DSLR + Teleobjektiv bis 800€

smashbrot

Lt. Junior Grade
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Feb. 2008
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Halli hallo,

wir haben seit ca. 3 Jahren eine Olympus E410 mit dem Standard 14-42 mm Objektiv. Mit dieser Kamera damit schon einiges an Erfahrung in der Fotografie aneignen. Aber so langsam stoße ich mit der Kamera und vor allem mit dem Objektiv an die Grenzen des Machbaren...ich würde einfach gerne mehr machen können.

So möchte ich bspw. endlich eine ordentliche Schärfentiefe hinkriegen, was mit unserem Objektiv fast unmöglich ist. Nur mit ganz kleiner Blende geht das ansatzweise. Auch das Fotografieren von weit entfernten Objekten ist mit 42 mm natürlich unmöglich.
Daher hab ich schon drüber nachgedacht, einfach ein schönes Tele für unsere Olympus zu kaufen. Jedoch stören mich daran zwei Sachen.
Zum einen die Nachteile des FourThirds-Sensor, sprich die kleinere Fläche mit allen damit verbundenen Nachteilen) und zum einen, dass die Kamera ja gar nicht mir gehört und ansich eben auch nur ein Einsteigermodell ist.


Ich suche also jetzt ein Gespann aus DSLR und Teleobjektiv, nur leider hab ich keine Ahnung, was da am Markt empfehlenswert ist. Vermutlich wird es auf eine Canon oder Nikon hinauslaufen, aber mit den Modellen kenn ich mich nicht so aus...mit Objektiven auch nicht wirklich.

Fähigkeiten zur HD-Video-Aufnahmen wäre auch nett, aber das haben ja eh die meisten neueren Modelle.
Kriegt man denn für maximal 800€ schon was vernünftiges? Ein weitwinkligeres Objektiv würde ich mir dann evtl. später nachkaufen. :)

MfG
Felix
 
Die Frage ist, was willst du Fotografieren, Sport, Landschaft, AL und und...erst danach kann man wirklich was dazu schreiben.
 
Also ich kann dir die Canon EOS 550D empfehlen. 18 MP, tolles Display, Full-HD. Durch die neue 600D ist die auch etwas günstiger geworden. (Die 600D halt jetzt halt einen schwenkbares Display und minimale Veränderungen) Dann holst und dir über Ebay bei einem vernünftigen Händler ein refurbished oder gutes gebrauchtes Tamron Tele und bist gut ausgestattet. Oder du holst dir ein Vorgängermodell (eventuell auch gebraucht) und investierst mehr ins Objektiv, was ja auch nicht verkehrt wäre. z.B. eine 500D (hat auch Full-HD-Video aber nicht ganz so ausgereift).

Vielleicht kann/mag auch ein Nikon-Anhänger was dazu sagen. ;-)

Oder du schaust dir mal die Samsung NX10 an.....ein Kollege ist ganz begeistert.
 
also als kamera würde ich dir da denn zu ner Nikon D90 raten (Preis Leistung unschlagbar)
~ ca. 600 €
-einfach geniale handhabung
-sehr gutes 3" display mit 920.000pixel
-interner AF motor
etc pp

ich bin mit der D90 voll zufrieden

dann jenach dem ... würde dir eig raten noch 100,- sparen für das 55-300

1) Nikon AF-S DX Zoom-Nikkor 55-200mm 1:4-5,6 G IF-ED VR Objektiv (bildstab.) inkl. HB-37 (52mm Filtergewinde)
~ 177 € bei amazon
2) Nikon AF-S DX Nikkor 55-300 mm 1:4,5-5,6G ED VR
~ 325 € bei amazon
 
Für ca. 900€ gibt es ...

NIKON D5100 SET 18-105 VR

oder

CANON EOS 550D SET 18-135IS

In's nächste Geschäft gehen, beide Modelle in die Hand nehmen und schauen welche dir sympatischer ist.
Beide liefern eine sehr gute Bildqualität. Ich glaube bei Video hat Canon ein bisschen die Nase vorne.
 
Für eine große Blende und dazu noch ein Teleobjektiv. Das wird teuer. Damit biste dann bestimmt schon allein fürs Objektiv jenseits der 1000 € Marke ;)

Wenn du wirklich mit viel Tiefenunschärfe arbeiten willst und dann auch ein bezahlbares Tele haben willst, kommst du meiner Meinung nach nicht um zwei Objektive herrum :)
 
Eine Canon 550D mit dem Canon 55-250mm IS kostet zusammen etwas weniger als 800€.
Für eine große Schärfentiefe brauchst du eine kleine Blende - das 50mm 1.8II für 100€ wäre super.
 
jonesjunior schrieb:
Für eine große Schärfentiefe brauchst du eine kleine Blende

Richtig. Aber wieso empfiehlst du in dem Zusammenhang ein Objektiv mit einer ausgesprochen großen Blende :rolleyes:
 
ich bin Canon-Jünger ;) - kann aber auch die 550D bzw. die 600D empfehlen. Allerdings wirds mit dem Objektiv schon n bissle enger. Hier kommt es - wie schon erwähnt - in erster Linie drauf an, WAS du fotografieren willst.
Als "Immerdrauf" Tele, welches im Prinzip Mehr oder Weniger alles grob abdeckt, kann man aktuell ja nur Tamron-Objektive benutzen. Die Canons sind qualitativ nicht besser, dafür mind. doppelt so teuer ;)
Hier wäre die Überlegung, ein 18-270er von Tamron.
vom Vorgänger (28-300) kann ich nur abraten. Ältere Objektive sind auch für ältere Kameras konzipiert. Wenn du jetzt mit nem 18Megapixel Monster kommst, sind die alten Linsen idR. nicht wirklich dafür optimiert und es wird schwer, schwarfe Bilder zu bekommen.

Allerdings gibts bei der Konstellation "800 Euro + SLR" schon ein paar kleine Probleme. 800 Euro klingt zwar viel, aber für 800 Euro bekommt man nicht wirklich Profiqualität. Klar - immer noch bessser als die Kompaktklasse - aber als Faustregel für gute Fotos gilt halt immer noch: Obektiv = mind. doppelter Kamerapreis. d.h. Kammera ca. 600 Euro, dann für die Linse mind. 1.000-1.200 Euro hinlegen.

Wenn du aber nur so als "Schnappschussfotograf" unterwegs bist, reicht ne kleine gebrauchte 500D/550D/600D mit nem günstigen Objektiv. Nur darfst du bei diesem Preissegment keine perfekten Bilder erwarten. "Tonnen", "chromas" und "Vignetierung" wirst du hier immer ziemlich deutlich sichtbar haben.

Kleiner Tipp: lieber ne etwas günstigere Kamera (kleineres Modell) nehmen, dafür n bissle mehr in die Linse - also, das Objektiv - investieren.
Beispiel: wenn dir HD-Aufnahmen (was eh nicht in ne SLR gehört *g*) egal sind, nimm die günstige 1000D bzw. 1100D und hol dir dafür n besseres Tele.

würde dir - wenns eben nur für reine "Schnappschüsse" sein soll, sowas in dieser Art hier empfehlen.

http://geizhals.at/eu/a630627.html
 
Das mit der Schärfentiefe hab ich etwas misverständlich ausgedrückt.
Ich mein damit, dass der Hintergrund eben möglichst unscharf ist und der fokussierte Bereich damit sehr klein, also eine möglichst starke Tiefenunschärfe (kleine Blendenzahl bzw. große Blendenöffnung). So wie man es z.b. bei Portraits braucht.

Ich fotografiere ziemlich viel verschiedenes (Menschen, Objekte, Landschaft, Tiere, aber i.d.r. keine schnellen Bewegungen), würde das aber nicht nur als einfache Schnappschüsse bezeichnen.

Was den Preis angeht möchte ich nur ungern mehr als 800 € ausgeben. 900 oder evtl. auch 1000 wären noch ok, wenn sichs wirklich lohnt.
Ich würde mich zwar als Fortgeschrittenen Fotografen bezeichnen, aber von Profi bin ich noch meilenweit entfernt. :D Also brauch ich auch nicht unbedingt eine Profi-Ausrüstung. Und von den hier schon empfohlenen Kameras ist wohl jede der Olympus E410 schon weit überlegen.

Ich durfte schon mal mit einer EOS 550D + Tele (weiß nicht mehr, welches) rumspielen und die hat mich schon sehr beeindruckt was Haptik, Bedienung und Bildqualität angeht. Sowas in der Richtung würde mir als Body vorstellen. Nur beim Objektiv bin ich mir eben unsicher...
Letztens hatte ich auch eine Nikon D5000 in der Hand - gefällt mir auch gut, wobei mir die Bedienung bei Canon doch eher zusagt. Insofern würde ich dann den Preis entscheiden lassen, ob Canon oder Nikon.
 
Dann hole dir irgendeine Canon und ein 85/1.8 oder 100/2, sind beide perfekt für Portraits.
Ich würde bei 1000€ einen gebrauchten Body kaufen, ein 85/1.8 und ein 70-200/4, da wärste gut dabei.
 
also ein 100/2 als portrait bei einem crop? nicht wirklich-
ich würde eher um 500 euro einen body kaufen und gute linsen drauf.
 
ayin schrieb:
also ein 100/2 als portrait bei einem crop? nicht wirklich-
ich würde eher um 500 euro einen body kaufen und gute linsen drauf.

Wieso, das ist nicht mal ein halber Schritt nach hinten, im Bezug auf das 85/1.8
 
Am Crop verwendet man aber eher das 50mm als Portrailinse. 100 sind an Crop schon sehr lang möchte ich meinen.
An Kleinbild würde ich dir zustimmen.
 
ayin schrieb:
Am Crop verwendet man aber eher das 50mm als Portrailinse. 100 sind an Crop schon sehr lang möchte ich meinen.
An Kleinbild würde ich dir zustimmen.

Was du verwendest, was ich verwende und was man verwendet sind glücklicherweise völlig verschiedene Dinge. Ich persönlich hasse so plump verallgemeinernde Aussagen. Mir liegen 50mm am Crop nicht wirklich und ich schwöre bei Portraits auf mein 85er. Wer lieber ein 135er oder ein 50er nimmt soll das tun.


[EH]Keeper schrieb:
Ältere Objektive sind auch für ältere Kameras konzipiert. Wenn du jetzt mit nem 18Megapixel Monster kommst, sind die alten Linsen idR. nicht wirklich dafür optimiert und es wird schwer, schwarfe Bilder zu bekommen.
Totaler Quatsch.

Es gibt ettliche exzellente ältere Objektive, die völlig problemfrei die Auflösungswünsche aktueller Kameras bedienen können. Das irgendwelche ohnehin schon optisch zweifelhaften Suppenzoom-Schluren das nicht können verwundert wohl niemanden der sich mit dem Thema beschäftigt.
Wer ein Suppenzoom bewusst kauft weiß was er tut, aber arglosen Anfängern so einen Mist zu empfehlen finde ich einfach nur daneben.


@TE: Wenns denn Canon werden soll schau nach einem Body deiner Wahl (und deines Geldbeutels) und nimm dir bei einem 800€-Budget ein EF-S 55-250IS als Tele und ein EF-S 18-55IS als Standardzoom dazu. Body dürfte dann wohl auf eine 500D hinaus laufen, oder wenn doch noch ein paar mehr € locker sind auch eine 550D. Die 1100D würde ich aktuell nicht kaufen, da der Mehrpreis einer 500D in jedem Fall gerechtferigt und gut investiert ist.
 
Das ist doch mal ne Aussage. :) Danke sehr.

Ne Nikon hätte ich zwar auch genommen, aber da ich zwei Leute kenne, die schon mit Canons fotografieren, bietet sich bei mir ebenfalls ne Canon an. So kann man auch mal Objektive tauschen oder ausleihen. :)

Ich denke, so werd ich das auch machen. Mal schauen, ob ich ne 550D evtl. etwas günstiger gebraucht kaufen kann, andernfalls kauf ich eben erst mal nur das Teleobjektiv und das Standardobjektiv dann erst später.
 
Der Four-Thirds Sensor ist doch kein Nachteil. ;)
Das Rauschverhalten ist minimal schlechter als bei anderen Cropkameras, das fällt allerdings erst bei ISO 3200++ ins Gewicht.

Ich würde die 800€ lieber in Objektive für die Olympus investieren. Da hast du wesentlich mehr von als auf ein neues System umzusatteln.

Zuiko 70-300mm (KB: 140-600mm) F4-5.6: 400€ (Beispielfotos)
Sigma 30mm F1,4 (KB: 60mm): 400€ (Beispielfotos)

Eine Alternative zu dem Sigma wäre ein 40mm (KB) F1.7 Pancake. Oder vielleicht ein 70mm 1:1 (KB) Makro?
Beim Tele kann man ebenfalls sparen (100€, 300mm KB). Nimmst du das kürzere Tele, wäre das Makro mit im Budget. :)
Oder du legst 100€ drauf und nimmst ein Weitwinkel.

Du könntest für die 800€ also das Sigma 1,4 und das Oly 80-300mm KB und das 1:1 Makro nehmen. Oder eben auf das Makro verzichten und dafür 600mm KB-Brennweite nehmen.

Das und die E410 mit Kitlinse (dezentes 28mm-Weitwinkel) ergibt eine wesentlich bessere Kombination als jedes Konkurrenzsystem für den gleichen Preis. Und wenn ich wesentlich schreibe, dann meine ich das auch. Die E410 ist noch lange nicht outdated, nur der fehlende Stabi ist bisschen doof. Das Sigma F1.4 ist ein sehr gutes Portraitobjektiv und durch F1.4 bekommst du auch eine sehr geringe Tiefenschärfe zu Stande. 600mm KB-Zoom findest du bei Canon bzw. Nikon erst mit dem Tokina. (Kein Stabi, F4.5, 1kg Gewicht, Filter 72mm, kein AF-Motor für Nikon ...) - der nächste Kandidat kostet dann schon 700€. Und für ein Makro musst du ebenfalls 300-400€ einplanen.

Investier lieber in das Glas als in einen neuen Body, wenn du schon einen hast! Das Glas ist sehr viel wertvoller als der Body der dahinter hängt!

Aber solltest du wirklich diese Objektive der Spitzenklasse verschmähen wollen, dann halte nach einem aktuellen System Ausschau. Nikon D5100 wäre ein aktueller und sehr guter Kandidat. Bei dem neuen Sensor stoßen Objektive teilweise schon an ihre Auflösungsgrenze. Der Nachtsichtmodus ist auch eine nette Spielerei. Hier das Review: http://www.dpreview.com/reviews/nikond5100/

(Aber von einer E410 + 600mm-(/300mm)-Tele + Lichtstarker FB + (Makro) + Weitwinkel-Kitobjektiv hast du wesentlich mehr als von einer D5100 mit Standardzoom.)

//Edit: Beispielfotos ergänzt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Der Four-Thirds Sensor ist doch kein Nachteil.
Ein kleiner Sensor ist immer ein Nachteil ;)
600mm KB-Zoom findest du bei Canon bzw. Nikon erst mit dem Tokina.
600mm Zoom gibts auch bei FT nicht
Das Glas ist sehr viel wertvoller als der Body der dahinter hängt!
Davon gibts auch bei Canon mehr Auswahl
Bei dem neuen Sensor stoßen Objektive teilweise schon an ihre Auflösungsgrenze.
So ein Unsinn. Gerade bei neuen Kameras hat man damit oft bessere Bilder.
 
1) Nicht, wenn die Kamera noch kompakt und handlich sein soll.
Die Olympus E410 hat einen 10.000.000-Sensor (10MP) mit 224,90mm².
Die Nikon D5100 hat einen 16.200.000 Pixel-Sensor (16,2MP) mit 369,72mm².

Jetzt rechne bei beiden mal das Pixel/mm²-Verhältnis aus und du wirst sehen, der Unterschied ist sehr gering. So gering, dass man über das theorethische Rauschverhalten kaum noch eine Aussage treffen kann. Da ist die Software der Kamera bzw. der Aufbau des Sensors sehr viel wichtiger. Bei niedrigem ISO gibt es kaum einen sichtbaren Unterschied. Bei High-Iso können schon Unterschiede zum Tragen kommen, ja - allerdings fallen die einem meist wieder nur beim Pixelpeeping auf. Auf einem entwickelten Foto bzw. hochgeladen mit reduzierter Größe kaum ein Unterschied. Die FT E-PL1 (EVIL) schafft auch bei hohem ISO bessere Bilder als eine D5000 - und das bei kleinerem Sensor.

2) 600mm Zoom ist ein vielfältiger Begriff.
600mm Zoom bei Four-Thirds (Cropfaktor 2x) entspricht 1200mm Zoom KB-Format.
600mm Zoom bei Nikon-DX (Cropfaktor 1.5x) entspricht 900mm Zoom KB-Format.

300mm FT Zoom sind also auf Kleinbild 600mm umgerechnet. 400mm DX-Zoom sind es ebenso. Das Oly 300er kostet 400€ (und hat 5 glatte Amazon-Sterne), das erste bei GH gelistete 400er für Nikon ist das Tokina. Das ist schwerer, größer, hat weder Motor noch Stabi und dunkler ist es auch. Achja, und 120€ teurer. ;) Das nächstbessere 400er ist dann ein Sigma mit Ultraschallmotor und Stabi - für 700€. Da ist das Oly doch ein gutes Angebot.

3) Jo, das stimmt. Bei Nikon auch. ;)
Aber die Auswahl bei Olympus ist auch nicht schlecht - wenn man nichts spezielles sucht (z.B. das AF-S 14-24) und nur für Hobby fotografiert kommt man bei Oly deutlich billiger weg!

4) Was ist daran Unsinn? :D
Im DSLR-Forum gibt es tatsächlich D5100/7000er Nutzer, die sich beschweren, dass ihre (alten, günstigen) Objektive langsam zu schlecht sind für die modernen Nikons.
Klar machen moderne Kameras meist bessere Fotos, sonst wäre es ja keine Weiterentwicklung. (Kompakte ausgenommen, da war schon vor drei Jahren Schluss.)
Aber wenn ich die Wahl habe zwischen einer D5100 mit Standardzoom, die meine E410 bei ISO3200 überbieten kann und einer E410 mit Supertele, Makro und F1.4er FB-Objektiv - dann würde ich mir das Pixelpeepen schenken und ein paar spitzenklasse Makros/Portraits/Tiere fotografieren gehen. ;)
 
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