Dropbox: Geschäftsmodell?

M

Maxn777

Gast
Hey,

mich würde mal interessieren, wie genau denn das Geschäftsmodell von Dropbox aussieht. Die Mehrheit der Kunden scheinen ja die Free-Variante mit max. 18GB zu nutzen (was für die meisten ja vollkommen ausreicht).

Die Clients sind außerdem vollkommen werbefrei.
Normalerweise kann man bei Diensten wie Google ja sagen, wenn man nichts kauft (bzw. die Dinge kostenfrei nutzt), ist man selbst das Produkt, das verkauft wird.

Auch wenn Dropbox keine Serverfarmen zu warten hat (übernimmt ja afaik Amazon AWS), die Rechnung von Amazon möchte ich nicht sehen.

Dass diese Dienste datenschutztechnisch problematisch sind, ist mir klar, aber Dropbox wird sich hüten, Passwörter zu stehlen, und mit dem Rest der Daten kann man doch nicht viel anfangen. Ich bspw. nutze Dropbox für meine Schul- und angehenden Studiums-Dokumente, von denen es mir im Prinzip egal ist, ob die nun von einem Dropbox-Mitarbeiter (oder Bot?) eingesehen werden können oder nicht.

Das einzige, was mir hier einfallen würde wäre, wie Google ein "Kundenprofil" zu erstellen. Aber wenn Google noch nicht weiß, dass ich Schüler bin, machen die wohl was falsch :D

Würde gerne noch andere Meinungen hören :)

PS: Dropbox ist natürlich nur exemplarisch angeführt, kann man ja auch auf SkyShare, CloudXYZ und wie sie alle heißen, anwenden :D
 
Ich denke die Hoffnung liegt auf den Nutzern die bereit sind Geld zu bezahlen. Nach und nach werden wahrscheinlich Dienste hinzukommen für zahlende Kunden oder Funktionen für Nichtzahler weggenommen, wie dünnere Leitung, wenige Space für neue Kunden oder Bestandskunden usw.
 
Ich denke eigentlich eher, dass die Funktionen für Dropbox immer noch weiter zunehmen werden. (für Free-User).


Bspw. jetzt mit dem Space Race, an dem Studenten teilnehmen können. Sogar Free-User von sehr kleinen Unis bekommen innerhalb von wenigen tagen 15GB extra Speicher. Umsonst. Für 2 Jahre, sagt Dropbox. Würde mich aber sehr stark wundern, wenn in 2 Jahren die 15GB (oder 25GB extra, falls sehr viele von der Uni mitmachen) wieder gestrichen werden. Denke eher, das es bis dahin noch weitere ähnliche Aktionen geht und das so bleibt.
 
Bei Dropbox sind doch nur 2GB gratis?:confused_alt: (das was aktuell durch das Space Race hinzukommt, ist nur für 2 Jahre gratis)

2GB sind natürlich relativ knapp. Anscheinend gibt es genug, die bereit sind für mehr Speicher zu zahlen.
 
MR.FReeZe schrieb:
Bei Dropbox sind doch nur 2GB gratis?:confused_alt: (das was aktuell durch das Space Race hinzukommt, ist nur für 2 Jahre gratis)

2GB sind natürlich relativ knapp. Anscheinend gibt es genug, die bereit sind für mehr Speicher zu zahlen.

Durch Referrals bekommt man 250MB/Person bis maximal 18GB. Dann noch ein paar Gimmicks, wenn man Dropbox auf Twitter folgt (auch nochmal knapp 300MB).
 
ok, das stimmt natürlich. Dann muss man aber auch schon wirklich fleissig Leute bekehren und sammeln um dadurch auf die 18GB zu kommen. Soviel werden also die wenigsten zusammenbekommen haben.

Aber erstaunlich ist es schon: Laut Wikipedia nutzen nur 4% das kostenpflichtige Angebot von Dropbox.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich bin durch immer neue Aktionen inzwischen bei 8,88GB + im Moment 8GB Spacerace.
Das reicht für die Uni allemal ;)
 
Ein einzelner Free-User stellen für das Unternehmen kaum zusätzliche Kosten dar. Jeder Einzelne steigert allerdings die Bekanntheit und den Wert des Angebots/Unternehmens, und das weckt überhaupt erstmal den Bedarf für die Dienstleistung und führt zudem zu einer höheren Bereitschaft die kostenpflichtigen Pro-Varianten zu kaufen.

Ganz einfach gesagt sind die kostenlosen Accounts einfach nur Werbung und Kundenbindung.
 
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