Rorschach schrieb:
...
In HL2 gab es keine Cutscenes die Geschichte sah man immer aus Sicht von Gorden Freeman, die Story und Charakterdarstellng ist auch mit Absicht so minimal gehalten, aber immernoch besser als die drecks nichterkennbaren DirektX 10 Effekte in Crysis.
ja, es gab nur cutscenes aus der sicht gordons. sind trotzdem cutscenes. die minimal gehaltene darstellung vom hauptcharakter ist eigentlich ein absolutes nogo. ein überbleibsel aus hl1 und nur der beweis dafür, wie unkreativ valve ist, wenn es um story geht. es hat bis zum ende von ep2 gedauert, bis irgendwie mal schwung in die charaktere gekommen ist. crysis hats auch nicht besser gemacht, warhead eben schon. in meinen augen gibts zwei titel, die sehr gut zeigen, wieviel einfluss die tiefe des eigenen charakters hat: duke nukem und metal gear solid.
ZotaC.T schrieb:
Dafür punktet HL2 auch mit einer noch heute sehr guten überzeugenen Characterdarstellung animationen usw. und die Story ist auch absolut spannend. Crysis wartet da mit Grafik und anfänglich guten missionen spätetestens ab dem Alienraumschiff wandelte es sich zu schlechten.
animationen, ja, charakterdarstellung, nein. story spannend ist auch so ne sache... ich finde, dass sich hl2 sehr wie LOST anfühlt. es basiert nur darauf, dass man häppchenweise irgendwelche mystischen dinge zugeworfen bekommt. leider niemals mit einem abschließendem ergebnis. wenn ich wetten müsste, würd ich sagen, dass auch in ep3 (sofern sie denn jemals kommt) g-man nicht erklärt wird. bei lost hab ich nach der dritten staffel aufgegeben, weil es einfach immer das gleiche war.
zum vergleich mit crysis: ja, im hauptspiel wurd es spielerisch sehr fad, als die aliens auftauchten. das finale hingegen fand ich dann wieder sehr gut inszeniert. den fehler haben sie zum glück nicht noch einmal gemacht, weshalb warhead sich auch ein wenig um die aliens drumherum drückt.
Konti schrieb:
Naaaaja ...
Ja ganz groß .. der typische Klischee-Soldat, den's schon tausend mal gab. Story auf Hollywood-C-Movie Niveau .. sprich langweilig, uninnovativ und vor allem unglaubwürdig.
ich erinner mich nicht, an nen britischen protagonisten, der alles mögliche als muppet beschimpft und mit sich selbst hadert. was mir seit doom 2 eigentlich zum halse raushängt, sind protagonisten, die irgendwie in ne blöde situation geraten sind und böse aliens vertreiben müssen. oder amis, die zum 175597157 mal die deutsche wehrmacht dezimieren. naja, man kann das rad ja nicht neu erfinden, aber ein wenig mehr abwechslung wäre schon gut. duke wäre auch niemals so gut gewesen, wenn er nicht seine bescheuerten sprüche hätte.
hübie schrieb:
Ich mutmaße doch mal, dass die Cryenginge 3 wie hier gezeigt eine Mogelpackung ist. Die wirklich wichtigen Aspkte machen sich anscheindend nur auf dem PC mit DX11 bemerkbar.
Bisher schaut es jedenfalls eher nach Cryengine Version 2.5 aus.
Allerdings scheint endlich mehr Wert aufs gameplay an sich gelegt worden zu sein. Das tue ich gutheißen
ich glaube, dass man den meilenstein von der engine leicht übersieht. die effekte von crysis sind an der grenze des machbaren mit dx9-11. dementsprechend kannste es also nur so wie idsoftware machen und engines entwickeln, die auf der nächsten generation irgendwann mal laufen (damals q3 nur auf geforce1 flüssig zu zeiten von 3dfx und nvidia tnt) oder damit leben. der meilenstein der engine ist die kompabilität zu den konsolen. wenn ich das richtig verstehe, basteln alle großen entwickler an engines, die du nur mit content füttern musst und sich nur durch die binaries unterscheiden.
ich begrüße diese entwicklung eindeutig, weil ich die tage des pcs als gaming platform für gezählt halte. zu teure entwicklung, zuviele interkompabilitäten zu beachten und kein zentralisiertes copyprotection system. auch wenn gameplay darunter vielleicht leiden wird, die vorteile überwiegen die nachteile.