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Test Dragon Age: Inquisition im Test: Der Skyrim-Effekt und seine Folgen

Sowas wie Dragon Age Origins wird es vermutlich nie wieder geben ... :(
Aber diese Hoffnung habe ich schon "offiziell" mit DA2 aufgegeben.
Die gehören doch alle erschlagen, gelootet, wiederbelebt und dann erneut erschlagen. Zum Drachenmelken.

mfg,
Max
 
Skyrim-Abkupferung und dann auch noch nur mäßig? Ich fand Skyrim schon furchtbar. Warum dieser verbuggte, leere, simple Müll so gehyped wird - mir unerklärlich. Nichts weiter als eine Modding Sandbox für mich.

Wenn DAI in die selbe Kerbe haut, nein danke. Dann zocke ich lieber nochmal DA:O durch.
 
SamSoNight schrieb:
Skyrim-Abkupferung und dann auch noch nur mäßig? Ich fand Skyrim schon furchtbar. Warum dieser verbuggte, leere, simple Müll so gehyped wird - mir unerklärlich. Nichts weiter als eine Modding Sandbox für mich.

Wenn DAI in die selbe Kerbe haut, nein danke. Dann zocke ich lieber nochmal DA:O durch.

Exactly. Deshalb kam Vegas auch nicht so gut weg weils tatsächlich mal Inhalte besass wo man schon einen gewissen Durchblick brauchte. Oblivion hatte wenigstens noch schön gemachte Gildenquests und hier und da die eine oder andere Abwechslung, und OMG.. Attributsystem. In einem Rollenspiel. Unfassbar sowas!!

Da haben sich Bioware tatsächlich die falschen zum Vorbild genommen, Blinde lernen von Tauben oder wie sagt man?

Ich spiele derzeit wieder DA:O Und ja es ist eine Wonne und es stimmt wehleidig was daraus geworden ist und was hätte draus werden können. Aber mal ehrlich, erging es nicht jeder Spielereihe so? Diese Abflachung und Versimplifizierung?
 
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Ich dachte es geht nur mir so, aber wenn ich das hier so lese vergeht immer mehr der Spaß am spielen. Wenn ich mal so fast 10 Jahre zurückdenke haben mich Computerspiele meist Stundenlang vor dem Monitor gefesselt und ich war meist sehr beeindruckt von dem was mir das geboten wurde. Heute spiele ich vielleicht mal eine Stunde hier eine andere dort aber im großen und ganzen viel weniger, gerade weil mir bei jedem Spiel der Anspruch fehlt..... früher hat man oft mal an einer Stelle einfach nicht mehr weitergewusst oder musste seine graue Zellen anstrengen. Heutzutage ist über dem Questziel ein Marker, damit man gleich weis wohin man gehen muss.
Die Spiele müssen heute so einfach sein, dass auch der kleine Kevin es spielen kann, auch wenn er eigentlich noch viel zu jung ist.
Fakt ist die Spiele werden immer langweiliger.... vielleicht ist aber auch meine Erwartungshaltung an ein Computerspiel zu hoch :freak:
 
Skyrim und Origins waren und sind beides großartige Titel. Nur setzen sie komplett andere Schwerpunkte. Daher sind sie nicht im Ansatz zu vergleichen.

Was GTA betrifft: Auch mir haben lediglich die ersten beiden Teile gefallen. Im Gegensatz zu einem anderen Foristen fand ich alles, was danach kam, nicht bescheiden, sondern beschissen. Soll es geben.
 
Nach Origins habe ich mich sehr auf diesen Teil gefreut, nachdem ich jetzt einiges über die PC - Version gesehen habe muss ich leider warten bis die PC - Portierung den Namen auch verdient.
Schade drum....
 
Probiert doch mal "Legend of Grimrock 2"....RPG alter Schule. Ist auch vor kurzem rausgekommen und Jörg Luibl (ja der böse 4player Tester :D) hat es abgefeiert (88er Wertung). Ja, ich weiß....solche Tests sind immer subjektiv und gerade bei 4p reißt es oft, je nach Tendenz, ziemlich weit nach oben oder nach unten aus.
Wundert mich nur, dass hier auf CB noch gar nix über das Game geschrieben wurde (aber dafür unzählige, belanglose AC:U Threads eröffnet wurden). :(

Also wer kein Bock auf diesen braindead Grafikblender von EA hat....es gibt auch Alternativen, die nicht älter als 5 Jahre sind. Aber Achtung, LoG war bockschwer und der zweite Teil soll nicht einfacher geworden sein. Ich hab ihn leider noch nicht spielen können, sonst hätte ich selber schonmal nen Thread aufgemacht.

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Ich dachte es geht nur mir so, aber wenn ich das hier so lese vergeht immer mehr der Spaß am spielen.

Schon einmal daran gedacht, dass du dich auch selbst im Laufe der Zeit verändert hast? Man kann eben nicht in der Vergangenheit leben, die Dinge ändern sich wenn man älter wird - allein schon dadurch, weil man sich selbst durch Erfahrungen verändert. Das gilt für Spiele, Bücher, Musik... für jede Form von Unterhaltung. Aber auch für andere Lebensbereiche. Die zweite Liebe ist eben nicht wie die erste.

Oder anders gesagt... du gehörst vielleicht einfach nicht mehr zur Zielgruppe so mancher Spiele.

Und es gibt Alternativen... z.B. das genannte Grimrock, oder das neue Planescape.
 
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Ich verstehe zwar das viele genervt sind das DA:I laut Testberichte, nicht an den ersten Teil ranreicht aber man kann nun mal nicht alle glücklich machen!
Dann soll man dieses Spiel eben auslassen und nochmal Origins zocken.

Ich hätte lieber ein Rundenbasiertes Kampfsystem ala Final Fantasy 1-10
Denn diese Taktikkamera geht mir mächtig aufm Zeiger.. Find ich gut das man diese nicht nutzen muss.

Und im Multiplayer hätte es auch die Charakter Erstellung geben sollen.
Wisst ihr eigentlich ob man den Multiplayer unbedingt zu Viert spielen muss, oder geht das auch mit Zwei Spieler?

Jedenfalls glaube ich das DA:I ein gutes Spiel wird, dass ich auch eine Chance gebe und für 39,99€ meckert man nicht rum.
 
Das Game ist halt ein schlechtes BIOWARE-Spiel, aber dennoch wohl ein gutes Spiel. ;)

Reviews lesen sich ziemlich negativ um am Ende dann doch ne 7-8 /10 einzustreichen. (Den Patienten von 4players mal ausgelassen)

Als BIOWARE-Fan also lieber mal ein paar letsplay schauen, ansonsten kann man als Genre Fan schon zuschlagen.(Für ps4 und xbox gibts mal garkeine Alternative.)

Leider sind grade die Stärken von BIOWARE hier am schlechtesten Vertreten, gute interessante Charaktere, eine Story mit Bedeutung und Einfluss des Spielers, gute/böse Entscheidungen die sich auswirken, alles 1-2 Nummern belangloser hier.

Dafür gibts ne große offene Welt und viel Looten und Leveln, und da wird auch das ein oder andere spannende Quest beisein.

Man merkt halt krass das BIOWARE versucht an Skyrim und Assassins Creed Verkaufszahlen zu kommen und bietet einen mix aus beidem an.
 
Sind bei Computerbase die Kommata ausgegangen? Oder ist der Autor dieses Artikels mit dem Konzept von Haupt- und Nebensatz nicht vertraut?
 
daddel_lars schrieb:
Ganz allgemein finde ich diesen zwanghaften Open World Gedanken auch nicht gut. Eine knackige Inszenierung wäre mir lieber. Das lässt sich heute aber leider nicht mehr verkaufen. Inzwischen werden ja sogar schon Rennspiele in Foren für "Schlauchlevel" an den Pranger gestellt.. :freak:

Open-World in RPGs muss aber auch nicht zwangsläufig schlecht sein. Es gab schon zu C64-Zeiten geniale Open World-RPGs, z.B. die klassischen Ultima-Teile.

Woran das Open World-Konzept heutzutage krankt, ist meiner Meinung nach der vermeintliche Zwang, die Welt möglichst riesig zu machen (einfach weil es möglich ist). Das muss sie aber eigentlich gar nicht sein. Das Britannia der alten Ultima-Spiele war (auch wenn es einem anders vorkam) nicht groß, die "Städte" eher winzige Dörfer aus einer Handvoll kleiner Häuser usw. Trotzdem oder gerade deshalb hat es funktioniert. Damals war das natürlich auch aufgrund der technischen Beschränkungen der alten Computer nicht anders möglich, aber diese Limitierung, aus der die Entwickler das beste machen mussten, hat den Spielen gut getan. Dadurch, dass die Welt klein und überschaubar ist, konnte man sich darauf konzentrieren, sie auch wirklich im Detail mit Leben und Relevanz zu füllen und nicht einfach nur riesige Gebiete zu basteln, die grafisch eindrucksvoll sind, in denen sich aber nur ein paar 0815-Mobs rumtreiben, die nichts zur Handlung des Spiels beitragen.

Die RPG-Entwickler von Heute sollten sich von dem Zwang befreien, eine RPG-Welt unbedingt möglichst groß und "realistisch" zu machen. Das muss eine Fantasy-Welt meiner Meinung nach aber gar nicht sein. Auch keine, in der man sich weitgehend frei bewegen kann, ohne durch einen "Schlauch" geführt zu werden.
Manchmal ist weniger (Größe) mehr.

AvenDexx schrieb:
Was mich da aber am Meisten "geschockt" hat, war die Darstellung und Problematik des Spiele-Crash 1983. So wie es in dem Film dargestellt wurde, zeichnet es sich aktuell auch ab. Die gleichen Symptome, die gleichen Probleme, etc. Stehen wir vielleicht selbst wieder kurz vor einem Crash?

Vielleicht, aber sicher nicht aus genau den selben Gründen. Teilweise haben wir nämlich komplett entgegengesetzte Zustände.

Der große Videospiel-Chrash rund um Atari war damals zumindest zum Teil die Folge davon, dass massenweise von allen möglichen Garagenfirmen billig produzierte und fast immer entsprechend grottenschlechte Spiele auf den Markt geworfen wurden. Die Kunden damals hatten praktisch keine Chance, dem Billig-Müll aus dem Weg zu gehen. Es gab kein Internet und auch die Spielemagazine steckten bestenfalls in den Kinderschuhen und kamen auch einfach nicht hinterher, für eine Übersicht in dem rasant wachsenen Spieleberg aus wenigen Perlen in einem Haufen Mist zu sorgen.

Heutzutage haben wir das Gegenteil. Die Entwicklung eines modernen AAA-Spiels hat locker die Größenordnungen einer Hollywood-Filmproduktion und nur eine Handvoll großer Publisher kann sowas überhaupt noch finanzieren. Gleichzeitig ist es heute leichter als jemals zuvor, sich darüber zu informieren, wie gut oder schlecht ein Spiel ist, oder ob es den eigenen Geschmack treffen könnte. Man muss nichts mehr blind nach dem Bild auf der Pappschachtel kaufen (wenn man es denn will und nicht blindlinks vorbestellt, bevor irgendjemand wissen kann, wie das Spiel sein wird).

Wie gesagt, wir können trotzdem in eine neue Krise schlittern, aber die wird andere Ursachen haben, als die von 1983.

Ganz schwarz sehe ich aber jedenfalls nicht, denn neben den großen Publishern, gibt es auch eine quicklebendige Szene aus kleinen und größeren Indie-Produktionen, die sich auch um die Spieler abseits des AAA-Mainstreams kümmern. Gerade auch Computer-Rollenspieler vom alten Schlag, die lieber klassische RPGs abseits von Skyrim, Witcher und Dragon Age haben wollen, finden heutzutage diverse Alternativen.
 
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Ich glaub ich installier am Wochenende mal wieder DA: Origins ...

+ alle DLCs
+ etwa 50 Mods/Offizielle Addons
+ HD Texturenpack

Und mal wieder den Erzdämon verkloppen und jeden Gegner mitnehmen um richtig schön zu leveln ...
Evtl. mal nen anderen Build probieren .. hach DA:O, kann man immer wieder durchspielen und wird nicht langweilig ....
 
Richtig. Blutmagie, mehrere Spezialisierungen, die Origins und unterschiedliche Wahrnehmungen der NPCs deiner. Alles das fehlt in DA:I nun. Es ist eben weichgespült und Mainstreamkonform glatt geklöppelt und hat mit dem ruppigen dreckigen urpsrünglichen Dragon Age Universum ja nichts mehr gemein.

Meine Bloodwitch bekomme ich in DA:I so nicht wieder :D Mods kannste ja nun auch knicken.


 
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Tsss wer hat schon Stan im Team .... Wenn überhaupt dann nur mit Morigan.
Alister + Berserker Spezialisierung! Oder direkt den Hund mit Ansturm :D

mfg,
Max
 
Den Hund fand ich auch cool, den hatte ich "Django" genannt. :D

Stan war ein komischer Typ, wollte den Verrückten trotzdem in der Party haben... aber ich als Origins Anfänger hatte da auf "schwer" ganz schön zu tun, bin dann wieder auf "normal" zurückgegangen. Was bei Origins aber zB sperrisch war ist die KI der Team Members, da konnte man x verschiedene Sachen einstellen und mußte sich teilweise auf bestimmte Skills festlegen da man nur 4-5 KI Slots hatte. (ausbaufähig)

Das fand ich nicht gut gelöst, da mir die Frickelei in den Kämpfen teilweise auf den Sack ging und es sich mehr nach "Stop & Motion" Action angefühlt hat. Entweder konsequent Echtzeit oder Rundenbasierend, dieser Misch Masch hat mir nicht zugesagt.

Was aber genial war bei Origins waren die Dialoge und das Storytelling, ebenso fand ich die besonderen Belohnungen gut wenn man sich zB bei den Nebenquests mit irgendwelchen mysteriösen Elfenhexen aus dem Grab angelegt hat. ;) Weiß nicht mehr genau wo das war.

Origins und DA:2 hatte ich mir vor einem halben Jahr mal angeschaut um auf DA:I vorbereitet zu sein.
 
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Ehrlich gesagt fand ich die Nebenquests in Origins teilweise deutlich besser als die Hauptquest. War halt auch ziemlich vorhersehbar. Aber ich war froh das ich nachher den Fade wegmodden konnte, der war einfach nur noch nervig, wenn man da die Formen nach und nach durchgegangen ist um alle Attribute zu bekommen.

Mein Partie war eigentlich eher ich Schurke, Alistair, Morrigan und ein variabler Begleiter je nachdem was gerade fehlte... dann hat der Hauptcharakter 80% des Gesamtschadens gemacht.
 
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