News Digitalabgabe von bis zu 10 Prozent: Bundesregierung will Meta, Google und TikTok zur Kasse bitten

Galatian schrieb:
Mir ist schon völlig klar aus welchen Marschrichtungen hier die Kommentare kommen.
Es gibt hier keine "Marsch"-Richtung.
Das klingt sehr nach Parteirichtlinie.

Galatian schrieb:
Und wer hier nicht mit Eat-the-Rich T-Shirt auf Parteilinie ist wird ins „Aquarium“ geschoben.
Nein, wer pausenlos Off-Topic produziert lernt schwimmen.
 
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Reaktionen: espiritup
Galatian schrieb:
@Mensch_lein Sag mal geht’s noch? Das Netz bauen die privaten Telekommunikationsunternehmen.
Das ist mal richtig.
Galatian schrieb:
Die erhalten sehr wohl erstens von dir Geld zum Ausbau und zweitens auch wie bereits mehrfach gesagt von den Unternehmen durch die Anschlussgebühren.
Geld vom Staat, für den Ausbau. Geld von den Bürgern, für den Internetanschluss, wovon ein Teil in den Netzausbau geht. Womit wir beim grossteil der Sache sind.
Nun zu den Unternehmen, diese bezahlen was genau? Ihre Anschlüsse basta. Nix von grosse Teile der Infrastruktur bezahlen, oder dergleichen und genau hier ist der Punkt.
Galatian schrieb:
Was genau ist deine Vorstellung? Das Google dir ein Glasfaserkabel von seinen Servern zu dir nach Hause legt?
Njet, dass sie für die Netznutzung entsprechend bezahlen, was sie aktuell nicht tun, sondern die Kosten auf die Bürger anfallen lassen. Dazu kommt noch, dass sie mehrfach daran verdienen, indem sie die Daten der Bürger auch noch verkaufen.
Galatian schrieb:
Es wird nicht richtiger wenn du weiter behauptest, dass nicht in Infrastruktur investiert wird.
Habe ich behauptet, es wird nicht in die Infrastruktur investiert? Wo? Warum? Ich hab nichts dergleichen geschrieben. Ich habe geschrieben, dass der Bürger die Hauptlast des Netzes bezahlt. Nicht mehr, nicht weniger.
Galatian schrieb:
Sie zahlen genau das, was die Netzbetreiber als notwendig erachten, um das Netz für die angebotenen Dienste zu ertüchtigen. Sie bezahlen die Bandbreite um angeschlossen zu werden und du auch.
Teilweise richtig, wenn man den Fokus auf die gebotene Leistung legt, die zB Google von den Netzbetreibern erhält. Nur ist das nunmal die halbe Sache, nicht die Ganze. Denn Google und Co nutzen weitaus mehr, als sie für ihre Anschlüsse etc bezahlen. So schwer zu verstehen kann das doch nicht sein. Überleg mal kurz, wie viel jeder Netzanschluss der Bürger kostet. Rechne mal übern Daumen aus, wie viel der Bürger für die transportierte Werbung bezahlt, die er vermutlich nicht will. Rechne dann noch kurz aus, wie viel die Daten an wert haben, die Google verkauft.
Galatian schrieb:
Zu den andern Punkten: lies bitte im Kontext. Ich hab mir halt Apple rausgesucht, weil ich Apple Nutzer bin, aber das Prinzip gilt für Google, Valve und Co. ebenso.
Genau, ich nehme eine Firma, die genau nichts mit dem Thema zu tun hat, nichtmal ansatzweise vergleichbar ist um was genau zu belegen? Die eigene Weitsicht, als Blinder?
Galatian schrieb:
Es ändert wirklich nichts an der Aussage und es fehlt IMMER noch der Beweis, dass besagte Unternehmen nichts in die Infrastruktur investieren (den du auch nicht erbringen kannst, weil sie zahlen Anschlussgebühren 😅).
Von nichts, wie schon geschrieben, habe ich nix gesagt. Nur, der Traffic den die verursachen, steht in keinem Verhältniss zu ihrem Anschluss. Hab ich aber schonmal aufgeführt weiter oben.
Galatian schrieb:
Aber das führte gleich dazu, mich als rechts zu framen. Ich gebe zu, das war eskalierend und off-topic, aber dir ganz persönlich habe ich hier immer direkt mit einem @ geantwortet und da auch eigentlich nur on topic was die Digitalabgabe anbelangty Wenn du der Meinung bist mir jetzt vorwerfen zu müssen, dass ich hier mit anderen Usern noch off topic Gespräche führe, dann weiß ich auch nicht.
Naja, die Grundeinstellung war aus gutem Grund im Spoiler. Eben weils meine Gedanken dazu waren. Da... zugegeben die Gedanken nicht korrekt sein müssen. Es freut mich sogar, wenn sie nicht zutreffen.
Ich werfe das nicht vor, wegen dem OT, aber du hast mir unterstellt, ich würde in meiner Begründung hin und her hoppeln ... und sorry, mein lieber, das tue ich null.
Galatian schrieb:
Aber lass gut sein. Mir ist schon völlig klar aus welchen Marschrichtungen hier die Kommentare kommen. Und wer hier nicht mit Eat-the-Rich T-Shirt auf Parteilinie ist wird ins „Aquarium“ geschoben.
Bist du gerade schon im Aquarium? Na also. Alles ist doch gut. Wir diskutieren wieder beim Thema, also wird nichts verschoben, ausser man wird ausfallend.

Es ist eigentlich ganz einfach.

Das Netz, wird von den Bürgern hauptsächlich bezahlt. Sei es durch die zuschüsse durch den Staat, sei es durch direkte bezahlung ihrer Netzanschlüsse, sei es mit dem zusätzlichen Traffic den Google und Co verursachen(werbung). Die Unternehmen wie Google und Co bezahlen da nur Allmosen, also nichtmal nennenswertes. Wenn ich böse bin, könnte ich ja sagen, dass die Einnahmen durch den Datenverkauf direkt ihre entstandenen Kosten für den Netzanschluss wieder wettmachen. Ok, vermutlich weit mehr als das.

Will man den Status Quo behalten? Also dass der Bürger viel für Google und Co bezahlt, oder will man etwas zurückholen und partipizieren an dem Geld, dass Google und co durch UNS machen.

Zur steuersache, ich fände es auch gut, wenn die EU endlich ihre heren Ziele selbst beachten würde und Steueroasen dem Erdboden gleichmacht. Aber wie so oft, wird genau das getan, was man zuvor noch angeprangert hat.
Wir sind ja die Guten... bete das zig tausende Male am Tag, so wirst du es auch selbt glauben. Aber wehe du verweigerst dich, dann wird die Wahrheit dich anspringen und nicht mehr loslassen. Ok, ich weiche vom Thema ab.
 
@Mensch_lein Es wird müßig. Du vermischt Sachen. Du erzählst etwas davon wieviel die transportiere Werbung den Bürger kostet. Was ist das für eine komische Vorstellung? Du zahlst für deinen Traffic, Google zahlt für ihren Traffic. Du scheinst mit zu fordern, dass weil du in der sag ich mal Eifel gerade YouTube schaust und dort eine Werbung geschalten bekommst, müsste Google dir den Anschluss bezahlen.

So läuft das nicht. Der Anschluss ans Internet ist eine Dienstleistung. Für diese zahlst du als Endverbraucher mit deinem Anschluss, aber auch die Firmen. Der Dienstleister, sagen wir die Telekom, muss das Angebot attraktiv halten, damit du da Kunde wirst. Wenn eben mehr Bandbreitenbedarf besteht, weil du auf einen Server der Techunternehmen zugreifen willst, dann muss bei dir ausgebaut werden und zwar der Telekommunikationsbetreiber. Im Bereich Telekom wirds dann nochmal extra komplizierter, weil das tatsächlich mal ein Staatsunternehmen war und wir durchaus zum Netzausbau Zuschüsse raushauen, die aus Steuergeldern kommen. Die zahlst du, die zahlt aber auch ein Google durch anfallende Mehrwertsteuer. Und das wie gesagt nicht zu knapp. Apple mit ca. 2,7 Mrd. an Mehrwertsteuer habe ich bereits erwähnt. Die Telekom machte in Deutschland 2023 übrigens 10 Mrd. Gewinn. Ich zitiere mal Wuselfaktor mit „Oh die Armen.“ Und ich fange jetzt nicht das nächste off-topic Thema an, dass die Telekom den Gewinn lieber tatsächlich in den Ausbau stecken sollten, wenn sie schon Zuschüsse erhält, statt sich die Übertragungsrechte der Bundesliga zu sichern.

Grundprinzip des Internets ist Ende zu Ende. Das Netz also die Infrastruktur ist dumm. Deine Datenpakete sind egal. Es sind 0 und 1. Es ist total unerheblich, ob DU 100 GB Traffic erzeugst bei Steam, bei YouTube oder weil du dir alle Speisekarten aller Restaurants in Berlin runterlädst. Ich verstehe auch deine Aussage, dass die Services zusätzlich durch Werbung ja Traffic generieren, aber das ist eine grundfalsche Annahme wie oben erklärt: du bist der jenige der diesen Traffic durch die Abfrage des Angebots von Google generiert (das eine geht nicht ohne das andere bzw. geht schon z.B. durch Yotube Premium oder wie gesagt abstrakt greifbar durch CB Pro), entsprechend musst du als Nutzer auch deinen Anschluss zahlen. Google zahlt seinen Teil, um dir dieses Angebot möglich zu machen, ComputerBase sicherlich auch, um beim gleichen Beispiel zu bleiben.

Und natürlich sorgt das Angebot überhaupt erst nach mehr Nachfrage. So läuft Kapitalismus. Der Wunsch auch unterwegs Videos zu schauen, sorgt für eine Nachfrage bei der Telekom. Entsprechend haben wir jetzt 5G und unlimited Verträge.

Ich sehe wirklich noch nicht, wo du als Bürger mit deinen Steuergeldern die Techfirmen gegenfinanzierst, damit sie die gute Infrastruktur haben. Aber da haben wir ganz offensichtlich grundlegend verschiedene Vorstellungen wie das System läuft. Du musst selbstverständlich dafür zahlen, dass du einen guten Anschluss hast, wenn du mit 100 MBit dir das neue Forza runterladen willst oder auf YouTube ein Video in 4K aufs Smartphone streamen möchtest. Die Techunternehmen stellen auf ihrer Seite mit ihren Anschlussgebüren (und überhaupt erst der lokalen Einrichtung einer Serverfarm) sicher, dass du dies überhaupt erst machen kannst. Aber sie sind nunmal nicht der Betreiber der Infrastruktur.

DU kannst dich auch jederzeit dagegen entscheiden: Du kannst sagen ist mir egal und nimmst halt eine Volumenbegrenzung beim Smartphone oder besser noch, halt gleich ein Feature Phone und einen billigen Prepaid Tarif. DU kannst auch sagen, du nimmst nur einen 25.000 Anschluss, weil du lieber noch BluRay schaust. Du kannst dir auch einen Volumentarif suchen, weil du meinst dir reichen 1TB an Traffic für ein bisschen Recherche auf Wiki. Das ist alles Schnurzegal wie du DEINE Bandbreite nutzt, die du dir entsprechend deiner Bedürfnisse aussuchst. Entsprechend wird die Telekom und Co. keinen Bedarf sehen auszubauen. So läuft übrigen hier auf dem Land der Ausbau: es wird aktiv gefragt, wieviele Leute denn überhaupt Glasfaser haben wollen. Entsprechend schaut DNS.net wo es sich wirtschaftlich lohnt. Die Techunternehmen zahlen dann trotzdem noch mehrere Millionen Anschlussgebühr im Jahr, damit sie eine garantierte Bandbreite und dementsprechend Servicequalität anbieten können.
 
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Schmunzelt, @Galatian
Du vermischt Sachen. Du erzählst etwas davon wieviel die transportiere Werbung den Bürger kostet. Was ist das für eine komische Vorstellung?
Ok, du scheinst eine Aufklärung zu benötigen.

1. Ohne dass der Bürger einen Internetzugang hat, kann Google seine Dienste nicht anbieten.
2. Dein Internetzugang ist das eine, das andere ist die Menge an Daten. Mehr Daten, mehr Kosten. Das bedeutet, je mehr Werbung geschaltet wird, umso mehr Daten werden transportiert. Das bezahlt der Kunde, nicht Google. Ich rede hier vom unerwünschten Traffik, nicht vom Video, das du ansehen willst.
So läuft das nicht. Der Anschluss ans Internet ist eine Dienstleistung. Für diese zahlst du als Endverbraucher mit deinem Anschluss, aber auch die Firmen.
Teilweise richtig, nur dann wieder an der Tatsache vorbei, dass Google zB davon profitiert, dass der Bürger das Netz bezahlt plus seinen Anschluss, oder anders gesagt, mit dem Bezahlen des Anschlusses - bezahlt der Bürger auch den Netzausbau. Und sorry, nehme ich deutschland, sind es ca 70Milionen die da bezahlen für den Ausbau und die Instandhaltung des Netzes.

Google/YT bietet an, dass man zB Videos gucken kann. Soweit, so gut.
Aber jede Firma, die etwas anbietet, muss sonst ihre Infrastruktur bezahlen. Genau das tun die Techfirmen aber nicht, nicht in dem Masse, wie sie sollten. Sie bezahlen ihren Anschluss, ihre Server.. richtig. Sie bezahlen aber null, für die Werbung die du als Nutzer automatisch mitrunterlädst.

https://www.digitalesmojo.de/youtube-statistiken/
In Deutschland verwenden rund 70,9 Mio. Nutzer jeden Monat YouTube.
Rechne mal überschlagsmässig aus, wie viel Werbung die da schalten, erkennst du sehr schnell, was das für Mengen sind. Nur so als Tipp, es ist pro MONAT! Wenn du das hochrechnest, dürften die 10% ganz ok sein.

Oder ums mal auf deine Art mit einem Beispiel zu unterfüttern:

Mercedes hat ihre LKWs die sie bauen.
- Ihre Infrastruktur bezahlen sie selbst, da sie ihre Werke betreiben.

Der Kunde bezahlt das, was der LKW kostet und die Märchensteuer drauf.
- dann die Strassenverkehrssteuer, damit er auf Deutschen Strassen herumfahren kann, diese werden dadurch finanziert(vereinfacht gesagt und nicht abschliessend).

Hier, ziemlich ausgeglichen, finde ich. Also gehen wir mal zu den Diensten:

Google
  • finanziert ihren Anschluss ans Netz.
  • bezahlt die Server und deren Wartung.

Der Kunde
  • bezahlt den transport(Daten)
  • den eigenen Internetzugang und damit das Netz.
  • Zusätzlich bezahlt er mit seinen Daten, die Google weiterverkauft.
  • Dazu wird noch Werbung geschaltet, die Transportiert wird.

Wie man unschwer erkennen kann, bezahlt der Kunde ziemlich viel, im Vergleich zu Google. Und genau da, setzt die Digitalabgabe an.

Man kann darüber streiten, obs zu viel sei, oder zu wenig. Es aber abzutun, man möge den Tech-firmen ihren Gewinn nicht gönnen, ist zu kurz gedacht.

Es ist relativ... "zensur" mir die Welt erklären zu wollen, wenn man glaubt man hätte sie verstanden. Was meistens nicht der Fall ist!
 
@Mensch_lein Wie gesagt, wir kommen da nicht zusammen. Du zahlst für den Traffic, den du verursachst - unabhängig davon, ob er aus Videos, Werbung oder Text besteht. Technisch bleibt es Datenvolumen. Es spielt keine Rolle, ob von 100 MB 80 % auf Inhalte und 20 % auf Werbung entfallen - übertragen werden 100 MB, Punkt. Und da es Teil der Nutzung von Google und Co. ist Werbung zu erhalten, ist es müßig darüber zu diskutieren. Und du bist der jenige der den Traffic generiert, weil du Google und Co. nutzt.

Nach deiner Logik müsste ich mein CB Pro-Abo ja steuerlich geltend machen, weil es durch Werbeverzicht das Netz entlastet - das zeigt, wie fragwürdig diese Argumentation ist.

Google bietet dir einen kostenlosen Dienst an, der durch Werbung gegenfinanziert wird. Das ist transparent - du kannst ihn nutzen oder es lassen. Du stellst es aber so dar, als ob du gezwungen wärst, Werbung zu akzeptieren und den Dienst zu nutzen. Und aus dieser falschen Tatsache generierst du im nächsten Schritt noch einen Anspruch, dass die Techfirmen gefälligst das Netz, was DU nutzt zahlen sollen.

Außerdem vermischst du zwei Themen: Einerseits die Frage, ob Konzerne sich finanziell am Netz beteiligen - andererseits die Kritik, dass sie mit deinen Daten Geld verdienen. Das sind unterschiedliche Ebenen.

Deine Argumentation wirkt auf mich deshalb nicht in sich stimmig - aber ich danke dir trotzdem für deine Perspektive. Wir kommen da nicht zusammen und der Informationsgehalt nimmt seit ein paar Seiten nicht zu.
 
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