Muhladde schrieb:
Wer keinen Dienstwagen fährt, weil er ihn beruflich braucht und keine 1% zahlt, der freut sich natürlich und stimmt dem lieben Staat zu, dass andere das zahlen müßen.
Klar, weil die 1% auch nicht erheblich weniger sind, als ein gleichartiges Neufahrzeug privat kostet. Wie uninfomriert kann man eigentlich sein?
Jetzt wird natürlich sofort wieder einer um die Ecke kommen und eine Rechnung mit einem kleineren Gebrauchten aufmachen, der dann weniger kostet als die 1% des Firmenwagens. Und jaja Listenpreis blablubb. Die Großabnehmerabatte bekomme ich privat eben nicht und genau das ist aber, wozu verglichen werden muss. Richtig ist zwar, dass ich privat meist nicht Bruttolistenpreis bezahle, den Rabatt, den man also Normal privat bekommt, ist aber nicht im Ansatz so hoch, dass er die 1% schlägt. Wäre dem so, würde eben genau keiner Firmenwagen fahren. Der wird gefahren, weil es für die Firma UND den Fahrer günstiger kommt.
Ich finde es eh immer so herrlich, dass hier damit argumentiert wird, dass alle immer auf den günstigsten Preis schauen und das beste P/L nutzen. Aber genau beim Firmenwagen wird dann damit arghumentiert, dass das nicht die günstigste Variante sei und all die Firmenwagenfahrer plötzlich lieber draufzahlen als Privat das gleiche Fahrzeug sich zu holen. Ist klar ne?
Und dann am Ende noch Stolz prahlen, dass man Steuerhinterziehung betreibt. Sich über den Staat aufregen entgegen aller Fakten, das der angeblich abzockt und dann selber betrügen bei der Steuer. Kannste du dir einfach nicht ausdenken eine solche Gehirnakrobatik...