich (leider) etwas anders dar, zusammengefasst: es ist wohl nur die UK-Steam-Seite, die so handelt, da scheint es allerdings des öfteren Probleme mit Ubisoft zu geben, schon lange vor dem Kopierschutz. Die führen dort auch einen anderen Grund an: "The games listed are available for sale in all other countries on Steam. The fact they are not available on Steam UK has nothing to do with the DRM - but is linked to a local business discussion between Ubisoft and Steam in UK." Und die Siedler sind noch drin ...
 
C_H4 schrieb:
Ach kommt schon Leute, bei Steam beschwert sich ja auch niemand, dass die Spiele zuerst im Internet registriert werden müssen. Da ist Ubisofts Schritt nur die logische Schlussfolgerung und ich bin mir ziemlich sicher, dass es nicht nur bei Ubisoft bleiben wird.
Und zum Thema Internet kann sich nicht jeder leisten: Wenn ich mir teilweise so anschaue, was hier für Rechenmaschinen in der Signatur von vielen stehen, so wunder ich mich, wieso das Geld nicht für eine Flat reichen kann.
B2t: Ich persönlich find den Schritt gar nicht so schlecht, sollte man Spielstände online abspeichern können und das Spiel wie bei Steam online installieren können.
greetz

Bei Steam muss man aber nicht ständig Online sein ...
Für Spiele die nur mit Steam laufen gibt es einen Offlinemodus und vom Rest gibt es auch alternative Anbieter.
 
Achja, selber Schuld wer Spiele zum Vollpreis kauft. Ich werde es kaufen wenn es 10€ kostet. Das ist ein akzeptabler Preis für ein Spiel mit diesen Zusatzfunktionen.
 
Wenn Siedler 7 zu einem Budget-Preis von 10 bis 15 Euro zu haben sein wird, werden diesen "Features" nicht mehr Bestandteil des Spieles sein.



Der Zwang zur permanenten Internetverbindung ist nicht unbedingt die schlechteste Idee, Medien zu schützen. Sie kommt nur viel zu früh. Zunächst einmal muss permanentes Breitband-Internet zur Verfügung stehen. Ein großer Teil der Internetznutzer erfreut sich mittlerweile daran, dass das Internet so selbstverständlich wie fließendes Wasser sein kann, aber eben bei Weitem noch nicht alle. Das wird sich in den nächsten Jahren ändern, und dann wird sich sicherlich auch die Akzeptanz der Nutzer ändern. Für unsere Generation (die mit dem Amiga und später Windows 98 groß geworden ist) mag das nicht mehr zutreffen, aber für unsere Kinder wird es wahrscheinlich normal sein, Medien als Angebot des Internets wahrzunehmen. Bis dahin müssen aber auch einige technische Probleme gelöst werden. Serverausfälle müssen so selten werden wie etwa Stromausfälle. Darüber hinaus muss sicher gestellt werden, dass die Spiele funktionieren auch dann, wenn die Server abgeschaltet werden. Der Gesetzgeber müsste die Publisher verpflichten, Patches bereit zu stellen, wenn die vom Publisher gesetzte Lebenszeit eines Spieles abläuft und die Server abgeschaltet werden. Ich kann mir gut vorstellen, dass die manchmal hyperaktive EU irgendwann auf diesem Gebiet tätig werden wird.

Abgesehen davon darf sich die Online-Komponente nicht darauf beschränken, nur den Datenträger o.Ä. auf Authentizität zu überprüfen. Das ist ein Witz. Findige Programmierer entfernen einfach den entsprechenden Quellcode aus dem Programm laden einen Patch für die Raubkopierer hoch. Man muss schon ganze Bestandteile des Spieles, die sich von den "Crackern" nicht wiederherstellen lassen, in das Internet auslagern und von den Server ausführen lassen (das müssen ja keine aufwändige Komponenten des Spieles sein).

Ich kann mir gut vorstellen, dass die halbgaren Maßnahmen von Ubisoft in 10 Jahren in der PC Games in der Rubrik "Vor 10 Jahren" erwähnt werden, mit der Aussage "was damals noch mehr schlecht als recht funktionierte und auf wenig Gegenliebe stieß, ist heute der Standard".
 
GevatterTod schrieb:
Abgesehen davon darf sich die Online-Komponente nicht darauf beschränken, nur den Datenträger o.Ä. auf Authentizität zu überprüfen. Das ist ein Witz. Findige Programmierer entfernen einfach den entsprechenden Quellcode aus dem Programm laden einen Patch für die Raubkopierer hoch. Man muss schon ganze Bestandteile des Spieles, die sich von den "Crackern" nicht wiederherstellen lassen, in das Internet auslagern und von den Server ausführen lassen (das müssen ja keine aufwändige Komponenten des Spieles sein).

Das ist ja bei AC2 der Fall. Dort werden bei allen Triggern Daten vom Server angefordert, darum ist ja bis heute kein wirklich funktionierender Keks da, Aber, solange die Daten geschickt werden kann man sie auslesen und damit simulieren. Das einzige was helfen würde wäre ein absolutes Streaming, beim Nutzer liegt nur ein Universalclient der das Spiel anfordert und die Grafik auf dem Client darstellt. Das Spiel selbst läuft auf einem Server irgendwo im Netz. Aber solange nicht großflächig Breitband verfügbar ist ist das Zukunftsmusik, obwohl es solche Dienste schon gibt. Wobei hier ein kaufen eher nicht in Frage kommt sondern ein Pay for Play das die meisten Publisher wohl am liebsten hätten. Denn dann würden die Vielspieler mehr als die aktuellen Spielepreise zahlen würden.
 
@GevatterTod

Deine Vorstellung funktioniert nur dann, wenn das gesammte Spiel auf dem Server verbleibt und du den Zugriff vermietest. So was gibt es bereits. Wenn du den Leuten für viel Geld eine CD/DVD/Bluray in die Hand drückst und sie dannach an der Leine halten willst, gibt es Rebelionen.

Wie kommst du eigentlich auf die Idee, dass Leute irgendwann ihre Privatsphäre an den Nagel hängen? Wegen den Kindern bei Steam? Wegen den Selbstdastellern auf Facebook? Wegen dem Onlinereporter der, im völligem Gegensatz zum Standartuser, einem möglichst breiten Publikum sogar hinterherrennt und sein Selbstverstäniss der Dinge sodann zur Zukunft des Webs erklärt?

Der Fremdzugriff auf persönliche Daten auf dem heimischen Rechner bleibt Tabu. Was man hochläd und bereit ist mit der Öffentlichkeit auszutauschen, das ist eine ganz andere Geschichte.
 
Zuletzt bearbeitet:
Och, jetzt komm doch nicht wieder mit "Privatssphäre". Das ist hier überhaupt nicht der Punkt.

Es geht auf lange Sicht einzig und allein darum, maximalen Gewinn durch immer dreistere Gebühren-Modelle zu machen. Und dazu muss man halt erstmal die absolute Kontrolle über die Gamer haben, indem man sie per Online-Zwang bindet.

Und warum sollte das (nach und nach .. Stück für Stück) nicht funktioniert? Die meisten Leute sind doch bescheuert und lassen alles mit sich machen. Das ist nunmal Fakt.
Deshalb kann man jetzt nurnoch auf Aktivisten im politischem oder Hacking-Bereich hoffen, die dieses Vorgehen entweder gesetzlich bremsen, oder mit rohrer Hacking-Gewalt sabotieren.
 
Zuletzt bearbeitet:
Einmal abgesehen von dem ganzen Kopierschutz-Thema (dazu wurde in anderen Threads alles relevante ja bereits x-fach gesagt)....

.... was haben irgendwelche steinernen Elementarriesen und magisch leuchtende Pilzchen in Sidler 7 zu suchen?
Gibts die nur in diesem Techdemo-Video, oder haben sie die Siedler-Franchise klammheimlich von Mittelalter auf Fantasy umgestellt?
 
Warum beschweren sich eingentlich alle über Ubisoft? Die Industrie reagiert doch nur auf die Raubkopierer. Würdet Ihr - damit jetzt an die Raubkopierer/Hacker und Nutznießer - den Kram nicht für Umme haben wollen und entsprechend vorgehen, müssten sich die Firmen nicht solche Mechanismen ausdenken.

Also sind der Feind des bezahlenden Folkes nicht die Firmen, sondern die Anarchos des Internets mit -> alles für alle und das umsonst. Wann hat sich das letzte mal jemand über das Urheberrechtsverletzende-Hacker-Pack aufgeregt? Ist natürlich einfach und bequem gegen das "Establishment" zu sein, wenn man selbst Nutznießer ist und sich alles "frei" im Internet besorgt.

Das wäre ja, als ob eine Firma - zur Sicherheit - einen GPS Sender in ein Fahrzeug baut und so jeder Zeit feststellen könnte, wo sich das Fahrzeug befindet. Aber gut das es sowas nicht gibt...... oder ein Handy.......oder ein PC mit seiner IP......oder seiner Krankenkassenkarte......wer glaub, Anonym zu sein, sollte aufwachen und ankommen im 21. Jahrhundert.
 
Zuletzt bearbeitet:
@Konti

Das dein Modell mit den "saudummen" Leuten nicht so einfach hinhaut, das beweist allein schon mal dieser Thread.

Deine "dreiste" Gewinnmaximierung, das ist das was sich so einige Firmen wünschen, und die "Privatsphäre", das ist das was der User dafür opfern soll. Da gibt es keinen anderen Punkte, das ist vielmehr das was bei DRM&Co immer gleich bleibt.
Ergänzung ()

@demon

Sag mal, wo würdest du denn eine Grenze ziehen. Würde mich wirklich mal interessieren. Wenn UBI o. Ä. einen:

- Lesezugriff auf dein Installationsverzeichniß verlangt?
- Einen Schreibzugriff?
- Einen Lesezugriff auf alle deine Laufwerke?
- Zugriff auf deine Webcam?

Oder ist das dann:

- nicht unbedingt die schlechteste Idee...
- in ordnung wenn so gut gemacht ist, das es einem beim Spielen nicht auffällt...
- voll verständlich weil die Firma ja auch nur überleben will...
- auch egal weil es sowieso irgendwann kommen wird...

?
 
Seh ich nicht so Vidy_Z, die Leute vergessen ziemlich schnell. Kuck dir einfach mal unsere Poltik an, da wird einer mal Finanzminister der zufällig bei einem nicht existenten Rüstungsgeschäft nen paar Tausender verliert. Und Steam wollte ursprüunglich auch keiner haben, jetzt nutzen es fast alle. Wenn man den Leuten nicht jeden Tag erklärt das sie Rechte verlieren, merken sies nichtmal....
 
Vidy_Z schrieb:
@Konti

Das dein Modell mit den "saudummen" Leuten nicht so einfach hinhaut, das beweist allein schon mal dieser Thread.

Deine "dreiste" Gewinnmaximierung, das ist das was sich so einige Firmen wünschen, und die "Privatsphäre", das ist das was der User dafür opfern soll. Da gibt es keinen anderen Punkte, das ist vielmehr das was bei DRM&Co immer gleich bleibt.
Ergänzung ()

@demon

Sag mal, wo würdest du denn eine Grenze ziehen. Würde mich wirklich mal interessieren. Wenn UBI o. Ä. einen:

- Lesezugriff auf dein Installationsverzeichniß verlangt?
- Einen Schreibzugriff?
- Einen Lesezugriff auf alle deine Laufwerke?
- Zugriff auf deine Webcam?

Oder ist das dann:

- nicht unbedingt die schlechteste Idee...
- in ordnung wenn so gut gemacht ist, das es einem beim Spielen nicht auffällt...
- voll verständlich weil die Firma ja auch nur überleben will...
- auch egal weil es sowieso irgendwann kommen wird...

?

Oja, ist da für mich die Grenze erreicht, wo auf meinen PC zugegriffen wird. Aber das sind denke ich ganz andere Kaliber, als ein einloggen in einen Account, wie er z.B. beim Spielen von MMOPRGs absolut geläufig ist. Da regt sich auch keiner über Datenschutz auf - und dort sind einige Daten mehr hinterlegt (Bankverbindung, Kreditkarten), da dieser nicht auch zuletzt gesetzlich geschützt ist.
 
@ demon8119

Doch, "müssten" diese Firmen... Oder warum kannst du nur schwer ein Steamkonto oder dergleichen weiterverkaufen?
DRM schützt vor Gebrauchtmarkt, bzw. soll die Leute dazu zwingen, Spiele nur noch vom Publisher zu kaufen, anstelle von einer privaten Person.
Vorstellung: Früher 1 Spiel gekauft, weiterverkauft. 2 Leute spielen zum Preis von einem Spiel. Heute/Morgen 1 Spiel gekauft, nicht weiterverkauft und die zweite Person muss es sich ebenso kaufen.

Warum soll ich mir - neben den anderen Unannehmlichkeiten - sowas antun, wenn ich es dank "Games for Windows Scheiß"/Steam nicht weiterverkaufen soll/kann/darf wegen der Registrierung?
 
Na ich meine eine Lösung, die ähnlich funktioniert wie MMO. Da ich kein Experte bin, fehlt es mir an dem nötigen Vokabular und Sprachgebilden, um zu beschreiben, was ich meine. Klar, es gibt MMOs, die ebenso "geklaut" und auf Free Shards zum Laufen gebracht werden. Aber wenn ich mich nicht irre, sind dies ältere MMOs mit einer eher simplen Serverstruktur. Mir ist nicht bekannt, dass aktuellere MMOs so ohne Weiteres kopiert werden können, u.a. weil Daten- und Serverstrukturen deutlich komplizierter sind als ein "Dedicated Server", der die nötigen Daten bereit stellt. Wenn ich mich in dem Punkt irre, dann war mir das bisher nicht bekannt.

Aber ich glaube auch nicht, dass es auf diese Online-Lösung hinaus laufen wird. Wahrscheinlich werden derartige Lösungen in der Zukunft eine größere Rolle spielen. Spiele, die online "gemietet" werden, werden sicherlich auch irgendwann ein Teil des Marktes sein. Ich denke aber, dass es in absehbarer Zeit hadwareseitige Lösungen geben wird, die das Anfertigen und Abspielen von Raubkopien enorm erschweren werden. Zum Beispiel spezielle Datenträger für Spiele, die nur mit ebenso speziellen Abspielgeräten abgespielt werden können oder Mikro-Chips, die überwachen, was auf dem PC abgespielt wird oder gleich ein ganzer Unterbau, der den Strukturen der Spielkonsolen nicht unähnlich ist und sicher stellt, dass nur Originalkopien abgespielt werden können. Natürlich können Raubkopien mit derartigen Maßnahmen nicht gänzlich verhindert werden, aber dies ist ohnehin unmöglich. Man kann das Anfertigen der Raubkopien nur soweit erschweren, dass der Kauf des Spieles für die meisten Spieler wieder die attraktivere Möglichkeit darstellt.

@Vidy_Z
Wo ziehst du die Grenze? Mit Handy, EC- und Kreditkarten und dem "Web 2.0" hast du ja offenbar keine Probleme (aber wenn Ubisoft eine Emal-Adresse von dir haben will, hört der Spaß plötzlich auf).
 
Zuletzt bearbeitet:
Kreisverkehr schrieb:
@ demon8119

Doch, "müssten" diese Firmen... Oder warum kannst du nur schwer ein Steamkonto oder dergleichen weiterverkaufen?
DRM schützt vor Gebrauchtmarkt, bzw. soll die Leute dazu zwingen, Spiele nur noch vom Publisher zu kaufen, anstelle von einer privaten Person.
Vorstellung: Früher 1 Spiel gekauft, weiterverkauft. 2 Leute spielen zum Preis von einem Spiel. Heute/Morgen 1 Spiel gekauft, nicht weiterverkauft und die zweite Person muss es sich ebenso kaufen.

Warum soll ich mir - neben den anderen Unannehmlichkeiten - sowas antun, wenn ich es dank "Games for Windows Scheiß"/Steam nicht weiterverkaufen soll/kann/darf wegen der Registrierung?

Wir sollten nicht mehrere Dinge miteinander vermischen a) Privatspähre b)weiterverkauf von Spiele

a) zu Privatspäre siehe Vorpost

b) WoW ist seit jeher Accountgebunden und die Verkaufen sich auf Ebay wie jedes andere Game auch. Also schließt ein Onlineaccount nicht den Weiterverkauf aus.


GevatterTod schrieb:
Na ich meine eine Lösung, die ähnlich funktioniert wie MMO. Da ich kein Experte bin, fehlt es mir an dem nötigen Vokabular und Sprachgebilden, um zu beschreiben, was ich meine. Klar, es gibt MMOs, die ebenso "geklaut" und auf Free Shards zum Laufen gebracht werden. Aber wenn ich mich nicht irre, sind dies ältere MMOs mit einer eher simplen Serverstruktur. Mir ist nicht bekannt, dass aktuellere MMOs so ohne Weiteres kopiert werden können, u.a. weil Daten- und Serverstrukturen deutlich komplizierter sind als ein "Dedicated Server", der die nötigen Daten bereit stellt. Wenn ich mich in dem Punkt irre, dann war mir das bisher nicht bekannt.

Aber ich glaube auch nicht, dass es auf diese Online-Lösung hinaus laufen wird. Wahrscheinlich werden derartige Lösungen in der Zukunft eine größere Rolle spielen. Spiele, die online "gemietet" werden, werden sicherlich auch irgendwann ein Teil des Marktes sein. Ich denke aber, dass es in absehbarer Zeit hadwareseitige Lösungen geben wird, die das Anfertigen und Abspielen von Raubkopien enorm erschweren werden. Zum Beispiel spezielle Datenträger für Spiele, die nur mit ebenso speziellen Abspielgeräten abgespielt werden können oder Mikro-Chips, die überwachen, was auf dem PC abgespielt wird oder gleich ein ganzer Unterbau, der den Strukturen der Spielkonsolen nicht unähnlich ist und sicher stellt, dass nur Originalkopien abgespielt werden können. Natürlich können Raubkopien mit derartigen Maßnahmen nicht gänzlich verhindert werden, aber dies ist ohnehin unmöglich. Man kann das Anfertigen der Raubkopien nur soweit erschweren, dass der Kauf des Spieles für die meisten Spieler wieder die attraktivere Möglichkeit darstellt.

Der Datenträger ist - wenn es nach der Industrie geht - ein Auslaufmodell, dass sich in den nächsten Jahre verabschieden wird. Was das angeht, werden wir sehen, was passiert.
 
Zurück
Oben