DIY Medienserver (Barebone + NAS)

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Lt. Junior Grade
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Hallo,

ich bin derzeit dabei mir einen Medienserver zusammen zustellen. Derzeit streame ich alles über meinen normalen PC + externer USB Platte als Speicher. Dass da mal die DLNA Clients in Ruckeln kommen ist klar.

Nun möchte ich das ganze performanter und "versteckter" betreiben. Dabei habe ich mir überlegt auf einen kleinen Barebone zu gehen und als Medienrepository ein NAS einzubinden.
Ich habe allerdings null Erfahrung auf dem Gebiet und bräuchte dringend Feedback.

Hier meine bsiherige Config:

Barebone: Intel NUC Kit DN2820FYKH
inkl. SSD und RAM
2 TB NAS: WD My Book Live

Die Alternative zum Barebone wäre die FritzBox 7490
Die verfügt ja schon von Natur aus über einen Medienserver.

Es ist eigentlich auch nur ein Client, mein Fernseher im Netz. Vllt später mal ein zweiter.

Freue mich sehr über feedback!
Danke!
 
Zuletzt bearbeitet:
Was hältst du von z.B. so einem Teil: http://geizhals.de/hp-proliant-microserver-n54l-704941-421-a878983.html

Wenn du dich mit BIOS-Modding beschäftigen willst, kannst du kleinere Unzulänglichkeiten wie Hot-Swap nachrüsten, ist aber kein Muss.

Du hast dann aber 4 Festplattenslots für Datenplatten und oben (wo eigentlich das DVD-Laufwerk reinkäme), kannst du die mitgelieferte 250GB Festplatte fürs System nehmen. Alles in einem und nicht so eine zickige Plattform wie der NUC (hab so ein Ding einmal aufgesetzt und das war nicht lustig).
 
M.Ing schrieb:
Was hältst du von z.B. so einem Teil: http://geizhals.de/hp-proliant-microserver-n54l-704941-421-a878983.html

Wenn du dich mit BIOS-Modding beschäftigen willst, kannst du kleinere Unzulänglichkeiten wie Hot-Swap nachrüsten, ist aber kein Muss.

Du hast dann aber 4 Festplattenslots für Datenplatten und oben (wo eigentlich das DVD-Laufwerk reinkäme), kannst du die mitgelieferte 250GB Festplatte fürs System nehmen. Alles in einem und nicht so eine zickige Plattform wie der NUC (hab so ein Ding einmal aufgesetzt und das war nicht lustig).

Hot Swap wäre nicht so wichtig. An und für sich sieht das Ding gut aus. Aber ist die CPU genügend für Mediastreaming?
 
2x2.2GHz zum STREAMING völlig ausreichend.
On the Fly Re-Encoding könnte problematisch werden.
Hot-Swap kann man mit einem inoffiziellen Bios aktivieren.
Ich hab in meinem auch eine SSD als System LW verbaut.
Und ein Slim-Line Blu-Ray LW.
UND 5x3.5" HDD.
UND eine GraKa mit HDMI
UND USB3/SATA3 Controller Karte


Die Fritz!box ist ein GUTER ROUTER . . aber für deine Idee völlig ungeeignet meiner Meinung nach.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wie schon erwähnt, wenns nur darum geht, Files zu verteilen, ist die CPU mehr als ausreichend, das kann vmtl. sogar ein Raspberry Pi, wenn er ne Gigabit-LAN-Möglichkeit hätte. Da du aber kein On-the-fly Encoding verwendest, wirst du kaum Bedarf an viel Leistung haben und der gammlige NUC ist wsl. auch nicht schneller. So eine Box ist halt eine elegantere Lösung als lauter kleine Kästen, die mit viel Kabelsalat verbunden sind (und billiger auch).
 
AM1 Board mit 4 SATA ports, mitx Gehäuse dazu, kleine SSD als Systemlaufwerk und dann HDDs nach Bedarf. Als OS OpenMediaVault.

Wäre auch meine Wahl gewesen, wenn ich nicht noch alte Teile gehabt hätte. (Siehe Sig)
 
Es gibt im Preis/Leistungs-Verhältnis in dem Bereich einach nix besseres als den N54L.
Für Leute, die knausern wollen auch den N40L, aber der geringe Preisunterschied macht es fragwürdig nicht den größeren zu nehmen.
 
Sicher? Hast du ein AM1 System mal gegengerechnet? Da kommst du unter 200€.
 
OK das klingt alles ziemlich eindeutig :)

Also dann den HP ProLiant und 2x diese HDD a 2TB im RAID1 sollten also ok sein?
Systemplatte bringt er ja schon mit 250 GB mit.
 
Ich würde es so machen: http://geizhals.at/eu/?cat=WL-413126

Sehe gerade, dass du RAID willst. Dann nimm den HP. Ich hänge bei Bedarf eine externe HDD ran. Dann hab ich direkt ein Backup. Aber das machst du sicher auch...
 
Zuletzt bearbeitet:
SaxnPaule schrieb:

achje, da hab ich wieder bastelspaß + kommen da ja noch die kosten für HDD dazu, bin ich also am Ende auch etwa wieder bei den knapp unter 300, dennoch viel Dank :)

an sich danke für all euer Feedback. Schade, dass die leichteste Lösung mit FritzBox 7490 nicht so toll zu sein scheint :(
 
Der HP ist ab 168€ zu haben. MIT 250GB HDD und 4?GB RAM.
Wie gesag unschlagbares Preis/Leistungs-Verhältnis.
Vergleich ma, was man für andere 4-Bay NAS zahlt.
Und die haben VIEL weniger Power und Möglichkeiten.
 
ja ich komme mit beiden auf knapp 290-300 €
ich schlaf eine Nacht drüber

danke!
 
die FB 7490 ist viel zu langsam für irgendwelche sinnvollen Anwendung größer mp3 Streaming
beim NUC sehe ich aus meiner Sicht zwei Probleme:
ich habe mal probiert auf einer 60GB SSD ein Windows System zu installieren. Klar, es werden viele Leute sagen: das geht doch super! ICH sage: das ist ein reiner Krampf und nur etwas für Schüler und Studenten, die mit ihrer Zeit nix besseres zu tun haben als Rechner zu pflegen. Unter 80GB besser 120GB fange ich so eine Schachtel gar nicht erst an, alles andere schreit doch nur nach Ärger.

Ich kenne mich mit den "kleinen" NUC nicht aus, ich habe hier den i5 Haswell am Laufen. Soviel ich weiß, brauchen die aber alle 1.3V SO-Dimms und sind selbst unter denen noch recht wählerisch. Da würde ich auf jeden Fall etwas aus der offiziellen Liste nehmen.
 
Warum Windows installieren? Auf meinem NAS hab ich OpenMediaVault. Das braucht nicht mal nen Gig.

Auf meiner ZBOX hab ich Win7 Pro und das belegt inkl. XBMC 18GB ohne großartiges Tuning.
 
Weil die Windose eine bekannte Konserve ist von der man weiss, was drin steckt und wie es ist.
Ich hab auch Win7 auf meinem N54L drauf.
 
Stahlseele schrieb:
Weil die Windose eine bekannte Konserve ist von der man weiss, was drin steckt und wie es ist.

Auf einem NAS: schlechtere Performance, Update Hölle, schlechte Administrierbarkeit, Preis, Frickelei ...

OpenMediaVault und gut ist, alles bequem per Webgui administrieren inkl. 2 Klicks um _alle_ Programme auf einmal zu Updaten und das meist ohne Neustart. Ein Windows als NAS hat egal wie man es dreht immer weit höheren Support Aufwand.

Die OMV Installation schafft jeder der auch Windows installieren kann, Linux Kenntnisse nicht von Nöten (wenn man Google benutzen kann kann man mit sehr sehr simplen Befehlen noch alle Programme die man gerne hätte extra dazu installieren - die sich eigentlich außerhalb eines Nas sich bewegen).
 
Also ich werde es mal mit OpenMediaVault probieren, da es recht schlank ist und sogar einen DLNA Server bereit stellt.

In diesem Bericht nutzt der Autor auch den OMV auf dem N54L und beschreiibt ihn als gut und performant. Gerade was das Energiesparen angeht scheint die Kombi gut zu funktionieren.

Windows ist manchmal recht behebig um nach dem Aufwecken alle Dienste wieder zu starten. Ich dachte erst an eine Kombi aus Ubuntu+irgendein DLNA server.

Aber ich muss zugeben in meinem Kopf setzt sich die Kombi N54L und OMV immer mehr durch :) derzeitig klarer Favorit!
 
OMV, dazu noch miniDLNA, SSH Server und Autoshutdown. Mehr brauchts nicht.

Ich nutze Autoshutdown, da ich das NAS nicht 24/7 benötige. Meine Clients schicken beim Start automatisch ein WOL Paket und 20 Sekunden später ist das NAS verfügbar. Wird es dann 20 minuten nicht benötigt, fährt es wieder runter.

Im Autoshutdown kannst du dann diverse Regeln einstellen, die das Runterfahren triggern. Verbundene Clients, offene Ports, Datendurchsatz, etc. pp.

Wichtig ist, dass du die HDDs im Ext3/4 Format formatierst, sonst hast du unterirdische Schreibperformance. Mit NTFS bin ich auf 15MB/s gekommen, bei voller CPU Last. Mit Ext4 sinds ~100MB/s bei CPU Last < 10%
 
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