E8400 - Unsicherheiten bei der Kühlung

Ich wärme meinen Thread mal mit einer anderen Frage auf. und zwar zeigt mir CPU-Z eine CPU-Spannung v 1.208 Volt an, obwohl im BIOS 1.275 Volt eingestellt sind. Wenn ich einen PRime95-Test starte, zeigt mir CPU-Z sogar nur 1.902 Volt an. Ist das eine normale Ungenauigkeit? Oder versorgt mein Mainboard die CPU generell mit zuwenig Spannung? Energiesoarfeatures sind keine aktiviert, zumindest nicht im BIOS.
 
Das ganze nennt sich VDroop und VOffset und ist normal bei neueren CPUs, das ganze wird hier auch nochmal ausführlicher erklärt...KLICK
Das kommt weil EIST und C1E aktiviert ist, du deine CPU bestimmt OCed hast, die CPU-Spannung manuell eingestellt hast und die CPU sich im Idle runtertaktet, richtig ;)...

Gruß, Abreu
 
Die letzten beiden Vermutungen sind korrekt, die ersten beiden nicht ;)
EIST und C1E sind im BIOS deaktiviert ... wobei, beim Letzteren müsste ich mich nochmal vergewissern. Die CPU läuft auf 400Mhz FSB und weil ich beim ersten Boot beinen Bluescreen erhalten habe, habe ich die Vcore erst einmal minimal angehoben. Energiesparmodi habe ich eigentlich deaktiviert eben weil ich ein wenig übertakten wollte, aber ich schau nochmal nach.

Edit: So, nochmal nachgelesen und entschieden, dass EIST und C1E wieder eingeschaltet werden. Erstaunlicherweise scheint die CPU jetzt sogar ohne Vcore-Erhöhung stabiler zu laufen. Was würde ich darum geben, wenn sich meine beiden Kater ähnlich verhalten würden: Weniger zu fressen kriegen und dennoch zufreidener sein.
 
Zuletzt bearbeitet:
... wenn mein Q6600@2,4 mit 3,2 Ghz läuft, ist EIST auch aktiviert. Beim Übertakten ist aktiviertes EIST kein Problem.
 
Das kommt drauf an. Bei manchen läuft es bei anderen nicht. Kommt vielleicht auch drauf an wie stark Prozi und Board am Limit arbeiten.
Fakt ist das es sich immer wieder gezeigt hat das sich OCte Systeme durch Abschalten dieser Funzis stabilisieren ließen, also sollte man das auch aus machen wenn man Probs hat.
 
... oder schauen, warum das System instabil ist. Meist gibt es hie und da dann doch eine falsche Einstellung im Bios.
 
Ich melde mich abermals zu Wort, dieses mal mit einer Frage zu EIST/C1E. Gestern ist mir in Herr der Ringe Online aufgefallen, dass EIST im laufenden Spiel immer wieder eingreift und den Multiplikator auf 6 senkt, nur um ihn gleich wieder auf 9 anzuheben. Bei jedem Umschalten wird die Framerate ein wenig unruhig. Sie ist zwar immer weit im grünen Bereich, aber die unrhige Framerate nervt dennoch ein wenig.

Nun würde ich EIST/C1E ungerne deaktivieren, denn die Funktionalität gefällt mir. Kann ich also EIST/C1E irgendwie unter Windows bequem abschalten, um bspw. für Spiele sicherzustellen, dass mir die volle Rechenkraft der CPU zur VErfügung steht? Oder ist das schnelle Umschalten des Multiplikators für gewöhnlich so unproblematisch, dass ich an anderer STelle nach Gründen für die leicht unrige FRamerate in Herr der Ringe Online suchen muss?
 
Also EIST senkt den Multi so bald der Prozessor nur unter einem bestimmten Niveau zu tun hat. Ich kenn HdR Online zwar nicht aber ich kann mir vorstellen das dieses evtl. den Prozessor kaum fordert.

Ich würde es testen in dem ich einen CPU belastenden Prozess im Hintergrund laufen lassen würde.
Du kannst z.B. Prime im Hintergrund starten (aber im Prozessmanager die Priorität auf minimum stellen, oder Orthos nehmen das sowieso immer mit geringster Priorität läuft). Oder Du nimmst den Client von so einem distributed computing Projekt wie seti@home oder folding@homer oder was auch immer.

Halt drauf achten das es mit möglichst geringster Priorität läuft dann kricht es nur Rechenzeit wenn kein anderer Prozess die braucht (wie z.B. das Spiel) lastet aber die CPU aus so das diese nicht mehr in den Sparmodus geht.
Würde das erstmal mit Prime/Orthos testen, aber drauf achten das Du den small FFT Modus nimmst und nicht z.B. den full blend, sonst kloppt Dir das Teil den ganzen Ram dicht. ;)
 
Also ich würde dir eh empfehlen EIST/C1E zu deaktivieren, da die Funktion durch den VDroop ja nun nicht mehr das erfüllt was es soll und zwar Strom zu sparen. Durch die manuelle Anpassung der VCore hast du ja nun das selbe Prob wie ich das die VCore im Idle HÖHER ist als wie es für EIST/C1E vorgesehen ist, sprich niedrigere Taktung UND VCore...
Deswegen habe ich die beiden Funktionen deaktiviert und konnte dadurch auch noch die VCore im BIOS weiter runtersetzen. Zudem hast du nicht mehr das Problem des VOffset was eher zur instabilität des Sys beiträgt als andersrum und du wirdst dann auch nicht mehr das Problem mit deinen Frameschwankungen haben...

Gruß, Abreu ;)
 
... ich würde einfach mal testen mit Ein und Ausgeschaltetem EIST. C1E und EIST zu aktivieren macht allerdings auch keinen Sinn: entweder oder.
 
Wie oben erwähnt wird m,ein System EIST/C1E sogar stabiler. Ohne diese Features stürzte bspw. Linpack gleich beim Start ab und ohne die Features hatte ich auch zwei oder drei Bluescreens, die ich zunächst auf problematische Programme geschoben haben, die aber mit EIST auch nicht mehr aufgetreten sind.

Nun bin ich verwirrt. Die einen sagen, EIST und C1E sind sinnvoll und sollten eingeschaltet bleiben, weil diese Funkltionen Strom sparen und auch sonst der CPU gut tun. Die anderen sagen wiederum, dass es abgeschaltet werden sollte, weil es genau den Gegenteil bewirkt. Und jetzt höre ich auch noch, dass ich entweder nur das eine oder das andere einschalten sollte. Ich sollte mich wohl noch tiefer in die Materie einlesen, um besser entscheiden zu können, was gut für mich ist. SO einfach scheint eine Entscheidung ja nicht zu sein.

Momentan bin ich mit EIST/C1E zufrieden. Das System läuft schnell, leise, kühl und vor allem stabil. Eigentlich möcbte ich die Features auch nicht abschalteten. Ich muß nur mal untersuchen, ob das Umschalten des Multiplikators Auswirkungen auf Spiele hat (klar, wenige Mhz bedeuten auch weniger Frames, aber ich denke dabei an die erwähnten "Hakler", die ich beim Umschalten beobachtet habe) und ggf., sollte das Umschalten störende Nebeneffekte haben, eine Lösung für das Problem finden, die nicht darin bestehen sollte, EIST/C1E komplett zu deaktivieren, wenn dies nicht dringend angeraten ist. Leider bin ich noch nicht dazu gekommen, HDRO nochmal mit und ohne EIST und voller Auslastung zu testen. Wenn ich das getan habe, melde ich moch nochmal.
 
Zunächst integrierte man bei Pentium-4/Xeon-Prozessoren (ab E0-Stepping) einen erweiterten Halt-Befehl, den „Enhanced Halt State“ (C1E): Während ein Betriebssystem in einer Phase, in der keine Arbeiten anstehen (Idle-Zustand), über den normalen Halt-Befehl nur die Recheneinheiten der CPU abschalten kann, kann es über C1E im laufenden Betrieb zusätzlich den Takt reduzieren und die Spannung herabsetzten. Allerdings ist die Energieersparnis eher mäßig, da die Reduktion von Takt und Kernspannung relativ gering ist und es außerdem nur zwei Stufen gibt: Idle-Zustand oder Vollast.

Seit der Pentium-4-600-Serie (N0-Stepping) findet sich SpeedStep aber in nahezu allen Intel-Desktop-Prozessoren des mittleren und oberen Marktsegments.
http://de.wikipedia.org/wiki/Intel-SpeedStep-Technologie

Fazit von CB:
Während der „Enhanced Halt State“ alleine der Regelung des Betriebssystems unterliegt und als Modi entweder Leerlauf (2,8 GHz) oder kein Leerlauf (voller Takt) in Frage kommt, ermöglicht die „Enhanced Intel SpeedStep Technology“ (EIST) dem Prozessor, den Takt und die Spannung wie beim Pentium M mehr oder weniger „intelligent“ an die Anforderungen anzupassen.
https://www.computerbase.de/artikel/prozessoren/intels-neue-pentium-4-der-600-serie-test.430/seite-4 vom 20.02.2005

... wie sollen diese Funktionen jetzt neben einander herlaufen?
 
Zuletzt bearbeitet:
Stellt sich die Frage, warum main Mainboard beide Features per Default aktiviert (was ich erst einmal Standard hin genommen habe). Gut, danke für die Mühe, die mir die Recherche erspart. Dann schalte ich C1E gleich mal aus :)
 
... bei meinem Bios musste man erst per F4 das Geheimnis von EIST freischalten (MSI P7N SLI). Wir sind Spezialisten, das unterscheidet uns :king:.
 
GevatterTod schrieb:
Wie oben erwähnt wird m,ein System EIST/C1E sogar stabiler. Ohne diese Features stürzte bspw. Linpack gleich beim Start ab und ohne die Features hatte ich auch zwei oder drei Bluescreens, die ich zunächst auf problematische Programme geschoben haben, die aber mit EIST auch nicht mehr aufgetreten sind.

Aber wenn deine CPU nen BSOD verursacht ohne EIST würde ich mal sagen das deine CPU nicht mit den aktuellen Taktraten läuft und du ggf. die VCore etwas erhöhen solltest oder den FSB etwas nach unten korrigieren solltest und das ganze dannach nochmal OHNE EIST testen solltest...
Deswegen kann es sein das es zZ etwas besser mit EIST läuft da die CPU durch VDroop und VOffset beim Lastwechsel eine höhere VCore hat (wie auf dem ersten Bild in meinem Link dazu).
Deswegen habe ich dir ja empfohlen alles zu deaktivieren damit diese Lastwechsel nicht mehr auftreten und du so auch eine niedrigere Spannung hast und die CPU diese Lastwechsel nicht mehr durch anhebung der VCore ausgleichen muss...

Gruß, Abreu ;)
 
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