sverebom
Vice Admiral
- Registriert
- Aug. 2004
- Beiträge
- 6.635
Was Burn_Out91 eine Seite zuvor geschrieben hat, ist durchaus wichtig, auch wenn er hier mit seiner Aussage im falschen Publikum gelandet ist. Die meisten Spieler sind nicht so enthusiastisch wie wir, wenn es um Hardware und Spiele. Diese Spieler akzeptieren beinahe jeden Kopierschutz, solange dieser sie nicht beim Spielen stört und wissen wahrscheinlich nicht einmal, was SecuRom und TAGES anrichten. Solange SecuRom die DVD nicht frisst oder die Ubi-Server erreichbar sind und die Kunden anstandslos das Spiel starten können, ist den meisten Kunden der Kopierschutz egal - auch wenn die Kommentare in diesem Forum und bei Amazon etwas anderes vermuten lassen (aber das ist eben nur ein kleiner Ausschnitt der Zielgruppe).
Die Spiele erhalten in der Regel einen Offline- bzw. No CD-Patch, wenn Ubisoft der Meinung ist, dass die Lebensdauer des Spieles überschritten ist und keine weiteren Serverkapazitäten für das Spiel bereit gestellt werden sollen. Aber ich kann dennoch verstehen, dass sich die Kunden nur ungern den Launen des Publishers ausliefern. Mir ist auch nicht wohl bei dem Gedanken und daher wünsche ich mir, dass recht bald eine gesetzliche Grundlage geschaffen wird, die die Publisher verpflichtet, sicher zu stellen, dass die Spiele auch in einigen Jahren noch gespielt werden können.
Wie ich schon sagte: Auch zu früheren Zeiten - als alles noch "besser" war - wurde fleißig geklaut. Damals war das Problem wahrscheinlich einfach nicht so gravierend, weil die Spiele in der Entwicklung wesentlich günstiger war (natürlich gab es auch weniger potentielle Käufer, aber die Gewinnspanne ist dennoch signifikant kleiner geworden*) und weil die Konsolen beinahe allesamt Module statt optischer Datenträger verwendetet haben, die sich eben nicht so ohne Weiteres kopieren lassen.
Aber du hast natürlich auch Recht: Die Publisher müssen mehr dafür tun, dass ihre Spiele attraktiver werden. Wenn es etwa nach mir geht, sollten zumindest die Top-Spiele allesamt mit einem schöner Papp-Schachtel und einer vernünftigen, farbigen, umfangreichen Anleitung und einem Booklet ausgestattet werden. Darüber hinaus könnten die Publisher auch die Online-Komponente stärker nutzen und häufiger wertvolle Mehrspieler-Inhalte anbieten, an die man nur mit dem Original-Spiel heran kommt (die Spiele von Blizzard haben sich doch nicht nur aufgrund ihrer Qualität so hervorragend verkauft - die Spieler wollten vor allem ins BattelNet, und dafür brauchen sie einen Original-Key).
Darüber hinaus sollte es ein einheitliches und umfassendes "Social Gaming Network" geben, in das man ebenso nur mit Originalkopien hinein kommt und die wertvolle Mehrwerte bieten. Steam ist hier noch der beste Ansatz, aber das ist kein Vergleich zu Xbox-LIVE o.Ä.
Mit diesen Ansätzen alleine ist aber nicht getan, denn es wird immer genug Spieler geben, die sich mit dem Offline-Modus zufrieden geben und auch auf Social Gaming-Mehrwerte verzichten können. Für diese Spieler - und das sind wirklich nicht wenige - sollte es eine clevere hardwareseitige Lösung geben, die sich nicht innerhalb weniger Tagen oder Wochen umgehen lässt.
@Vidy_Z
So ein Dongle macht ungefähr das, was ich weiter vorne schon als mögliche Lösung geschrieben: Die Software und der Dongle kommunizieren permanent miteinander, und sobald die (korrekte) Antwort des Dongles ausbleibt, verweigert die Software den Dienst. Die Preise für Dongles beginnen übrigens bei 6 Euro (laut Wikipedia), aber in diesem Preis stecken natürlich noch nicht sie softwareseitige Umsetzung, die Entwicklung und die Lizenzgebühren drin. Klassische Dongles sind also eine sehr kostspielige Angelegenheit, für Games sicherlich nicht zu gebrauchen.
Aber ich hege wie gesagt die Hoffnung, dass die technologische Grundlage, die hinter Dongles, HDCP oder auch Konsolen stecken, auch auf Gamer-Hardware angewendet werden können. Raubkopien lassen sich damit natürlich verhindern, aber das Anfertigen und Abspielen von Raubkopien könnte zumindest so anspruchsvoll werden, dass sich nur noch Hardcore-Freaks an Raubkopien und die dafür notwendigen Eingriffe in Hardware heran wagen, und das wäre ein riesiger Gewinn für uns alle.
Was is eigentlich wenn Ubisoft in 10 Jahren den Server runterfährt, weils sich zum Bsp. nicht mehr lohnt? Was habe ich dann als käufer von Software für Ansprüche? Wie lange müssen die mind. die Server laufen lassen? Was ist wenn Ubisoft plötzlich insolvent geht?
Die Spiele erhalten in der Regel einen Offline- bzw. No CD-Patch, wenn Ubisoft der Meinung ist, dass die Lebensdauer des Spieles überschritten ist und keine weiteren Serverkapazitäten für das Spiel bereit gestellt werden sollen. Aber ich kann dennoch verstehen, dass sich die Kunden nur ungern den Launen des Publishers ausliefern. Mir ist auch nicht wohl bei dem Gedanken und daher wünsche ich mir, dass recht bald eine gesetzliche Grundlage geschaffen wird, die die Publisher verpflichtet, sicher zu stellen, dass die Spiele auch in einigen Jahren noch gespielt werden können.
Das nicht. Jedoch sorgen attraktive Angebote dafür, daß dieses "Problem" keins mehr ist.
Gute Spiele (oder gut vermarktete) verkaufen sich doch auch heute noch wie warme Semmeln. Ich kann von daher dieses ganze Rumgejammere der Industrie nicht nachvollziehen. Ist doch völlig latte, wieviele Leute das Spiel kopieren .. was zählt ist, wieviele es kaufen!
Wie ich schon sagte: Auch zu früheren Zeiten - als alles noch "besser" war - wurde fleißig geklaut. Damals war das Problem wahrscheinlich einfach nicht so gravierend, weil die Spiele in der Entwicklung wesentlich günstiger war (natürlich gab es auch weniger potentielle Käufer, aber die Gewinnspanne ist dennoch signifikant kleiner geworden*) und weil die Konsolen beinahe allesamt Module statt optischer Datenträger verwendetet haben, die sich eben nicht so ohne Weiteres kopieren lassen.
Aber du hast natürlich auch Recht: Die Publisher müssen mehr dafür tun, dass ihre Spiele attraktiver werden. Wenn es etwa nach mir geht, sollten zumindest die Top-Spiele allesamt mit einem schöner Papp-Schachtel und einer vernünftigen, farbigen, umfangreichen Anleitung und einem Booklet ausgestattet werden. Darüber hinaus könnten die Publisher auch die Online-Komponente stärker nutzen und häufiger wertvolle Mehrspieler-Inhalte anbieten, an die man nur mit dem Original-Spiel heran kommt (die Spiele von Blizzard haben sich doch nicht nur aufgrund ihrer Qualität so hervorragend verkauft - die Spieler wollten vor allem ins BattelNet, und dafür brauchen sie einen Original-Key).
Darüber hinaus sollte es ein einheitliches und umfassendes "Social Gaming Network" geben, in das man ebenso nur mit Originalkopien hinein kommt und die wertvolle Mehrwerte bieten. Steam ist hier noch der beste Ansatz, aber das ist kein Vergleich zu Xbox-LIVE o.Ä.
Mit diesen Ansätzen alleine ist aber nicht getan, denn es wird immer genug Spieler geben, die sich mit dem Offline-Modus zufrieden geben und auch auf Social Gaming-Mehrwerte verzichten können. Für diese Spieler - und das sind wirklich nicht wenige - sollte es eine clevere hardwareseitige Lösung geben, die sich nicht innerhalb weniger Tagen oder Wochen umgehen lässt.
@Vidy_Z
So ein Dongle macht ungefähr das, was ich weiter vorne schon als mögliche Lösung geschrieben: Die Software und der Dongle kommunizieren permanent miteinander, und sobald die (korrekte) Antwort des Dongles ausbleibt, verweigert die Software den Dienst. Die Preise für Dongles beginnen übrigens bei 6 Euro (laut Wikipedia), aber in diesem Preis stecken natürlich noch nicht sie softwareseitige Umsetzung, die Entwicklung und die Lizenzgebühren drin. Klassische Dongles sind also eine sehr kostspielige Angelegenheit, für Games sicherlich nicht zu gebrauchen.
Aber ich hege wie gesagt die Hoffnung, dass die technologische Grundlage, die hinter Dongles, HDCP oder auch Konsolen stecken, auch auf Gamer-Hardware angewendet werden können. Raubkopien lassen sich damit natürlich verhindern, aber das Anfertigen und Abspielen von Raubkopien könnte zumindest so anspruchsvoll werden, dass sich nur noch Hardcore-Freaks an Raubkopien und die dafür notwendigen Eingriffe in Hardware heran wagen, und das wäre ein riesiger Gewinn für uns alle.