Von Kundenseite (Bietende) ist das System von Zipfelklatscher das einzig richtige im System von eBay. Wenn man auf irgendeine andere Art und Weise versucht zu bieten, hat man die Spielregeln dieses Handelsplatzes nicht ganz verstanden spielt nicht richtig mit. Das eröffnet viele mögliche Vorteile für andere Kunden aber auch die Anbieter.
Auf der Verkäufer Seite (Anbieter) hat sich bewährt einen Artikel immer mit 1€ Startgebot einzustellen, da dies geringere Angebotskosten bedeutet und man auch wesentlich mehr Bietende anzieht. Also ja, selbst einen Lamborghini sollte man für 1€ dort einstellen. Eine Möglichkeit sicherzustellen, das der Lamborghini nicht für 1€ oder für 5000€ oder dergleichen über den Tisch geht ist so alt wie der Handel selbst. Man benutzt einen Bekannten/Freund, der einfach kurz vor Schluss ein Maximalgebot abgibt, das mindestens so hoch ist wie man selbst bereit wäre sich von der Ware zu trennen.
Wenn der Lambo also mit 1€ eingestellt wurde, 1 Minute vor Schluss bei Höchstgebot 50.000€ steht und man aber mindestens 100.000€ dafür haben will, dann setzt sich der Nachbar dran und gibt als sein Höchstgebot 100.000€ ein. Wenn ein anderer bereits selbst sein Höchstgebot auf 100.001€ oder dergleichen gesetzt hat, dann zieht dieser mit und man verkauft den Lambo zu dem Preis den man erzielen sollte. Aber eben nicht für die Hälfte, weil nur 1 ernster Interessent da war.
Ebay erzählt Kunden zwar, das sie gegen solches verhalten vorgehen und es nicht "legal" sei aber das ist schwachsinn. Das wurde bereits zu Zeiten der Griechen und Ägypter so gemacht und wir d auch immer so gemacht werden, egal ob der Handelsplatz sich "Fischmarkt in Athen" oder "Ebay" nennt.
Für den Verkäufer hat er im schlimmsten Fall seinen Lambo nicht bei Ebay verkaufen können und wenn er ihn wieder dort verkaufen will, müsste er es unter dem Namen seines Freundes/Bekannten tun. Oder er verkauft ihn einfach auf einem anderen Weg. Allemal besser als ihn für halben Wert zu verkaufen. Und man hat eine freie Preiseinschätzung auf dem offenen Markt bekommen. Wenn man also nun für 100.000€ keinen käufer auf anderem Wege findet, weiss man, dass man seinen preis vllt. Richtung 50.000€ korrigieren muss und dann sicher einen Käufer findet.
Bei Ebay gibt es keine "Schnäppchen" mehr und auch keinen richtig guten Handel. Es war mal eine Weile ein guter Handelsplatz, als viele unbedarfte Hausfrauen, Senioren oder einfach Leute die von Handel keine Ahnung haben dort auf einmal zu Händlern wurden. Die Zeiten sind vorbei. Klar findet man auch heute in der schieren Menge an Angeboten mal was interessantes oder günstiges und klar werden anderswo auch gerade Gebrauchtwaren oder sachen "vom Dachboden" nicht wirklich angeboten und da findet sich schon mal was. Aber das sind extreme Einzelfälle geworden.
Denn 90% der Käufer verhalten sich wie von Zipfelklatscher beschrieben und 90% der Verkäufer wie von mir beschrieben. Das Resultat ist, dass Ebay im Grunde eine Zeitverschwendung oder ein Tauschplatz für Gebrauchtwaren geworden ist. Für alles andere findet man bei Amazon in der Regel das beste Verhältnis von Bequemlichkeit und Preis. Wenn man noch paar extra Euro sparen will und die Zeit dafür bereit ist zu investieren kommt man dann mit Preissuchmaschinen ala geizhals.at am weitesten.