Einfaches, günstiges Mesh für DG

Pat919

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Hallo zusammen.

Hoffe ihr könnt mir helfen.

Dank Glasfaser wird nun das Thema Internet in Angriff genommen. Dafür habe ich auch bereits schon jegliche Leitungen an die entsprechenden Stellen gezogen.

Ausgangsbasis:
  • Altbau (Massiv), 3 Etagen.
  • Deutsche Glasfaser, samt HÜP und Glasfasermodem
  • Im Keller wird der Router samt Switch seinen Platz finden
  • Auf der anderen Seite des Kellers soll ein AP hin, Steckdose & Cat6a Dose sitzen bereits.
  • Im EG sitzt ebenso 1 AP, Steckdose und Cat6a Dose sitzen, zentral gelegen, max. 4m zu den restlichen Räumen und max. 2 Wände dazwischen.
  • Leerrohre für den Dachboden sind vorhanden, es soll irgendwann bei einem Ausbau ein zusätzlicher AP nachrüstbar sein.
  • Brandmeldeanlage (2,4 GHz) sowie Kameras (5 GHz) sind vorhanden und sollen gleichzeitig eingebunden werden.
  • Es läuft alles über WLAN, kein LAN vorhanden in den einzelnen Räumen

Was ich wünsche:
  • Einfaches Mesh (halbwegs automatischer Übergang zwischen den APs bei Etagenwechsel)
  • Kindersicherung wäre wünschenswert
  • Gast-WLAN wäre nice-to-have, aber nicht notwendig
-Halbwegs einfache Inbetriebnahme des ganzen Spaßes

Also:
  • 1 Router
  • 2 Leistungsstarke Access Points für Wandmontage (hohe Reichweite)


Was ich bisher herausgefunden habe vom Lesen:

Fritzbox wäre bei DG notwendig, also sowas wie 7530...
Von den Access Points von Fritz bin ich nicht so überzeugt für den Preis, habe auch Tests gefunden, dass sich der Aufpreis vom günstigsten zum teuersten beim Punkt Reichweite null lohnt. Also muss kein Fritz Mesh sein, wenn es bessere APs oder Router gibt.

Ebenso Telekom Speedhome WLAN als APs.

Aber vielleicht sind die Infos ja bereits veraltet.

Preislich wäre ich bereit 450€ zu zahlen, für alles.

Was gibt es denn aktuell so auf dem Markt?
7530, 7530AX, 7590 AX, 7690? Was sind die Unterschiede, was brauche ich?

Zu Beginn haben wir 1000 Mbit, nach dem Rabatt wird aber drastisch runter gestuft (kann man sich ja kaum leisten).

Viele Grüße
 
Pat919 schrieb:
Fritzbox wäre bei DG notwendig, also sowas wie 7530...
Nö, wieso? Wenn du einen anderen Router und dessen Kindersicherungs/Mesh-Integration lieber hättest, dann klappt das sicher auch. Bloß keinen alten Speedport und keine Vodafone EasyBox. Ansonsten ist die Routerauswahl doch gerade bei diesem Anbieter ziemlich groß.
Ergänzung ()

Pat919 schrieb:
Zu Beginn haben wir 1000 Mbit, nach dem Rabatt wird aber drastisch runter gestuft (kann man sich ja kaum leisten).
Dann denk an den Kündigungstermin, einen Monat zu spät und du zahlst das zweite Jahr komplett.
 
Kein LAN? Okay krass.
Wollte an der Stelle nur neben den üblichen Verdächtigen, die Dir sicher gleich vorgeschlagen werden die Lösung mit der ich seit Dezember glücklich bin verlinken
https://www.computerbase.de/forum/threads/netzwerk-revamp-dringend-noetig.2221212/post-30054040
Der Router hat 130€ gekostet und der AP hat 70€ gekostet. Hat sich quasi selbst eingerichtet. Das UI des ASUS läuft (hab nur den Vergleich zu Fritzbox 7490 und davor hatte ich Telekom Speedport 9XX) mit Lichtgeschwindigkeit und überhaupt nicht träge oder verzögert, was das arbeiten auf der Oberfläche wirklich erfreulich responsive macht.
Hat zwar vielleicht nicht die Top-End Featureliste aber alls was ich so im täglichen Gebrauch benutzen will/muss und funktioniert wie gesagt erste Sahne. Ich freu mich immernoch wie Bolle.
 
Pat919 schrieb:
Kommt drauf an. Wenn du WLAN mit Speed Home machen würdest, würde ich als Fritz!Box nicht einmal eine 7530 kaufen, da reicht eine gebrauchte 7520. 7690 wäre das Höchste der Gefühle, die 7590 AX hat mit ihrem veralteten Chipsatz und immer noch hohen Preis keine Daseinsberechtigung mehr.

Die 7530 AX ist ein prima Gerät für kleinere Wohnungen, wenn man deren WLAN auch tatsächlich nutzt.

AwesomSTUFF schrieb:
Der Router hat 130€ gekostet und der AP hat 70€ gekostet.
Und du hast auch deutsche Glasfaser? Ist die IPv6-Implementierung bei Asus denn einwandfrei? Da sollte man bei diesem Provider schon drauf achten, IPv4 ist ja nur per CGNAT möglich.
 
Verstehe ich jetzt nicht. Du schreibst was von Leitungen sind gezogen, ap an cat6e, Switch im Keller aber im gleichen Satz steht „Nur wlan“? Was jetzt?

Was erwartest du von „mesh“?
a) mesh ist ein modebegriff/marketinginstrument und hat sich im Consumer Bereich leider etabliert…. Hat aber mit professionellem „mesh“ nicht gemeinsam.
b) du brauchst für ein Consumer mesh alle Geräte des selben Hersteller die auch untereinander mesh „fähig“ sind. Das heisst. Entweder alles von avm…. Dann hast du avm mesh…. Oder speedport mesh oder tplink mesh oder unifi mesh.
Wenn du unbedingt die fritzbox willst „gönne“ dir auch entsprechende fritzrepeater für ins mesh.
Du kannst aber auch fremde meshsysteme an die FRITZ!box hängen wie zb. der deco x75e mit 3 oder 4 Satelliten… dann musst du einfach bei der Anleitung lesen wie du das an einen fremden Router per Kabel! Anschliesst

Was dir aber niemand garantieren kann ist ein perfekt und deinen Wünschen entsprechendes wlan. Du kannst Glück haben und kriegst für viel Geld ein ordentliches wlan mit kleinen Aussetzern oder für noch mehr Geld ein wlan das ständig abstürzt und nur 100kb durchlässt. Am besten nutzt du aber die eingebauten Kabel und setzt ein paar ap pro Stockwerk und vergisst das Wort „mesh“
 
Pat919 schrieb:
Im Keller wird der Router samt Switch seinen Platz finden
Wenn Du irgendwo eine Doppel-LAN-Dose hast, kann der Router auch dorthin, also Glasfaser-Modem ↔︎ Patch-Panel ↔︎ LAN-Dose ↔︎ WAN. Und per LAN wieder zurück zum Switch. Wäre auch sinnvoll wegen der DECT-Basis, also der Telefonie.
Pat919 schrieb:
habe auch Tests gefunden
Bitte verlinken, kann Dir nämlich nicht folgen. Wenn Du keine Decken-Montage hast, hätte ich nämlich jetzt gebrauchte FRITZ!Repeater 1200 (ohne AX) im Modus LAN-Brücke gesagt.
Pat919 schrieb:
7530, 7530AX, 7590 AX, 7690? Was sind die Unterschiede, was brauche ich?
Wenn Du Fiber1000 nicht dauerhaft nimmst, dann gebrauchte FRITZ!Box 7520.
 
DLMttH schrieb:
Nö, wieso? Wenn du einen anderen Router und dessen Kindersicherungs/Mesh-Integration lieber hättest, dann klappt das sicher auch. Bloß keinen alten Speedport und keine Vodafone EasyBox. Ansonsten ist die Routerauswahl doch gerade bei diesem Anbieter ziemlich groß.
Ergänzung ()


Dann denk an den Kündigungstermin, einen Monat zu spät und du zahlst das zweite Jahr komplett.
Danke für die Erinnerung. ;)
Habe gelesen, dass DG etwas speziell ist, besonders würden hier die Telekom Router wegen PPPoE Stress bereiten... Und Fritzbox würde wohl funktionieren.

chrigu schrieb:
Verstehe ich jetzt nicht. Du schreibst was von Leitungen sind gezogen, ap an cat6e, Switch im Keller aber im gleichen Satz steht „Nur wlan“? Was jetzt?

Was erwartest du von „mesh“?
a) mesh ist ein modebegriff/marketinginstrument und hat sich im Consumer Bereich leider etabliert…. Hat aber mit professionellem „mesh“ nicht gemeinsam.
b) du brauchst für ein Consumer mesh alle Geräte des selben Hersteller die auch untereinander mesh „fähig“ sind. Das heisst. Entweder alles von avm…. Dann hast du avm mesh…. Oder speedport mesh oder tplink mesh oder unifi mesh.
Wenn du unbedingt die fritzbox willst „gönne“ dir auch entsprechende fritzrepeater für ins mesh.
Du kannst aber auch fremde meshsysteme an die FRITZ!box hängen wie zb. der deco x75e mit 3 oder 4 Satelliten… dann musst du einfach bei der Anleitung lesen wie du das an einen fremden Router per Kabel! Anschliesst

Was dir aber niemand garantieren kann ist ein perfekt und deinen Wünschen entsprechendes wlan. Du kannst Glück haben und kriegst für viel Geld ein ordentliches wlan mit kleinen Aussetzern oder für noch mehr Geld ein wlan das ständig abstürzt und nur 100kb durchlässt. Am besten nutzt du aber die eingebauten Kabel und setzt ein paar ap pro Stockwerk und vergisst das Wort „mesh“
Im EG befinden sich zwei einzelne Cat6a Dosen samt Cat7 Kabel, daneben je eine Steckdose. Siehe Foto.
Das Gleiche im Keller nochmals.

Das "keine LAN-Dosen" war darauf bezogen, dass es abgesehen von den AP Punkten, keinerlei LAN-Dosen in irgendwelchen Wohnräumen gibt - es wird also ein starkes WLAN Signal benötigt.

Mit "MESH" meine ich lediglich einen flüssigen, selbstständigen Übergang zwischen den einzelnen AP's, sodass sich das oder die Geräte immer beim "stärksten" AP einwählen.

norKoeri schrieb:
Wenn Du irgendwo eine Doppel-LAN-Dose hast, kann der Router auch dorthin, also Glasfaser-Modem ↔︎ Patch-Panel ↔︎ LAN-Dose ↔︎ WAN. Und per LAN wieder zurück zum Switch. Wäre auch sinnvoll wegen der DECT-Basis, also der Telefonie.

Bitte verlinken, kann Dir nämlich nicht folgen. Wenn Du keine Decken-Montage hast, hätte ich nämlich jetzt gebrauchte FRITZ!Repeater 1200 (ohne AX) im Modus LAN-Brücke gesagt.

Wenn Du Fiber1000 nicht dauerhaft nimmst, dann gebrauchte FRITZ!Box 7520.
Beispiel hier:
https://www.computerbild.de/bestenlisten/WLAN-Repeater-Test-review-8066031.html
"Im Test erreichte der Speed Home WLAN zwar ein geringeres Maximaltempo als der FritzRepeater 6000, über alle Messpunkte hinweg zeigte er in der 5-Gigahertz-Frequenz aber eine bessere Leistung."
Ich habe keine Deckenmontage. Es ist eine Wandmontage, aber direkt unterhalb der Decke.

Telefonie ist nicht so wichtig, wir haben keins und brauchen auch keins. Zumal ich nicht mal wüsste wo das angeschlossen werden sollte, wie bereits erwähnt gibt's nur die zwei einzelnen LAN-Dosen im EG, an die eine muss der AP, an die andere muss die Brandmelde-Basis.

Aktuell habe ich:
Einen HÜP Punkt vorgerichtet, hier soll auch das Glasfasermodem sitzen. (Siehe Foto mit der gerollten Leitung)

Von dort gehen zwei Cat7 Kabel (unter der Decke, bereits alles verschlossen) zum "Medienverteiler". (OSB Board)
Hier sitzt auch das Vodafone-Kabel Zeugs, wovon ich keine Ahnung habe. Aber ich denke, sollte ich warum auch immer mal zurück zu Kabel wollen, sitzt das ganze ja direkt neben dem Switch/Router... Also stressfrei zu integrieren, das war damals meine Intention es dorthin zu setzen.

Hier kommt dann der Router samt Switch hin. Von dort geht dann eine Leitung in den Keller für den AP, zwei Leitungen ins EG für den AP und Brandmelde-Basis, sowie irgendwann noch eine Leitung fürs Dachgeschoss.
Siehe letztes Foto mit den ganzen Lan Kabeln nach unten.


Zumal hat der Speedhome mehr Antennen als die Fritz Repeater... Ich weiß, manchmal geht es nicht um die Quantität... Aber für Fritz gibt's auch extra Antennen, warum sollte es die geben, wenn die Reichweite so gut ist? Alles solche Dinge die mich irgendwie von Fritz Repeatern fernhalten.

Und eben die Tatsache, dass die sich im Punkto Reichweite vom günstigsten zum teuersten Modell kaum unterscheiden. Den Test finde ich aber auf die schnelle nicht mehr, es sah damals aber professionell gemessen aus...

Was müsste ich denn beim Punkt mit Fritzbox Router und Speedhome WLAN beachten? Bei Telekom stand, ein Gerät muss als Mesh-Basis dienen, bei fremden Routern.

Ändert das was an der Verkabelung?
Router -> Switch -> Je zu einem AP?

Noch eine Frage zum Fritz AP:
Sollte ich diesen nehmen und feststellen, dass das WLAN nicht ausreicht, kann ich dann einen weiteren in irgendeiner Steckdose als "Verstärker" (ohne LAN Anbindung) nutzen? Das wäre natürlich ein Vorteil...



Grüße 17377446719565794565131451270307.jpg
 

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Pat919 schrieb:
muss die Brandmelde-Basis
Ist das gewerblich, also bist Du verpflichtet, dass die Brandmelder vernetzt sind?
Pat919 schrieb:
Es ist eine Wandmontage, aber direkt unterhalb der Decke.
Du könntest mit einem kurzen LAN-Kabel um die Ecke, also an die Decke. In Deinem Fall wären mein Tipp zwei (gebrauchte) Zyxel NWA1123-AC Pro, denn die kannst Du wahlweise an die Decke oder Wand montieren. Im Keller dann die gebrauchte FRITZ!Box 7520 (mit WLAN abgeschaltet) und einen dritten Zyxel für das WLAN im Keller.

Dann brauchst noch einen konfigurierbaren PoE-Switch. Ein Beispiel wäre der Zyxel GS1915-8EP. Reichen dessen sechs Ports (einer geht für Uplink Heimnetz und einer für Gast-WLAN drauf). Wieviele PoE-Verbaucher hast Du insgesamt oder bekommen die Kameras anders Strom?
 
Moin,

nein nicht gewerblich, beim vorhandenen Set ist aber die Basisstation dabei, welche alle Melder im Haus miteinander vernetzt.

Kameras laufen über Steckdose und WLAN, sollen irgendwann einmal durch PoE ersetzt werden.

Danke für die Hinweise:

Frage 1: Wieso drei APs?
Frage 2: Bleibt weiterhin die Frage nach der Topologie, wie beispielsweise dem Speedhome, wo ein AP die "Mesh-Basis" bildet laut Beschreibung.
 
Diese Tests sind influenzer Werbung besonders wenn „wlan Verstärker“ im Titel ist. Heisst wer zahlt kriegt eine bessere Bewertung, solche die nicht zahlen und vielleicht besser sind werden nicht erwähnt. Wenn du unterbrechungsfreie wlan haben möchtest ist der consumerbereich nicht wirklich tauglich. Es geht aber nur mit Einschränkungen. WLAN ist sowieso eingeschränkter als lan und ein Profi sagt dir auch…. Ohne lananschluss in jedem Zimmer wird es schwieriger
 
Pat919 schrieb:
Bleibt weiterhin die Frage nach der Topologie, wie beispielsweise dem Speedhome, wo ein AP die "Mesh-Basis" bildet laut Beschreibung.
Die Telekom Speed Home kommen für Dich eigentlich nicht in Frage. Die kommen zwar mit einer Wand-Halterung, aber der „Teller“ steht dann ganz schön von der Wand ab. Das wollte ich soweit oben an einer Wand nicht haben. Und Du hättest kein Gast-WLAN.
Pat919 schrieb:
Auf der anderen Seite des Kellers soll ein AP hin
Wegen jenem Satz komme ich auf drei, also
  1. im Erdgeschoss
  2. im Keller dort
  3. im Keller nebem den Router
Wenn Du beim Router gar kein WLAN brauchst, sind es nur zwei insgesamt. Das Gleiche gilt auch für die Telekom Speed Home.
 
Sehr gut.

Allgemeine andere Frage hierzu...

Die bessere Hälfte möchte aus optischen Gründen doch lieber ein Deckengerät (mit PoE).

Ich verstehe dieses Thema mit "MESH" noch nicht genau, eventuell kann mich einmal jemand aufgleisen.

Es gibt derart viele AP Geräte, diverser Hersteller, auch z.B. von TP-Link.
Funktionieren diese alleine gleich? Dient ein AP immer als "Basis" und verknüpft die weiteren APs miteinander?
Müssen es die gleichen APs sein?
Können es andere sein? Muss es vom gleichen Hersteller sein? Oder ist es egal welches Produkt, welchen Herstellers?
Was genau war das mit Uplink und Gast-WLAN?

Unterscheiden tun die sich dann noch beim Einrichten, dass es benutzerfreundlichere Lösungen gibt und eben für Fortgeschrittene/Profis?

Wie schaut eigentlich die Topologie aus in diesen Fällen?

Wie sieht es mit den Zyxel aus beim Thema einrichten? Oder bei TP-Link? Oder Unify?
 
Das wurde dir schon alles erklärt oder kann mit einfacher Recherche herausgefunden werden
 
Pat919 schrieb:
derart viele AP Geräte, diverser Hersteller
Um erstmal Alle aufzulisten, siehe diesen Post …
Pat919 schrieb:
Müssen es die gleichen APs sein?
Sollten, denn dann klappt das WLAN-Roaming ideal, weil jeder WLAN-Punkt für Deine Clients gleich aussieht. Oder anders formuliert, dann kann keine wilde Programmierung im Client noch mehr Mist machen. Machen wir es anders herum: Spräche denn in Deinem Fall irgendwas dafür, verschiedene WLAN-Punkte zu nehmen?
Pat919 schrieb:
Was genau war das mit Uplink und Gast-WLAN?
Eine FRITZ!Box arbeitet nicht mit VLANs sondern über zwei LAN-Ports, also an einem Port ist das Gast-Netz und an den anderen Ports das Heim-Netz. Wenn Du Gast-WLAN mit einer FRITZ!Box haben willst, aber Du keine FRITZ!-Produkte für das WLAN nutzt, musst Du das Gast- und Heim-Netz mittels konfigurierbaren Switch auf VLANs umlegen.

Klingt kompliziert, ist es aber gar nicht, wir als Community helfen dann bei der Konfiguration. Für Dich in der Planung ist lediglich wichtig, dass Du dann zwei LAN-Kabel zwischen Switch und FRITZ!Box brauchst. Also einmal den Uplink für das Heim-Netz und den Uplink für das Gast-Netz. Folglich brauchst Du zwei Ports mehr am Switch als Du Geräte hast.
Pat919 schrieb:
Wie schaut eigentlich die Topologie aus in diesen Fällen?
Ändert sich nix. Die WLAN-Punkte sind irgendwo. Die FRITZ!Box ist klar. Lediglich ein (konfigurierbarer) Switch muss direkt hinter die FRITZ!Box. Wenn das nicht der PoE-Geber sein kann, dann … brauchst Du noch zusätzlich PoE-Geber.
Pat919 schrieb:
Wie sieht es mit den Zyxel aus beim Thema einrichten? Oder bei TP-Link? Oder Unify?
UniFi bitte nicht mit y sondern mit i hinten. Die mit y sind ehemals Siemens Enterprise Communications und machen (nur) VoIP/SIP-Telefone, aber kein WLAN. Was genau möchtest Du wissen? Ich würde das Thema so nicht angehen, sondern die auf dem Gebrauchtmarkt die am Günstigsten raussuchen, daher der Tipp mit Zyxel NWA1123-AC Pro und GS1915-8EP. Oder anders herum: Was spräche dagegen?
 
Danke für die Erläuterungen.

Tendenziell spricht nichts dagegen, lediglich, dass es nur genau 2 Stück aktuell auf Kleinanzeigen deutschlandweit gibt.
Habe beide einmal angeschrieben.
Und eben, falls mal dann in 3-4 Jahren ein Dritter hinzukommen sollte, ob dies dann der genau Gleiche sein muss, oder es ein ähnlicher vom gleichen Hersteller auch täte.

Zum PoE:
Ich habe bis zu 3 APs und bis zu 3 Kameras, also würden 8 bzw 10 reichen, falls ich zukunftsorientiert denke.

Den genannten Switch finde ich leider nicht gebraucht. Bei Geizhals kann ich aber nach diversen Kriterien filtern und so ähnliche finden, worauf sollte man denn achten, neben der Anzahl von RJ45's. Konfigurierbar ja, aber muss es spezifisch irgendetwas sein?

Finde dort z.b.
TP-Link Omada ES210
TP-Link TL-SG1210MPE
Und diverse andere PoE Switches mit 8 RJ45 Anschlüssen von TP-Link/Netgear usw bis 100€ NP.

Wenn du sagst, es soll der GS1915-8EP sein, dann wird es auch der.
Schaue erstmal, ob ich die beiden APs ergattern kann...

Danke!
 
Pat919 schrieb:
falls mal dann in 3-4 Jahren ein Dritter hinzukommen sollte, ob dies dann der genau Gleiche sein muss, oder es ein ähnlicher vom gleichen Hersteller auch täte.
Dann einfach solange warten, bis der wieder aufschlägt. Bisher war immer einer im Angebot. Wenn Du dann nicht abwarten kannst, aus der selben Modell-Serie. Wenn Du nicht abwarten kannst vom selben Hersteller. Wenn Du nicht abwarten kannst … und so weiter. Übrigens bekommst Du die Firmware hier …
Pat919 schrieb:
Konfigurierbar ja, aber muss es spezifisch irgendetwas sein?
Nö, wenn konfigurierbar, dann können die VLAN. Nur darauf achten, dass nicht Fast- sondern Gigabit-Ethernet.

Die GS1915er-Serie hatte ich empfohlen, weil die optional ebenfalls Nebula Cloud Control (NCC) erlaubt. Allerdings musst Du bei sechs Verbrauchern auf das PoE-Gesamt-Budget achten. Wenn Du also mehr Budget brauchst, dann zum Beispiel diesen … Ansonsten den Vorgänger des GS1915, also den GS1900 mit maximal 77 Watt. Aber mit jener Modell-Serie musst Du auf Hardware-Version „V2“ achten, also zum Beispiel dieses Angebot … Der ist auch Neu aktuell der Günstigste … falls Du mehr als 65 Watt brauchst.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo, nochmal kurze Nachfrage:
Habe grade gesehen, die NWA1123-AC Pro sind ja "nur" Wifi5.
Gebraucht finde ich die um 50-70€.

Der Nachfolger, NWA50AX Pro, mit Wifi6, finde ich ab ca. 80€.

Wäre das nicht die bessere Alternative?
Spricht was dagegen?
Bleibst es dann trotzdem bei der 7520?

Grüße
 
Das ist nicht der Nachfolger sondern billiger Kram: Realtek versus Qualcomm, zwei versus drei Spatial-Streams, Wand-Montage nicht optional.
Pat919 schrieb:
Bleibst es dann trotzdem bei der 7520?
Ja, die spielt auch dann Internet-Router ohne WLAN angeschaltet.
 
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