News EcoFlow Ocean 2: Neuer Heimspeicher bietet integrierte Ersatz­strom­funktion

Frank

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Auch EcoFlow wartet dieses Jahr mit neuen Lösungen für Solaranlagen auf und bringt mit dem Ocean 2 ein neues 3-phasiges Solar- und Speichersystem mit integrierter Ersatzstromfunktion für Wohngebäude. Laut Hersteller basiert Ocean 2 auf neu entwickelten LFP-Batteriemodulen und einem integrierten All-in-One-Systemkonzept.

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Die Bilder zeigen sehr schön die Zielgruppe. Sehr gut situierte Familien, mit 2000 qm Grundstück, angelegt vom Landschaftsachitekten und 300 qm Villa drauf. Gehöre ich leider nicht dazu. 👎🏻
Die EFH im Hintergrund wirken wie Geräteschuppen.
 
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@Dr. MaRV In anderen Ländern erhalten Mieter "einfach so" Anlagen. Diese tragen zur Energieunabhängigkeit bei.
Muss hierzulande zugunsten von pro-Gas entfallen.

Ich selbst finde einen 200kwh Speicher interessant. Damit kämen wir über fünf Wintertage bei -14Grad, Waschen, trocknen, backen, kochen, zoggn, usw.
Nach fünf Tagen wäre der Speicher bei ca 20% - für die Haltbarkeit sollte man aber garnicht so hochgehen.
Wiegt aber leider 1,6Tonnen. Das kann der Kellerestrich so nicht und an dieser Stelle muss der entfernt werden und es auf den Kellerboden gestellt werden, inkl. lastenabtragender Verteilung.


Aber Achtung vor Ecoflow: Auf deren Webseite bieten die Rabatte für Polizei, Militär usw. an.
Homeautomation bei denen ist afaik bisher nur eine Beta, es gilt also eher: Für viele Funktion bei z.B der Streamserie braucht es deren Cloud.
Strom ist aber kritische Infrasfruktur.

Diese o.g..Bereichserfassung in Verbindung mit Cloud halte ich für ein hohes Risiko!
 
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teufelernie schrieb:
@Dr. MaRV In anderen Ländern erhalten Mieter "einfach so" Anlagen. Diese tragen zur Energieunabhängigkeit bei.
In anderen Ländern bekommen Mieter auch nichts umsonst. Wenn der Vermieter sich dafür entscheidet, eine Anlage zu installieren, wird er deren Kosten und Wartung auf die Mieter umlegen.
 
Joah, das ist jetzt halt ein Wechselrichter wie Fronius, SMA, SolarEdge, Deye, etc. anbieten. Der Markt da ist groß und hart umkämpft.

@Dr. MaRV : Ja, solche Geräte sind für gut situierte. Wenn man aber nicht in der Apotheke kauft, ist es auch was fürs EFH (im speziellen mit einer WP (wird immer mehr Standard) oder E-Auto (wieder besser situierte)). Der Break-Even ist da schnell unter 10 Jahren, wenn man etwas Eigenleistung und eben nicht die Apotheke nutzt.
 
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Solaranlagen auf dem Dach kosten das dreifache, wie die auf dem Acker.
Akkuspeicher im Keller sind deutlich teurer, als welche im Lagerhaus.

Und warum lohnt sich das?
Weil man dadurch die Hälfte des Jahres keine Netzentgelte und Steuern zahlen muss. Das zahlt dann der ärmere Teil der Bevölkerung. Selbst die, die 100% Ökostrom gebucht haben.
 
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Dafür wird bei PV auf Dächern nicht unnötig Freifläche verschwendet.

btt:

Nettes Gerät, aber letzendlich ist der Preis und der Funktionsumfang entscheident. Wenn das meiste nur via Cloud und Abo funktioniert wäre es z.B. für mich nichts.
 
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Cloud-basiertes Batteriemanagementsystem (BMS) unterstützt Betrieb und Wartung mit Funktionen für Fernüberwachung und Diagnose.
Tolle Idee das BMS an eine funktionierende Internetanbindung zu koppeln.

teufelernie schrieb:
In anderen Ländern erhalten Mieter "einfach so" Anlagen. Diese tragen zur Energieunabhängigkeit bei.
Muss hierzulande zugunsten von pro-Gas entfallen.
Ich welchen denn?
teufelernie schrieb:
Ich selbst finde einen 200kw Speicher interessant. Damit kämen wir über fünf Wintertage bei -14Grad, Waschen, trocknen, backen, kochen, zoggn, usw.
Nach fünf Tagen wäre der Speicher bei ca 20% - für die Haltbarkeit sollte man aber garnicht so hochgehen.
Wiegt aber leider 1,6Tonnen. Das kann der Kellerestrich so nicht und an dieser Stelle muss der entfernt werden und es auf den Kellerboden gestellt werden, inkl. lastenabtragender Verteilung.
ich gehe mal davon aus, dass Du eher 200kWh meinst. Bist du sicher mit deinem Bedarf von 32kWh/Tag?
Kellerestrich gegen gegossenen Sockel tauschen ist nicht so kompliziert.
es wird in Schrankbauweise, dabei wiegt so ein 261 kWh Speicher 2600 kG, hast dich also nur "leicht" verschätzt.

Wahlweise 100 oder 125 kW Entnahmeleistung.
Abmessungen (L*B*H): 1120*1350*2420mm

Dein Problem wird eher die Deckenhöhe im Keller sein!
 
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Ich frage mich, wie die 63A Backupleistung aussehen sollen, wenn jedes Batteriemodul nur mit 3,4kW entladen werden kann.

Wenn man also 63A Backupleistung möchte, sind das ca. 43kW.
(43 : 13 = 13 Batteriemodule, laut Specs sind nur 12 anschließbar)

Jedoch ist die nominale Ausgangsleistung des Wechselsrichters anscheinend max. 12kW, und es können nur 2 gekoppelt werden. -> d.h. man kommt auf eine Ausgangsleistung von 24kW.

Oder heißt die "63A Backupleistung", dass das der maximale "Kurzschlussstrom" ist, womit die Anlage anfahren kann?

Das System finde ich grundsätzlich sehr interessant. (Vgl. mit Tesla Powerwall, nur in Besser -> Tesla kann bis heute nur Netzersatzbetrieb auf einer Phase).

Aber:
  • Klarheit über 63A Backupleistung?
  • Wie sind mehr als 3 Strings anschließbar? (3 MPPT Tracker mit je 1 String lauf Specs)
  • Kosten?
 
Winder schrieb:
Und warum lohnt sich das?

Also wenn der Aufbau auf dem Dach ordentlich kostet und die Ecoflow find ich auch sehr überteuert, lohnt es sich eher das Geld in nem ETF zu stecken und dort Rendite zu bekommen. Ich mach mir jetzt erstmal selbst die Garage und Balkon mit Modulen voll. Als "Speicher" nutze ich das E-Auto. Damit hab ich die Kosten viel schneller drin und komme dann ins Plus.

Muss aber jeder selbst halt mal genau durchrechnen ob sich ein Ecoflow und Firma/Gerüst/Dachmontage lohnt.
 
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Hancock schrieb:
Der Break-Even ist da schnell unter 10 Jahren, wenn man etwas Eigenleistung und eben nicht die Apotheke nutzt.
Elektroinstallationen dürfen in Deutschland ausschließlich von Meisterbetrieben durchgeführt werden. Bedeutet, um sich als Elektroinstallateur selbstständig zu machen ist eine bestandene Meisterprüfung mit Meisterbrief Pflicht. Bau dir deine Anlage selbst hin, mit Komponenten vom günstigen China-Shop und du bleibst auf den Schaden im Fall der Fälle sitzen. So schnell kann der finanzielle Bankrott aus dem Gefühl der Erhabenheit, besser und schlauer als Andere zu sein, drohen.
 
teufelernie schrieb:
Ich selbst finde einen 200kw Speicher interessant
Wie denkst du denn 200kWh an Speicher zu füllen? Das steht wirtschaftlich doch in keinem Verhältnis zum (theoretischen) Nutzen
 
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Winder schrieb:
Solaranlagen auf dem Dach kosten das dreifache, wie die auf dem Acker.
Akkuspeicher im Keller sind deutlich teurer, als welche im Lagerhaus.

Und warum lohnt sich das?
Weil man dadurch die Hälfte des Jahres keine Netzentgelte und Steuern zahlen muss. Das zahlt dann der ärmere Teil der Bevölkerung. Selbst die, die 100% Ökostrom gebucht haben.
Das stimmt so nicht - auf dem Feld musst du erst mal fette Kabel legen bis zum nächsten Anschluss. Das kostet auch richtig Geld. Dazu eventuell die Trafos oder wie man das nennt aufrüsten.
Letztens erst irgendwas gelesen, dass der Stromnetzbetreiber ein paar km weiter den Netzanschlusspunkt zugewiesen hat für ein geplantes Solarfeld. Das Projekt wurde dann abgebrochen, weil das legen der Kabel zu teuer war und dadurch die Rechnung nicht mehr aufging.

Am Haus hast du bereits alles ausreichende da und es muss nichts weiter zugebaut werden wegen der PV-Anlage an Leitungen.
 
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0,7C ist mutig für einen LFP-Akku, der viele tausend Zyklen durchhalten soll. Bei mir limitiert die Software deshalb meinen 9,6 kWh Speicher auf 0,5C.
 
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tree-snake schrieb:
Als "Speicher" nutze ich das E-Auto. Damit hab ich die Kosten viel schneller drin und komme dann ins Plus.
Dito. Unsere "speicherlose" PV (13,5 kWp) ist nach 6, max. 7 Jahren amortisiert. Und die ist von 2022, als die Preise noch deutlich höher lagen als heute und die Einspeisevergütung niedriger.

Ein Cloud-basiertes Batteriemanagementsystem (BMS) unterstützt Betrieb und Wartung mit Funktionen für Fernüberwachung und Diagnose.
Läuft das dann wie bei Senec? Internetverbindung weg oder Cloudserver-Fehler, Gerät tot? Klingt ziemlich unsinnig.
 
Dr. MaRV schrieb:
Die Bilder zeigen sehr schön die Zielgruppe. Sehr gut situierte Familien, mit 2000 qm Grundstück, angelegt vom Landschaftsachitekten und 300 qm Villa drauf.
Und genau die würden sich den hässlichen Heimspeicher sicher nicht direkt an die Hauswand im Garten stellen... ;)
 
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In Belgien als auch (ich meine es war auch) Spanien gab es eine große Menge an Gratis PV Anlagen inkl. Installation für umsonst, der Fokus war auf Menschen in Ballungsgebieten.

Da hatten Vermieter auch nichts mitzureden.
Leider hinkt nun der Netzausbau hinterher...


PV ist nicht teuer(!)
Ihr kriegt 10000W ohne Speicher für 5k€. Darin sind einige hundert Euro für den Elektriker zur Anmeldung.

Was ich nicht verstehe, warum es so teuer angeboten wird. Totale Abzocke!
Ein Nachbar: 16.000€ für 6kwp. Wir haben ihm jetzt als DIY mit Anmeldung durch den Elektriker da 12,6kwp für 5000€ ausgesucht.
Unsere Anlage hat 2015 ca. 12k€ gekostet. Hab nix selbstgemacht, alles Fremdleistung. 8000€ dafür als Kredit. Vor zwei oder sogar drei Jahren war alles amortisiert.
Keine Kleinunternehmerregelung (KUR)damals, MwSt gab es zurück und Rückstellung zur Unternehmensgründung durchs Finanzamt. Bedeutete: Zwei Jahre monatlich UstVA, dann auf geringfügigkeit heruntergestuft, jetzt faktisch KUR.
 

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Dr. MaRV schrieb:
Elektroinstallationen dürfen in Deutschland ausschließlich von Meisterbetrieben durchgeführt werden. Bedeutet, um sich als Elektroinstallateur selbstständig zu machen ist eine bestandene Meisterprüfung mit Meisterbrief Pflicht. Bau dir deine Anlage selbst hin, mit Komponenten vom günstigen China-Shop und du bleibst auf den Schaden im Fall der Fälle sitzen. So schnell kann der finanzielle Bankrott aus dem Gefühl der Erhabenheit, besser und schlauer als Andere zu sein, drohen.
Genau, und ich lass den Elektromeister die Panels aufs Dach tragen und die Dachhaken befestigen. /s Der Elektriker macht die Elektrik und Sicherheitsprüfung (10 %), das Tragen und Schrauben anziehen macht die Eigenleistung (90 %).

Günstiger China-Schrott: Dass ich nicht lache, ich sag nur Senec mit deutscher Wertarbeit, oder die "Chinesische Billiglösung" in Blau aus den Niederlanden (Victron). Bisher hab ich/mein Umfeld nur Angebote bekommen, bei denen der Installateur reich geworden ist. Ich mein nur, wenn Victron deutlich(!) billiger ist, dann ist es einfach nur Abzocke.

Nur weil du 2025 300 €/kWh bezahlt hast, muss ich das nicht.
 
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