Einfach alles in die Wolke?

mack!

Cadet 4th Year
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Sep. 2006
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Hallo zusammen

wie macht ihr das mit der Cloud? Ich bin mir einfach nicht sicher, ob ich all meine Daten,
vor allem die Dokumente, einfach auf Skydrive schmeissen soll.

Den Vorteil der Cloud sehe ich schon, habe aber etwas schiss?

Wie macht ihr das?

Mack
 
Und sonst kannst du ja evtl. deinen Cloudservice als Laufwerk direkt einbinden und legst darin ein TrueCrypt Volume an. Dann ist alles verschlüsselt.
 
Also ich benutze für meine privaten Sachen immernoch die gute alte externe Festplatte. Ansonsten würde ich wie schon gesagt die Datein vorher auf jeden Fall mit TrueCrypt verschlüsseln.
 
Bei Musik und so Sachen ist es ja eigentlich egal, selbst wenn jemand reinschaut. Viel wichtiger ist dabei daran zu denken, dass selbst Cloud Daten nicht 100% sicher sind, deshalb sollte man auch da noch eine Backupstrategie fahren. Ich lagere hauptsächlich Musik, Bilder, Software und Savegames aus bzw. sichere die in der Cloud.

Bei persönlichen Daten wäre ich vorsichtiger und würde wirklich Vor- und Nachteile abwägen und falls ich mich doch für die Cloud entscheide es vorher verschlüsseln und z.B. in einen TrueCrypt Container packen.
 
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Also ich nutze 2GB Truecrypt Container und Dropbox, als LW eingebunden, für meine wichtigen Daten. Der Vorteil von Dropbox ist, daß bei der Synchronisation nicht jedes mal 2GB hochgeladen werden, sondern nur der Teil der sich geändert hat.
 
Hm, das heißt aber, dass er die Daten aus dem gemounteten Container zieht, der ja dann nicht mehr verschlüsselt ist!? :D

Dann greift zwar die Dropbox Verschlüsselung, aber die von TrueCrypt ist ausgehebelt, wo wir wieder vor der Problematik stehen, ob es bei Cloudspeicher ggfs. doch Lücken oder Generalschlüssel gibt. Alternative wäre hier kleinere Container zu nutzen und TC zu erlauben den Container Zeitstempel zu aktualisieren, so dass er bei der automatischen Synchronisation berücksichtigt wird.
 
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Nein es wird der Container synchronisiert, sobald er vom LW getrennt wurde, also der geschlossene Container. Nicht die Dateien die im Container sind.
 
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Sicher dass das funktioniert? Wie soll der am Container erkennen welcher Part innerhalb geändert wurde? Kann ich mir ehrlich gesagt nicht vorstellen, oder ist dabei noch eine besondere Software im Einsatz?

Hast du das Backup mal gestetet?
 
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Es funktioniert sogar sehr gut. Der Container selbst ist ja auch nur eine Datei. So wie ein Downloadmanager, der die Datei vergleicht und nur den Teil runterlädt der noch fehlt unabhängig davon was in der Datei enthalten ist. Dropbox ist, so viel ich weiß, der einzige Dienst der diese Art der Synchronisation anbietet. Den Tip habe ich übrigends auch aus diesem Forum.:D
 
Link? Nach außen hin ist die Datei ja unveränderlich, nur ein Haufen Zahlengewirr durch die Verschlüsselung, was sich im inneren des Containers abspielt ist von außen normal nicht sichtbar, daher kann ich mir auch weiterhin nicht vorstellen wie das funktionieren soll?

Zerstückellung des ganzen Containers beim Upload mag funktionieren, aber wie er rausfinden soll welche Dateien im Container verändert wurden kann ich mir beim besten Willen nicht erklären.
 
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Unabhängig davon bin ich der Meinung, das sensible Daten nichts in der Wolke verloren haben. Da geht mir Sicherheit vor Bequemlichkeit.
 
Wenn Deine Cloud mal vom Taliban besetzt wird, dann drehen andere an der Silberjodid-Schraube.

Dann regnet alles in den großen Bach und futsch sind Deine Daten. Wichtiges kann und muss man dementsprechend also dauerhaft selber auf DVD oder BD oder auch große HDD sichern. Klug oder?
 
Probiere doch diese Cloudvariante aus, in dem Cloud Programm ist bereits eine Datensafefunktion enthalten. https://www.computerbild-cloud.de/
Die Daten imd Safe werden auf deinem System verschlüsselt und dann in die Cloud geladen.
Ich nutze die 50 GB Variante, Truecrypt kannst Du dort auch einsetzen.
Dropbox hat in letzter Zeit mehr als nur einmal in Sachen Sicherheit gepatzt, Google hat da einiges an Informationen zu bieten. Daher hatte ich alles in die obige Cloud geladen.
 
Leider hab ich den Link nicht mehr. Aber die TrueCrypt Datei scheint sich auch äußerlich zu ändern.
Ich habe noch mal zwei Links angefügt die das noch mal bestätigen.
http://www.heise.de/ct/artikel/Hier-einwerfen-1586576.html
http://www.computerwoche.de/software/office-collaboration/1934388/
@Lostinpast
Die Daten sind lokal gespeichert und werden nur in die Cloud als Backup synchronisiert. Von mir aus können sich die Taliban den Container krallen und die nächsten Jahrzehnte damit verbringen die Verschlüsselung zu knacken. Das Original habe ich immer bei mir.:D
@~Lunes~
habe gerade das Backup noch mal getestet;)
 
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Die Truecrypt Nutzung funktioniert auch mit:

http://www.jottacloud.com/

5GB umsonst, norwegischer Cloud Anbieter, Client ist auch gut.
Wichtig ist immer, das die eigenen wichtigen Daten auf dem eigenen System verschlüsselt werden.
Verschlüsselung auf dem Server eines Anbieter, ist Pipifaxenkram, das gilt insbesondere für die Amazon Server Verschlüsselung, die bei Bedarf durch die dortige Admin durchaus zugänglich ist. Und da Dropbox seine Server in der Amazon Cloud betreibt, ist das Argument Serververschlüsselung nicht wirklich nützlich. Amazon fällt unter den Patriot Act.

Um diesen Passus geht es bei Dropbox:

dropbox.de schrieb:
Wir verschlüsseln die von Ihnen auf Dropbox gespeicherten Dateien nach dem AES-256-Standard. Dieser Standard wird von Banken zur Sicherung der Kundendaten verwendet. Die Verschlüsselung gespeicherter Inhalte erfolgt nach dem Hochladen der Dateien. Wir verwalten die Verschlüsselungsschlüssel.

Dropbox verwendet zur Datenspeicherung Amazon S3. Amazon speichert Daten in mehreren großen Datencentern. Amazon zufolge werden für die physische Sicherheit ihrer Datencenter Schutzberme in Militärqualität, Videoüberwachung und professionelles Sicherheitspersonal eingesetzt.

Weitere Informationen zur Sicherheit bei Amazon erhalten Sie auf der Website für Web Services von Amazon.

https://www.dropbox.com/security
 
~Lunes~ schrieb:
Sicher dass das funktioniert? Wie soll der am Container erkennen welcher Part innerhalb geändert wurde? Kann ich mir ehrlich gesagt nicht vorstellen, oder ist dabei noch eine besondere Software im Einsatz?

Hast du das Backup mal gestetet?
TrueCrypt verwendet Blockchiffren. Wenn du Bit X in einer Datei flippst, verschluesselt TC den betreffenden Block neu. Bei einer Blocksize von 16 byte (http://www.truecrypt.org/faq) bedeutet das, dass im Idealfall auch nur die geaenderten 16 byte neu uebertragen werden muessen. Stell dir mal vor, wie unterirdisch die Performance eines 2TB-Truecrypt-Volumes waere, wenn jedes mal 2TB neu verschluesselt und geschrieben werden muessten...

wie macht ihr das mit der Cloud? Ich bin mir einfach nicht sicher, ob ich all meine Daten,
vor allem die Dokumente, einfach auf Skydrive schmeissen soll.

Den Vorteil der Cloud sehe ich schon, habe aber etwas schiss?

Wie macht ihr das?
In Zeiten, wo ich einen 8GB-USB-Stick fuer den Schluesselbund um einen Zehner bekomme, erschliesst sich mir der Sinn von dem ganzen Cloudzeugs irgendwie nicht. Ich will nicht behaupten, dass die genannten Loesungen mit TrueCrypt unsicher waeren, aber warum sollte irgendjemand seine Daten erst umstaendlich verschluesseln und mit 2Mbyte/sec auf einen Webserver laden, wenn er sie auch einfach mit 20Mbyte/sec auf den Stick kopieren und mit sich herumtragen kann?
 
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TrueCrypt verwendet Blockchiffren. Wenn du Bit X in einer Datei flippst, verschluesselt TC den betreffenden Block neu. Bei einer Blocksize von 16 byte (http://www.truecrypt.org/faq) bedeutet das, dass im Idealfall auch nur die geaenderten 16 byte neu uebertragen werden muessen. Stell dir mal vor, wie unterirdisch die Performance eines 2TB-Truecrypt-Volumes waere, wenn jedes mal 2TB neu verschluesselt und geschrieben werden muessten...

Beim jeweiligen Cloud Client ist meistens das rdiff Tool für den Abgleich zuständig (auch Merge oder Versionierungs-Funktion benannt). Dieses Programm stellt die verschiedenen Dateiinformationen gegenüber, und gleicht diese ab. Die erfolgten Änderungen am verschlüsselten Datencontainer werden erfasst und nur dieser Datenteil wird geladen.

Durch die Deaktivierung "Änderungszeiten von Containern erhalten" in Truecrypt wird es ermöglicht das die Mergefunktion überhaupt mit dem Container funktioniert.
Habe ein Screenshot angeheftet.

truecrypt.PNG


In Zeiten, wo ich einen 8GB-USB-Stick fuer den Schluesselbund um einen Zehner bekomme, erschliesst sich mir der Sinn von dem ganzen Cloudzeugs irgendwie nicht. Ich will nicht behaupten, dass die genannten Loesungen mit TrueCrypt unsicher waeren, aber warum sollte irgendjemand seine Daten erst umstaendlich verschluesseln und mit 2Mbyte/sec auf einen Webserver laden, wenn er sie auch einfach mit 20Mbyte/sec auf den Stick kopieren und mit sich herumtragen kann?

Ich bin auch für die USB bzw. Platten Variante, lediglich benutze ich die Cloud als Absicherung. Bei Bedarf greife ich dann auf die Cloud zurück. Jeder sollte sich mit der Lösung anfreunden die seinem Bedürfnissen gerecht wird. Was man beachten sollte, das kein Cloudanbieter eine Garantie der Datensicherheit abgibt. Insofern wäre es fahrlässig seine wichtigen Daten nur in der Cloud ohne Backup Absicherung auf einen Datenträger zu lagern.
 
In den Grundlagen der Datensicherung heißt es ja auch immer, man solle die Daten an unterschiedlichen Orten aufbewahren. Brennt es, wird dein Haus weggespült oder was auch immer, dann sind in der Regel nicht nur der Rechner, sondern auch alle externen Medien mit den Sicherungen kaputt.

Daher ist die Cloud eben eine willkommene zusätzliche Alternative zur Datensicherung. Durch die großen Daten Center mit professionellen Backups kann man zudem davon ausgehen, dass die Daten dort relativ zuverlässig gespeichert sind, was man mit privaten Mitteln in dem Maße kaum gewährleisten kann. Geht ja schon bei DVDs los, ein Großteil meiner Sicherungen auf DVD sind trotz unterschiedlicher Hersteller und Qualitätsstufen teilweise nicht mehr komplett lesbar.

Es gibt halt dieses zusätzliche Plus an Sicherheit, wenn man für einen persönlich wichtige Sachen noch einmal extra gesichert hat. Man sollte immer die Frage stellen bzw. sich die Situation vorstellen, was wenn jetzt alles weg wäre?

Und ein Bonus der Cloud Sicherung ist eben, dass die Daten von überall abrufbar sind, was aber auch wieder einer der größten Nachteile sein kann, wenn es mit der Datensicherheit nicht passt.
 
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