DSLR + Teleobjektiv bis 800€

Crunor, du hast schon recht. Die Pixeldichte ist bei beiden Sensoren ungefähr gleich. Dennoch ist das Rauschverhalten der 550D schon um einiges besser als bei der E410. Ich konnts ja selbst schon direkt vergleichen. Im Gegensatz zur E410 sind die Bilder der 550D auch bei ISO1600 noch ganz gut.
Und dann ist da noch der Vorteil der wesentlich höheren Auflösung und der weitaus besseren Ausstattung einer (beispielsweise) 550D.

Für mich wichtig ist aber vor allem, dass ich dann meine eigene Kamera hab. Immer Papa fragen, ob ich seine Kamera haben darf, ist schon...nervig. ;)
 
1.) Ok, in diesem Fall macht es nicht soviel aus, da der Pixelpitch gut ist. Und wie das Sensordesign der Olympus ist weis ich nicht. Aber auch eine EOS 300d mit APS-C Sensor und 6Megapixel war eine Rauschkanone :)

2.) Zoom ist und bleibt konstant. 300mm an FT sind auch an KB 300mm

3.) Mag sein

4.) Und im DSLR-Forum gibts User die das andere behaupten. Und dennoch haben Tests auch schon bestätigt, dass Fotos mit ein und demselben Objektiv an einer Canon 350d schlechtere Ergebnisse liefern als bei einer 50d.

ISO-Werte an einer Kamera sind heute sowieso irrelevant. Da hat sich in den letzten 5 Jahren nicht viel getan auf Sensorseite, lediglich die Entrauschsoftware hat enorme Fortschritte gemacht.
 
smashbrot schrieb:
Für mich wichtig ist aber vor allem, dass ich dann meine eigene Kamera hab. Immer Papa fragen, ob ich seine Kamera haben darf, ist schon...nervig. ;)

Ok, das ist ein Argument. ;)
Dann würde ich wie gesagt zur D5100 mit 18-105er raten.

Das ist zwar kein Supertele aber dafür ein brauchbares Kitobjektiv. Stabilisiert ist es auch. Desweiteren hat sie ein hochauflösendes Schwenkdisplay (900k Pixel, gut wenn du mal von oben über eine Menge fotografierst bzw. aus sonstigen exotischen Blickwinkeln und beim Transport wird es umgeklappt), 1080p30 Video mit Mikroanschluss. Im Sucher kannst du außerdem Gitterlinien einblenden, die hilfreich bei der Bildkomposition sind. (Hat Canon afaik nur durch austauschbare Mattscheibe.) Das AF-Hilfslicht wirst du bei Canon ebenfalls nicht finden. Und solltest du viel reisen, kannst du einen GPS-Tagger dazukaufen.
Die 550D hat einen Annäherungssensor, der das Display automatisch ausschaltet, wenn du die Kamera an den Kopf führst. Und du hast nicht so viel "Probleme" Objektive mit Autofokus zu finden.

Die kleine Nikon hat nämlich keinen AF-Motor mehr, den muss das Objektiv mitbringen. Neuere Objektive bekommst du problemlos mit Autofokus-Motor. Ärgerlich ist nur, dass du das ein oder andere eBay-Schnäppchen oder ältere, günstige Modell nur ohne Autofokus betreiben könntest. Dafür ist der AF-Motor im Objektiv dann meist ein Ultraschall -> schnell, leise und präzise. Manuell Fokussieren geht natürlich immer. :)

Von der Bildqualität liegt sie mit der 550D zumindest gleich auf, wenn nicht sogar besser.


Was aber viel wichtiger ist: ab in den Laden, in die Hand nehmen und ausprobieren, welche dir besser gefällt und in der Hand liegt. Die Kameras nehmen sich nicht viel, da gibt es keine weltbewegenden Unterschiede. Das Handling ist da sehr viel wichtiger.

@ayin
300mm sagt ja nur was über die Brennweite aus. Dadurch das der Sensor kleiner ist, variiert der Bildausschnitt wie bei mehr Brennweite.
Oder verwechsel ich da gerade was?
 
1. Wer lesen kann ist klar im Vorteil!

2. siehe 1. und man lese den letzten Satz aus dem Spoiler des TE: Die alte Oly gehört ihm nicht, er kann sie nur auch mal benutzen.

3. So sehr man Oly und FT mag, kein mir bekannter Fotograf, auch die die mit Oly unterwegs sind, verteidigt dieses unterlegene System so wehement wie Crunor.

4. Ist die Brennweite eines Objektivs eine feste sich nicht durch Bildsensoren oder Filmformate ändernde physikalische Größe, die Blende übrigens auch.
 
1. Jaja. :<

2. Habe ich in der Tat überlesen.

3. Ich verteidige hier kein System. Ich bin davon ausgegangen, dass die Oly dem TE gehören würde. Jaja, überlesen - mein Fehler. Und bevor man da Unsummen investiert das System zu wechseln (weil man sich vielleicht etwas besonderes vom Konkurrenzsystem verspricht), sollte man imo das Beste aus dem machen, was man bisher hat. Du bezeichnest das FT-System als "unterlegen". Das System mag als System auf dem Datenblatt vielleicht "unterlegen" sein - was jedoch zählt ist das Bild, was am Ende rauskommt - und Bilder von Olys oder gar Kompaktkameras sind nicht pauschal schlechter als die von DX-DSLRs oder gar Fullframe. (Und Pixelpeeping ist kein Argument wenn ich mein Bild entwickle oder hochlade. Es sei denn ich verdiene mein Geld damit - das ist was anderes.)
Bei den EVILs jedoch ist das mFT-System m.M.n das Beste auf dem Markt.

4. Ja, klar - soweit die Theorie. ;) Dann schaut man auf das Display und sieht zwei unterschiedliche Bildausschnitte.
Ich kaufe mir kein Tele um mich an den phänomenalen 300mm zu erfreuen, sondern um am Bildausschnitt meinen Spaß zu haben. Und 300mm mit Cropfaktor 2 sind nunmal was anderes als 300mm mit Cropfaktor 1.5. Darum auch immer auf Kleinbild umgerechnet.
 
Zuletzt bearbeitet:
Genau deswegen ist der cropfaktor eigentlich ein schrumpfdivisor :)
 
smashbrot schrieb:
Ich durfte schon mal mit einer EOS 550D + Tele (weiß nicht mehr, welches) rumspielen und die hat mich schon sehr beeindruckt was Haptik, Bedienung und Bildqualität angeht. Sowas in der Richtung würde mir als Body vorstellen. Nur beim Objektiv bin ich mir eben unsicher...
Letztens hatte ich auch eine Nikon D5000 in der Hand - gefällt mir auch gut, wobei mir die Bedienung bei Canon doch eher zusagt. Insofern würde ich dann den Preis entscheiden lassen, ob Canon oder Nikon.
Als Linse kann ich dir bei Canon das 70-200/4.0 L empfehlen, wenn du keinen Bildstabilisator benötigst. Die Bildschärfe ist sehr hoch, der Autofokus schnell, Innenfokusierung-/Zoom (Linse wird nicht mehr länger), gute Haptik und Preis-/Leistung. Das 70-300mm IS z.B. ist deutlich unschärfer.
Auch das Bokeh ist sehr schön, einzig die Lens-Flare-Anfälligkeit der Linse treibt mich öfters mal zur Weißglut. Allerdings kann ich dir nicht sagen ob da andere Teles besser sind.

Als Standardlinse kannst du für den Anfang auch ruhig ein 18-55mm nehmen, die sind - bis auf die etwas beschränkte Offenblende - brauchbare Linsen. Was du ansonsten an Linsen brauchst wirst du mit der Zeit selbst merken.

Wenn du die Technik der Cam gut bedienen kannst schadet auch eine Festbrennweite nicht, damit MUSS man sein Motiv schneiden. Ist ein netter Lerneffekt wenn man das konsequent durchzieht ;).
 
Naja, Preis ist auch kein eigentliches Argument, da man für ein paar Taler mehr oder weniger schon wieder ein anderes Modell erhalten kann. ;)

Wie gesagt - technisch sind die beiden gleichwertig, vom Zubehör ebenfalls. Daher schau wirklich im Laden und vergleiche die Modelle direkt miteinander. Guck dir die Menüstruktur an, lass dich vom Verkäufer genaustens beraten und die Unterschiede aufzeigen. Aber bitte im Fachhandel und nicht beim Elektrodiscounter. ;)
 
Ich möchte mal eine Empfehlung für eine Nikon D90 + 18-105 3.5-5.6G für rund 800€ aussprechen, wenn Nikon in Frage kommt.

Die D90 hat einen integrierten Fokusmotor, sodass man auch ältere Objektive bzw. Objektive allgemein ohne eigenen Fokusmotor günstig erwerben und nutzen kann.

Das 18-105 sollte für den Anfang brauchbar sein. Nach einer gewissen Zeit wirst du schon merken, ob das Objektiv deinen Ansprüchen noch gerecht wird und ob dir oben oder unten Brennweite und/oder Lichtstärke fehlt, und kannst evtl. ergänzend oder ersetzend den Objektivpark erweitern.
 
Hallo zusammen,

ich habe mir vor 2 Wochen eine Olympus E-PL1 (mFT) gekauft. die mir u.a. Crunor empfohlen hatte, und bin absolut begeistert davon.

Inzwischen habe ich zwei Bücher zum Thema verschlungen (1 zu Fotographie allgemein, 1 zur E-PL1, was ich allerdings nochmal lesen werden muss :rolleyes:) und ca. 500 Bilder geschossen und kann das System nur empfehlen. Die mFT-Geräte sind allgemein sehr kompakt und die Bilder trotzdem überraschend gut.

Der Body mit 14-42mm Objektiv (entspricht 28-84mm Kleinbild, bzw. 17.5-52.5mm bei Cropfaktor 1.6, z.b. Canon EOS) kostet online unschlagbare 350 EUR, im Einzelhandel ca. einen Hunderter mehr.
Da würden dem TE also noch ~ 450 EUR für Optik (z.B. 2 weitere Objektive!) bleiben.

Meine nächste Anschaffung wird ein Stativ sein, weil ich richtig gute Nachtbilder machen will, das würde beim TE auch noch ins Budget passen.

Wie auch immer Du Dich entscheidest, viel Spaß!
gt
 
500 Bilder verschieße ich an einem Abend im Stadion. Mehr als 400 davon werden zwar wieder gelöscht, aber das tut hier nichts zur Sache.

Fakt ist - von Null kommend, ist jedes DSLR- bzw. Evil-System eine Verbesserung. Fakt ist aber auch - wenn die Ansprüche steigen und spezieller werden, werden bestimmte Systeme diese besser bedienen können als andere. Da mögen Olympus und Sony für den gewichtsbewussten Reisefotografen einiges interessantes auf Lager haben - auf Safari sieht das ganz schnell ganz anders aus.

Insofern ist es nur naheliegend, dem TO ein möglichst vielfältiges System anzuraten, solange er selbst noch nicht weiß, welches dieser Kriterien für ihn in Zukunft eine Rolle spielen könnte. Und das sind nun mal Canon und Nikon.
 
[EH]Keeper schrieb:
[...]
Ältere Objektive sind auch für ältere Kameras konzipiert. Wenn du jetzt mit nem 18Megapixel Monster kommst, sind die alten Linsen idR. nicht wirklich dafür optimiert und es wird schwer, schwarfe Bilder zu bekommen.
[...]

srsly?
Du laberst da bullshit.

@TE

also.
Die Nikon D90 wurde ja schon vorgeschlagen. Momentan der Preis/Leisungs Hit schlechthin.
Dazu das 18-105.
DAMIT arbeitest du dich erstmal ein.
Dann siehst du weiter.

Wenn du doch mehr Zoom willst..
Dann vllt ne gebrauchte EOS 550d mit der Kitlinse und dann diesem Zoom teil da... 55-250mm glaub ich..
 
Zuletzt bearbeitet:
FidelZastro schrieb:
500 Bilder verschieße ich an einem Abend im Stadion. Mehr als 400 davon werden zwar wieder gelöscht, aber das tut hier nichts zur Sache.

:freak: in 90 Minuten das sind alle 10 Sekunden ein Bild.... ich hab die bisher natürlich etwas selektiver gemacht und auch nicht viele mit denselben Einstellungen... wenn ich alle 10 Sek. ein Bild machen wollte, müsst ich die Kamera immer im Automatikmodus lassen :rolleyes:

@TE: Sieh Dich doch nach Deinen Favoriten auch nochmal in den großen DSLR-Foren um, da gibts viele Threads mit Beispielbildern und natürlich etwas ausführlichere Analysen - brauchst Dich ja nicht gleich anmelden. Mir zumindest hat das sehr geholfen, einen umfassenden Überblick über den Markt und professionelle Einschätzungen zu bekommen.

z.B. hier: http://www.dpreview.com/reviews/

sind ziemlich umfangreiche Reviews, da sind glaub ich die meisten hier genannten Kandidaten dabei.

Grüße
gt
 
GrandTheft schrieb:
:freak: in 90 Minuten das sind alle 10 Sekunden ein Bild.... ich hab die bisher natürlich etwas selektiver gemacht und auch nicht viele mit denselben Einstellungen... wenn ich alle 10 Sek. ein Bild machen wollte, müsst ich die Kamera immer im Automatikmodus lassen :rolleyes:

Nö, mußte nicht! in bestimmten Situationen gibt man halt Dauerfeuer auf den Auslöser und dann kommen schon ein paar Bilder zusammen!

Mfg
 
echt? Da würd' ich aber auf mehr als 500 in 90 minuten kommen :D
Die Anzahl gemachter Bilder ist also kein Kriterium für Professionalität oder Erfahrung. Meine Angabe oben betraf Einzelbilder und sollte darauf hinweisen, dass ich die Kamera noch neu habe, aber schon etwas damit experimentieren konnte. Vergleichen kann ich selbst nur mit einer (inzwischen sehr ausgelutschten) EOS 350D.

sry for offtopic
gt

Edit: 300->350
 
Zuletzt bearbeitet:
GrandTheft schrieb:
:freak: in 90 Minuten das sind alle 10 Sekunden ein Bild.... ich hab die bisher natürlich etwas selektiver gemacht und auch nicht viele mit denselben Einstellungen... wenn ich alle 10 Sek. ein Bild machen wollte, müsst ich die Kamera immer im Automatikmodus lassen :rolleyes:
[...]

Wenn man actionreiche bilder macht.. dann gibt man schon Dauerfeuer..
 
GrandTheft schrieb:
Die Anzahl gemachter Bilder ist also kein Kriterium für Professionalität oder Erfahrung.

Da hast du vollkommen recht, ich würde auch nie was anderes behaupten. Beim Fußball ist es einfach so, dass ich von den meisten Situationen Reihen mache - bei 8fps sind da mind. 5 Bilder pro Grätsche etc. drin. 500 Bilder kann also auch im Schnitt 100 Motive bedeuten. Das ist für 90 Minuten Bundesligafußball jetzt nicht allzuviel.

Dass das weder ein Ersatz für Talent noch für Erfahrung ist und mit dem, was die meisten unter "normaler Fotografie" verstehen nicht mehr soo viel zu tun hat, ist mir klar. Der Kommentar sollte auch eher aufheitern als belehren :)

Die Einstellungen bleiben übrigens in aller Regel gleich - Bei Flutlicht Auto-ISO, M-Modus, 1/1000s bis 1/1250s und f/2.8. Bei Tageslicht AV, Bleinde 2.8-4 (je nachdem wieviel Licht) und ISO fix auf 100-400, je nach Bedarf. Da gibt es nicht viel, womit man experimentieren müsste :)
 
Ich habe seit 2 Jahren die D90, bin kein Profi und kann die D90 dennoch empfehlen. Ich hatte zunächst zwar etwas Ärger durch Pixelfehler, die ich übergangsweise per Software (Pixelfixer) aus den RAW-Fotos ausgemappt habe. Habe es dann aber durch den Support beheben lassen (defekter Pixel wird durch umliegende Pixel neu "berechnet").
Während man das bei Canon scheinbar selber machen kann, muss eine Nikon zum Nikon Reparaturservice (geht aber schnell ~7 Tage).
Generell ist es so das man sich immer weiter den Möglichkeiten der Kamera annähert. Selbst nach 2 Jahren kann ich nicht behaupten die Kamera zu beherrschen.

Die D90 hat einen relativ großen Sensor bei 12 MPixel, was als Vorteil anzusehen ist. Normalerweise erschlage ich das meiste mit dem Kit Objektiv (18-105mm).
Aber obacht: Einer schrieb was von Sportfotografie/Station. Hier muss man sich im klaren sein, das man mit dem Kit-Objektiv nicht sehr weit kommt, jedenfalls nicht wenn einem das Licht so langsam abhanden kommt und sich die Personen zu schnell bewegen (ich sag nur Ultimate Frisbee am Abend mit Flutlicht und dem 18-105 --> kann man vergessen).
Da muss dann definitiv ein richtig teures Objektiv her. Zum einen reicht die Lichtstärke nicht und zum anderen braucht man überlicherweise auch noch eine große Brennweite und das macht es eben teuer (1000+ EUR - nur für das Objektiv). Das ist aber definitiv etwas für später.
Für den Fall das man auch mal Makroaufnahmen von Blumen, Insekten, etc machen möchte kann man sich statt einem Makro-Objektiv auch erst einmal mit einer "guten" Makrolinse behelfen (Marumi DHG Achromat +5...gibt es auch baugleich von Dörr und einem weiteren Anbieter...Hama?). Wenn es einem Spaß macht holt man sich das passende Objektiv.

Zur Video-Funktionalität: Die D90 kann zwar nur 720p aber das reicht eigentlich. Wurde durch eine nette Polizistin ermahnt als ich in mit der D90 letztes Jahr eine Szene der Dreharbeiten zu NCIS Los Angeles (2x06 - Standoff - am 8. September 2010) mitten in LA mitgefilmt habe. ;)

Dann noch das andere Zubehör....was den Preis nach oben schraubt.
Stativ:
Es lohnt sich nicht ein billiges 20 EUR Alu-Stativ zu kaufen. Da wackelt alles und man kann den Kugelkopf nicht ordentlich einstellen. So um die 100-120 EUR bekommt man schon die ersten brauchbaren Stative. Ich habe mir für unterwegs ein Benro Travel Angel in der Carbon Variante zugelegt (Benro C-168M8) und bin damit sehr zufrieden. Es muss natürlich nicht unbedingt eines aus Carbon sein (~230 EUR), Alu tuts auch (ist halt günstiger) aber wenn man länger zu Fuss unterwegs ist, ist man über jedes fehlende Gramm froh. :)
Ansonsten findet sich auch bei Manfrotto, Slik, Giottos (nicht die zum essen) und Bilora ein passendes Modell zwischen 90-130 EUR.
Bei Amazon finden sich die Slik (Pro) Stative gerade recht günstig (50-60% des vorherigen Preises).

Kugelkopf:
Hier gibt es auch wieder unzählige Anbieter und man muss sich klar werden weches Wechselplattensystem man verwenden will (wenn man mehr als ein Stativ hat...kommt schneller als man denkt - neben dem großen Stativ noch ein Gorillapod und schon hat man das Problem). Für den Anfang reicht meiner Meinung die Chinaware von Triopo wie z.B. deren B2 Modell (~65 EUR plus Zoll). Das gibt nur leicht nach wenn man die Stellschauben festzieht und kann auch noch ein etwas schwereres Objektiv verkraften.
Ein Novoflex 19P hält zwar auch eine D90 + 18-105mm gibt aber deutlich nach.

Blitz:
Metz 50 AF ~200 EUR

Kleinkram:
Dann noch Kleinkram wie ein Mikrofasertuch, Objektivpinsel/Sensorpinsel (für die harten Fälle), 2. Akku (?), Blasebalk zum Staub wegpusten.
Evtl. noch einen Fotorucksack...spätestens beim nächsten Urlaub...ggf. mit einem Fach für ein Netbook/Notebook, damit man auch unterwegs mal die Fotos sichern kann.

Software:
Eine Bildbearbeitung ist auch schon ganz nett. Für den Anfang Corel PaintShopPro Photo X(irgendwas) bzw. die Einsteigervariante von Adobe. Drauf achten das auch das jeweilige RAW Format unterstützt wird sonst ärgert man sich später noch. Ansonsten gibt es zumindest für einfache Dinge das kostenlose "Raw Therapee". Die neue Version zeigte sich vor ein paar Monaten ziemlich zickig (häufige Abstürze).
Panorama Aufnahmen geplant? Kostenlos kann man mit Hugin (http://hugin.sourceforge.net/) einsteigen. Ich selbst nutze PTGui in der Pro Version (~150 EUR). Die Pro Version kann direkt die RAW-Bilder lesen, sonst muss man sich mit den JPGs begnügen.


Im letzten Urlaub habe ich so 3500 Fotos geschossen und ich behaupte jetzt mal 2000 Fotos davon waren Teilfotos, die in ein Panoramafoto eingeflossen sind (Bryce Canyon, Death Valley, Grand Canyon, Monument Valley). Maximal waren es glaube ich 14 Einzelfotos --> 1 Panoramafoto.
Damit hat man auch bei nur 12 MPixel Einzelaufnahmen eine ausreichende Pixeldichte für 3x2m Panorama-Poster/Tapete und man bekommt so auch das "Feeling" für die Ausmaße wie dem Grand Canyon wieder. :)
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn du viel über LiveView fotografierst, kann ich nur die Sonys empfehlen. A55 oder A580. in der Preisklasse die schnellste und macht auch hervorragende Fotos.

Nur um mal die Phallanx der Nikon/Canon Jünger zu durchbrechen.


Hier ein sehr schönes Review: http://www.dpreview.com/reviews/sonyslta55/page18.asp


Was mich bei der Nikon 5100 z.b. richtig stören würde ist die enorme Verzögerung bei und die nicht vorhandene Histogrammanzeige im LiveView.

http://www.dpreview.com/reviews/nikond5100/page22.asp
 
Zuletzt bearbeitet:
Normalerweise grabe ich ungern alte Threads aus, aber in diesem Fall mach ich mal ne Ausnahme.
Denn da ihr mich alle so gut beraten habt, wollte ich auch noch schreiben, was es denn schlussendlich für eine Kamera geworden ist.

Eigentlich hab ich mich ja eh auf EOS 550D oder D90 festgelegt und nachdem ich die beiden Kameras im Saturn direkt miteinander verglichen habe, war für mich schnell klar: D90!
Die 550D fühlt sich im direkten Vergleich etwas billig an und lässt sich auch wesentlich schlechter, unangenehmer halten (zumindest mit meinen Händen, die ziemlich groß sind). Auch die ganze Bedienung...und einfach alles, was die Haptik betrifft, ist bei der D90 besser, wie ich finde.
Die gefällt mir wirklich sehr!

Habe mich für das Kit mit 18-105mm Objektiv entschieden, welches ich Neu + OVP + mit Gewährleistung bei einem ebay-Händler ersteigert habe...für 633 € ! Ein ziemlich gutes Geschäft, wie ich finde. ;)

Nunja, mit dem Objektiv werde ich jetzt erst mal ne Weile meinen Spaß haben. Was als nächstes folgen wird, ist ein Stativ. Dazu hab ich ja auch schon ein paar Tipps bekommen hier im Thread. Wenn ich weitere Fragen habe, melde ich mich wieder!
Jetzt mach ich mich erst mal mit meiner D90 so richtig vertraut.


Dankeschön noch mal an alle!

MfG
Felix
 
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