Eine HAL löst wohl nicht die Probleme von BLOBs

foofoobar

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Hier mal ein lustiges Beispiel für die "mit einer HAL bräuchte man keine offenen Treiber" Fraktion: (Das Thema oder ähnliche Themen kommen ja immer wieder mal hoch)
Die Idee, alten Code radikal hinauszuwerfen, klinge in der Theorie gut, in der Praxis sei das aber schwer. Als Beispiel verweist Ash auf die alte Systemsteuerung: Eigentlich sei diese längst durch das neue Einstellungsmenü ersetzt worden. Trotzdem könne man die klassische Systemsteuerung nicht einfach entfernen. Das liegt daran, dass es immer Kunden gibt, deren Treiber von einzelnen Funktionen der alten Systemsteuerung abhängig sind. Diese Komponente zu entfernen, könnte also zahlreiche Probleme erzeugen.
https://www.derstandard.at/story/30...el-ram-gibt-microsoft-zu-und-will-das-aendern
 
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Lese da jetzt nicht Neues. Der Windows Blob ist über Jahrzehnte derart gewachsen, dass es nahezu unmöglich ist, Teile davon rauszulösen, ohne das andere Teile des Blobs selbst und damit natürlich dann auch Software Lösungen beim Kunden betroffen sind.
Eine mögliche Herangehensweise wäre, parallel im Betriebssystem alles neue, statt an den Blob anzuheften in einem neuen System separat laufen zu lassen, so dass irgendwann der Blob überflüssig wird.
Letztlich hat man das mit den Webanwendungen ja auch irgendwie versucht und stolpert jetzt über den drastischen RAM Verbrauch.
 
deren Treiber von einzelnen Funktionen der alten Systemsteuerung abhängig sind.
Dann muss ich diese Funktionen halt im neuen Einstellungsmenü abbilden und die Aufrufe mit einem Wrapper abfangen. Und den Kunden mitteilen, dass der Wrapper nur bis zum Datum ... / bis Version ... verfügbar sein wird.
 
nunja was ja schon laenger bekannt war.

Und um ehrlich zu sein ohne eine Radikale neu Entwicklung von Windows wird sich da auch nichts aendern

Irgendein Entwicker hat doch mal gesagt:" Jahre lang hat MS den Bug nicht behoben, Jahre lang konnten wir uns darauf verlassen das der Bug nicht behoben wird. Dann hat MS den Bug behoben und ploetzlich Funktionierten 50% ihrer oder aller Software nicht mehr."

irgendwas war da doch mal, find aber auf die schneller nichts
 
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Alles einstampfen und komplett neu schreiben.
Wie der Wechsel von Windows 9x (Dos) zu Windows NT.
 
Das wird nicht passieren, mit Windows verdient Microsoft kein Geld mehr. Auch kann man die damalige Zeit nicht mit heute vergleichen, da das Betriebssystem viel komplexer geworden ist.

Dann hätte man ja immer noch das Problem das viele Firmenanwendungen nicht mehr laufen würden. Da müsste man dann zwei Versionen entwickeln, die jetzige Windows Version gibt es weiter als Lame Duck Edition für Firmen und die entschlackte Speed Edition für den Heimanwender. :D
 
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Linuxfreakgraz schrieb:
Alles einstampfen und komplett neu schreiben.
Wie der Wechsel von Windows 9x (Dos) zu Windows NT.
Da wurde nur der Kernel gwechselt.
Die Win32-API als gemeinsame Brücke blieb bestehen, viele Anwendungen liefen ja auf NT+Win 98.
 
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