News Snapdragon X2: Qualcomm unterstützt Linux erstmals offiziell

nlr

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Drei Jahre nach der Ankündigung erster Notebook-Prozessoren der damals neuen Snapdragon-X-Serie zieht der Linux-Support nun erstmals offiziell bei Qualcomm ein. Die erste Distribution soll mit Debian noch im Laufe dieses Jahres unterstützt werden, für das nächste Jahr ist Ubuntu angesetzt. Außerdem sind drei PC-Hersteller dabei.

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Sehr schön und lange überfällig! Damit könnte die Plattform jetzt tatsächlich interessant werden ;)

Vor allem gut, dass dies erkannt wurde:
Upstreaming matters because it makes the work sustainable. Out-of-tree patches may help early bring-up, but mainline support is what distribution maintainers and long-term developers can build on across kernel releases.
 
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eins habe ich nicht verstanden. warum baut man es nicht direkt in den kernel ein. sodass alle linux distros mit kernel version xy dann automatisch funktionieren.
 
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Endlich keine Firmware Blobs mehr aus Windows kopieren! :)

//Edit: Die upstreamen ja in den Kernel.
 
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Ziel sei es, die für einen vollständigen Linux-Betrieb notwendigen Treiber und Hardware-Beschreibungen upstream bereitzustellen
Endanwender müssen dagegen weiterhin auf die Integration durch Linux-Distributionen warten
Warum braucht es spezielle Unterstützung der Distris wenn upstream als Ziel ausgegeben wird?
 
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Die Kerneltreiber soll in den Mainline-Kernel kommen. Damit aber alles funktioniert braucht es aber auch hier und da Anpassungen des Userspaces und da gibt sehr viel mehr Optionen als bei Kernel. Deshalb konzentriert man sich gerne erst auf eine Distro und nutzt diese als Referenz. Ubuntu und andere Distros können diese Anpassungen aber auch für ihre eigene Disto adaptieren.
 
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Das könnte DER "gamechanger" werden, wenn es auch wirklich nachhaltig so bleibt - was zu beweisen ist
 
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Gibt wenige HW Hersteller mit denen ich noch ungerner arbeite als mit Qualcomm. Kack Doku, kack Support, kack SW. 🤢
 
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Lieber spät als nie!
Mal gucken ob das zu weiteren stromsparenden, ARM-basierten Alternativen im Bereich Media-PC, Homeserver & NAS verhilft.
 
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Bin gespannt, wie die Lösung genau aussieht. Ein Problem mit den ARM-Notebooks sind ja die unsäglichen Device Trees für jedes einzelne Notebook, weil es nicht die gleichen Standards wie ACPI im x86-Bereich gibt.

Was man dabei auch immer beachten muss: für die erste Generation hat man auch mal Dinge versprochen.
https://www.qualcomm.com/developer/...nux-kernel-support-for-the-snapdragon-x-elite
Sogar mit genau den gleichen Distros.
1790231342325.png


Farrinah schrieb:
Warum braucht es Überhaupt über 800 Distros?
Weil jeder eine erstellen kann, der will. Das kann und sollte man nicht verhindern.

Farrinah schrieb:
Da sollten sie sich mal ein Beispiel an BSD nehmen.
Inwiefern ist die Lage da anders?
https://de.wikipedia.org/wiki/Vergleich_von_BSD-Betriebssystemen
 
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foofoobar schrieb:
der Distris wenn upstream als Ziel ausgegeben wird?
In dem Fall ist es wohl so, dass Qualcomm Debian und Ubuntu als „Testumgebung“ nutzt um ihre Kerneltreiber zu entwickeln und entsprechend auch erst im Kontext von Debian und Ubuntu testen, bevor sie diese dann in den Upstream schieben.
 
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Farrinah schrieb:
Warum braucht es Überhaupt über 800 Distros? Da liegt doch eines der Größten Probleme. Jeder Keller Frickler denkt er müsse was eigenes auf die Beine stellen. Und wer dann auf Linux Umsteigen möchte, aus welchen Gründen auch immer hat die A-Karte weil er sich nicht entscheiden kann. Da sollten sie sich mal ein Beispiel an BSD nehmen.
Selbst Apple hat 2 verschiedene BSD-Brands am Start.

Conqi schrieb:
Bin gespannt, wie die Lösung genau aussieht. Ein Problem mit den ARM-Notebooks sind ja die unsäglichen Device Trees für jedes einzelne Notebook, weil es nicht die gleichen Standards wie ACPI im x86-Bereich gibt.
War da nicht die Idee das die DTs im ROM liegen?
 
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Frage ist wirklich wie viel Treiber wirklich als Open Source im Kernel landen und wie viel als binary blob. Haben es eingesehen mit nur reiner Windows Unterstützung wird das nichts im Zeitalter der KI Aufgaben
 
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MGFirewater schrieb:
eins habe ich nicht verstanden. warum baut man es nicht direkt in den kernel ein.
Vermutlich will Qualcomm bestimmte Daten nicht Open Source stellen, was die Voraussetzung für eine Kerneleinbindung ist. Im Prinzip der gleiche Grund, weshalb eine NVIDIA GPU extra Treiber braucht unter Linux, eine AMD oder Intel GPU aber nicht. Letztere haben genug offen gelegt, erstere nicht.
Farrinah schrieb:
Warum braucht es Überhaupt über 800 Distros?
Warum führen Eisdielen mehrere Sorten? Würde es nicht reichen da nur eine Basissorte zu verkaufen und jeder kann die dann selbst mit Schokoladengeschmack oder Erdbeergeschmack verfeinern?
Distros sind eher Geschmacksrichtungen, jemand erspart einem halt sich aus einem Ubuntu ein Mint zu basteln und dies vor allem stetig zu pflegen.
 
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