Selbstredend ist für die wahre Leistung einer Grafikkarte, natürlich und ausschließlich die Speichergröße von kalküler Bedeutung. So handelt es sich, zum Beispiel, bei einer ATI Radeon HD 2600 XT, mit einem Gigabyte DDR4-Speicher, um eine High-End-Grafikkarte. Eine nVidia 8800 GTX Ultra hat auch nicht viel mehr! Ergo, muss es sich um zwei vergleichbare Grafikkarten handeln, wobei die eine Karte der anderen nicht nur durch den größeren Speicher überlegen ist, sondern auch durch den deutlich niedrigeren Preis.
Okay...
Zugegeben...
So einfach ists dann doch nicht! Also, zurück zur Realität.
Wichtig sind die so genannten Streamprozessoren (Stream Processing Units, man spricht auch von
Unified Shader). Je mehr eine Grafikkarte von diesen SPUs besitzt, umso höher liegt in der Regel die Leistungsfähigkeit. Nebenbei spielen aber auch die GPU- und Speicher-Frequenz eine entscheidende Rolle und nicht zuletzt, für die große Mehrheit, wahrscheinlich auch der Preis. Im letzteren Fall setzt man auf den Preis-Leistungssieger. Viel verkehrt kann man dabei nicht tun.
Aktuelle ATI-Karten verfügen über:
High-End --> 640 SP (HD 3870 X2, 2x320 SP)
Performance --> 320 SP (HD 3870)
Oberer Mainstream --> 320 SP (HD 3850)
Mainstream --> 120 SP (HD 3650)
Low-End --> 40 SP (HD 34xx)
Die neue ATI 4k-Serie soll, zumindest im High-End und Performance Bereich, 420 SP spendiert bekommen.
LG
Ganeagon