"Du kennst dich da doch aus mit dem Internet ..."

Das Problem ist wirklich, wenn es überhand nimmt. Meist sind die schlimmsten die weitläufigen Bekannten von den eigenen Freunden oder Verwandten (den engen internen Kreis bedient man natürlich weiterhin). Dafür gibt es zwei Methoden,das einzuschränken:
1. Man sitzt es aus. "Ja bring Deinen Computer mal vorbei, ich kümmere mich darum, wenn ich Zeit habe". Das Gerät wandert sofort in den Keller.. Und wenn derjenige nach 4 Wochen mal nachfragt - hatte man halt noch keine Zeit und er nimmt ihn wieder mit.
2. Man verlangt Geld - muss nicht viel sein, aber man glaubt gar nicht, wie schnell dann die Nachfragen nachlassen, wenn plötzlich für die 2-3h, die man an der Kiste schwitzt, mehr als nur ein Kaffee und Kuchen erwartet wird..

Das als Tipp nach 35 Jahren Erfahrung auf dem Gebiet (in den 90'ern waren es meist Fernseher, Satellitenanlagen, Telefonanlagen - als "Computermensch" hat man alles technische zu wissen.. - aber da gilt das gleiche Prinzip der "Abwehr" wie oben..)
 
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Einmal (an dem Tag war ich sauer wegen irgendwas) kam eine Freundin von einem Bekannten auch mich zu (ich kannte die gute nicht) und wollte anfangen mir von ihren Computerproblemen zu erzhählen.

Das ganze wars so dreist, dass ich gesagt hab "ich muss mir das am Gerät anschauen aber damit ich überhaupt anfange will ich 20€ für die Beratung und danach 50€ pro stunde) - hat sich dann erledigt :D
 
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mrdeephouse schrieb:
Das ist eben wie mit anderen Dingen so: Tapezieren, Laminat verlegen, Auto usw. reparieren ... wenn man niemanden kennt, muss man dafür (offiziell) bezahlen.

Sehe ich nicht so. Laminat verlege ich einmal in 5 Jahren, Technik brauche ich jeden Tag
 
Sehe ich genauso wie @puri Wie viele Stunden ich allein damit verbracht habe irgendeine Windowsscheisse zu fixen. Da sind ein paar Stunden nichts. Später habe ich bei den Leuten nur noch neu installiert. Rest müssen sie selber machen. Irgendwann dafür Geld genommen, weil es zu viel wurde und ganz zum Schluss einfach nur noch NEIN gesagt. Irgendwo ist eine Grenze und das darf man den Leuten auch ruhig sagen. Man ist ja nicht deren privater Dienstleister. ;)

Familie ist natürlich was anderes.
 
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Privatleute sind vollkommen aufgeschmissen, wenn es um Consumer Elektronik und IT geht. Die können nirgendwohin, es sei denn, sie kennen jemanden, der sich auskennt und sich auch anbietet. Ansonsten muss man sich selbst schlau machen.

Sag's wie's ist. Ich war fünf Jahre für Euronics tätig, was ich da erlebt habe, geht auf keine Kuhhaut. Da Euronics eine Genossenschaft ist, kann ich nicht für alle Märkte sprechen. In meinem Fall war es ein kleiner Verbund aus 2 XXL-Filialen mit angeschlossener Werkstatt. Man hat auch selbst Dienstleistungen außer Haus angeboten und Geräte repariert. Kam man aber nicht zu Technikern durch und wurde vom Verkauf abgefangen, führte das zu den aberwitzigsten und ebenso traurigsten Situationen. Da geht's um Provisionen und Umsatz - nicht darum, dem Kunden zu helfen.

Nun die andere Seite: der, der sich auskennt. Ich habe immer gerne mit IT zu tun gehabt, schon in früher Jugend und bin natürlich auf "Serviceberater" nicht angewiesen. Das fand ich zu meiner Anfangszeit mit zarten 13/14/15 Jahren schon spannend, wie plötzlich die halbe Verwandschaft mit ihren Problemchen ankam und man auch helfen und beeindrucken konnte. Die Krönung war wohl damals die komplette Installation eines ISDN-Anschlusses inkl. Splitter, NTBA, Eumex, ISDN-Modem, CAPI/PAPI etc. unter Windows 9x/ME, ich war da 14. Dafür gab's dann sogar 'ne Limo und 10 Mark (oder waren's schon Euro? Ist lange her). Die Expertise wuchs über die Jahre, es folgten FiSI-Ausbildung und heute Tätigkeit in einem mittelständischen Systemhaus, natürlich nur B2B-Geschäft.

Wenn heute ein Verwandter, der sich alle Jubeljahre mal meldet und den man ansonsten nur sieht, wenn die Omma ihren Neunzigsten feiert, plötzlich ankommt mit "Du, mein Drucker druckt nicht mehr und ich hab ganz komische Popups auf meinem Bildschirm. Der PC ist auch langsam geworden.", ehrlich gesagt: geh' mir aus der Sonne (denk ich mir zumindest) und ich davon ausgehen kann, über mehrere Tage verteilt etliche Stunden in irgendwelche Datenrettungs-/-sicherungsaktionen, Neuinstallationen, Treiberorgien von irgendwelchen 49€-Deskjets und dem Onkel am Ende gerade so noch eingefallen ist, dass sein WLAN ja auch so langsam ist und da steht ein Speedport 923V im Jahre 2023 - und dann geht der davon aus, für'n Zehner regel ich die Sache...

Nix gegen gegenseitige Hilfe, z.B. auch in der Nachbarschaft. Es kann durchaus praktisch sein, für jedes Handwerk einen zu kennen. Bin dem aber irgendwann überdrüssig geworden. Es geht auch nicht nur darum, Geld zu sparen, indem man zum Beispiel den Cousin die Heizungsverrohung machen lässt und sich vom Schwager das Badezimmer fliesen lässt und im Gegenzug das Windows Upgrade ausführt oder die neue Fritzbox installiert. 1. Muss man sich auf die Leute auch verlassen können, 2. kann das Thema Haftung/Gewährleistung zu echt unschönen Auseinandersetzungen führen und 3. wäre mir meine Work-Life-Balance dafür auch zu schade.

Aber um ehrlich zu sein bin ich überzeugt, dass in keinem B2C-Geschäftsverhältnis so viel Beschiss betrieben wird wie bei Consumer Electronics wie PC, Smartphone, Smarthome, TV + Entertainment etc. - DIY ist hier Gold wert.

Soulfly999 schrieb:
Familie ist natürlich was anderes.

Nicht so sehr, wie man denkt oder sich vornimmt. ;)
 
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DFFVB schrieb:
Sehe ich nicht so. Laminat verlege ich einmal in 5 Jahren, Technik brauche ich jeden Tag

Ist schon richtig aber im Endeffekt geht es ja auch darum.
WENN man jemanden für etwas benötigt, von dem man keine Ahnung hat, dann beauftragt man Profis und bezahlt dafür.
Egal, worum es sich handelt.
 
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@TheManneken ja hast Du natürlich recht und hängt stark von der Beziehnung zu den Familienmitgliedern ab, wie Du ja auch schön ausgeführt hast. Bin ich voll bei Dir
 
Bruzla schrieb:
Bei meinem ehemaligen Arbeitgeber waren es sogar 115€ (Abrechnung pro 15min).
Kommt sicher auf die Region an, wo man das verlangen kann :D
In der einen Region haben Kunden 90€ gezahlt und als ich wo anders gearbeitet hab, waren es 60 oder 75€. Mein Chef meinte, man könne hier aufm Land einfach nicht mehr nehmen. Ich sags mal so: Als einzig kompetente Firma hätte man auch 100€ nehmen können, weil die Kunden auch das bezahlt hätten, weil was sollen sie sonst machen? Hat er bei Privatkunden dennoch nicht gemacht :daumen:

Beim Rest was du sagst, bin ich ganz bei dir. Sollte Standard sein, ist aber gefühlt eine Seltenheit geworden. Ein ehemaliger Chef meinte auch ab und an bei etwas spezielleren Kunden doch gerne etwas länger bleiben soll, damit die Rechnung höher ausfällt. Sind natürlich Kunden, wo man auch so schnell wie möglich wieder ausm Haus will.. Und da war ich auch keine Sekunde länger als nötig :evillol:

TheManneken schrieb:
Privatleute sind vollkommen aufgeschmissen
und gleichzeitig auch oft die undankbarsten Kunden.
Deswegen hab ich Außendienste meistens gehasst :rolleyes: und allgemein Kontakt zu Kunden.
 
Ich helf nur noch meiner Mutter bei Problemen, alle anderen sollen sich gefälligst an IT Häuser oder Shops wenden und dafür bezahlen. Das einzigste das ich dann mache ist einen Shop für deren Probleme empfehlen :D
Die Leute wollen Hilfe, weil sie zu faul sind, sich selbst zu informieren und erwarten dann auch noch, das man das Ganze kostenlos macht. Das ICH meine Freizeit damit opfere und sie sonst n Haufen Geld blechen würden, kapieren die nicht.

Schlimm finde ich, die Leute wollen ständig irgendwelche technischen Geräte weils grad hipp ist, aber damit auseinandersetzen wollen sie sich nicht. Sorry, so funktioniert das leider nicht.
 
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@jensxp jeder muss dann für sich irgendwann dann den Punkt erreichen, wo man die berühmte Reißleine zieht.
Nicht nur wenn es sich um entferntere Verwandte oder Bekannte handelt, sondern auch mal im absolut nahen Umfeld.

Dein Beispiel mit dem Kaffeetisch bei der lieben Tante ist realistischer als man glaubt. Bei gefühlt jedem 3. Käffchen bei einer guten Freundin kam dann irgendwann das unvorbereitete unvermeidliche, daß die Söhne das Familiennotebook - wieder einmal - lahmgelegt hatten und ob ich "mal eben schnell" drüber gucken kann.

Irgendwann erfolgte beim "mal eben schnell" drüber gucken ein reinigendes, ernsteres Gespräch, was unter Freunden auch mal sein darf - gefolgt von der erst strickt abgelehnten Einrichtung von mehreren Benutzerkonten. Die Jungs sind jetzt groß und außer Haus. Also ewig her.

@DFFVB ist deine Kollegin so gestrickt, daß sie sich nicht drum kümmert oder kann sie auf Grund des Wohnorts nichts schnelleres bekommen?

Grade in dem Bereich fällt mir nämlich immer auf, daß viele Kunden sich keinen Meter selbst bewegen und dann aber über die Anbieter schimpfen. Naja, es sind nun einmal Wirtschaftsunternehmen. Die rufen im Normalfall nicht an und sagen "Kunde xyz, es tut uns leid, daß Sie für ihren 500 Jahre alten Vertrag uns zu viel Geld zahlen".

@TheManneken leider führt dieses "ich kenne jemanden, der sich auskennt" oft im Handel zum Disput.

Hatte ich ein paar Male schon bei angeblich defekten Druckern erlebt.

"Nein, den brauchen Sie sich gar nicht mehr angucken. Sie können den direkt zurücknehmen. Mein Neffe (bzw. Sohn oder Nachbar <--> austauschbare Aussagen) ist Informatiker, der hat geguckt, der ist 100% kaputt."

Nur komischerweise gehen genau diese Drucker dann doch. Hmm...

_ _ _ _ _

Was mir aber generell auffällt, daß sich einiges stark verändert hat. Dieses "man lernt vom Verwandten xy" gibt es scheinbar immer weniger.

Mein liebstes Beispiel ist immer, wie stolz ich war, als mein Onkel mir für meinen alten Rechner eine Arbeitsspeicheraufrüstung schenkte und bei Wing Commander 3 das "Sie können jetzt starten, Colonel" nicht mehr 10 Minuten dauerte.

Heute fragt er mich. Ich habe schon angedeutet, daß er 2025 seinen alten Sockel AM3 Standrechner einmotten muss. Irgendwelche Tricksereien mit gefrickelten Win 11 Installationen kommen weder bei mir selbst noch bei mir lieben Personen in Frage. Niemals!

Der Standrechner ist eh nur das Zweitgerät.
 
Das Problem ist meist, dass sich die Betreffenden mit dem System überhaupt nicht auskennen, wo welche Stellschrauben sind. Ich habe da so meine Gruppen zwischen 10-15 Leute jeweils die ich in festen Zeiten in besonderen Treffs oder per Termin kostenlos betreue. Die Personen sind meist 60 Jahre und bis weit aufwärts .
 
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es ist auch ehrlich etwas viel geworden, die zig Android Oberflächen die ich selbst kaum bedienen kann, Fernseher mit proprietären Software Ungetümen und was weis ich noch alles.

ich bin selbst letzte woche gescheitert herauszufinden ob in der "smarten" Kühltruhe meiner Eltern jetzt schon ein "connectivitätsmodul" drin ist oder nicht :P

Falls jemand liebherr kennt darf er mir gerne helfen
 
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Mich trennen 600 km von meiner Heimat, da hat sich das mit der Verwandtschaft prompt erledigt, und in meiner neuen Wahlheimat halte ich, wenn ich gefragt werde einfach die Klappe oder sag, daß ichs auch nicht blicke.
Ansonsten gabs solche und solche, manche sind/waren froh und zahlen gut, andere meinen mit ner lauwarmen Cola und nem feuchten Händedruck und nem Zehner sind 3 Stunden Arbeit fair entgolten.

Seitdem es immer weniger PC Läden gibt, ist das Elend groß, aber nachdem ich in den 90er bis in die 2000er in welchen gearbeitet habe, kann ich getrost sagen, geschieht den Leuten recht.

Immer hatte man "Gar nix gemacht", wurde einem prinzipiell sämtliche Kompetenz abgesprochen, ala "in der Computerbild, steht aber....", und man hat immer rumgemault wenns ans zahlen ging ,"für die paar Handgriffe/ach, das war die Software, das war doch mit zwei Klicks erledigt, dafür zahle ich nichts", tja, dann blieb er halt stehen.

Und auch hier im Forum herrscht bei vielen die Meinung vor, bei selbstverschuldeten Defekten, schickt mans halt trotzdem einfach zurück.
Das gabs damals auch schon, und das waren die schlimmsten, was selber schrotten, gratis Service einfordern, und wenn man ertappt wird beim Lügen zum Anwalt gehen, und klagen.

So funktioniert das halt nicht.

Klar gibts auf der anderen Seite auch schwarze Schafe, die einem was andrehen was man nicht braucht, bzw. einen mit alter Technik/zuviel abgerechnetem Aufwand abzocken.
Ich sags mal so, you get what you paid for. Jahrelang dem meist (ehemals) ordendlichen Fachhandel die A-Karte bzw. den Stinkefinger zeigen, weil Geiz geil ist, und sich nachher wundern das nur Scharlatane/Pfuscher übrig sind, und dabei war/ist man selbst Teil des Problems.

Service für umsonst gibts halt auch heute nicht, und wer immer noch meint daß das "rummachen" an PC & Co. eh keine vernünftige Arbeit ist, bzw. Kein Fachwissen erfordert, soll seinen Krempel halt selber machen.
 
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Privat für die nächste Familie kein Problem, allerdings kann es auch dabei Berufsbedingt etwas dauern.
Grundsätzliches Problem ist die kaum vorhandene Bereitschaft Geld und Zeit in etwas zu investieren das man ständig nutzt - da endet aber auch irgendwo mein Verständnis auch wenn einige davon 60+ sind.
Support zu leisten für etwas das Beruflich genutzt wird lehne ich abseits von paar Tipps grundsätzlich ab.

Davon abgesehen, dass man sich mit diesen Dingen "auskennt" bedeutet noch lange nicht, dass man jede Software selbst kennt. und das sollte eigentlich jedem einleuchten wenn er auf sich selbst schaut.
Die meisten sind schon mit der Bedienung von einem TV überfordert, mein Vater hat es auch erst gelernt als ich ihn damit alleine mit der Bedienungsanleitung gelassen habe.

Beruflich ist ein anderes Thema,
das Verhältnis zwischen Kunde und Dienstleister ist nicht mehr das was es noch vor 20+ Jahren war und die Kunden sind inzwischen schon mit einer Beschreibung des Fehlers bzw. des Anliegens überfordert.
Inzwischen kommen auf eine Frage vom Kunden statt einer Antwort mehrere Fragen von meiner Seite...

Letzteres können wir aber auch hier Tagtäglich bewundern und das sogar obwohl oft eine Hilfestellung zum Erstellen einer Anfrage bereits vorhanden ist.
 
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Robo32 schrieb:
Beruflich ist ein anderes Thema,
das Verhältnis zwischen Kunde und Dienstleister ist nicht mehr das was es noch vor 20+ Jahren war und die Kunden sind inzwischen schon mit einer Beschreibung des Fehlers bzw. des Anliegens überfordert.
Inzwischen kommen auf eine Frage vom Kunden statt einer Antwort mehrere Fragen von meiner Seite...
Und ich dachte schon, es liegt daran, dass ich old and grumpy geworden bin.
Also geht es nicht nur mir so und die Medaille hat doch min. 2 Seiten ...
 
@Zwirbelkatz nene, das ist leider ein weit verbreitetes Unding.
Die Beschreibungen sind absoluter Unsinn, es wird viel hinzugedichtet, weil man etwas vermutet, aber stellt es als Tatsache hin..
Stattdessen lässt man dann offensichtliche Sachen weg.
Ergo jedes Kunengerät bei Annahme einmal prüfen, ob sich der Fehler nachvollziehen lässt.

Bestes Beispiel:
"Mein Tower PC geht nicht mehr an. Der stand da X Monate und macht jetzt nichts mehr"
Man lässt es den Kunden vorführen. Er drück nen Knopf und es passiert nichts. Man selbst drückt den richtigen Einschalter und oh Wunder die Kiste funktioniert. Das ist halt schon ein extremes Hohlbrotverhalten..

Von Softwarefehlern und deren Beschreibung wollen wir gar nicht erst anfangen. Das MUSS man immer mit dem Kunden bei Annahme einmal testen. Und ich hab es gehasst, wenn die Verkäufer dafür zu faul waren.
 
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wolve666 schrieb:
die Leute wollen ständig irgendwelche technischen Geräte weils grad hipp ist, aber damit auseinandersetzen wollen sie sich nicht.

Eingeschränkt empfehle ich in solchen Fällen gerne einfach Apple. Alles aus einem Ökosystem kaufen und dann noch iCloud aktiviert (mit zusätzlichem Volumen) und in der Regel sind damit auch 90% aller möglichen Probleme schon im Keim erstickt. Ich bin zwar überzeugt von Windows und Android, aber das muss man einfach sagen: das Apple Ökosystem ist fast idiotensicher.
 
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Cardhu schrieb:
...Und ich hab es gehasst, wenn die Verkäufer dafür zu faul waren.
Das ist per Ferndiagnose noch viel "interessanter"...
 
Manchmal waren die Kunden auch für nen Lacher gut.
Ich hatte mal nen Autodidakten, der partout wollte, das sein IDE Controller auf IRQ 8 & 9 läuft, weil ihm 14 & 15 von den Zahlen her nicht zugesagt haben, und er hat sich dann gewundert warum Windows nicht mehr hochfuhr (nicht mal abgesichert), nachdem er es in Gerätemanager händisch umgestellt hatte.
Nachdem ich ihm deshalb zweimal kostenpflichtig Windows neu installiert hatte, hat er es dann aufgegeben, oder er hats hinbekommen, Windows selber zu installieren.
 
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Wir erzählen lustige Supportgeschichten? Gut, da hab ich auch welche:

1. Kundin hatte angerufen dass ihr Drucker nicht geht. Es wurde laut der Userin alles überprüft. Bin hingefahren und das erste was mir sofort aufgefallen ist dass der Drucker nicht am Strom angesteckt war. Also angeschlossen und Tadaaa, das Ding ging wieder. Ihr war es sehr peinlich, ich war aber auch froh dass es "nur" das war und nichts anderes denn Druckerstörungen sind mit die schlimmsten gewesen.

2. Ein Kollege hatte einen Anruf einer Kundin dass das Faxgerät nicht funktioniert. Sie sagte es riecht komisch. Der Kollege hat sie dann gefragt ob es verbrannt riecht. Sie hat darauf geantwortet dass sie das nicht sagen kann weil sie keine Technikerin ist. Da konnte er auch nur mit dem Kopf schütteln.

3. Ich hatte einen Anruf einer Kundin dass bei ihr das Outlook nicht funktioniert. Sie sagte sie öffnet es aber es erscheint nicht. Ich hab mich darauf auf den PC remote dazugeschalten und mir das angsehen und sie gebeten Outlook nochmal zu öffnen. Unten in der Taskleiste war das Fenster sichtbar aber nicht auf dem Schirm. Ich hab dann auf die Anwendung in der Taskleiste geklickt damit es sich minimiert und wieder maximiert und dabei hab ich gesehen dass es zum zweiten Bildschirm "fliegt".
Ich hab sie daraufhin gefragt ob sie einen zweiten Bildschirm hat und dort Outlook sieht. Sie meinte dann dass der zweite Bildschirm gar nicht eingeschalten ist.
Nachdem sie ihn dann eingeschalten hat, war auch Outlook wieder da.

4. Ne andere Kundin hatte ich ersucht mir zu sagen was sie rechts unten beim Bildschirm, wo die Uhrzeit ist, für Symbole sieht. Sie sagte mir da sieht sie keine. Ich hatte nochmal verdeutlicht GANZ RECHTS UNTEN bei der Uhrzeit müssen auch Symbole angezeigt werden. Nachdem ich das noch ein paar mal wiederholt habe meinte sie "Ups, ich hab die ganze Zeit links unten geschaut."

Man hats wirklich nicht einfach. Die Leute schalten den Rechner ein und gleichzeitig wird das Hirn ausgeschaltet. Da funktioniert dann wirklich nichts mehr. Weder die Logik, noch Hausverstand und lesen verlernen die Leute dann auch. Keine Ahnung wie oft ich von Fehlermeldungen gehört habe wo steht "Das geht nicht".
 
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