News E-Book-Reader von PocketBook: Der günstigere Era Lite hat dem Era auch etwas voraus

mischaef

Kassettenkind
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Der beim Era verbaute Lautsprecher wird in der Pressemitteilung zum Era Lite hingegen nicht erwähnt, weshalb davon auszugehen ist, dass PocketBook beim neuen Modell auf diesen verzichtet.
Die Produktseite spricht explizit davon, dass kein Lautsprecher verbaut ist. Die Öffnungen für den Lautsprecher an der Unterseite sind trotzdem vorhanden. :)

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Nicht schlecht, beim Verse Lite hatten sie ja die Tasten zum Umblättern wegrationalisiert, beim Era Lite zum Glück nicht. Wird vielleicht mal der Nachfolger für meinen in die Jahre gekommenen Oasis.
 
Ich habe seit ein paar Wochen schon das neue Pocketbook InkPad One 10,3" mit Stift.
Bin sehr zufrieden - keine Farbe, schnell, passt.
Wasserdicht ist es nicht und physische Tasten hat es auch nicht.
Das Ding ist bisher auf Computerbase schrägerweise noch nicht mal erwähnt worden.
 
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noagal schrieb:
Ich habe seit ein paar Wochen schon das neue Pocketbook InkPad One 10,3" mit Stift.
Oh, das klingt sehr interessant! Wie kommst du denn mit den 400g Gewicht klar? Und lassen sich die Notizen exportieren und die Handschrift konvertieren?

Ich habe derzeit ein 6" Modell, das mir manchmal zu klein ist. Mit Pocketbook habe ich bisher immer sehr gute Erfahrungen gemacht.
 
@twrz Ich finde das Gewicht ok. Es ist sowieso zu groß, um zB im Bett zu liegen und es sinnvoll mit einer Hand halten zu können.

Handschriftliche Notizen im Buch lassen sich (noch?) nicht exportieren. Es gibt eine eigene Notepad-App, die ganz ok ist und eigentlich nur mit dem Stift sinnvoll nutzbar ist - da kann man jede Notiz in PDF, PNG exportieren. Diese Notizen haben aber mit den Büchern nichts zu tun.

Ist jetzt mein drittes Pocketbook (nach dem InkPad 3 Pro, das letztes Jahr kaputt ging und einem noch günstigen 6" Color) und bin bis jetzt am zufriedensten, weil ich die Größe mag und deutlich schneller im Umblättern als die bisherigen Teile ist.
 
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yamaharacer schrieb:
Die Dinger werden auch immer teurer...
D'accord.

Bei dem Preis ist mir tatsächlich direkt die Laune vergangen. Dafür bekommt man auch einen Reader aus der Verse-Reihe, die selbst in der Farbbildschirm-Variante günstiger sind.
Ich kann die Preisgestaltung nicht nachvollziehen. Liegt es an den Speicherpreisen?
 
@Krik
Die Era-Reihe hat einen größeren Bildschirm (7 Zoll vs. 6 Zoll). Im Vergleich zum Verse Pro hat der Era Lite zudem einen besseren Bildschirm (Carta 1300 vs Carta 1200), doppelt so viel RAM und einen größeren Akku.

Die Meinung, dass die Geräte immer teurer werden, teile ich nicht. Mein Kindle Oasis hatte schon vor 8 Jahren mehr gekostet (230€).
 
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Aus dem Artikel:
"Der neue Era Lite bietet einen internen Speicher von 16 GB, von dem nach Abzug des Betriebssystems erfahrungsgemäß rund 12 GB für eigene Inhalte verbleiben dürften. Für umfangreiche digitale Bibliotheken sollte dies problemlos ausreichen (...)"

Ich vermute, der Autor hat keine umfangreiche digitale Bibliothek. Also um die 60 GB verfügbarer Speicherplatz für Dateien sollten es schon sein, eher mehr, da ich keine Lust habe, etwas zu löschen und immer neue Dateien hinzukommen.
Am besten sind natürlich microSD-Karten, was auch den "Umzug" auf andere Geräte sehr vereinfacht.

Ansonsten empfinde ich das Gerät mit aktuell rund 200 Euro viel zu teuer für das, was es bietet. Außer wahrscheinlich KOReader kann man da wohl wenig an Lese Apps nutzen (oder nur mit dem Mehraufwand, sich intensiver mit dem Linux-OS auf dem Gerät vertraut zu machen). Ich habe, nachdem ich herstellereigene Leseapps von Meebook, Boox und Viwoods ausprobiert habe, keine Lust, was anderes als Librera und KOReader zu nutzen, weswegen ich Android als OS am besten finde, halt mit dem Nachteil, dass das Akku schneller leer ist. Alle herstellereigenen Apps, dich ich bisher ausprobierte, überzeugten mich nicht so wirklich, ganz besonders schlecht ist die von Viwoods. Immerhin gibt's da aber regelmäßige Updates mit neuen Funktionen, so dass sich deren Leseapp vielleicht zukünftig noch verbessert.
Gediegen finde ich, dass es Öffnungen für den Lautsprecher im Rahmen des neuen Geräts gibt, aber keinen Lautsprecher. Man kann es mit dem Sparen (hier Nutzung bestehender Geräterahmen) auch übertreiben, zumal so viel günstiger ist das Gerät dann auch nicht im Vergleich zum Vorgänger.
 
@AbDeHi
Ich stimme dir nicht zu. Für mich ist das Gebotene für diesen Preis zu teuer. Da sind Handys in der Preisklasse besser ausgestattet. Ja, die haben nicht das ePaper-Display und der Akku hält dadurch bei weitem nicht so lange, aber in allem anderen sind sie besser.

Beispiel: Samsung Galaxy A05s Ja, es sind keine 7", aber es ist knapp dran.
Den gesparte Hunni könnte man dann in Bücher oder eine Powerbank (oder gleich vier von denen - hält dann ewig) investieren.
 
Die 280,- fürs InkPad One 10" kratzen mich nicht. Ist nicht nichts, aber immer noch einer der günstigsten 10" eBook-Reader am Markt.

Mein 6" PocketBook Verse Pro Color ist ganz nett, aber nur als Urlaubsgerät geeignet, da zu klein und ohne aktiver Beleuchtung nicht gut genug lesbar "dank" der vorgeschalteten Farbebene. Die knapp 150,- passen für mich.
 
@Krik
Ein Smartphone mit einem 7 Zoll Display hat eine deutlich kleinere Displayfläche als ein e-reader mit 7 Zoll, da beide Geräte völlig unterschiedliche Seitenverhältnisse haben. Die Displayfläche vom e-reader ist bei gleicher Diagonale gute 30% größer als bei einem Smartphone, wenn man von den üblichen Seitenverhältnissen ausgeht. Außerdem kauft man sich einen e-reader eben genau aus dem Grund, weil man nicht mit einem Smartphone lesen will, das Smartphone hat man schließlich eh schon.
 
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