News DRAM-Produktion muss um 25 Prozent sinken

Eben, die sollen ihre Kapazitäten dorthin verlagern wo sie gebraucht werden, bei Flash Speicherchips. Bzw. können die mehr Dram in die Caches der SSDs und HDDS stopfen oder auf Festplatten. Dann gibts halt HDDs und SSDs mit 64 oder 128MB Cache oder noch mehr :D
 
@Cochrane

naja selbst die Verfahrenskosten müssten ja sinken --> geringere Energiekosten usw. stimmt ja das die Kosten für Mitarbeiter, Entsorgung uä. gleich bleibt. Aber die RHB haben bei solch Unternehmen einen Anteil von über 40% bei moderneren Anlagen evtl. wesentlich mehr. FE hat sich bei DDR2 und DDR3 eh schon armortisiert und die meisten produzieren ja nur - finde eine künstliche Erhöhung könnte ein Schuss ins eigene Knie sein.

Das einzige gefährliche ist, dass die Nachfrage an DRAM durch die Finanzkriese so stark sinken würde das sie bei Überproduktion sofort dicht machen könnten. Aber eine Preiserhöhung ist wie gesagt dann auch nicht zuträglich oder doch? - klärt mich mal bitte einer auf :P

Eine drosselung der Produktion ist ja zu befürworten - es soll ja alles genutzt werden was Produziert wurde; nur da die goldene Mitte zu finden ist doch recht problematisch.

Leider schauen die meisten Firmen erst wie sie die ach so teuren Mitarbeiter (und somit know how) rausschmeissen können (die vllt. 15% der Gesamtkosten verursachen) und sind zu dämlich ihre Materialeffizienz mal zu begutachten. Wenn die mal Material einsparen können dann haben se im Einkauf gespart, bei der Entsorgung gespart und bei den Verfahren da diese dann meist effektiver arbeiten. Aber nee is ja zu kompliziert und Kost ja auch noch geld das Ganze zu analysieren.

Und in den Schwellenländern wo das Zeuch meist Produziert wird interessieren sich die Firmen doch eh einen Dreck um Materialeffizienz und somit auch Umweltbewusstsein und Kosteneinsparung. Die Pampe in den nächsten Fluss und gut ist...

Von der Materialbeschaffung ganz zu schweigen, klebt ja Blut an jedem elektronischen Gerät das wir nutzen (Kupferminen etc. sind oft schwer umkämpft)

Naja eh ein komplexes globales Problem.

Also tut was gutes und Kauft nicht die billigsten Module bzw. nicht alle halbe jahre n neues Handy etc. und Verkauft eure gebrauchten Sachen die eh nur in der Ecke liegen --> es gibt einen Markt dafür und desto länger ein Produkt genutzt wird desto besser die Bilanz.
 
da steht doch gar nix von preiserhöhung, die wollen doch nur verhindern das die preise weiter ins bodenlose fallen.
 
wenn die 4gb module nicht so teuer wären und ich für 8gb nicht 64bit bräuchte, hätte ich das schon längst!!!
 
Woanders nennt man sowas Kartellbildung.
 
ich finde das riecht nach preisabsprache?!

erst wird ein preiskrieg iniitiert, um den/die Konkurrenten zu brüskieren, was offenslichtlich nach hinten losgegangen ist (die frage ist, inwieweit es durch managmentfehler oder zu hohe strukturkosten bei Verwaltung, Vertrieb etc. etc verursacht ist ) und dann werden quoten festgesetzt um die preise anzuheben? das ist unsauber und sollte genauestens von den kartellwächtern im auge behalten werden.
 
Zuletzt bearbeitet:
@HuggyBearlin
öhm da steht "um profitabel arbeiten zu können" das impliziert eine Preiserhöhung...

Naja, das ist eine Folge, die aber nicht unbedingt einen hart treffen wird. Ich schätze, dass dort sicherlich auch wieder Arbeitsplätze wegfallen werden, damit man Produktionskosten einsparen kann.
 
Aktuell ist RAM aber auch abartig billig. Wenn ich daran denke, wie teuer Anfang 2000 128 MB waren, wie viel mich 2003 noch 512 MB gekostet haben (damals Standardgrößen) und für wie wenig Kohle ich jetzt vier oder acht GB hinterher geworfen bekomme, das konnte auf Dauer nicht gut gehen. Also ein bisschen rauf könnten die Preise ruhig. Langfristig wird RAM eh günstiger, aber nur ohne Oligopol oder Monopol.
 
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