Edifier S530D Kopfhörer-Anschluss

LoHan

Ensign
Registriert
März 2007
Beiträge
202
Hiho,

ne Frage an die S530D-Besitzer. Kommt euch der Ton am Kopfhöreranschluss (an der Bedieneinheit) auch so leise vor? Habe mein HD555 von Sennheiser dranhängen und muss das Ding voll aufdrehen. Selbst dann ist das Ganze noch zu leise. Gibt es irgend ne Einstellung dafür (die ich zu übersehen scheine)?

Gruß
 
So sicher wie ein Sicherheitsschloss.
 
Bringe das Thema wieder hoch, habe genau dasselbe Problem und keine Lösung. Hab ne XFi Music. Danke für jede Hilfe!
 
Je hochohmiger der Hörer desto mehr Probleme mit der Lautstärke kann es damit geben - da ein HD555 aber nur 50 Ohm hat ist es schon erstaunlich das nur so wenig raus kommt.

Einfach mal probieren einen Kopfhörer mit 16 oder 32 Ohm hin zu hängen, damit sollte es dann besser werden.
 
Was ich noch vergessen hab: Mein Kopfhörer ist ei beyerdynamic DT880, die Spez kenn ich aber nicht.
 
Wenns die 250 Ohm Version ist, kanns durchaus eng werden mit der X-Fi.

Ausgangsleistung halt nicht genug von der Soundkarte.
 
Teste einfach den Kopfhörer am Audioausgang deines PC und nochmal am Ausgang des Edifier Systems, ich denk mal, dass wenn keine Unterschiede bezüglich der Lautstärke auftreten, dass es definitiv an der Soundkarte liegen muss :D
( also ich rate nur ^^. kann ja auch sein das, das signal an stärke verliert wenn es durch das edifier system wandern muss )
 
Hi, das Thema ist zwar schon alt aber habe das gleiche Problem und kann keine Lösung finden.
Hab ne ASUS Xonar DGX, beyerdynamic DT 990 PRO Kopfhörer und das Edifier S530D schwarz Gaming 2.1 System.
Ich muss ziemlich oft wechslen zwischen Soundsystem und Kopfhörer deswegen find ichs umständlich immer hinter den PC zu kriechen und die Stecker zu tauschen, deswegen würd ichs gern direkt am Edifier an und abstecken. An der Soundkarte ist der Kopfhörer 1A, am Edifier ist er so extrem leise, dass ich das System auf Max stellen muss, umd einigermaßen lautstärke auf den Hörern zu erreichen. Gibts da auch ne andere Lösung das alles lauter zu bekommen?
 
Eine andere Soundkarte kaufen oder einen KHV zwischenschalten.

Die Xonar GDX erkennt am Ausgang, ob es sich um Kopfhörer oder Lautsprecher handelt. Im letzteren Fall wird auf Line out geschaltet und das Edifier trennt das Signal für den Kopfhörer intern nur auf, statt selbst verstärkend zu arbeiten.

Die Soundblaster Z hat einen eigenen Ausgang für Kopfhörer und Lautsprecher. Das wäre eine Möglichkeit.
 
Oder das Frontpanel des Gehäuses mit der xonar DGX verbinden, und dieses nutzen.

Das einfachste wäre die Soundblaster Z.
 
Frontpanel fände ich auch die einfachste Lösung. Dann kann man einfach im Treiber umschalten.

Notfalls kann man sich sogar eine PCI-Blende mit Frontpanel kaufen, dann kann man den Kopfhörer auch hinten zusätzlich anschließen. Habe sowas letztens noch irgendwo gesehen.
 
http://www.beyerdynamic.de/shop/dt-990-pro.html
250 Ω

laut handbuch kann die xonar dgx nur bis 32 Ω (ohne verstärkung)

hab die selbe anlage, die selbe soundkarte und das corsair 540.
per frontpanel kommt nur mono raus ! (kopfhörer: irgendwelche sony dinger, 32Ω)
also hinten eine kurze klinkenverlängerung und daran die kopfhörer
hab die anlage per spdif verbunden und egal was ich einstelle, die boxen sind immer aktiv ^^
das ganze wurde etwas bescheiden integriert
spdif is irgendwie wie ein anhängsel
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Ohm angaben alleine sagen GARNIX aus.
Wieviel Leistung ein Kopfhörer braucht, hängt von dessen Wirkungsgrad ab, nicht von der Impendanz. Die ist nur zweitrangig.

Und eine Soundkarte / Ein verstärker kann daher auch NICHT angeben, "bis wieviel Ohm" er antreiben kann.
Während ein super effizienter Kopfhörer mit 250+ Ohm völlig problemlos läuft, kann ein extrem schwer anzutreibender Kopfhörer mit 38 Ohm schon garnicht mehr richtig angertieben werden.
 
dazu ein schöner beitrag aus dem hifi forum (nur 10 jahre alt)
betrag #10
http://www.hifi-forum.de/viewthread-110-1527.html
sorry für wall of text
Der Wirkungsgrad bezeichnet, wie viel Schallleistung aus gegebenem Stromfluss resultiert. Die Empfindlichkeit bezeichnet die Schallleistung aus gegebener Spannung.

Niederohmige Hörer haben also in der Regel eine höhere Empfindlichkeit, weil sie aus der vom Verstärker angelegten Wechselspannung mehr Strom fliessen lassen (= der Spannung weniger Widerstand entgegensetzen). Ist allerdings ihr Wirkungsgrad, z.B. aufgrund schwacher Magneten, gering, kann dies den theoretischen Vorteil aufheben; dann fliesst wohl viel Strom, aber der wird nicht in entsprechende Schallleistung umgesetzt.

Portable Geräte sind auf niederohmige Hörer zugeschnitten, da sie aufgrund der limitierten Batteriespannung nur an solchen Lasten genügend Strom liefern können. Doch aufgepasst: Die meisten portablen Digitalspieler haben wegen der Platznot und aus finanziellen Überlegungen unterdimensionierte Koppelkondensatoren am KH-Ausgang, die mit niedrigen Lastimpedanzen einen frühen Bassabfall produzieren.



So gesehen wären für diese Gerätekategorie also doch wieder höhere Impedanzen angesagt, zumindest solche über 60 Ohm.

Die meisten Heimgeräte, darunter auch spezialisierte KH-Verstärker, liefern normalerweise genügend Spannung und damit Leistung an hochohmigen Kopfhörern. Anderseits kennen sie auch das Problem mit den unterdimensionierten Koppelkondensatoren nicht, so dass auch niederohmige Hörer keinen Nachteil darstellen und sogar den Vorteil der höheren Empfindlichkeit bieten. Aber ganz so einfach ist es nicht. Zum Beispiel haben Röhrenverstärker höhere Ausgangsimpedanzen als Transistorverstärker. Diese machen einerseits den Empfindlichkeitsvorteil niederohmiger KH zunichte und verringern anderseits den Dämpfungsfaktor. Dieser hat im Bereich Kopfhörer nur eine wichtige Funktion: den Bassfrequenzgang zu kontrollieren. Denn die Eigenresonanz der Minilautsprecher im Kopfhörer führt zu einer Impedanzüberhöhung bei ihrer Eigenfrequenz, die gut und gern das Doppelte der Nennimpedanz betragen kann. Zusammen mit einem hohen Serienwiderstand im Signalweg führt das zu einer Bassbetonung um 100 Hz, die mit den meisten KH unvorteilhaft klingt. Die durch die Schwingspuleninduktivität zu den Höhen ansteigende Impedanzkurve ist zumeist etwas weniger stark ausgeprägt und hat demzufolge geringere Auswirkungen auf den resultierenden elektrischen Frequenzgang.

Dieses Szenario zeigt auch auf, dass niederohmige KH empfindlicher auf hohe Ausgangsimpedanzen und generell Serienwiderstände reagieren als hochohmige. Deshalb sind – entgegen landläufiger Meinung – hochohmige Kopfhörer im Prinzip einfacher zu betreiben als niederohmige. Nicht zu vergessen, dass die höhere Empfindlichkeit Letzterer nicht nur von Vorteil ist: Auch Brummen und Rauschen von Verstärkerausgangsstufen treten mit ihnen stärker in Erscheinung. Und schliesslich führt der geringere Stromfluss im Falle hochohmiger KH zu messbar geringeren Verzerrungen – vorausgesetzt, der Verstärker muss nicht in der Nähe seiner Leistungsgrenze arbeiten.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hast du im Treiber der DGX den richtigen Modus für das Frontpanel des Gehäuses ausgewählt?
Da das Frontpanel bei der Soundkarte die einzige Möglichkeit ist, einen unabhängigen Kopfhöreranschluss zu Erhalten, würde ich diesen Pfad weiter verfolgen bevor irgendwas anderes versucht wird.

Übrigens der kleinste Modus beim Kopfhörerverstärker der DGX ist unbrauchbar, da konnte ich selbst meine In-Ears auf 100% stellen :rolleyes:
Die Ausgangsleistung wird im Vergleich zum Standard reduziert.
Wirklich sinnvoll ist nur der Exciter Mode.
 
Zurück
Oben