TSKNF
Lieutenant
- Registriert
- Dez. 2013
- Beiträge
- 787
Ich habe wieder ein bisschen an meinem Homeserver herumgebastelt. Ziel war ein Umbau der genutzten Software. Nextcloud sollte durch separate Dienste ersetzt werden. Immich als Beispiel für die Verwaltung der Bilder.
Dabei bin ich auch über Stalwart gestolpert. Ein Mail Server ohne jegliche Hardware Anforderungen. Quasi. Da ich auch gerne einen meiner zwei DNS Server außerhalb hosten wollte, habe ich nach einem Passenden Angebot gesucht und bin am Ende zu Netcup gekommen. 2 Kerne und 2gb RAM mit IP4. Ich musste noch einen zweiten ip64 Bereich dazu buchen aber das ist hier jetzt nicht so wichtig.
Also AdGuardHome als DNS Server bezieht seine SSL Zertifikate überport 80 eine DNS Challenge und einen Cloudflare token. Beim Setup kann man außerdem Port 443 auf einen anderen Port legen. Dann öffnet sich die Seite eben auf Domain: Port im Browser aber die DNS Abfragen laufen sauber über die Domain. Über Port 853 als TLS oder 53 falls man das wollen würde.
Stalwart bezieht seine Zertifikate über Port 443 und arbeitet ansonsten mit den üblichenen (ich nutze 465) verschlüsselten Mail Ports. Alle Mail Apps, die ich bis jetzt benutzt habe, erkennen auch sofort die richtige konfiguration. Das habe ich auch schon anders erlebt.
Auch etwas, worüber ich bei dem ganzen gestoplert bin, ist Netbird. Beide Proxmox Host´s sind als Cluster gelinkt. Die Kommunikation geht komplett über Netbird intern und somit per Wireguard verschlüsselt. Netbird kann auch domains hosten und die Zugriffskontrolle dafür übernehmen. Die Android Apps runden das ganze ab. Auch ein wirklich bemerkenswertes Projekt.
Edit: Über Netbird kann der Proxmox Backup Server auf pve1 einfach Backups von pve2 erstellen und einspielen weil die lokalen IP's bekannt und untereinander erreichbar sind.
Auf pve2 könnte ich meine lokale 192.168.178.1 anpingen und er findet sie sofort.
Der Resourcenverbrauch ist absolut Minimal:
Durch den Massiven Swap, an Daten die er nicht braucht, hat er sogar noch Reserven im RAM und der CPU verbrauch wird Hauptsächlich vom zweiten backup Metrics Container verantwortet.
Weitere tolle Projekte sind noch Dockhand (Verwaltung von Docker Containern), Patchmon (Verwaltung von Updates) und Davis ( Kallender und Kontakte)
Man hätte sogar noch ein paar Reserven um noch ein paar Dienste auf dem System laufen zu lassen. Stalwart zeigt einen RAM Verbrauch von 36MB an. Adguard kommt schon auf 98MB und der Metrics Server der alles nur aufzeichnen soll beansprucht 197MB
Die versendeten Emails kommen ohne Probleme bei allen Anbietern innerhalb von Sekunden an. Er ist also auch noch echt schnell dabei.
Ich wollte einfach nur mal teilen, mit wie wenig Ressourcen man das funktionierend auf die Beine stellen kann. Das Problem mit Nextcloud war, das sie sich zu weit von meinen Wünschen weg bewegt haben und ich mag es nicht, mit Fehlermeldungen konfrontiert zu werden, die man nicht mehr weg bekommt. Weil ich kein Backend für mehr als 7 Telefontateilnehmer anmieten möchte. Bei 2 Usern.
Vielleich kann das jemand als Anregung gebrauchen
mfg
Dabei bin ich auch über Stalwart gestolpert. Ein Mail Server ohne jegliche Hardware Anforderungen. Quasi. Da ich auch gerne einen meiner zwei DNS Server außerhalb hosten wollte, habe ich nach einem Passenden Angebot gesucht und bin am Ende zu Netcup gekommen. 2 Kerne und 2gb RAM mit IP4. Ich musste noch einen zweiten ip64 Bereich dazu buchen aber das ist hier jetzt nicht so wichtig.
Also AdGuardHome als DNS Server bezieht seine SSL Zertifikate über
Stalwart bezieht seine Zertifikate über Port 443 und arbeitet ansonsten mit den üblichenen (ich nutze 465) verschlüsselten Mail Ports. Alle Mail Apps, die ich bis jetzt benutzt habe, erkennen auch sofort die richtige konfiguration. Das habe ich auch schon anders erlebt.
Auch etwas, worüber ich bei dem ganzen gestoplert bin, ist Netbird. Beide Proxmox Host´s sind als Cluster gelinkt. Die Kommunikation geht komplett über Netbird intern und somit per Wireguard verschlüsselt. Netbird kann auch domains hosten und die Zugriffskontrolle dafür übernehmen. Die Android Apps runden das ganze ab. Auch ein wirklich bemerkenswertes Projekt.
Edit: Über Netbird kann der Proxmox Backup Server auf pve1 einfach Backups von pve2 erstellen und einspielen weil die lokalen IP's bekannt und untereinander erreichbar sind.
Auf pve2 könnte ich meine lokale 192.168.178.1 anpingen und er findet sie sofort.
Der Resourcenverbrauch ist absolut Minimal:
Durch den Massiven Swap, an Daten die er nicht braucht, hat er sogar noch Reserven im RAM und der CPU verbrauch wird Hauptsächlich vom zweiten backup Metrics Container verantwortet.
Weitere tolle Projekte sind noch Dockhand (Verwaltung von Docker Containern), Patchmon (Verwaltung von Updates) und Davis ( Kallender und Kontakte)
Man hätte sogar noch ein paar Reserven um noch ein paar Dienste auf dem System laufen zu lassen. Stalwart zeigt einen RAM Verbrauch von 36MB an. Adguard kommt schon auf 98MB und der Metrics Server der alles nur aufzeichnen soll beansprucht 197MB
Die versendeten Emails kommen ohne Probleme bei allen Anbietern innerhalb von Sekunden an. Er ist also auch noch echt schnell dabei.
Ich wollte einfach nur mal teilen, mit wie wenig Ressourcen man das funktionierend auf die Beine stellen kann. Das Problem mit Nextcloud war, das sie sich zu weit von meinen Wünschen weg bewegt haben und ich mag es nicht, mit Fehlermeldungen konfrontiert zu werden, die man nicht mehr weg bekommt. Weil ich kein Backend für mehr als 7 Telefontateilnehmer anmieten möchte. Bei 2 Usern.
Vielleich kann das jemand als Anregung gebrauchen
mfg
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