Eigenbau oder HP EliteDesk 805 G6 SFF

Sonnenherz

Cadet 3rd Year
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Apr. 2021
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Einen schönen guten Tag.

Folgende Situation:
Ich brauche einen Windows 11 PC für die Werkstatt.
(Ja, es muss leider Windows 11 sein wegen bestimmter Software.)

So, nun habe ich daheim meinen Arbeits-PC (Linux) mit folgenden Komponenten stehen:
Prozessor: AMD Ryzen 5 4650G
Arbeitsspeicher: 32GB (2x 16GB) Crucial Ballistix DDR4-3200 CL16
Mainboard: MSI B55OM PRO-VDH
Netzteil: 750 Watt be quiet! Dark Power 12 Modular, 80 Plus Titanium

Für die Werkstatt will ich mir einen HP EliteDesk 805 G6 SFF holen, der folgende Hardware hat:
  • AMD Ryzen 5 Pro 4650G
  • 16GB RAM
  • 256GB SSD
  • Win11 Pro
Preis: 319 Euro

Da mein System schon ca. 5 Jahre alt ist, habe ich überlegt, ob es wirklich Sinn macht, mir nochmal einen ähnlichen "älteren" PC zu kaufen oder lieber gleich etwas mehr (+200 Euro?) auszugeben, mir ein neues System zu bauen und mein jetziges System für die Werkstatt zu nehmen.

Mein neues System würde ich dann in etwa so zusammenstellen: AM5-Mainboard, 16 GB RAM, eine CPU mit Grafikeinheit, 512 GB NVMe SSD

Habe ich etwas übersehen außer der Mehrkosten?
Sollte ich lieber warten bis etwas neues wie AM6 rauskommt?

Ein High-End-System muss es nicht sein und auch Zocken werde ich damit nicht.
Es soll einfach ein stabiles System sein für den allgemeinen Arbeitsalltag.

Besten Dank und freundliche Grüße,
Sonnenherz
 
Sonnenherz schrieb:
Sollte ich lieber warten bis etwas neues wie AM6 rauskommt?
Am5 bekommt noch eine Runde CPU vor AM6


Sonnenherz schrieb:
Habe ich etwas übersehen außer der Mehrkosten?
Was genau machst du denn mit der Kiste im Büro?


Sonnenherz schrieb:
Ich brauche einen Windows 11 PC für die Werkstatt.
Was außer 11 wird denn noch angefordert? Wird damit Geld verdient?
 
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@VDC Danke für deine schnelle Antwort.

Kiste im Büro: Office, Mail, Browser, leichte CAD- und Foto-Software, Editoren für Programmierung
Also nichts Spektakuläres. Bis jetzt hat mein Arbeits-PC ausgereicht.

Werkstatt: Naja, Hauptsächlich für Estlcam (CNC-Steuerung).
Geld verdient wird damit nicht, also momentan nur privat und wird wohl auch so bleiben.
Dennoch wäre es schön, wenn das System die nächsten Jahre einfach läuft.
(Nach der Installation und den Updates wird es offline betrieben und nur ab und zu [für Updates] online gehen.)
 
Sonnenherz schrieb:
Also nichts Spektakuläres. Bis jetzt hat mein Arbeits-PC ausgereicht.
Dann würde ich auch genau den da stehen lassen.
Sonnenherz schrieb:
Werkstatt: Naja, Hauptsächlich für Estlcam (CNC-Steuerung).
Da habe ich auf die Schnelle keine Systemanforderungen gefunden, da würde wahrscheinlich auch "irgendwas" mit Windows reichen. Wirklich Daten außer den aktuellen Programmen wird da nichts drauf sein? Da wäre dann eine entsprechende refurbished Kiste mit mindestens Core 8000er bzw. Ryzen 4000er das richtig. Die China-Mini-PC kriegt man zwar auch günstig, aber für Dauerlauf in der Werkstatt sehe ich die einfach nicht passend konstruiert, da sind die 08/15 Office-PC wahrscheinlich haltbarer, die kann man eben durchpusten und gut ists.

https://beckers-it.com/products/lenovo-m75s-gen-2-amd-ryzen-3-pro-4350g-ohne-ram-und-festplatte Falls du noch irgendwo z.B. 8 GB RAM, ne alte SSD (und evtl. nen SATA-Kabel bei SATA-SSD) zur Verfügung hast. €dith: die haben auch noch die Kiste in Komplett, falls interessant: https://beckers-it.com/products/len...3-pro-4350g-16gb-ram-256gb-ssd-windows-11-pro



Ansonsten für Deals mal ein weng auf Mydealz schauen / beobachten mit den oberen CPU Kriterien.
 
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Ok, danke für Rückmeldung.

Systemanforderungen von Estlcam habe ich auch keine gefunden, aber ist wohl sehr genügsam.
Daten: Nein, nicht wirklich. Die Projekt-Dateien kann ich auf einen USB-Stick speichern und dann in mein Backup-System aufnehmen, wenn es Sinn macht bzw. wichtig ist.

RAM habe ich nicht rumliegen, aber eine SSD und eine Windows 10 Pro-Version schon.
Ich werde die Augen offen halten; danke für den Tipp.
 
Sonnenherz schrieb:
eine Windows 10 Pro-Version schon
bei den Geräten ist die idR im UEFI schon hinterlegt, brauchst also nur noch einen "kompletten" Rechner.
 
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Wie Staubig ist die Werkstatt denn? CNC Maschiene klingt jetzt nicht unbedingt nach extrem viel Staub aber ich weis jetzt ja nicht was du da sonst noch macht.

Wenn du einen PC in einer Staubigen Umgebung betreibst hast du üblicherweise andere Anforderungen. Da helfen dann üblicherweise nichtmal Staubfilter um den PC Mittelfristig vor Staub zu schützen, sondern es würde wohl auf ein Passives System hinauslaufen um Langfristig etwas von dem PC zu haben. Es gibt ein paar ITX Gehäuse, die 35-65 W über das Gehäuse ableiten können, sodass das Innenleben ohne Außenluft auskommt, aber diese Geräte sind üblicherweise für Industrie Anwendungen konzipiert und entsprechend zahlst du einen Premium dafür :(
 
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VDC schrieb:
Dann würde ich auch genau den da stehen lassen.

Da habe ich auf die Schnelle keine Systemanforderungen gefunden, da würde wahrscheinlich auch "irgendwas" mit Windows reichen. Wirklich Daten außer den aktuellen Programmen wird da nichts drauf sein? Da wäre dann eine entsprechende refurbished Kiste mit mindestens Core 8000er bzw. Ryzen 4000er das richtig. Die China-Mini-PC kriegt man zwar auch günstig, aber für Dauerlauf in der Werkstatt sehe ich die einfach nicht passend konstruiert, da sind die 08/15 Office-PC wahrscheinlich haltbarer, die kann man eben durchpusten und gut ists.

https://beckers-it.com/products/lenovo-m75s-gen-2-amd-ryzen-3-pro-4350g-ohne-ram-und-festplatte Falls du noch irgendwo z.B. 8 GB RAM, ne alte SSD (und evtl. nen SATA-Kabel bei SATA-SSD) zur Verfügung hast. €dith: die haben auch noch die Kiste in Komplett, falls interessant: https://beckers-it.com/products/len...3-pro-4350g-16gb-ram-256gb-ssd-windows-11-pro



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Grundsätzlich bin ich deiner Meinung. Für sowas würde ich kein Geld ausgeben bzw. nicht grossartig.
Einfach mal den befreundeten IT-ler von nebenan fragen, ob da irgendwo eine Kiste rumliegt in der Firma.
(Ich schmeisse hier gerade auch 8 Gen Notebooks in die Tonne)
 
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Ob thin Client oder Notebook - wird ca. auf das gleiche rauskommen.
Würde ein Notebook nehmen zwecks Flexibilität
 
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Habe für einen ähnlichen Use-Case vor ein paar Monaten einen Esprimo Q958 angeschafft, die sind spottbillig. Das besagte Gerät hatte einen i3 9100 drin, aber Windows 11 bekommst du auch auf älteren CPU zum Laufen.
 
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Rein aus Qualitäts und Zuverlässigkeitsgründen (auch bessere Wartbarkeit) würde ich mich immer in diesen Kontext für HP bzw. ein OEM Rechner entscheiden.
 
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@Pyrukar: Das mit dem Staub ist tatsächlich ein Argument, aber in meinem Fall kein Aspekt, denn: Es ist im privaten Bereich und es wird abgesaugt. Trotzdem danke für den Hinweis.

@AAS, @Dig.Minimalist und @frames p. joule: Ok, also mir ist ein Client lieber als ein Notebook.
Mein Problem ist, dass ich noch nicht genau kapiert habe, wo genau die Installation von Windows 11 hängt, wenn die Hardware nicht ganz kompatibel ist. Daher hatte ich ein neueres bzw. kompatibles System herausgesucht. Aber das ist natürlich teurer.

@Fujiyama: Ja, das denke ich auch, denn Bürorechner müssen zuverlässig sein und werden dahingehend bestimmt auch ausgelegt.
 
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