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News „Die Siedler 7“-Demo nur mit Kopierschutz

@demon

Für mich war die Grenze erreicht als mir der Kopierschutz vorschreiben wollte welche Hard- und Software ich installiert haben darf damit ein Spiel läuft. Von Sonys Rootkitdesaster gar nicht zu reden.

Der Vergleich eines MMO mit einem Single Player Spiel das keinerlei Multiplayer hat hinkt schon ein wenig. Bei einem MMO ist von Anfang an klar das ich einen Internetzugang egal in welcher Form benötige um es spielen zu können, auch die Daten die ich angeben muss sind klar. Vor allem da es sich um ein Abo Geschäft handelt dürfen nur Erwachsene diesen Vertrag schließen, keine Jugendlichen. Wenn ein Erwachsener nicht weiß wie er mit seinen Daten umzugehen hat tut es mir leid, aber Facebook und Co beweisen das es auch da Menschen gibt die den geistigen Striptease vorziehen. Bei diesem Kopierschutz ist das anders, hier darf meines Wissens auch der Jugendliche einen Account anlegen.

Edit:

Einen WoW Account darf ich nach deutschem Recht verkaufen, wo das Problem liegt ist der Inhalt des Accounts. Da alles was man ingame "erwirtschaftet" rechtlich Blizzard gehört ist das ein heißes Eisen. Bei Steam und anderen Plattformen geht es rein um den Weiterverkauf. Der Chef von EA hat letztens in einem Interview gesagt das es ihm derzeit hauptsächlich um die Trockenlegung des Gebrauchtspielemarktes geht da es nicht sein kann das EA nichts an den weiterverkauften Spielen verdient. Darum kamen ja beim Erscheinen von DA:O und ME2 zum Release direkt kostenfreie DLCs heraus die man nur in Anspruch nehmen konnte wenn man sich registriert. Wenn man das Spiel weiterverkauft muss der Käufer für 15€ den Cerberus Zugang kaufen um die DLCs nutzen zu können. Teilweise werden für diese Aktionen fast fertige Teile des Spiels entfernt um sie als DLC teilweise kostenpflichtig anzubieten, zum Beispiel ME2 Kasumi.

Ich sehe es daher sehr problematisch das mich die Hersteller in meinen Rechten beschneiden wollen nur um bestimmte Dinge zu verhindern. Kopierschutz hilft extrem wenig, es gibt meines Wissen 2-3 Spiele die nicht innerhalb von 14 Tagen nach Release geknackt waren. Deren Kopierschutz griff aber so tief ins System ein das es nur noch Probleme damit gab, Stichwort Starforce.

Der beste Kopierschutz ist ein guter Multiplayer oder dem Käufer einen Mehrwert anbieten der ihn vom Kopierer abhebt. Der schlechteste Kopierschutz ist der der den ehrlichen Käufer vom spielen seines Originals abhält durch seine Einschränkungen.
 
Zuletzt bearbeitet:
@ GevatterTod

Oder einfach nur mal schauen, dass die ehrlichen Käufer weniger Aufwand haben, ein Spiel zum laufen zu bringen, wie jemand, der es crackt?
DVD rein, installieren, DVD ins Regal, spielen. Dazu ein schönes Handbuch oder ähnliches, was man nicht kopieren kann.
 
Wieso hier jeder immer über den Kopierschutz Tränen ablässt...lächerlich. Leute, die sich das Spiel original kaufen, müssen hier nicht rumningeln. Hier ningelt nur der rum, der sich das Spiel irgendwo illegal bezieht. Kauft es euch einfach und lasst das rumgeflame...schlimm sowas hier.
 
Creeed schrieb:
@demon

Für mich war die Grenze erreicht als mir der Kopierschutz vorschreiben wollte welche Hard- und Software ich installiert haben darf damit ein Spiel läuft. Von Sonys Rootkitdesaster gar nicht zu reden.

Was ja Microsoft mit Vista ein- und über Windows 7 weiterführt.

Der Vergleich eines MMO mit einem Single Player Spiel das keinerlei Multiplayer hat hinkt schon ein wenig. Bei einem MMO ist von Anfang an klar das ich einen Internetzugang egal in welcher Form benötige um es spielen zu können, auch die Daten die ich angeben muss sind klar. Vor allem da es sich um ein Abo Geschäft handelt dürfen nur Erwachsene diesen Vertrag schließen, keine Jugendlichen. Wenn ein Erwachsener nicht weiß wie er mit seinen Daten umzugehen hat tut es mir leid, aber Facebook und Co beweisen das es auch da Menschen gibt die den geistigen Striptease vorziehen. Bei diesem Kopierschutz ist das anders, hier darf meines Wissens auch der Jugendliche einen Account anlegen.

Insoweit gebe ich dir gerne Recht, dass es bei MMOs so vorgesehen ist.
 
@ Gnome

Äh, wie kommst auf den Mist? Der, der sich das Spiel zieht, braucht sich weder registrieren, noch dauerhaft im Netz zu befinden oder gar Geld ausgeben?
Die Leute, die es gerne legal haben, sind benachteiligt. Und wenn du benachteiligt wirst, sollst du schön stillschweigen?

@ demon8119

WoW ist ein anderes Pflaster, aber kannst du Steamspiele einfach verkaufen? Ja, Account verkaufen. Aber für jedes Spiel einen neuen Account erstellen, und dazu wäre dir der Verkauf eh untersagt.
Ist ein Spiel persönlich mit DRM auf dich registriert, du aber den Account nicht verkaufen kannst/darfst, was machst du dann?

Serverpannen, höhere Preise durch Mehraufwand, weniger potentielle Käufer? Warum nicht einfacher, wenn es eh geknackt wird? Warum nicht den Käufer belohnen, anstelle ihn für ein legales Spiel zu bestrafen?
 
Zuletzt bearbeitet:
@Gnome
Oh Gott ... informier dich erstmal und lies vielleicht mal den Thread, bevor du hier so einen Quatsch absetzt.

Vidy_Z schrieb:
@Konti

Das dein Modell mit den "saudummen" Leuten nicht so einfach hinhaut, das beweist allein schon mal dieser Thread.
Die Leute, die hier posten sind leider in keinster Weise repräsentativ. Und dann werden einige von denen, die jetzt noch sagen, daß sie das niemals mitmachen, eher schnell als langsam nachgeben.
Ich erinnere mich noch gut an diesen Screenshot einer Steamgruppe, die irgendwie "Boycott Call of Duty: Modern Warfare 2" oder so ähnlich hieß ... ca. 80% der User in dieser Gruppe haben zu dem Zeitpunkt CoD-MW2 gezockt. :freak:
Das ist meiner Erfahrung nach leider eher die Realität.
 
Zum Thema Online-Kopierschutz ich hab gerade gelesen das C&C4 ja auch ein Online-Kopierschutz hat der schon geknackt ist. Wenn ich das richtig verstanden hab wird da einfach auf dem eigenen PC ein Fake-Autorisierungs-Server laufen gelassen und das Spiel connected auf den eigenen PC und gut ist.
 
Habe gerade mal einen Ubi-Account erstellt.

Anzugeben ist - das Geburtsdatum (vergleichbar mit Altercheck bei einer Forenanmeldung - wobei man hier auch kreativ sein kann), ein Username, ein Password, eine Emailadresse.

Dazu dann den Vor- und Nachname, sowie eine Postleitzahl. Find ich jetzt nicht wirklich kritisch, der Sicherheitsdenkende kann aber auch hier kreativ werden.

Fertig ist der Ubiaccount.
 
Leon schrieb:
Ich habe nichts gegen Kopierschutzmechanismen, jede Firma hat das Recht sein Produkt zu schützen.

Ein Recht vielleicht grundsätzlich schon. Die Frage ist aber vielmehr die, wozu Ubi in Zukunft noch so einen teuren und aufwendigen Kopierschutz benötigt, wenn ihre Spiele aufgrund des antiproportionalen Verhältnisses zwischen immer weiter absinkender Qualität/Support bei immer höheren Preisen und immer mehr Kundengängelei/Einschränkungen durch DRM, künftig eh nicht mehr gekauft werden?

Das letzte Siedler-Spiel: Aufbruch der Kulturen hat sich soweit ich weiss nur sehr schlecht verkauft. Ubisoft sollte sich mal die selbstkritische Frage stellen, was der wahre Grund dafür ist (kleiner Tip: Ich hab es in meinem letzten Beitrag oben erläutert!)
 
Ich denke man muss erst mal grundsätzlich unterscheiden zwischen dem Spielen mit anderen, was immer in irgendeiner Form öffentlich ist, und dem Spielen allein mit dem Computer. Bei Spielen allein mit dem Computer muss man weiter unterscheiden zwischen Spielen die ich miete und denen die ich mir gekauft habe.

Bei Spielen die ich mir gekauft habe und in denen ich nur gegen den Computer antrete, kenne ich kein Pardon was Zugriffe von Außen angeht. Der einzigste Kopierschutz dabei, den ich mir derzeit vorstellen kann, der dann aber auch wirklich effektiv ist, ist die Verdongelung. So einen Schutz zu knacken ist nicht einfach. Es gibt genug Anwendungen mit Dongel, bei denen das über Jahre erfolglos versucht wurde.

Für Online Shooter sehe ich darin eigentlich auch die beste Lösung. Alle könnten zufrieden sein.

Bei gemieteten Games dagegen, finde ich es vollstens in Ordnung gewisse Daten beim Vermieter zu hinterlegen(ist bei jedem Mietvorgang so), Teile des Games bei Laufzeit herunterladen zu müssen oder gleich das gesammte Game auf dem Server des Anbieters "vernzusteuern".
 
@Creed und MMO-Vergleich
Natürlich hinkt der MMO-Vergleich. Aber ich rede auch über ein vergleichbare Lösung, die in der Zukunft funktionieren und akzeptiert werden könnte. Keine Frage, dass es bis dahin noch ein weiter Weg ist. Für den Moment wäre ich nur froh, wenn man mal die ganze Hysterie aus diesem Thema bekäme, damit das Für und Wider diverser Lösungen vernünftig diskutieren kann.

Im übrigen wäre mir geeignete Hardware, die verhindert, dass ich Raubkopien abspiele, lieber als ständiger Onlinezwang. Mein Aussagen über eine mögliche Lösung per Internetverbindung also bitte nicht als Zuspruch für eine derartige Lösung verstehen.

@Kreisverkehr
Die Spieler haben schon immer Spiele, Filme und Musik kopiert, wenn sie die Möglichkeit dazu hatten. Schon zu Amiga-Zeiten war den Raubkopierern der Mehrwert einer Originalkopie egal. Attraktivere Angebote für ehrliche Käufer werden das Problem nicht lösen.

Was natürlich auf keinen Fall passieren darf ist, dass ehrliche Käufer benachteiligt werden. Daher sollten die Publisher besser gleich auf den (kostspieligen) Kopierschutz verzichten und die hohe Zahl der Raubkopien (Die ist wirklich hoch! Dass ist nicht nur Gerede!) in Kauf nehmen, bis eine vernünftige Lösung gefunden wurde.

@Demon8119
Darüber hinaus wird mit den Daten auch nichts Wildes angestellt. Schlimmstenfalls kriegt man Newsletter, wenn man das entsprechende Häkchen nicht entfernt (oder man nimmt automatisch an Gewinnspielen teil, aber wer will schon etwas geschenkt haben?) Wie ich schon weiter oben geschrieben habe, habe ich unter meinen aktuellen Email-Adresse noch nie Spam erhalte oder unerwünschte Post im BRiefkasten gefunden.

@Vidy_Z
Verdongelung, das wärs (ich habe übrigens schon ewig keinen Dongle mehr gesehen). Das muss doch auch irgendwie bequemer über die Hardware im PC möglich sein. Jeder Zocker braucht eine Grafikkarte (und natürlich eine CPU und vieles mehr). Von daher wäre doch ein in den Grafikchip integrierter Bestandteil (damit kein findiger Platinenhersteller auf die Idee kommt, eine Grafikkarte ohne dieses Feature auf den Markt zu werfen, um das große Geld mit den Raubkopierern zu machen, die natürlich eine Grafikkarte oder Kontrollkomponente haben wollen), der das Abspielen von Raubkopien verhindert, ideal.

Aber was glaubst du denn, welche "Zugriffe von Außen" statt finden? Gehst du einfach nur davon aus, dass Ubisoft und andere Publisher scharf auf hypersensible und intime Daten zu deiner Person und deiner Hardware sind oder hast du auch handfeste Anhaltspunkte?
 
Zuletzt bearbeitet:
schon mal was von leuten gehört,die auf dem land leben und keinen internetzugang besitzen! cu carix
 
@Konti
Naja, wie repräsentativ oder nicht sind denn die Käufer von DRM mp3´s gewesen. Aber wo ich dir recht geben muss ist darin, dass die Zielgruppe, das sind vor allem Jüngere, viel eher die Bedingungen akzeptiert, vor allem wenn der halbe Freundeskreis dazu annimiert. Da ist man ab einem gewissen Alter nicht mehr so gebunden.

@GevatterTod
Steam stellt doch regelmäßig Statistiken auf, über die Hardwareausstattung der Community. Woher wissen die den das? Und wenn mir Steam den Stecker für Spiele auf meinem PC ziehen kann, dann ist das zwar ein indirekter, aber trotzdem ein Zugriff auf meine PC Einstellungen.
Was Dongel angeht, da gibt es ein Softwareplugin namens Vray, ist quasi der Photoshop unter den 3d - Fricklern. Jeder benutzte es, bis vor etwa einem Jahr, seit dem es nur noch mit Dongel geliefert wird. Alle die bekannten Gruppen haben sich biss dato die Zähne daran ausgebissen. Überhaupt ist die Entwicklung bei Dongeln nicht stehen geblieben. Die Firma Wibu liefert da verschiedenste Produkte auf USB Basis. Untr anderem auch einen Dongel der durch Zukauf von Lizenzen um neue Anwendugen erweitert werden kann, also ganz nach deinem Geschmack nehme ich an :).
 
Zuletzt bearbeitet:
@ GevatterTod

Das mit der Hardwarelösung war schonmal im Gespräch...
Das Kopieren wirst du im Grunde nie einschränken können, aber je restriktiver du wirst, desto eher überlegen sich die ehrlichen Käufer (dazu zähle ich eigentlich auch die, die das/den Spiel/Film vorher testen und dann kaufen, anstelle komplett kein Geld auszugeben bei Nichtkonsum) sich die Mehrarbeit zu sparen und erste Erfahrungen mit der einfacheren (keine Konten, keine Zwänge, Wiederverkauf egal) Möglichkeit anfreunden...

e:/ Was ich auch noch akzeptieren würde, bzw. als Fortschritt sähe: Spiele auf einem USB-Stick (3.0), da rattert dann auch kein Laufwerk mehr, mechanische Beanspruchung fällt dann ebenso weg und den kann man auch im Port zur Authentifikation beim Spiestart stecken lassen.

Für mich ist ein Kopierschutz - weil knackbar - eben einfach sinnlos, sofern er über die billigste/kundenfreundliche Möglichkeit hinausgeht und zum Nachteil der ehrlichen Leute durch höheren Aufwand als die Kopie wird.
 
Zuletzt bearbeitet:
GevatterTod schrieb:
@Creed und MMO-Vergleich
Natürlich hinkt der MMO-Vergleich. Aber ich rede auch über ein vergleichbare Lösung, die in der Zukunft funktionieren und akzeptiert werden könnte. Keine Frage, dass es bis dahin noch ein weiter Weg ist. Für den Moment wäre ich nur froh, wenn man mal die ganze Hysterie aus diesem Thema bekäme, damit das Für und Wider diverser Lösungen vernünftig diskutieren kann.

Im übrigen wäre mir geeignete Hardware, die verhindert, dass ich Raubkopien abspiele, lieber als ständiger Onlinezwang. Mein Aussagen über eine mögliche Lösung per Internetverbindung also bitte nicht als Zuspruch für eine derartige Lösung verstehen.

@Kreisverkehr
Die Spieler haben schon immer Spiele, Filme und Musik kopiert, wenn sie die Möglichkeit dazu hatten. Schon zu Amiga-Zeiten war den Raubkopierern der Mehrwert einer Originalkopie egal. Attraktivere Angebote für ehrliche Käufer werden das Problem nicht lösen.

Was natürlich auf keinen Fall passieren darf ist, dass ehrliche Käufer benachteiligt werden. Daher sollten die Publisher besser gleich auf den (kostspieligen) Kopierschutz verzichten und die hohe Zahl der Raubkopien (Die ist wirklich hoch! Dass ist nicht nur Gerede!) in Kauf nehmen, bis eine vernünftige Lösung gefunden wurde.

@Demon8119
Darüber hinaus wird mit den Daten auch nichts Wildes angestellt. Schlimmstenfalls kriegt man Newsletter, wenn man das entsprechende Häkchen nicht entfernt (oder man nimmt automatisch an Gewinnspielen teil, aber wer will schon etwas geschenkt haben?) Wie ich schon weiter oben geschrieben habe, habe ich unter meinen aktuellen Email-Adresse noch nie Spam erhalte oder unerwünschte Post im BRiefkasten gefunden.

@Vidy_Z
Verdongelung, das wärs (ich habe übrigens schon ewig keinen Dongle mehr gesehen). Das muss doch auch irgendwie bequemer über die Hardware im PC möglich sein. Jeder Zocker braucht eine Grafikkarte (und natürlich eine CPU und vieles mehr). Von daher wäre doch ein in den Grafikchip integrierter Bestandteil (damit kein findiger Platinenhersteller auf die Idee kommt, eine Grafikkarte ohne dieses Feature auf den Markt zu werfen, um das große Geld mit den Raubkopierern zu machen, die natürlich eine Grafikkarte oder Kontrollkomponente haben wollen), der das Abspielen von Raubkopien verhindert, ideal.

Aber was glaubst du denn, welche "Zugriffe von Außen" statt finden? Gehst du einfach nur davon aus, dass Ubisoft und andere Publisher scharf auf hypersensible und intime Daten zu deiner Person und deiner Hardware sind oder hast du auch handfeste Anhaltspunkte?

Amen dazu!

carix schrieb:
schon mal was von leuten gehört,die auf dem land leben und keinen internetzugang besitzen! cu carix

Naja, die Diskriminierung der strukturschwachen DSL Gebiete ist ja schon im allgemeinen Internet, durch die Zunahme komplexeren und bandbreiteintensiven Internetseiten gegeben, den Zug wirst du nicht mehr aufhalten können. Und ich denke, das Ubi das mit einkalkuliert hat.
 
Falls man mit einem solchen Kopierschutz das Ziel erreichen will, viele Einheiten zu verkaufen und so den Markt der PC Spiele wieder anzukurbeln, dem kann ich vorhersagen, dass alle, die diesen Kopierschutz jetzt schon suspekt finden, früher oder später zu einer Konsole greifen, wo erstens keine minutenlange Installation stattfindet und zweitens auf zusätzliche Software und Accountregistrierung verzichtet wird.

Alle grafischen Vorteile und zum Teil die Vorteile einer Maus/Tastatur-Steuerung mal außen vor gelassen. Wenn es für den durchschnittlichen Benutzer nicht einfacher wird, auf einem PC ein Spiel zu spielen, dann laufen dem Markt für PC Spiele die Kunden davon.

Mal ganz abgesehen vom Anschaffungspreis, sowie den Aufrüstaktionen für neuere Spiele.

Nicht alle sind eben Computer-Enthusiasten! Ein paar Wenige und mich eingeschlossen, werden beim PC bleiben, aber die Zahlen der Nutzer werden schwinden, wenn sich nicht bald etwas ändert.
 
So manchmal habe ich das Gefühl, dass der ein oder andere Publisher das gar nicht so schlecht finden würde, wenn der PC als Spielemaschine verschwinden würde.
 
@Kreisverkehr
Ziel einer hardwareseitigen Lösung soll/sollte ja sein, dass all die Nachteile, mit denen sich ehrliche Käufer zur Zeit herum schlagen müssen, entfallen und die Produkte dennoch geschützt sind. Datenträger einlegen, installieren, spielen - ohne Aktivierung, Registrierung oder dubiose Treiber. Den Schutz der Software übernimmt ein hardwareseitige Lösung, die in einer (oder mehreren) Hardware-Komponente/n integriert wird, auf die die Spieler in keinem Fall verzichten können.

Wie könnte eine solche Lösung aussehen? Keine Ahnung, ich bin kein Experte. Vielleicht könnte man die Datenträger aufwendig verschlüsseln und die Verschlüsselung könnte nur über einen speziellen Chip auf der Grafikkarte entschlüsselt werden. Zusätzlich könnten das Spiel und der Chip permanent miteinander kommunizieren. Ein spezieller Chip könnte dem Spiel permanent "Fragen" stellen, etwa eine komplexe Zahlenfolge, die vom Spiel korrekt ergänzt werden muss, und wenn das Spiel nicht die korrekte Antwort auf die Frage liefern kann, wird das Spiel gestoppt. Wenn man die entsprechenden Algorithmen tief genug in das Spiel integriert (weitaus tiefer als eine "Bist du eine Original-DVD?"-Abfrage), ist es vielleicht sogar unmöglich (da zu aufwändig), das Spiel zu "cracken"

Wie auch immer, ich hoffe, dass es irgendwann eine solche Lösung geben wird. Bei den Konsolen geht es doch schließlich auch. Klar, es gibt Mod-Chips, die die Kopierschutzmechanismen aushebeln. Aber diese und ähnliche Möglichkeiten, den Kopierschutz zu umgehen sind sehr aufwändig (zu aufwändig für viele Kunden) und halten häufig nur bis zum nächsten Firmware-Upgrade (was dann wieder aufwändige Eingriffe erfordert, die die Möglichkeiten der meisten Kunden übersteigen).

@Vidy_Z
Die Erhebung der technischen Daten der System der Kunden erfolgt bei Steam auf freiwilliger Basis oder nicht?

Nicht alle sind eben Computer-Enthusiasten! Ein paar Wenige und mich eingeschlossen, werden beim PC bleiben, aber die Zahlen der Nutzer werden schwinden, wenn sich nicht bald etwas ändert.

Das ist schon lange der Fall. Deutschland ist eine der letzten Hochburgen für den PC-Markt. Das liegt nicht nur an dem Problemen mit den Kopierschutzmaßnahmen sondern vor allem an der Mentalität. Die Deutschen setzen sich lieber in das gemütliche Arbeitszimmer, um in Ruhe Rollen- oder Strategiespiele zu spielen. In vielen anderen Ländern ist es hingegen üblicher, eine Konsole im Wohnzimmer stehen zu haben.

P.S.: Es ist schön, dass die Diskussion auf den letzten Seiten ein wenig weniger hysterisch geführt wird. Ich sollte vielleicht nur nachts auf CB vorbei schauen.
 
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@GevatterTod

Ich bin mal so frei und wiederhole meine Ergänzung von eben mal nochmal ^^:

Was Dongel angeht, da gibt es ein Softwareplugin namens Vray, ist quasi der Photoshop unter den 3d - Fricklern. Jeder benutzte es, bis vor etwa einem Jahr, seit dem es nur noch mit Dongel geliefert wird. Alle die bekannten Gruppen haben sich biss dato die Zähne daran ausgebissen. Überhaupt ist die Entwicklung bei Dongeln nicht stehen geblieben. Die Firma Wibu liefert da verschiedenste Produkte auf USB Basis. Unter anderem auch einen Dongel, der durch Zukauf von Lizenzen um neue Anwendugen erweitert werden kann, also ganz nach deinem Gusto nehme ich an.

Wäre ja auch besser als via GK o.Ä., welche ja auch immer mal wieder ausgewechselt wird.

Steam: reicht es nicht das ich überhaupt eine Software installieren muss, die eine Onlinevrebindung zu Steam aufbaut? Gar nix von niemandem ist die einzigste Möglichkeit wirklich sicher zu stellen, das keine unautorisierten, oder besser überhaupt keine Zugriffe stattfinden

P.S.: Es ist schön, dass die Diskussion auf den letzten Seiten ein wenig weniger hysterisch geführt wird. Ich sollte vielleicht nur nachts auf CB vorbei schauen.

Sehr wahr
 
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Folgendes habe ich auf Hardwareluxx gefunden. Vielen dank harzer_knaller!

Aber lacht selber!

http://4gifs.com/gallery/d/148557-2/DRM_bus.gif :D

http://i.imgur.com/rGN4K.gif :evillol:


Ubisoft ist auf dem Weg nur noch soviel zu verkaufen wie auch Idioten da draussen gibt die das kaufen werden. Soll mir aber egal sein nach dem Farcry2 Desaster mache um alles von dieser Spieleschmiede einen grossen Bogen.


Achso da treiben sich im Forum auch UBiTRolle rum aber diese sind nicht so kackfrech wie diese hier.
 
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