DSL: Ständig Verbindungsabbrüche. Einstellungssache im Router?!

CHROMIA.

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Hallo ihr Lieben, ich habe seit dem 20.08.2019 einen Vertrag bei 1&1 für Telefon & Internet. Tarif ist DSL 50 & der gemietete Router ist eine Fritzbox 7530.

Ich hatte von Anfang an immer nachts zur selben Zeit Verbindungsabbrüche, hab etwas recherchiert & bin dann auf die Einstellung "Zwangstrennung durch den Anbieter.." gestoßen. Das wurde natürlich direkt geändert von mir auf "Internetverbindung dauerhaft halten". Dann war eine Weile Ruhe, doch der Spuk fing wieder an.
Ich dann wieder recherchiert & bin auf das Thema "Störsicherheit" aufmerksam geworden. Diverse Regler nach Anleitungen von Google verschoben, hat auch nichts gebracht.

Mittlerweile hab ich mehrmals am Tag, zu den verschiedensten Zeiten, Verbindungsabbrüche. Die Ereignisse im System der Fritzbox hab ich öfters gegoogelt, werde aber nicht wirklich schlau daraus.

Bei 1&1 habe ich noch nicht angerufen, weil's vllt einfach eine Einstellungssache ist, was ich natürlich hoffe.

Ich habe mal paar Screenshots der letzten Tage angehangen, vllt versteht jemand mehr davon als ich & weiß direkt was Sache ist.

Falls ihr noch mehr Infos braucht, sagt es mir bitte, wusste nicht, was alles relevant ist.

Grüße
 
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Mach mal bitte einen Screenshot der DSL-Informationen und des Spektrums.
 
Ich würde vorschlagen mal den Provider anzurufen, die können dir zumindest sagen ob die Leitung von außen betrachtet ok ist.
 
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Mein 1und1 Anschluss hat eine Zwangstrennung nach 24 Stunden, egal was ich in der Box einstelle.
 
Und wenn es mit deinen ganzen manuellen Einstellungen schlimmer geworden ist, würde ich die erstmal rückgängig machen oder die Box auf Werkseinstellungen zurücksetzen.

Ist die neueste Firmware drauf?

Was steht bei dir unter Internet -> DSL-Informationen -> DSL -> unten bei den Fehlern?
 
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@Myron Hier bitte. Hoffe ist das richtige.

Screenshot_20200428-162259.jpg


Screenshot_20200428-162306.jpg


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Screenshot_20200428-162341.jpg
 
Für 125m sind die Werte super.
Würde mal 1&1 kontaktieren.
Firmware der Box scheint aktuell zu sein?
 
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@Stock86 Ich habe alle Einstellungen, bis auf die mit der Zwangstrennung, rückgängig gemacht.

Neuste Firmware ist drauf. Gerade nochmal überprüft.

Screenshot_20200428-162823.jpg
 
Also "nachts immer zur selben Zeit" ist es definitiv die Zwangstrennung durch den Provider.

Ich hab das aber auch bei O2.
Hab in den Einstellungen zwar auch "dauerhaft halten" drin aber das Häckchen bei "Zwangstrennung.." drin gelassen und nur die Zeit verändert.

Ich gehe mal davon aus, dass 1&1 mit deiner Einstellung Problem hat und die Zwangstrennung trotzdem machen will/wird, aber die Fritzbox das versucht zu unterbinden. Dann kommen irgendwann die PPOE-Fehlermeldungen, da die Loginanfragen der fritzbox wohl zu fix kommen und 1&1 sperrt sie zeitweilig aus.

Setz auch eine Zwangstrennungszeitspanne und überwache es einfach. Sind die dauerhaften Trennungen weg, hast du den fehler gefunden.

PS: was ist so schlimm an der Zwangstrennung? Wenn dir diese Zeit nicht gefällt, setzte sie doch auf eine Zeitspanne wo du keine Probleme damit hast.
 
@inge70 Es geht mir nicht um die Zwangstrennung. Es geht darum, das täglich, zu den unterschiedlichsten Zeiten, die Verbindung abbricht & das mehrmals. Sieht man ja bei den Ereignissen vom System, ganz oben in meinem Startbeitrag ganz deutlich. Könnte dir noch etliche Screenshots von den letzten Tagen/Wochen zeigen. Es wird was die Abbrüche angeht, immer mehr..
 
Da kann dir nur 1und1 helfen, die Leitungswerte sehen super aus, also melde eine Störung.
 
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Manchmal gibt es ganz banale Gründe für diese Aussetzer. An meinem 1&1 Anschluss gab es im letzten Jahr vergleichbare Probleme. 1&1 überprüfte die Leitung, ein Monteur checkte den Anschlusskasten an der Straße, die Verkabelung im Haus, am Router und auch die Konfiguration im Router. Nix zu finden, es ging weiter nicht richtig. Tage später kam ein anderer Techniker, der schnurstracks meine Anschlussdose inspizierte und die Dose tauschte. Danach ging es. Seiner Meinung nach wäre das nicht so selten, dass Dosen nach ein paar Jahren wegen Korrosion (so kaum sichtbar) solche Auswirkungen hätten. Wieder was dazugelernt.
 
CHROMIA. schrieb:
@inge70 Es geht mir nicht um die Zwangstrennung. Es geht darum, das täglich, zu den unterschiedlichsten Zeiten, die Verbindung abbricht & das mehrmals.
Wenn ich deinen Eingangspost richtig gelesen habe, ist das doch aber erst eingetreten NACHDEM du in den Einstellungen diverse Sachen verändert hast. Vorallem das mit der Zwangstrennung immer zur selben Nachtzeit..

Daher ja der Rat: alles wieder auf ursprüngliche Einstellungen setzen, auch das mit der Zwangstrennung. Notfalls mal mit einer anderen Zeitspanne. Möglich das die Einstellung der Fritzbox nicht mit den Vorgaben bei 1&1 zusammen passt. Mehr als das noch testen, kannst nicht.

PS: eine direkte Antwort auf die Frage "dauerhafte Verbindung ohne ZWangstrennung" kann Dir aber nur 1&1 geben. Was wohl dann darin endet, dass sie Dir einen Anschluß anbieten, der eine statische IP beinhaltet und teurer wäre. Zumindest wäre das die logische Folge.
 
Hallo,
Providerseitig passiert die Zwangstrennung nach meiner Kenntnis nach 86400 Sekunden.
Stell es auf eine Nachtzeit, wo der Anschluss nicht genutzt wird. Wenn du dann immer noch zu oft ein neues Präfix bekommst/Abbrüche hast, Störung bei 1&1 melden. Wenn DSL Sync bleibt, braucht kein Techniker zu dir kommen.

Ggf. reicht ein Port neustart / Karten neustart. Evtl. auch neuer Port.
Du kannst auch mal fragen ob du Dual stack bekommen kannst.
 
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Bei der Zwangstrennung wird nicht die DSL Verbindung, sondern nur die PPPoE Session getrennt.
@CHROMIA. bei bricht aber schon die DSL Verbindung ab, oder nur die Interneteinwahl?
 
sneider schrieb:
Manchmal gibt es ganz banale Gründe für diese Aussetzer. An meinem 1&1 Anschluss gab es im letzten Jahr vergleichbare Probleme. 1&1 überprüfte die Leitung, ein Monteur checkte den Anschlusskasten an der Straße, die Verkabelung im Haus, am Router und auch die Konfiguration im Router. Nix zu finden, es ging weiter nicht richtig. Tage später kam ein anderer Techniker, der schnurstracks meine Anschlussdose inspizierte und die Dose tauschte. Danach ging es. Seiner Meinung nach wäre das nicht so selten, dass Dosen nach ein paar Jahren wegen Korrosion (so kaum sichtbar) solche Auswirkungen hätten. Wieder was dazugelernt.

Ja so war es bei mir auch.
Ständig Abbrüche und Resyncronisationen mit unterirdischen Raten (12000/4000). Die Leitungslänge und sogar Störabstandsmarge sahen eigentlich ganz gut aus. Auch Port Resets durch den Service haben nichts gebracht...
Dann habe ich den Telekom Service Techniker gerufen. Der hat die Leitung durchgemessen: nichts gefunden.
Im haus hat er dann die Dose angeschaut und gleich ausgetauscht. Die Alte war wohl etwas korrodiert und hatte noch einen Messwiderstand drin - das mache man nicht mehr...

Seither habe ich durchgehend 100.000/40.000 hier anliegen ohne Neusynchronisation und ohne Fehler
Ich bin sehr zufrieden mit dem Service, aber wenn du nicht warten willst kannst du ja mal selber versuchen zu tauschen bzw. den Messwiderstand (Kombination aus Diode und Widerstand die einfach in der Dose parallel zu der Leitung hängt) heraus zu nehmen
 
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