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Dual-Channel auf B850, Ryzen 7 7800x3d funktioniert nicht

KantoKantholz

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[Bitte fülle den folgenden Fragebogen unbedingt vollständig aus, damit andere Nutzer dir effizient helfen können. Danke! :)]

1. Nenne uns bitte deine aktuelle Hardware:
(Bitte tatsächlich hier auflisten und nicht auf Signatur verweisen, da diese von einigen nicht gesehen wird und Hardware sich ändert)
  • Prozessor (CPU): Ryzen 7 7800x3d
  • Arbeitsspeicher (RAM): Crucial Pro 6000MHz CL36 2x16Gb Kit
  • Mainboard: MSI MAG B850 Tomahawk Wifi
  • Netzteil: Corsair RM850e
  • Gehäuse: Endorfy ARX 700 Air
  • Grafikkarte: Gigabyte RTX 5070Ti
  • HDD / SSD: WD_Black SN7100 2Tb

2. Beschreibe dein Problem. Je genauer und besser du dein Problem beschreibst, desto besser kann dir geholfen werden (zusätzliche Bilder könnten z. B. hilfreich sein):
Servus,
In meinem neu gekauften System funktioniert der RAM nur in Single-Channel Konfiguration stabil.
Nach dem zusammenbau hat erstmal alles funktioniert, ich konnte Windows installieren, alles einrichten etc…
Nach 2-3 Boots fingen die Probleme an: Der Bildschirm an meinem Luftkühler hat kein Bild mehr ausgegeben, HWinfo hat nicht mehr richtig geladen, Herunterfahren ging nur noch durch gedrückthalten der Power Taste ( das sind für mich mittlerweile die zuverlässigen Indikatoren dafür, dass das Problem noch auftritt.)
Nach jeglicher Art der Fehlerbehebung äußert sich das Problem hauptsächlich so:
Erster Boot ganz normal, alles läuft wie es soll.
Zweiter Boot: System hängt im Bootscreen (ich vermute Ramtraining) fest, lässt sich allerdings ganz normal herunterfahren. Die debug Leuchte „Boot“ ist dabei dauerhaft an.
Dritter Boot: OS lädt (meistens ohne das beim bootvorgang das MSI Logo gezeigt wird), dann treten allerdings fast sofort immer die oben genannten Probleme auf, das System wird instabil.

Der RAM war zu Anfang ganz normal in den Slots A2 B2 installiert.

3. Welche Schritte hast du bereits unternommen/versucht, um das Problem zu lösen und was hat es gebracht?
Da der Fehler das erste Mal nach dem aktivieren von Expo aufgetreten ist, habe ich das erst de- und reaktiviert.
Klarstellung: Auch ohne aktiviertes EXPO Profil tritt der Fehler auf. EXPO im Single Channel funktioniert allerdings. Ich habe die Taktraten auch manuell im bios angepasst und bis auf 5200MHz gesenkt, das Problem tritt immernoch auf.

Etliche Male cmos resettet, jedes Mal selber proplemvorgang.

Bios sowie Chipsatztreiber auf den neuesten Stand gebracht.

Verschiedene Slotkombinationen ausprobiert, Single Channel läuft dabei einwandfrei.
Seit neuestem bootet er in Slotkombination A1-B1 gar nicht mehr und die CPU und DRAM Debug LEDs des Mainboard leuchten dauerhaft ( vor dieser slotbelegung habe ich allerdings CMOS nicht resettet, davor war er in A2-B2)

Den Kühler abgeschraubt und die CPU neu eingesetzt, Beschädigungen der CPU oder Pins am Mainboard konnte ich keine entdecken.
Dabei den Kühler nur mit minimalem Anpressdruck festgeschraubt (war davor sehr stark angeschraubt), hat auch nicht geholfen.

Memory Context restore deaktiviert.

Mittlerweile bin ich da wirklich mit meinem Latein am Ende und kann nur noch eine Beschädigung der CPU oder des Mainboards vermuten.
Bin kurz davor die CPU zurückzuschicken und ne neue zu ordern aber vielleicht fällt hier ja noch jemanden was ein, was ich noch probieren könnte, ich bedanke mich schonmal für alle Antworten!
 
Zuletzt bearbeitet:
mit 6000MT betreibst du die CPU out of spec. Das nennt man Overclocking. Es gibt keine Garantie, dass das stabil läuft.
 
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Der Frage kann ich mich nur anschließen. Wenn ja, dann cmos reset und ohne aktives ram Profil testen
 
Wolfgang.R-357: schrieb:
Nur zum Verständnis, du hast bei all deinen versuchen beziehungsweise Fehlerbehebungen, immer wieder das RAM-Profil aktiviert?
Nein, der Fehler trat auch ohne aktives EXPO auf.
Ergänzung ()

Redirion schrieb:
mit 6000MT betreibst du die CPU out of spec. Das nennt man Overclocking. Es gibt keine Garantie, dass das stabil läuft.
Es läuft leider auch ohne EXPO nicht stabil.
 
Wie lange hast du denn abgewartet, als du den Rechner wegen des mutmaßlichen RAM-Trainings hast laufen lassen? Das kann schon mal 2-3 Minuten dauern... auch wenn's meistens eher 15-30 Sekunden sind.

Ich würde sonst nochmal ein CMOS reset machen und dann das BIOS mit der Flashback-Funktion neu aufsetzen, auch wenn du das bereits getan hast. Zwischendurch aber nicht an irgendwelchen Einstellungen fummeln oder überhaupt den Rechner einschalten. CMOS clear, sofort flashback, dann erst einschalten.

Und wie hast du den CMOS clear gemacht? Falls über die Batterie - dabei muss der Rechner vom Strom abgeklemmt sein, nur zur Info. Falls über jumper, dann brauchst du natürlich Strom, wobei der Batteriestrom hier meist ausreicht, aber manchmal auch nicht.
 
@BDR529 Das RAM Training hab ich heute mal knapp ne Stunde laufen lassen. Crucial selber sagt 15 Minuten max.

CMOS clear hab ich immer übern Jumper gemacht, sowohl mit als auch ohne angeschlossenem Netzteil.

Aber danke, dass mit dem BIOS Flashback werde ich mal versuchen.
 
Aktuellste uefi drauf? Wird die korrekte spannung beim für den RAM gesetzt? Ggf. Manuell nen bissel mehr geben als drauf steht. Vermutlich ist es einer der seltenen kompletten inkompatibel konfigs. Anderen ram zur Hand?
 
Wäre schön, wenn du den Schuldigen wirklich finden würdest. Weil Raten ist immer :kotz:.
Du schickst die CPU ein, ne neue kommt, Problem bleibt.

Am Einfachste ist RAM. Könntest du dir vielleicht welchen von jemandem ausleihen (ich weiß, der Wert ist gewaltig!)? Ich hatte auch schon mal inkompatiblen RAM. Sehr selten, gibt es aber.

Danach wird es schwer, weil Board und CPU leihen ist aufwendig. Von der Wahrscheinlichkeit gehen CPUs am seltensten kaputt.

Hast du den PC gebaut oder jemand anders?
 
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Welcher RAM ist es genau? Also genaue Bezeichnung..

Wenn ich von der Bezeichnung ausgehe und das erste Ergebnis nehme, handelt es sich anscheinend um RAM, der schonmal nicht supportet wird vom Board.
 
Zuletzt bearbeitet:
Also früher kam das bei AMD Ryzen sehr häufig vor - ab der dritten Generation eher nicht mehr so: aber möglicherweise ist auch gar nichts defekt, sondern das RAM-Kit ist einfach nicht richtig mit dem Mainboard kompatibel. Sowas kann schon mal vorkommen.

Die QVL ist dabei auch nur so semi-brauchbar, weil es so unendlich viele RAM Kits gibt, und gerade aktuell die Wahrscheinlichkeit, dass entsprechende Kits entweder teuer oder nicht verfügbar sind, leider hoch ist.

Daher würde ich persönlich einfach mal bei Amazon (weil man da einfach und unkompliziert zurückgeben kann) ein RAM Kit kaufen, das ist morgen dann da - und du kannst testen. Wenn alles läuft, dann brauchst du neuen RAM...
 
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@Confused Johnny @BDR529 Tatsache, der RAM scheint nicht in der qvl zu stehen! Danke, daran, dass der RAM gar nicht kompatibel zum Board sein kann hab ich gar nicht gedacht! Ich werds so machen wie vorgeschlagen, hab leider kein anderes Kit mehr da.
 
Confused Johnny schrieb:
handelt es sich anscheinend um RAM, der schonmal nicht supportet wird vom Board.
Wie auch in dem anderen Thread: QVL listen niemals alle RAMs sondern nur einen kleine, getestete Anzahl. I.d.R. laufen auch RAMs, welche nicht auf der QVL daher ohne Probleme (soll aber auch nicht heißen, dass der RAM hier nicht letztendlich das Problem ist).
 
So, kleines Update: Ich hab jetzt mal Systematisch verschiedene Slotbelegungen getestet und folgendes kam heraus:
Tests mit einzelnen Sticks:
Stick 1 und 2 in Slot A1: kein Boot, cpu und dram debug led des Mainboard leuchten.
Stick 1 und 2 in Slot A2: System bootet normal.
Stick 1 und 2 in Slot B1: kein Boot, cpu und dram led an
Stick 1 und 2 in Slot B2: Boot wie bei Slot A2

Tests mit beiden Sticks installiert (Ich habe sie in der jeweiligen Belegung nicht mehr untereinander getauscht, da sie einzeln die selben verhaltensweisen aufweisen):
-Stick 1 in Slot A2/Stick 2 in B2: kein Boot, boot debug led leuchtet. Nach ca. 2 Minuten konnte ich den PC durch einmaliges drücken der Power taste herunterfahren.
-Stick 1 in A1/Stick 2 in B1: Kein Boot, cpu, dram und boot led leuchten alle drei. Um das System auszuschalten musste ich die Power Taste 5 sekunden drücken.
-Stick 1 in A1/Stick 2 in A2: Bootet normal, das einzige mal im gesamten testlauf ist diesmal das Logo des Mainboard zu sehen, bei weiteren Boots mit derselben Konfiguration taucht es wieder nicht auf.
-Stick 1 in B1/Stick 2 in B2: bootet normal.

Zwischen allen Testkonfigurationen habe ich zum Wechsel der belegung das System vom Strom getrennt.
Ich war zwischendrin weder im BIOS, noch habe ich cmos resettet oder sonstwelche Einstellungen geändert.

Kann mir einer mit etwas mehr Ahnung sagen, was da los ist? Mainboard im eimer wäre jetzt mein guess...?
Morgen kommt ein anderes RAM Kit von anderem hersteller, dann werde ich die Tests damit nochmal durchführen und berichten.
 
Was du auch mal versuchen kannst, den Kühler ein tick zu lockern / fester drehen.
Vielleicht gibt es nur zu viel oder zuwenig Kontakt🧐
 
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