Digicam bis 500€

Micro, Makro, Systemkamera, Objektive wechseln... Jungs eine kleine Erklärung dazu wäre mal nett ;)
 
Makro = Nahaufnahmen von meist recht kleinen Motiven.
Micro, bzw. Micro Four Thirds ist ein Kamera-System zu dem sich mehrere Hersteller zusammengeschlossen haben. Es vereint Sensorgröße und Anschluss (Bajonett) der Objektive.
Das Objektiv wechselst du, wenn du eine andere Brennweite brauchst. Und das geht nur bei Spiegelreflexkameras (DSLR genannt) und den kleinen Systemkameras. Die Systemkameras haben keinen Schwenkspiegel, das ist der Hauptunterschied zur DSLR.

Für Landschaftsbilder wirst du meist eine kurze Brennweite brauchen (24-28mm). Den exotischen Vogel droben im Geäst fotografierst du eher mit einem Teleobjektiv. 100-300mm oder gar mehr.

Dann gibt's noch die kleineren Kompaktkameras. Dort ist ein Zoomobjektiv fest verbaut, also nicht auswechselbar. Welcher Zoombereich abgedeckt ist, hängt von Preis und Gattung ab. Fakt ist: je größer der Zoombereich (also von Weitwinkel bis Tele), desto höher sind die Abstriche, die man bei der Bildqualität machen muss.

Die Kompakten haben im Vergleich zu Systemkameras und DSLRs einen sehr viel kleineren Sensor (also das Teil, das statt des Filmmaterials das Bild einfängt). Und das bedeutet immer eine geringere Bildqualität. Es bietet allerdings den Vorteil, dass sich lange Brennweiten in kleinerer Bauweise realisieren lassen. Wenn du nun das Vögelchen droben im Geäst ablichten willst und eine Kompakte mit Superzoom dabei hast, drückst du einfach auf den Auslöser und der Piepmatz ist im Kasten. Die Bildqualität wird nicht überragend sein. Wenn du bei der DSLR allerdings erst das Objektiv wechseln musst, ist das Vögelchen vielleicht schon weggeflogen. Pech gehabt. Wenn's noch da sitzt, wird das Ergebnis aber wesentlich besser aussehen.
 
Wenn du bei der DSLR allerdings erst das Objektiv wechseln musst, ist das Vögelchen vielleicht schon weggeflogen. Pech gehabt.
Das passiert dir aber mit einer Kompaktkamera auch, bis die einmal richtig fokussiert hat
 
Also aus meiner Sicht stehen auf der Seite der DSLR mehr pro Punkte, als bei einer Kompakten, von Preis natürlich abgesehen. Worauf muss ich beim Objektiv kauf besonders achten? Die DSLR haben doch ebenfalls bestimmten Zoom Bereich?
 
Man sollte drauf achten das der Brennweitenbereich nicht zugroß ist.
Ein 18-200mm ist bei gleichem Preis immer schlechter als ein 18-55.
Ansonsten lassen sich gute Objektive von den technischen Daten nicht von schlechten Unterscheiden.
Ein "70-300mm 4.0-5.6" kann ein 120€ Sigma sein, oder ein Canon für 1300€ aus der Luxus-Linie von Canon.
 
Wowa.K schrieb:
Worauf muss ich beim Objektiv kauf besonders achten?
Dass, wenn du deine 500 für ein gutes Objektiv ausgegeben hast, noch immer eine Kamera fehlt. Wenn du noch 1000 zusammenbekommst: Pentax K5 mit dem 18-135.
Die wird deinen Anforderungen (extreme Umgebungen, Staub, Hitze, Kälte) am ehesten gerecht.
 
Gute Objektive... schlechte Objektive... wenn man sich nicht auskennt, gibt es genug Mittel und Wege sich über die unterschiedlichen Objektive zu informieren ;-)
 
Das versuche ich ja grade hier, danke für deinen sehr informativen Beitrag ;)
 
Skorge schrieb:
Die GF1 hab ich selber. Lässt sich auf Wunsch vollmanuell bedienen und fühlt sich an wie eine kleine Leica.
5643_0d62_883dnha.jpg
 
:daumen: Made my day

Das Bobby Car meines kleinen Bruders fühlt sich auch fast an wie ein Porsche. Und man kann sich sogar mit beiden fortbewegen :freaky:
 
Jedes Wort lesen, Jungs!
Ich schrieb wie eine "kleine Leica".

Wie ein jeder weiß, handelt es sich bei den kleinen Leicas um umgelabelte Panas. Die D-Lux 5 z.B. ist nichts anderes als 'ne LX5 zum höheren Preis, die V-Lux 2 ist eine umgelabelte FZ100 und die beliebte Pana TZ10 gibt's von Leica als V-Lux 20. Zwischen den Leica-Pannys und der M8/9 ist nichts weiter.

Sicher, von einer M9 ist die GF1 weiter entfernt als Uranus von der Sonne. Die Bedienung der Panny ist um denselben Faktor praxisgerechter wie der Sensor der M9 größer ist. Aber wer mal einen Blick ins Leica-Forum riskiert, wird feststellen, wie viele eingeschworene Leicianer insgeheim 'ne GF1 besitzen und auch nutzen. Sie fühlt sich halt wirklich ein bisschen an wie 'ne kleine Leica.
 
Da du im Fragebogen ein wichtig bei Dämmerungs- / Nachtaufnahmen angekreuzt hast, würde ich eher davon abraten. Das kann die nämlich eher schlecht, da der hohe Zoom zu Lasten der Lichtstärke geht. Für den Preis könnte eher die Nikon P300 interessant sein. Von der habe ich gestern einen Test gelesen, die liest sich richtig nett.

Aber was mich jetzt gerade fragt: Zunächst hast du ja eher gemeint, eine DSLR oder Systemkamera wäre was, allerdings schlägst du jetzt eine kompakte Superzoom vor. Wenn es das ist, was du willst, ist das kein Problem. Wenn du allerdings noch nicht sicher bist, welche Klasse von Kamera du willst, dann sollten wir das zunächst klären, bevor wir zu sehr auf einzelne Modelle eingehen. Denn ansonsten haben wir hier gleich 10-20 verschiedene Kameras, die hier querbeet durchdiskutiert werden, was dann auch nicht weiterhilft.
 
Ich kann mich leider überhaupt nicht entschieden, ich überlege momentan auch ob der Mehrpreis es überhaupt wert ist.
 
Im Preisbereich 200 bis 500 € gibt es im Wesentlichen 4 Klassen von Kameras: die Superzoom-Kompakten, die Premium-Kompakten, die Systemkameras und DSLRs. Weißt du da grob, was sich jeweils dahinter verbirgt und was die wesentlichen Vor / Nachteile sind? Wenn nicht, dann sollten wir da mit der Beratung beginnen. Die einzelnen Kameramodelle innerhalb einer Klasse unterscheiden sich deutlich weniger als die Klassen, von dem her würde ich mir erst Gedanken über die Kamera-Klasse machen.
 
Kompakte Kameras sind eher was für Anfänger, geringer preis, einfache Handhabung.
Systemkameras ist ja die Vorstuffe zu DSLR, sicher auch eher für den Einsteiger mit etwas umfangreicheren Einstellungen und besserer Bildqualität. DSLR ist die Klasse, die alles darüber abdeckt und sich für jemandem eignet der etwas mehr Zeit und Geld in die Kamera investieren möchte dafür aber gute Bildqualität erhält.
So kann ich mir das etwas erklären, mit einzelnen Details bin ich aber nicht wirklich vertraut.
Ich möchte natürlich gute Bildqualität zum einem vernüftigen Preis, ob sie das schon DSLR lohnt weiß ich es nicht.
 
Wofür sind die beiden anderen Objektive?

"Scharfe Fotos mit Bildrauschen
Bei der Auflösung schlägt die NX100 die beiden Schwestermodelle: Bei ISO 100 messen wir 1.419 Linienpaare pro Bildhöhe, bei ISO 1.600 noch immer 1.363 Linienpaare. Allerdings stellen wir auch übermäßiges Bildrauschen fest: Bereits ab einer Lichtempfindlichkeit von ISO 400 sehen Sie im A3-Ausdruck Störpixel. Die Farbtreue wiederum ist sehr gut. "
 
Wenn es die Eos 450d noch geben würde....neu mein ich natürlich.

Ich halte von diesen Pseudo Kameras ja garnix. Entweder Digicam oder DSLR. Aber das ist nur meine persönliche Meinung ;)
 
Dein "Test"-Bericht hört sich nach Chip an... Chip-"Tests" kann du vergessen. In Fotoforum wird über die von den veröffentlichen Test regelmäßig gelacht.

Das 50-200mm ist für weiter entfernte Objekte. Umgangssprachlich es hat mehr zoom.
Das 30mm Pancake ist für dunkle Umgebungen.
 
Zurück
Oben