News Download-Musik demnächst in 24 Bit?

Andreas75 schrieb:
HighTech-Freak, was meinst du mit "seit 2002"?
Das ich mir das schon seit 2002 wünschen würde... Da ist das Filesharing schon richtig in Gang gewesen und die Musikindustrie hätte Ihre Vertriebswege anpassen müssen. Statt 5 Jahre nichts zu tun und sich über Schwarzkopien zu beschweren.
DAASSI schrieb:
was hier alle mit diesem bescheuerten FLAC haben. WAV is besser ;)
FLAC ist auch verlustlos. WAV is komplett unkomprimiert -wie BMP bei Bildern. PNG ist aber genauso gut...

bitfunker schrieb:
Wäre es nicht besser,
a) auf eine gescheite Aufnahme und Produktion und
b) auf verlustfreie Codecs
zu achten?
a, is hoffentlich weitgehend am technischen Limit b, sollte eigentlich Standard sein :rolleyes:

24bit ansich ist zwar nett, aber nichts, was ich unbedingt fordern würde... Es gibt definitiv wichtigeres -wie etwa erstmal 'ne vernünftige Bitrate. [...] Der Sprung von 16 auf 24bit kommt ganz am Schluss...
MFG, Thomas
 
@sizeofanocean:
An sich muss das ja dann jeder für sich entscheiden. Für mich ist der unterschiedliche Speicherplatzbedarf der verschiedenen MP3 Bitraten jedoch so gering, dass es absolut keinen Sinn macht sich hier auch noch Gedanken um die Effizienz zu machen, da für mich - auch bei komprimierter Musik - ohne jede Frage die Qualität ganz vorne steht. Die Effizienz kommt danach. Von daher macht es für mich keinen Sinn hier noch aufwändig abzuwägen.

zu lossless: Wie gesagt, hier gibt es wirkliche Unterschiede beim Speicherplatzbedarf. Ob man sich jetzt dafür oder dagegen entscheidet und aus welchen Gründen kann nur jedem selbst überlassen sein. Dafür hat jeder ein zu unterschiedliches Gehör / Equipment oder auch sonstige technische Anforderungen. Darüber zu diskutieren führt nur zu diesen langen, ausufernden und ergebnislosen Diskussionen, die wohl jeder kennt, der sich für Hifi usw. interessiert. ;)
 
GrambleX schrieb:
Darüber zu diskutieren führt nur zu diesen langen, ausufernden und ergebnislosen Diskussionen, die wohl jeder kennt, der sich für Hifi usw. interessiert. ;)

In der Tat. :)

Ich kann zu dem Thema einen sehr lesenswerten Post im HiFi Forum empfehlen. Ist zwar von 2005, aber immer noch aktuell. Sollte man sich mal reintun, wenn man sich für die Thematik interessiert.

Audiokompression und Kompromisse @ HiFi Forum
 
Ich bin jetzt 37 jahre alt und muß sagen das mit dem Alter auch das Geld meistens kommt. Und wennste ein neues Gerät Kaufen musst wird es sicher in richtung High-End gehen. Die High-End Stream Geräte von T+A, Linn unsw. sind ja schon da! Der Klang einfach ein Traum. Dann ist man Froh wenn man eine Unkomprimierte Studioversion seiner Lieblingssongs hat!
 
Die Mehrheit derjenigen die MP3s hören nutzen das auf ihren portablen Geräten und was ich als noch schlimmer erachte - mit den standard iphone Kopfhörern oder irgendwelchen gleich miesen 5 Euro Stöpseln.

Hey! Nichts ist so cool wie die Apple Stöpsel! Wie soll man sonst zeigen, wie stylish und individuell man ist?!
(Ironie... vielleicht :D)
Ja diese Dinger sind wirklich ein Problem. Vorallem habe ich z.B. persönlich das Problem, dass mir die Apple Blödkopfstöpsel immer aus den Ohren fallen - die gehen nicht mal ansatzweise bequem rein.

Auch wenn die Dinger nur an meinem iPod Classic (160GB) oder an der X-Fi arbeiten, hat sich das Geld für die Ultimate Ears Tripple Fi 10 mehr als gelohnt!
Vorallem hat niemand diese Teile. Aber bei 200€ auch kein Wunder - fast so teuer wie der EiPott selbst. Leider sehen sie ein bisschen frankensteinmäßig aus.

Der Witz an der ganzen Sache ist doch folgender:
Den Unterschied bei der Qualität können rein von der Hörleistung im hochfrequenten Bereich im Grunde nur Menschen unter 25 Jahren wahrnehmen. Diese haben aber oftmals nicht das Geld für entsprechende Hardware und bei der aktuellen Generation (X) kommt es sowieso nur darauf an, dass der Bass möglichst laut ist -.- ja gut... wenn man bei "Pop Sternchen feat Rapping Pop Sternchen" auf die Qualität der Musik achten würde, wäre sowieso alles vorbei :lol:
 
Ich versteh den allgemeinen Pessimismus nicht. Es ist von einem "Premium Angebot" die rede, die Koexistent ist zum standard Angebot. Ich begrüße diese Entwicklung und denke, dass dieses Angebot mehr als überfällig ist. Wer hier schreibt das dies überflüssig sei, scheint aus Halbwissen zu antworten und hat wahrscheinlich noch nie den direkten Vergleich genießen können. Wer nur mp3's in 192kbit 16bit hört ist auf diese Qualität geschult und weiß daher meist nicht den direkten Unterschied zu würdigen.

Für Diejenigen die sich für fundiertes Wissen vom Fachmann interessieren:
Interview mit Thomas Sandmann über 24 Bit und 96 kHz in der Praxis
Ergänzung ()

[F]L4SH schrieb:
Der Witz an der ganzen Sache ist doch folgender:
Den Unterschied bei der Qualität können rein von der Hörleistung im hochfrequenten Bereich im Grunde nur Menschen unter 25 Jahren wahrnehmen.

Verwechsel die Sample Frequenz (die beschneidet die Höhen) nicht mit der Bitrate (je höher desto klarer der Sound - vereinfacht ausgedrückt).

Mit den Kopfhörern hast du leider recht. Da freuen sich noch Leute wenn sie für 5 Euro Ohrhörer ergattert haben. Ist vergleichbar nen 5 Zoll schwarzweiß Fernseher als Schnäppchen zu betrachten :freak:
 
fej1965 schrieb:
@Sir_Hään: Im PKW bringt auch die ganze Optimierung nichts, wenn der tiefergelegte 3er-BMW-Golf mit extra lautstarken Auspuffrohren durch die Gegend fährt. Wer natürlich im Maybach fährt, der sollte schon über eine klanglich hochwertige Hifi-Anlage nachdenken.

Dass es noch normale Leute gibt, die nicht dem Mainstream mit dem tiefsten Auto und dem lautsten Auspuff hinterherrennen, kann man dir wahrscheinlich nicht weis machen, aber es ist so. Mein Neuwagen beispielsweise ist Serie... außer dass er einige Kilo an Dämmung und Equipment zugenommen hat, was man jedoch von außen glücklicherweise nicht sieht.
 
24 Bit Auflösung sind völlig unsinnig da die Ausgabe-Hardware immer analog ist und die kann nichtmal die Genauigkeit von 16 Bit wiedergeben. Was Sinn ergeben würde ist eine höhere Sampling-Rate wie 96kHz; dass diese dann aufgrund entsprechender Standards eine höhere Auflösung mit sich bringt ist zwar nett, aber kein Muss. Kaum einer verarbeitet das was er so an Musik gekauft hat weiter, sondern spielt es nur ab; dafür sind 16 Bit völlig ausreichend, selbst bei teuerster Hardware.
 
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Ich find das mal wieder super hier...

zuerst die recht überhebliche Frage welches GErät denn nicht 24Bit kann. Mal von Soundkarten und BD-Playern abgesehen: Welches Gerät unterstützt dieses Format denn? Mein Cowon D2+ nicht, wobei Cowon klanglich bei den portablen Geräten weit oben spielt, mein Sonos-System, welches klanglich auch verdammt gut ist und auch nicht gerade preiswert auch nicht. Also welches Gerät, das eine große Verbreitung besitzt, spielt das ab?

Und klanglich: Ich finde das immer wieder toll wie manche von sich auf andere schließen. Nur weil eure Anlage oder Player das nicht her gibt heisst das noch lange nicht dass man generell keinen Unterschied hört. Klar, auf einem Brühwürfel oder iPod mit 0815-Kopfhörern und der typischen BummBumm, Yo-Määän oder irgendwelcher Schrabble-Mucke hört man sicherlich keinen Unterschied. Bei Klassik, Jazz oder Blues-Aufnahmen höre ich sogar auf meinem Cowon einen Unterschied zwischen MP3 und FLAC - bei MP3 geht unheimlich viel an Räumlichkeit verloren. Es ist letzten endes wie beim Wein und vielen anderen Dingen: Wenn man weiß worauf man achten muss, dann erkennt man viele Unterschiede. Und nur weil der 0815-Weintrinker keinen unterschied zwischen Fusel und einem guten Tropfen erkennt (der nicht mal teuer sein muss) heisst das noch lange nicht dass ihn andere auch nicht erkennen können...

Der zweite Punkt warum ich lieber FLAC hätte: Gerade alte Aufnahmen hinken von der Dynamik neueren hinter her. Und ich habe keine Lust bei gemischten Dingen immer wieder lauter und leiser zu stellen. Da muss ich selber noch mal nachhelfen - und das geht weit über die Möglichkeiten eines MP3Gain hinaus. So müsste ich das MP3 umwandeln, nachbearbeiten und wieder wandeln, wobei noch mehr Klang verloren geht. Da lieber FLAC und ich kann das End-Format selber wählen...

Meine 2 Cent...
 
Zuletzt bearbeitet:
Und im Blindtest kackst auch du dann wieder ab. ;)
Mir ist bisher kein Blindtest bekannt, in dem jemand den Unterschied zwischen einer anständig komprimierten 320kbps mp3 Datei und jedweder lossless-Geschichte rausgehört hätte. Es ist wirklich wie beim Wein: Jeder bildet sich was anderes ein.
Gegen FLAC wäre dennoch nichts einzuwenden - Platz hat man ja heutzutage genug und man kann weniger falsch machen dabei. 24-bit kommt da wirklich ganz am Ende, ziemlich verschenkte Zeit, sich darüber aktuell den Kopf zu zerbrechen.
 
@Wintermute
Warum schliest Du wieder von Dir auf andere? Wo ist das Problem? Ein Problem damit dass andeer Dinge erkennen können, welche Du nicht erkennst? Wird Dein Ego dadurch gekränkt?

Ich habe Jahre lang in High End-Hifi-Bereich gearbeitet und mit der Zeit macht es die Erfahrung dass man weiß worauf man hören muss, genauso wie ein Koch im laufe der Zeit seinen Geschmack entwickelt oder ein guter Weinhändler. Das hat nichts mit Angeberei zu tun sondern kommt automatisch.

Natürlich hört man auf den Brühwürfeln von heute keinen Unterschied, aber auf meinem schönen alten Harman Kardon-Verstärker (oder anderen guten Verstärkern) hört man einiges. Dazu noch ein guter Kopfhörer (bei mir ein alter Sennheiser HD 560 MK II - ich weiß, es gibt bessere) und man erkennt einiges. Und es kommt sehr viel auf die Musik an, welche man hört. Bei dem ganzen Chartsmüll ist die Aufnahme oftmals schon so schlecht, dass sich ein Vergleich gar nicht lohnt. Bei Klassik, Jazz oder Blues, also bei akustischen Aufnahmen, hört man gerade bei der Räumlichkeit und den hohen Tönen teilweise recht große Unterschiede...

Oder die Frage mal anders rum: Warum höre ich, wenn ich meine alten Platten in den Rechner spiele, einen deutlichen Unterschied zwischen einer 16Bit /44.1KHz- und einer 24Bit/96KHz-Aufnahme?

Wir können den Test gerne machen, dann werde ich genüsslich zusehen wenn Du abkackst...

In einer Zeit, in der die meisten einen iPod als das Maß der Dinge ansehen wundert es mich aber nicht dass das Gefühl für Klangqualität abhanden gekommen ist...
 
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Wintermute schrieb:
Und im Blindtest kackst auch du dann wieder ab. ;)
Mir ist bisher kein Blindtest bekannt, in dem jemand den Unterschied zwischen einer anständig komprimierten 320kbps mp3 Datei und jedweder lossless-Geschichte rausgehört hätte.

Ich weiß ja nicht welche Blindtests dir "bekannt sind", aber dieser hier z.B. spricht eine deutliche Sprache: http://old.hfm-detmold.de/eti/projekte/diplomarbeiten/1998/seite1.html

Kleiner Auszug zum Vergleich CD vs analoges Referenzsignal (wohlgemerkt nicht komprimiert vs unkomprimiert):

Bereits nach einem Musikbeispiel war eindeutig ersichtlich, dass das CD-Format klar herausgehört werden kann. Ein zweiter Versuch wurde nur noch zur Bestätigung durchgeführt. Allein wegen des eindeutig wahrnehmbaren Grundrauschens konnte mit hundertprozentiger Sicherheit eine blinde Zuordnung richtig erfolgen. [...] Wie immer zeigt diese Tatsache deutlich, dass der CD-Standard sich sehr stark negativ vom analogen Vergleichssignal unterscheidet.[...] Der CD-Standard von 44,1 kHz und 16 Bit reicht offensichtlich nicht aus, um ein Signal bei seiner AD- und DA-Wandlung gehörmäßig unbeeinflusst zu lassen.
 
Also der Blindtest wurde wohl von Möchtegern Goldohren gemacht.

Es gibt auch genügend Blindtests die besagen, dass die Leute keinen Unterschied zwischen guten MP3, FLAC, CD, LP, etc gehört haben. Und das eine LP immer besser klingt ist auch so eine Sache. Man muss halt auch mal den Aufwand dagegen stellen. Ein 100€ CD Player lässt die normalen Standard Plattenspieler, bis sagen wir mal 1000€, ganz alt aussehen. Um ein richtig gutes analog Signal herauszubekommen, ist der finanzielle Aufwand deutlich höher als beim digitalen Signal.

Ich denke das Ganze ist eher eine philosophische Frage. Ein guter Dreher sieht schon edel aus im Vergleich zum CD Player aber der Aufwand rechnet sich imho nicht.
 
yoT!mO schrieb:
Leider bringt das wenig, solange die Tonmeister immernoch nach höchstmöglicher Loudness abmischen und nicht auf Dinge wie Klang, Dynamik, Bühne, Auflösung, etc. achten.
Laut Shawn Layden, dem Leiter von Sony Network Entertainment, ... vielen wichtiger, von überall Zugriff auf ihre Musik zu erhalten, eine höhere Qualität sei eher nebensächlich.
Die Marschrichtung ist doch klar. Wir werden wohl ehr ein belärmtes Dixi-Klo in Zukunft haben bevor wir Musik in hoher Qualität bekommen. Und das ganze ist vollkommen unabhängig von 24Bit.
 
TheDuke schrieb:
Also der Blindtest wurde wohl von Möchtegern Goldohren gemacht.

Es gibt auch genügend Blindtests die besagen, dass die Leute keinen Unterschied zwischen guten MP3, FLAC, CD, LP, etc gehört haben. Und das eine LP immer besser klingt ist auch so eine Sache. Man muss halt auch mal den Aufwand dagegen stellen. Ein 100€ CD Player lässt die normalen Standard Plattenspieler, bis sagen wir mal 1000€, ganz alt aussehen. Um ein richtig gutes analog Signal herauszubekommen, ist der finanzielle Aufwand deutlich höher als beim digitalen Signal.

Ich denke das Ganze ist eher eine philosophische Frage. Ein guter Dreher sieht schon edel aus im Vergleich zum CD Player aber der Aufwand rechnet sich imho nicht.

Entschuldige bitte, aber dass ist so ein Humbug der nur von jemandem kommt, der keine Ahnung hat. Woher hast Du Deine Weisheit? Selber getestet? Wenn ja, womit?

Ich habe letztens noch für mein Thorens (vernünftige Einsteigerklasse, kein High-End-Gerät) ein neues System gekauft (Ortofon 2M Blue) und habe das beim Hifi-Händler meines Vertrauens einstellen lassen und direkt verglichen. Bei direktem Vergleich der CD (gleiches Stück) klang die Platte gerade in den unteren Frequenzen wesentlich druckvoller und runder. Es eher genau anders rum wie Du schreibst: Um an den Klang und vor allem an den Druck eines guten Einsteiger-Plattenspieler zu kommen brauchst Du einen CD-Player ab 1000 Euro.

Auch dass Du hier von einem "Standard Plattenspieler" sprichst zeigt deutlich wie wenig Ahnung Du hast. Ab ein paar hundert Euro gibt es solche nicht mehr. Der Plattenspieler trägt zwar auch zum Klang bei, aber in erster Linie ist das System entscheidend - nur schon in der guten Einsteigerklasse gibt es die Laufwerke meistens ab Hersteller ohne System. Daher klingt ein 1000 Euro Laufwerk mit einem 200 Euro System mit sicherheit schlechter als ein 200 Euro Spieler mit einem 1000 Euro System. Daher kann man hier nicht von "Standard" sprechen.

Auch kommt es darauf an, das richtige System zur richtigen Musik und Hörgewohnheiten zu kaufen. Das Ortofon 2M Blue ist z.B. recht genau, klar, manchmal in meinen Augen etwas zu grell, daher eignet es sich eher für Jazz und Klassikaufnahmen, wogegen mein Denon DL 110 ein guter "Allrounder" ist und sich wesentlich besser für Pop/Rock eignet.

Zudem kommt es auch auf das Ausgangsmaterial an: Wenn Du Deine Hörspielplatten hörst, oder Platten, welche man schon fast zusammenfalten kann, dann kann da auch kein Klang rauskommen. Wenn Du aber vernünftiges, schweres Vinyl hast, und dann auf einer Vernünftigen Anlage keinen Unterschied hörst, dann hast Du einfach was an den Ohren.

Soweit ich aus dem Test lesen konnte handelte es sich hier bei um Tontechnikern. Nur weil Du keinen Unterschied gehört hast sollen die auch keinen hören? Ist das nicht ein wenig anmaßend? Dein Vielleicht schon durch ständige Kopfhörerlautstärke geschädigtes Ohr gegen ein bis ins kleinste geschultes?

Es soll auch Menschen geben, welche keinen Unterschied zwischen einer billigen Tütensuppe und was frischem, selbstgemachten erkennen...

Sorry, aber bei der Überheblichkeit mancher Menschen fällt mir wirklich nichts mehr ein. Frei nach dem Motto: Was ich nicht seh ist auch nicht da...


yoT!mO schrieb:
Leider bringt das wenig, solange die Tonmeister immernoch nach höchstmöglicher Loudness abmischen und nicht auf Dinge wie Klang, Dynamik, Bühne, Auflösung, etc. achten.

Deswegen bring ich als Vergleich immer Klassik, Blues oder Jazz an. Den gerade bei den Akustik-Aufnahmen merkt man dass da die Leute sitzen, die wissen worauf es ankommt...
 
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@Lapje: sorry aber das halte ich für absoluten Mumpitz.
Wenn du der Meinung bist, dass dein Thorens mit dem Ortofon 2M Blue besser klingt als ein 1000€ CD Player, dann ist das deine Meinung aber die entspricht bei weitem nicht der Mehrheit.
Auch ich habe schon diverse Vergleiche mit wirklich hochwertigen Drehern und Systemen gehört und ja eine Platte klingt verdammt gut und hat ihren Charme aber besser ist sie meiner Meinung nach nicht. Sie klingt nur anders.
Es kommt auch stark auf das Material an. Man kann keine LP in Top Qualität mit einer z.B. schlechten CD (von der Qualität) vergleichen. Es gibt aber auch genügend Beispiele, wo beide Tonträger hervorragend sind.

Btw ... woher hast du deine Weisheit ? Also komm mir nicht mit so was. Ich beschäftige mich schon ziemlich lange mit der Materie und den ganzen Voodoo Zeugs wie High End Kabel, Steckerleisten, etc. -> Mumpitz³.

Und wo steht das ich ständig Kopfhörer höre bei Volllast ? Sind doch viele wenns und abers ;).

Anmaßend ? Anmaßend finde ich die Leute, die zwischen 2 verschiedenen Steckerleisten einen gravierenden Unterschied hören und dann Dumme finden, die für so einen Dreck 500€ ausgeben und sich dann wundern das es bei ihnen nichts hilft. In meinen Augen sind das Verbrecher ! Kompletter Voodoo Schwachsinn.

Google doch einfach mal. Wenn man nicht stumpf den Zeitschriften wie Audio oder Stereoplay vertraut, dann findet man genügend Tests die genau das bejaen was ich behauptet habe.
Ich habe erst kürzlich an einer wirkliche guten Anlage meine beiden CD Player gegeneinander antreten lassen. Sauber ausgepegelt natürlich. Ein alter Technics (damals Top) und mein aktueller NAD C545. Ein wirklicher Unterschied war nicht zu hören. In der Audio lägen da aber bestimmt wieder 20 Punkte zwischen den beiden. Schon genial was so manche zu hören vermögen ;) !

Aber gerade das Thema High End und dessen "Tuning" wird schon seit Ewigkeit recht kontrovers diskutiert.
Es wird immer Leute geben die einen Unterschied hören (vielleicht gibt es einen vielleicht aber auch nur Einbildung) und Leute die es als Mumpitz abtun und keinen Unterschied hören.
Den Ausgang werden wir wohl nicht erleben ;).
 
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Also mein Arcam CD-92 (NP 1500€) kommt bei identischem Material (z.B. Jeff Buckley - Sketches for my sweetheart the drunk) in Sachen Klangfarben, Feindynamik, Obertonreichtum nicht an meinen Thorens TD-115 (ebay 50€) mit Ortofon MC Nr. 2 (NP 150€) ran.
 
TheDuke schrieb:
@Lapje: sorry aber das halte ich für absoluten Mumpitz.
Wenn du der Meinung bist, dass dein Thorens mit dem Ortofon 2M Blue besser klingt als ein 1000€ CD Player, dann ist das deine Meinung aber die entspricht bei weitem nicht der Mehrheit.

Was Du sicherlich belegen kannst, oder? Oder wer ist die Mehrheit? Du? Wo hast Du denn solch einen vergleich schon mal gehört?

TheDuke schrieb:
Auch ich habe schon diverse Vergleiche mit wirklich hochwertigen Drehern und Systemen gehört und ja eine Platte klingt verdammt gut und hat ihren Charme aber besser ist sie meiner Meinung nach nicht. Sie klingt nur anders.

Ich habe vom Bassbereich und den unteren Frequenzen geschrieben, und da kommst ein normaler CD-Player nicht ran...

TheDuke schrieb:
Es kommt auch stark auf das Material an. Man kann keine LP in Top Qualität mit einer z.B. schlechten CD (von der Qualität) vergleichen. Es gibt aber auch genügend Beispiele, wo beide Tonträger hervorragend sind.

Tja, der oben genannte Test mit Fachleuten sagt aber was anderes: Er zeigt deutlich auf wo die CD schlechter ist.

TheDuke schrieb:
Btw ... woher hast du deine Weisheit ? Also komm mir nicht mit so was. Ich beschäftige mich schon ziemlich lange mit der Materie und den ganzen Voodoo Zeugs wie High End Kabel, Steckerleisten, etc. -> Mumpitz³.

Ich habe oben geschrieben dass ich jahrelang in dem Bereich gearbeitet habe - und da bekommt man eine gewisse Erfahrung - auch was den Klang betrifft. Hat auch was damit zu tun um beurteilen zu können, welche Geräte gut zusammen passen und welche nicht.

ach ja, genau, Kabel ist Voodoo-Zeugs. Du gehörst sicherlich zu denen die ihre Lautsprecher über Klingeldraht angeschlossen haben. Soory, dreimal was darüber gelesen zu haben ist nicht wirklich beschäftigen...

TheDuke schrieb:
Anmaßend ? Anmaßend finde ich die Leute, die zwischen 2 verschiedenen Steckerleisten einen gravierenden Unterschied hören und dann Dumme finden, die für so einen Dreck 500€ ausgeben und sich dann wundern das es bei ihnen nichts hilft. In meinen Augen sind das Verbrecher ! Kompletter Voodoo Schwachsinn.
Hier ging es aber nicht um Steckerleisten...

TheDuke schrieb:
Google doch einfach mal. Wenn man nicht stumpf den Zeitschriften wie Audio oder Stereoplay vertraut, dann findet man genügend Tests die genau das bejaen was ich behauptet habe.

Ich vertraue meiner eigenen Erfahrung...

TheDuke schrieb:
Ich habe erst kürzlich an einer wirkliche guten Anlage meine beiden CD Player gegeneinander antreten lassen. Sauber ausgepegelt natürlich. Ein alter Technics (damals Top) und mein aktueller NAD C545. Ein wirklicher Unterschied war nicht zu hören. In der Audio lägen da aber bestimmt wieder 20 Punkte zwischen den beiden. Schon genial was so manche zu hören vermögen ;) !

Wenn Du die Audio liest würdest Du feststellen dass dort auch Messergebnisse eine rolle spielen. Zudem kommt es darauf an, die richtigen Geräte miteinander zu kombinieren. Wenn ich einen CD-Player an einen Yamaha-Verstärker anschließe, welche recht kühl und genau klingen, dann klingt dieser auch anders als an einem alten Harman Kardon, welche recht warm klingen. Wenn ich jetzt einen CD-Player habe, welcher auch recht warm klingt, dann würde dieser am Yamaha seine Möglichkeiten gar nicht entfalten können.

Achja, bei Schallplatten kommt es auch auf den Vorverstärker an: An meinem Harman Kardon klingen die Platten auch wesentlich anders als an meinem Marantz-Verstärker.

Aber das wusstest Du sicher alles. Ne is klar...
 
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