Faluröd
Lieutenant
- Registriert
- März 2011
- Beiträge
- 660
Ich glaube, es schadet nicht, wenn ich nochmal die wesentlichen Eigenschaften etwas detaillierter schreibe:
Superzoom-Kompakte (wie Lumix TZ10, Canon SX230...)
- hoher Zoomfaktor
- deutliche Schwächen bei geringem Licht
- einfache Handhabung (meist Anwendung des Automatik-Modus)
- teilweise manuelle Modi nicht vorhanden
- Aufnahmen nur in jpeg
- Preis: ca. 200-300 €
- sehr kompakt, passen auch in die Hosentasche
Fazit: Allerweltskamera für Leute ohne besondere Ansprüche
Premium-Kompakte (Lumix LX5, Canon S95, Nikon P7000, Olympus XZ-1)
- eingeschränkter Zoombereich, allerdings für viele Anwendungen ausreichend
- gegenüber Superzoom-Kompakte deutlich bessere Qualitäten bei schlechtem Licht (größerer Sensor, lichtstärkere Optik)
- Objektiv generell auf besserem Niveau (weniger Abbildungs / Farbfehler)
- manuelle Modi nutzbar
- Möglichkeit zu RAW-Fotografie (damit bessere Möglichkeit zur Bildnachbearbeitung)
- Preis: ca. 300-400 €
- Transport am besten in Gürtel- / Jackentaschen. Bei Verwendung von Gürteltaschen kann man die auch problemlos beim Radfahren / Bergwandern etc. dabei haben
Fazit: Ideal für die, welche eine gute und dennoch kompakte Kamera wollen (deswegen auch beliebte Zweitkamera zur DSLR). Wegen der manuellen Modi und der RAW-Fotografie auch interessant für Leute, die sich in die Fotografie einarbeiten wollen.
Systemkamera (Olympus PEN, Panasonic G-Serie, Sony NEX, Samsung NX)
- Größerer Sensor, besser bei wenig Licht
- Mit Kit-Objektiv ähnliche Foto-Eigenschaften wie Premium-Kompakte, allerdings kann Objektiv gewechselt werden (mehr Zoom / Weitwinkel ...). Da einige Systeme noch relativ neu sind, ist die Auswahl teils ziemlich beschränkt.
- Bildqualität ist nicht wesentlich schlechter als bei gleich teuren DSLRs
- Weitere Objektive können schrittweise gekauft werden
- Basiskosten ca. 400-500 € (Kamera + Kit-Objektiv). Interessant wird's jedoch erst mit mehr Objektiven, da können noch einige 100 € an Folgekosten kommen.
- Kamera mit einem Objektiv passt noch in Jackentasche. Will man mehrere Objektive dabei haben, ist eine kleine Kameratasche notwendig.
Fazit: Für Leute, die einerseits hohe Ansprüche an Fotos haben, andererseits auch Kompaktheit schätzen. Ziel dieser Kameras ist es, die Vorteile der Premiumkompakten und DSLR miteinander zu verbinden, was auch recht gut funktioniert.
DSLR:
- Deutlich größerer Sensor, damit wird auch selektive Schärfe nutzbar. Nachteilig ist, dass im Gegenzug deutlich öfters auch Bereiche unscharf sind, die scharf sein sollten.
- Erfordert deutlich mehr Erfahrung, da öfters manuelle Modi anzuwenden sind.
- Viele Funktionen haben einen eigenen Knopf bzw. werden direkt am Objektiv eingestellt, damit weniger Sucherei im Menü.
- Kamera hat hohes Gewicht, andererseits hilft dies auch gegen Verwackeln.
- Auswählen des Motivs erfolgt über optischen Sucher
- Kamera ist auffällig, kann z.B. nicht auf Konzerte mitgenommen werden
- Das Objektiv entscheidet über das Bild
- Vielseitigster Kameratyp, setzt jedoch entsprechende Objektive voraus
- Preis: Einstieg ist ab 400€ möglich, durch Zubehör und Objektive kann jedoch schnell deutlich mehr daraus werden
- Transport üblicherweise in eigener Fototasche, in der auch das wichtigste Zubehör (ein paar Objektive, Aufsteckblitz...) Platz hat.
Fazit: Von den Möglichkeiten her die beste Variante, jedoch auch nicht ganz billig. Des weiteren muss man sich bewusst sein, dass man hier nie mit leichtem Gepäck unterwegs ist.
Ich hoffe, damit die wichtigsten Eigenschaften der Typen zusammengefasst zu haben und das dir das auch bei deiner Entscheidung weiter hilft.
Superzoom-Kompakte (wie Lumix TZ10, Canon SX230...)
- hoher Zoomfaktor
- deutliche Schwächen bei geringem Licht
- einfache Handhabung (meist Anwendung des Automatik-Modus)
- teilweise manuelle Modi nicht vorhanden
- Aufnahmen nur in jpeg
- Preis: ca. 200-300 €
- sehr kompakt, passen auch in die Hosentasche
Fazit: Allerweltskamera für Leute ohne besondere Ansprüche
Premium-Kompakte (Lumix LX5, Canon S95, Nikon P7000, Olympus XZ-1)
- eingeschränkter Zoombereich, allerdings für viele Anwendungen ausreichend
- gegenüber Superzoom-Kompakte deutlich bessere Qualitäten bei schlechtem Licht (größerer Sensor, lichtstärkere Optik)
- Objektiv generell auf besserem Niveau (weniger Abbildungs / Farbfehler)
- manuelle Modi nutzbar
- Möglichkeit zu RAW-Fotografie (damit bessere Möglichkeit zur Bildnachbearbeitung)
- Preis: ca. 300-400 €
- Transport am besten in Gürtel- / Jackentaschen. Bei Verwendung von Gürteltaschen kann man die auch problemlos beim Radfahren / Bergwandern etc. dabei haben
Fazit: Ideal für die, welche eine gute und dennoch kompakte Kamera wollen (deswegen auch beliebte Zweitkamera zur DSLR). Wegen der manuellen Modi und der RAW-Fotografie auch interessant für Leute, die sich in die Fotografie einarbeiten wollen.
Systemkamera (Olympus PEN, Panasonic G-Serie, Sony NEX, Samsung NX)
- Größerer Sensor, besser bei wenig Licht
- Mit Kit-Objektiv ähnliche Foto-Eigenschaften wie Premium-Kompakte, allerdings kann Objektiv gewechselt werden (mehr Zoom / Weitwinkel ...). Da einige Systeme noch relativ neu sind, ist die Auswahl teils ziemlich beschränkt.
- Bildqualität ist nicht wesentlich schlechter als bei gleich teuren DSLRs
- Weitere Objektive können schrittweise gekauft werden
- Basiskosten ca. 400-500 € (Kamera + Kit-Objektiv). Interessant wird's jedoch erst mit mehr Objektiven, da können noch einige 100 € an Folgekosten kommen.
- Kamera mit einem Objektiv passt noch in Jackentasche. Will man mehrere Objektive dabei haben, ist eine kleine Kameratasche notwendig.
Fazit: Für Leute, die einerseits hohe Ansprüche an Fotos haben, andererseits auch Kompaktheit schätzen. Ziel dieser Kameras ist es, die Vorteile der Premiumkompakten und DSLR miteinander zu verbinden, was auch recht gut funktioniert.
DSLR:
- Deutlich größerer Sensor, damit wird auch selektive Schärfe nutzbar. Nachteilig ist, dass im Gegenzug deutlich öfters auch Bereiche unscharf sind, die scharf sein sollten.
- Erfordert deutlich mehr Erfahrung, da öfters manuelle Modi anzuwenden sind.
- Viele Funktionen haben einen eigenen Knopf bzw. werden direkt am Objektiv eingestellt, damit weniger Sucherei im Menü.
- Kamera hat hohes Gewicht, andererseits hilft dies auch gegen Verwackeln.
- Auswählen des Motivs erfolgt über optischen Sucher
- Kamera ist auffällig, kann z.B. nicht auf Konzerte mitgenommen werden
- Das Objektiv entscheidet über das Bild
- Vielseitigster Kameratyp, setzt jedoch entsprechende Objektive voraus
- Preis: Einstieg ist ab 400€ möglich, durch Zubehör und Objektive kann jedoch schnell deutlich mehr daraus werden
- Transport üblicherweise in eigener Fototasche, in der auch das wichtigste Zubehör (ein paar Objektive, Aufsteckblitz...) Platz hat.
Fazit: Von den Möglichkeiten her die beste Variante, jedoch auch nicht ganz billig. Des weiteren muss man sich bewusst sein, dass man hier nie mit leichtem Gepäck unterwegs ist.
Ich hoffe, damit die wichtigsten Eigenschaften der Typen zusammengefasst zu haben und das dir das auch bei deiner Entscheidung weiter hilft.