E-Drum mit Rechner aufnehmen

ThunderbirdOP

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Ich bin vor kurzem auf folgendes E-Drum Set gewechselt. Ich würde gerne den Sound auf dem Rechner aufnehmen, bzw. auch als Audioquelle für den Stream nutzen.
Soweit ich das richtig verstanden habe, brauche ich dazu ein USB Audiointerface. Das Set besitzt 2x 6,3 Klinke Output.
Wäre das Scarlett Solo 3rd dafür geeignet, bzw. schließe ich dann das Set hinten an die Line Outputs des Interfaces an?

Grüße
ThunderbirdOP
 
Das E-Drum hat einen Midi Out.
Nimm so was und verbinde das E-Drum mit dem Rechner. Danach brauchst du ein Programm wie Reaper plus die entsprechenden Midi-plugins.

Ist für E-Drums das einfachste.
 
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Ist guter Vorschlag, würde ich auch so machen, ist aber nicht ganz das, was der TS will. Midi hat eben noch Beschränkungen, es es die Anschlagstärke mit max. 127 Schritten, oder eventuelle Timingprobleme, gerade bei Drums etwas kritisch, wenn man nicht aufpaßt.

@ThunderbirdOP

Wenn Du mit dem Drumsounds flexibel sein willst (Bearbeitung und Sound), nimmt eine DAW und Midi, und Plugins wie Toontrack EZ Drummer 2. Willst Du wirklich nur Deine Sounds aufnehmen, reicht das oben genannte Interface und ein Programm wie Audacity.
 
Sind die 2x6,3mm Klinke von dem Drumset Mono oder Stereo?
Wenn Mono, dann nimm lieber das Interface:
https://www.thomann.de/de/behringer_u_phoria_umc204hd.htm
Das hat in der Front 2 kombinierte XLR+Klinke Mono Eingänge, da kannst du die beiden Klinke vom Drumset direkt einstecken. So sparst du dir eine Menge Adapter für das Focus Solo.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das Focusrite scheint nicht geeignet, da es nicht die passenden Buchsen hat. Leider haben Deine E-Drums kein Audio über USB, sodaß Du analog arbeiten mußt.

Aber, hey, weshalb schließt Du die E-Drums nicht einfach an den Audio Eingang Deines PC an ? Wenn der Audio-Chip Deines PC nicht grottenschlecht ist wäre es ganu das was Du brauchst (Falls es ein Realtek Chip ist: Alles ab ALC 888 und höher ist sehr brauchbar).
Dann benötigst Du nur ein Stereo Klinkenkabel 2* 6,3mm auf 1* 3,5 mm Miniklinke und ab geht's.

Übrigens: cooles Spielzeug ... :)
 
Zentorno schrieb:
Aber, hey, weshalb schließt Du die E-Drums nicht einfach an den Audio Eingang Deines PC an ? Wenn der Audio-Chip Deines PC nicht grottenschlecht ist wäre es ganu das was Du brauchst (Falls es ein Realtek Chip ist: Alles ab ALC 888 und höher ist sehr brauchbar).
Dann benötigst Du nur ein Stereo Klinkenkabel 2* 6,3mm auf 1* 3,5 mm Miniklinke und ab geht's.
Da gibts oftmals zu viele Probleme, wie Brummen und Störgeräusche, wenn man den Line-In von der internen Soundkarte verwendet. Ein Interface per USB hat diese Probleme meistens durch diese Trennung nicht.
 
@PHuV: das kann tatsächlich so sein, muß jedoch nicht. Im Fall des Falles kann man etwas dagegen tun (z.B. die Verbidung zur 'Masse' verbessern).
Meine Tracks nehme ich auf diese Weise brummfrei auf, geht sehr gut. Die Tonstudios müssen/mußten dies ja auch als es noch keine USB-Wandler und PCs gab und haben es auch perfekt hinbekommen ;) ... ich würde es an @ThunderbirdOP's Stelle einfach mal ausprobieren. Kabel kostet fast nichts, es wird definitv funktionieren. Falls es brummt oder sonstwie stört kann er immer noch ausweichen.
 
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Gut, die haben aber auch keine "günstigen" Onboard-Soundkarten verwendet, sondern entsprechende ISA, PCI, PCIe oder Firewire-Karten, die entsprechend kosteten. ;)
 
Danke für die ganzen Tipps. Ich werde mal das Kabel ausprobieren, da ich sowohl nen guten Onboard Chip habe, als auch eine externe Soundkarte. Falls das nicht so gut funktionieren sollte besorg ich mir das Behringer U-Phoria.
 
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.. die [Profis] haben gar keine Soundkarten verwendet weil es die schlicht nicht gab oder sie nicht in ihr Studio Setup passen. Mixing, mastering, recording... alles analog, ohne PC. Nur weil es digital geht heißt das nicht daß man unbedingt digital muß. Allerdings verwendet man in Studios auch symmetrische (XLR-) Verbindungen um Störgeräuschen entgegen zu wirken.
Wie gesagt, der TE soll es einfach probieren. Er kann nichts damit verlieren. Falls es ihm nicht zusagt ...
... könnte z.B. ein Behringer U-Control UCA222 oder ein U-phoria UMC22 schon genügen. Oder ein M-Audio Air. Oder er schafft sich gleich einen kleinen Mixer mit USB-Audio Interface an, wie z.B. ein Behringer XENYX 302USB ....
 
Zentorno schrieb:
.. die [Profis] haben gar keine Soundkarten verwendet weil es die schlicht nicht gab oder sie nicht in ihr Studio Setup passen. Mixing, mastering, recording... alles analog, ohne PC.
Ganz früher mal, ja, aber die Zeiten sind seit ADAT und Co. schon lange vorbei.
 
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