Ebay verarsche?

Dakine

Rear Admiral
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Feb. 2005
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Nabend.
Wollte eben etwas bei eBay ersteigern was aber nicht geklappt hat.
Ich habe geboten, 1 sek später wurde ich überboten. Das sicherlich 5mal am Stück vom selben Typen.
Ist dies ein Computer, der den Preis immer weiter nach oben pushen soll oder was soll das sein?
Das war nicht das erste mal, dass dies passiert ist. War schon paar mal so.
Was soll der Mist? Kennt sich da jemand aus?

Danke :)
 
Daran sieht man dass ich eher amazon Kunde bin :) danke!
 
Das ist aber was anderes, denn man wird garnicht erst zum Höchstbietenden, wenn ein anderer bereits mehr geboten hat.

Entweder benutzt er wirklich ein Programm oder, was ich für viel wahrscheinlicher halte, er hat einfach die App oder Addon was ihn sofort benachrichtigt, wenn er überboten wurde und so kann er sofort wieder neu bieten.
.
 
Ist doch logisch..

Sobald ein anderer Bieter einen höheren Betrag als du bietest,musst du erstmal über dessen Betrag kommen,um Höchstbietende zu sein...:freak:
 
Ist auch logisch.
Wenn ich bei Ebay biete, kann ich auch einen Maximalbetrag angeben.
Solange ich Höchstbietender bin und jemand anderes den angezeigten Betrag überbietet (der Maximalbetrag wird nicht angezeigt) bietet Ebay für mich den nächsthöheren Betrag, und zwar solange, bis der Maximalbetrag erreicht ist. Dann erst kann ein anderer Bieter Höchstbietender werden.
 
Kommt mir bekannt vor. Habe schon öfters Ähnliche Erfahrungen gemacht und nutze daher lieber andere Portale. Auch über markt.de, quoka, dhd und Co. kann man gebrauchte Sachen günstig kaufen.
 
Du nutzt deswegen andere Portale, weil man bei Ebay eine Art Gebots-Manager hat? Hat doch auch für dich selbst nur Vorteile. Gibst einmal dein Maximalgebot ein und gut ist.
 
Wenn das nicht so wäre würde man ja immer das max Gebot zahlen wenn man der alleinige Bieter ist. Waere ne ziemliche verarsche für Käufer.
 
Ich hatte es falsch verstanden, sorry. Was ich meinte, ist das viele Anbieter einfach selbst mitbieten bzw. Freunde/Bekannte fragen, ob sie überbieten können falls der gewünschte Preis nicht erreicht wird. So spart man sich halt die Angebotsgebühr aber für den Käufer, der das Teil eigentlich günstig ersteigert hätte ist es nervig.
 
Wenn ich bei ebay was ersteigern möchte (was eher selten vorkommt), dann setze ich mir ein maximales Limit, was ich bereit bin zu bezahlen. Dann biete ich wenige Sekunden (5-10) vor Schluß mein Maximum. Mit etwas Glück bekomme ich die Ware zu einem Preis unter meinem Maximum. Wenn ich Pech habe, hat der andere mehr als Maximum geboten, dann gebe ich aber eben nicht mehr aus als ich möchte. In den meisten Fällen klappt es, dass ich die Ware noch unter meinem Maximalgebot bekomme.
 
Von Kundenseite (Bietende) ist das System von Zipfelklatscher das einzig richtige im System von eBay. Wenn man auf irgendeine andere Art und Weise versucht zu bieten, hat man die Spielregeln dieses Handelsplatzes nicht ganz verstanden spielt nicht richtig mit. Das eröffnet viele mögliche Vorteile für andere Kunden aber auch die Anbieter.

Auf der Verkäufer Seite (Anbieter) hat sich bewährt einen Artikel immer mit 1€ Startgebot einzustellen, da dies geringere Angebotskosten bedeutet und man auch wesentlich mehr Bietende anzieht. Also ja, selbst einen Lamborghini sollte man für 1€ dort einstellen. Eine Möglichkeit sicherzustellen, das der Lamborghini nicht für 1€ oder für 5000€ oder dergleichen über den Tisch geht ist so alt wie der Handel selbst. Man benutzt einen Bekannten/Freund, der einfach kurz vor Schluss ein Maximalgebot abgibt, das mindestens so hoch ist wie man selbst bereit wäre sich von der Ware zu trennen.

Wenn der Lambo also mit 1€ eingestellt wurde, 1 Minute vor Schluss bei Höchstgebot 50.000€ steht und man aber mindestens 100.000€ dafür haben will, dann setzt sich der Nachbar dran und gibt als sein Höchstgebot 100.000€ ein. Wenn ein anderer bereits selbst sein Höchstgebot auf 100.001€ oder dergleichen gesetzt hat, dann zieht dieser mit und man verkauft den Lambo zu dem Preis den man erzielen sollte. Aber eben nicht für die Hälfte, weil nur 1 ernster Interessent da war.
Ebay erzählt Kunden zwar, das sie gegen solches verhalten vorgehen und es nicht "legal" sei aber das ist schwachsinn. Das wurde bereits zu Zeiten der Griechen und Ägypter so gemacht und wir d auch immer so gemacht werden, egal ob der Handelsplatz sich "Fischmarkt in Athen" oder "Ebay" nennt.

Für den Verkäufer hat er im schlimmsten Fall seinen Lambo nicht bei Ebay verkaufen können und wenn er ihn wieder dort verkaufen will, müsste er es unter dem Namen seines Freundes/Bekannten tun. Oder er verkauft ihn einfach auf einem anderen Weg. Allemal besser als ihn für halben Wert zu verkaufen. Und man hat eine freie Preiseinschätzung auf dem offenen Markt bekommen. Wenn man also nun für 100.000€ keinen käufer auf anderem Wege findet, weiss man, dass man seinen preis vllt. Richtung 50.000€ korrigieren muss und dann sicher einen Käufer findet.



Bei Ebay gibt es keine "Schnäppchen" mehr und auch keinen richtig guten Handel. Es war mal eine Weile ein guter Handelsplatz, als viele unbedarfte Hausfrauen, Senioren oder einfach Leute die von Handel keine Ahnung haben dort auf einmal zu Händlern wurden. Die Zeiten sind vorbei. Klar findet man auch heute in der schieren Menge an Angeboten mal was interessantes oder günstiges und klar werden anderswo auch gerade Gebrauchtwaren oder sachen "vom Dachboden" nicht wirklich angeboten und da findet sich schon mal was. Aber das sind extreme Einzelfälle geworden.

Denn 90% der Käufer verhalten sich wie von Zipfelklatscher beschrieben und 90% der Verkäufer wie von mir beschrieben. Das Resultat ist, dass Ebay im Grunde eine Zeitverschwendung oder ein Tauschplatz für Gebrauchtwaren geworden ist. Für alles andere findet man bei Amazon in der Regel das beste Verhältnis von Bequemlichkeit und Preis. Wenn man noch paar extra Euro sparen will und die Zeit dafür bereit ist zu investieren kommt man dann mit Preissuchmaschinen ala geizhals.at am weitesten.
 
Ich habe ehrlich gesagt schon lange nichts mehr ersteigert. Die letzten Käufe waren alles Sofortkäufe von gewerblichen Händlern. Verkauft habe ich schon lange nichts mehr bei eBay.
 
Senior_Cartmene schrieb:
.........................dann setzt sich der Nachbar dran und gibt als sein Höchstgebot 100.000€ ein. Wenn ein anderer bereits selbst sein Höchstgebot auf 100.001€ oder dergleichen gesetzt hat, dann zieht dieser mit und man verkauft den Lambo zu dem Preis .....................

Für den Verkäufer hat er im schlimmsten Fall seinen Lambo nicht bei Ebay verkaufen können ........................
Wenn der nachbar das höchste Gebot abgibt und die Auktion gewinnt, müsste den der Verkäufer nicht die Ebaygebühren auf 100,00 Euro zahlen?
 
Das ist ja wohl mal allemal besser als wertvolle Waren weitaus unter dem Wert verkaufen zu müssen.
 
Würde die Ebay Gebühren als Geschäftsmann in dem Fall auch einfach als Preis für die Markteinschätzung der Ware kalkulieren. Dann ist die Markteinschätzung natürlich nicht kostenlos wie ich behauptete.
Hast recht, das habe ich nicht berücksichtigt. Aber vermutlich immernoch recht günstig für eine definitive Einschätzung eins relativ breiten Marktes.

@Zipfelklatscher
Ja, die letzten Transaktionen, die ich auf eBay gemacht habe waren bei mir auch Sofort Käufe von irgendwelchen Händlern. Bis ich dann gemerkt habe, dass du auch nach ewigem Suchen da vllt. mal n euro oder zwei (pauschal gesagt) spaarst oder unter Umständen sogar nach Versandkosten und Co wieder genausoteuer bist wie bei Amazon.

Es ist es einfach nicht mehr wert.

Ich glaube eBay wird in nicht allzuferner Zukunft einfach ein Gebrauchtwaren-Umschlagplatz mit einer Standfläche für Klein- und Amateurhändler werden (oder ist dies schon). Wirkliche Auktionen werden (sind) da kein Thema mehr sein.

Außerdem ist es nicht verkehrt für so Grauzonen Handel. Sowas wie Accounts von PC Spielen verkaufen und sowas geht da halt immernoch sehr gut und mit am besten.
 
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