Tom Keller
Lt. Commander
- Registriert
- Dez. 2006
- Beiträge
- 1.790
Die Elsa Revelator wird "nackt" (also: so wie man sie kaufen kann - egal ob Kabel- oder kabellose Variante) NICHT funktionieren. Es sei denn, du hast eine alte GeForce aus der Prä-7xxx-Ära in deinem PC und benutzt WinXP! Das Problem ist da nämlich folgendes:
Das VGA-Dongle der Elsa-Brillen...
... wird über den DDC-Pin des VGA-Anschlusses "getriggert" - und der muss auf Low-Level-Treiber-Ebene angesprochen werden. Der iZ3D-Treiber kann das nicht... auch nicht der aktuelle NVIDIA-Stereo-Treiber - einzig der uralte NVIDIA-Stereo-Treiber für XP ist dazu in der Lage (und das natürlich nur bei NVIDIA-Graikkarten... und auch nur bei denen, die von dem alten Treiber unterstützt werden). Ergo: eine alte NVIDIA-Grafikkarte und XP sind dafür zwingende Voraussetzungen!
Es geht aber mit einer Elsa-Brille - allerdings nur über Umwege. Eine Möglichkeit wäre, sich selbst ein einfaches VGA-Dongle zu bauen, das die Brille synchron zum V-Sync-Signal ansteuern kann. Das ganze ist komplett unabhängig von der verbauten Grafikkarte. Hier gibt es eine Bauanleitung:
http://www.int03.co.uk/crema/hardware/stereo/
Die Box hat dabei einen 3-poligen Mini-DIN-VESA-Anschluss:
Dort dran kann man z.B. den Infrarot-Emitter der kabellosen Elsa-Brille anschließen:
... und so die Brille betreiben. Ein Nachteil allerdings (den ich schon auf der vorletzten Seite beschrieben habe): der iZ3D-Treiber hat höllische Probleme die 3D-Ausgabe im Software-Pageflipping-Modus mit der Wiederholrate zu synchronisieren. Mit einer aktuellen ATI-Grafikkarte und einer aktuellen ATI-Grafiktreiberversion könnte man evtl. per Trick AQBS (ATI Quad Buffer Support) aktivieren - damit sollte die Ausgabe stabil sein. Ansonsten wird's aber Probleme geben.
Eine weitere Möglichkeit für die Elsa-Brille wäre der Kauf eines alten X3D-Dongles:
... zusätzlich zur Elsa-Shutterbrille. Das Dongle hat nämlich ebenfalls einen 3-Pin-VESA-Anschluss (4.). Dort dran kann man (wie oben) den Infrarot-Emitter der kabellosen Elsa anschließen und darüber die Brille betreiben. Der Vorteil im Vergleich zum selbstgebauten VGA-Dongle: die Brille lässt sich nicht nur mit dem V-Sync-Signal snchronisieren, sondern das Dongle kann das Bild auch selbst manipulieren. So kann man z.B. den iZ3D-Treiber das Bild zeilenweise verschachtelt ausgeben lassen und das Dongle im Interleaving-Modus betreiben (mit absolut stabiler 3D-Ausgabe im Shutter-Betrieb). Oder man lässt das Dongle Sync-Doubling betreiben und benutzt den iZ3D-Treiber im Over/Under-Modus.
Voraussetzung ist natürlich in ALLEN Fällen: der Monitor/Beamer ist per VGA angeschlossen (denn sonst funktionieren die Dongles logischerweise nicht)!
Zur Verträglichkeit:
Fakt ist nur: je heller der Bildinhalt ist, desto unangenehmer fällt das Flimmern bei niedriger Wiederholrate auf. Ob man eine Shutterbrille allerdings gut "verträgt", ist stark von der Person abhängig. Manchen macht 100Hz Wiederholfrequenz (wo die Brille je Auge effektiv mit 50Hz shuttert) nichts aus... andere bekommen auch bei 120Hz (und 60Hz je Auge) Kopfschmerzen. Da hilft nur: vor einem Kauf mal im Laden in der PC- oder TV-Abteilung eine Spiele- bzw. 3D-TV-Shutterbrille testen, um zu sehen wie gut man damit klarkommt!
Das VGA-Dongle der Elsa-Brillen...
... wird über den DDC-Pin des VGA-Anschlusses "getriggert" - und der muss auf Low-Level-Treiber-Ebene angesprochen werden. Der iZ3D-Treiber kann das nicht... auch nicht der aktuelle NVIDIA-Stereo-Treiber - einzig der uralte NVIDIA-Stereo-Treiber für XP ist dazu in der Lage (und das natürlich nur bei NVIDIA-Graikkarten... und auch nur bei denen, die von dem alten Treiber unterstützt werden). Ergo: eine alte NVIDIA-Grafikkarte und XP sind dafür zwingende Voraussetzungen!
Es geht aber mit einer Elsa-Brille - allerdings nur über Umwege. Eine Möglichkeit wäre, sich selbst ein einfaches VGA-Dongle zu bauen, das die Brille synchron zum V-Sync-Signal ansteuern kann. Das ganze ist komplett unabhängig von der verbauten Grafikkarte. Hier gibt es eine Bauanleitung:
http://www.int03.co.uk/crema/hardware/stereo/
Die Box hat dabei einen 3-poligen Mini-DIN-VESA-Anschluss:
Dort dran kann man z.B. den Infrarot-Emitter der kabellosen Elsa-Brille anschließen:
... und so die Brille betreiben. Ein Nachteil allerdings (den ich schon auf der vorletzten Seite beschrieben habe): der iZ3D-Treiber hat höllische Probleme die 3D-Ausgabe im Software-Pageflipping-Modus mit der Wiederholrate zu synchronisieren. Mit einer aktuellen ATI-Grafikkarte und einer aktuellen ATI-Grafiktreiberversion könnte man evtl. per Trick AQBS (ATI Quad Buffer Support) aktivieren - damit sollte die Ausgabe stabil sein. Ansonsten wird's aber Probleme geben.
Eine weitere Möglichkeit für die Elsa-Brille wäre der Kauf eines alten X3D-Dongles:
... zusätzlich zur Elsa-Shutterbrille. Das Dongle hat nämlich ebenfalls einen 3-Pin-VESA-Anschluss (4.). Dort dran kann man (wie oben) den Infrarot-Emitter der kabellosen Elsa anschließen und darüber die Brille betreiben. Der Vorteil im Vergleich zum selbstgebauten VGA-Dongle: die Brille lässt sich nicht nur mit dem V-Sync-Signal snchronisieren, sondern das Dongle kann das Bild auch selbst manipulieren. So kann man z.B. den iZ3D-Treiber das Bild zeilenweise verschachtelt ausgeben lassen und das Dongle im Interleaving-Modus betreiben (mit absolut stabiler 3D-Ausgabe im Shutter-Betrieb). Oder man lässt das Dongle Sync-Doubling betreiben und benutzt den iZ3D-Treiber im Over/Under-Modus.
Voraussetzung ist natürlich in ALLEN Fällen: der Monitor/Beamer ist per VGA angeschlossen (denn sonst funktionieren die Dongles logischerweise nicht)!
Zur Verträglichkeit:
Fakt ist nur: je heller der Bildinhalt ist, desto unangenehmer fällt das Flimmern bei niedriger Wiederholrate auf. Ob man eine Shutterbrille allerdings gut "verträgt", ist stark von der Person abhängig. Manchen macht 100Hz Wiederholfrequenz (wo die Brille je Auge effektiv mit 50Hz shuttert) nichts aus... andere bekommen auch bei 120Hz (und 60Hz je Auge) Kopfschmerzen. Da hilft nur: vor einem Kauf mal im Laden in der PC- oder TV-Abteilung eine Spiele- bzw. 3D-TV-Shutterbrille testen, um zu sehen wie gut man damit klarkommt!
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