Es hängt ein bisschen vom Geldbeutel ab.
Das beste Preis-Leistungs-Verhältnis findest du bei Ugreen. Die beste Software für Anfänger ist bei Synology. Unabhängig von den HDD-Beschränkungen habe ich die Synology immer weiterempfohlen. Viele Beschränkungen lassen sich umgehen. Also alles halb so wild. Synology bietet die deutlich schlechtere Hardware bei allen Fertig-NAS-Herstellern an. Das kann man irgendwann auch nur bedingt mit der Software ausgleichen. UGOS, die Software von Ugreen bietet alles Wesentliche, aber bei weiteren nicht so viel wie DSM. Andere Anwendungen müssen dann mit Docker installiert werden oder nativ als Debian-Paket. Wem das alles noch nicht zusagt, kann ein anderes OS installieren, natürlich auch
DSM von Synology. Je nach Erfahrungsgrad kann man dann weiterhin noch auf ZimaOS, CasaOS, OMV, TrueNAS oder Unraid zurückgreifen.
Solltest du dich für Synology entscheiden, kann das eine DS224 oder höher sein. Achte bitte darauf, dass dieses Gerät Docker unterstützt, um deine Vorhaben (Smarthome) umsetzen zu können. Solltest du dich für HA entscheiden, würde ich dieses lieber in einer VM laufen lassen. Für die Apps, Docker und VM würde ich aber einen schnellen Speicher wie M.2 (nicht in jeder DS verbaut) oder SSD im Slot (4-Bay-NAS) bevorzugen, welche zusätzlich zu den HDDs verbaut werden. Je nach Ausfallsicherheit, mit oder ohne RAID1.
DSM 7.3 wird noch 2 bis maximal 3 Jahre Updates für deine DS liefern. Ein Grund zum übereilten Kauf gibt es also nicht.
Du solltest heute aber schon weniger auf eine Freigabe im Internet setzen, sondern eher auf VPN. Wenn diese nicht möglich ist, solltest du deine Dienste über den Reverse Proxy laufen lassen, mit geändertem Standardport und Zertifikat. Ich selbst nutze den Standard-SSL-Port 443 für diese Zwecke.
Deine alte DS würde ich als Backup-NAS einsetzen, welche automatisiert startet und herunterfährt. Ein NAS kann gar nicht so alt sein, dass diese Aufgabe nicht mehr realisiert werden kann. Dafür brauchst du aber auch Datenträger. Wenn du im Synology-Universum bleibst (offiziell/inoffiziell), kannst du in der vertrauten Umgebung weitermachen. Wenn du mehr willst, kommst du nicht um einen anderen Hersteller herum, musst dich dann aber erst einmal einarbeiten.
Deine USV funktioniert bei allen Herstellern. Diese würde ich aber erst einmal einem Leistungstest unterziehen und ggf. die Akkus austauschen. Je nach Alter sollten die Akkus nach max. 5 Jahren platt sein.
Was die Lösung deines eigentlichen Problems angeht, gibt es weitere und einfachere Lösungsansätze als das
manuelle Anlegen des Wertes:
Eingabeauffortderung:
Code:
reg add "HKLM\SYSTEM\CurrentControlSet\Services\LanmanWorkstation\Parameters" /v RequireSecuritySignature /t REG_DWORD /d 0 /f
Powershell:
Code:
Set-SmbClientConfiguration -RequireSecuritySignature $false
oder
Code:
New-ItemProperty -Path "HKLM:\SYSTEM\CurrentControlSet\Services\LanmanWorkstation\Parameters" `
-Name "RequireSecuritySignature" `
-PropertyType DWord `
-Value 0 `
-Force
Reg-File:
Code:
Windows Registry Editor Version 5.00
[HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Services\LanmanWorkstation\Parameters]
"RequireSecuritySignature"=dword:00000000
Den Code einfach in einer Textdatei speichern und beim Speichern „alle Dateien“ wählen und als Dateiendung *.reg eintragen, z. B. patch.reg. Danach das File einfach ausführen und gut sichern.
Gruppenrichtlinien:
- Start oder Tasten Win + R > gpedit.msc eingeben > OK
- Navigieren zu Computerkonfiguration > Administrative Vorlagen > Netzwerk > Lanman Arbeitsstation
- Im rechten Bereich mit der rechten Maustaste auf Unsichere Gastanmeldungen aktivieren > Bearbeiten
- Wähle "Aktiviert" > OK