[Einsteigerfrage] Neue Kamera für Japan-Reise

Kokujou

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Moin!

Ich fliege ja bald wieder nach Japan. Letztes mal habe ich mir einfach die Fotos mit der iPhone 11 gemacht.
Eigentlich sollte ich jetzt das neue 17er kriegen aber es gab Lieferverzögerungen und...

Sowieso war ich mit der iPhone Kamera nicht zufrieden. Gerade bei Nacht sind die ziemlich schlecht. Und ich wollte mal mit einer richtigen Kamera anfangen. Da kann man ja die drei Hauptwerte, ISO, Blende und Belichtungszeit frei einstellen. Das wollte ich ausprobieren.

Aktuell habe ich die Canon EOS 4000D im Auge, aber ich habe genau gar keine Ahnung von Kameras und deren Qualität in numerische Werte auszudrücken ist für mich quasi unmöglich. Bestenfalls Megapixel aber da heißt viel ja auch nicht unbedingt besser.

Ich würde mich über ein paar Empfehlungen freuen, so im < 400€ Segment
 
Sony RX 100, passt in die Hosentasche und ist immer dabei.
 
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Kokujou schrieb:
Da kann man ja die drei Hauptwerte, ISO, Blende und Belichtungszeit frei einstellen.
Bis auf Blende kannst du das beim Handy aber auch. Die Blende ist halt interessant, wenn du viel mit Freistellung oder alternativ zusätzlich einen Punkt haben möchtest, um die Belichtung zu justieren, ohne z.B. bei ISO oder Belichtungszeit Kompromisse eingehen zu müssen.

Hierzu empfehle ich dir erst einmal ein paar Youtube-Videos zu studieren. Da gibts haufenweise, auch Deutschsprachiges falls notwendig.

Dann sind schonmal die Grundsteine gelegt.

Siehe auch hier:
https://www.computerbase.de/forum/t...ks-fuer-fotografie-ein-und-aufsteiger.317393/

Das ebenfalls dort verlinkte Youtube-Video von Chris Bray kann ich wärmstens empfehlen!

Kokujou schrieb:
Ich würde mich über ein paar Empfehlungen freuen, so im < 400€ Segment
Darf es denn auch gebraucht sein oder "muss" es neu sein?

Wichtig wäre hierbei zu klären: WAS genau soll fotografiert werden? Und vor allem primär? Wie schwer darf das Equipment sein, wie groß, ausbaufähig in welche Richtungen, gibt's schon Erfahrung mit DSLM (ehemals: R) Kameras, etcpp.

Füll doch mal den Fragebogen aus:

1) Wo würdest Du Deine fotografischen Fähigkeiten einordnen? z.B: Knipser - Einsteiger - Fortgeschrittener - Amateur - Semi-Profi - Profi



2) Finanzielles

a) Wo liegt Dein Preislimit für die Kamera und ggf. Objektiv(e) ohne Zubehör?



b) Wo liegt Dein Preislimit für eventuelles Zubehör wie Akku, Tasche, Stativ?
Was Du davon brauchst, wird sich meist aus der Beantwortung der Fragen ergeben




3) Würdest Du auch ein älteres Modell kaufen wollen oder muss es "das neueste vom neuen" sein?



4) Ich präsentiere meine Bilder hauptsächlich:
Hinweis:

a) Monitor oder im Internet (Bitte größte Auflösung dazu schreiben. Full HD = 2,1MPx | 4K = 8MPx | 8K = 37MPx):

b) Gedruckt (Bitte Größe dazu schreiben. 10x15, 13x18, DIN A5, A4, A3, A3+, A2 usw.):



c) noch anders .....



5) Gedenkst Du viele Ausschnitte aus Deinen Fotos zu machen, oder beschneidest Du sie idR. eher weniger?



6) Welche physikalische Größe und Gewicht sollte die Kamera haben?



7) Soll die Kamera einen Sucher haben? Wenn ja, bevorzugst Du einen optischen, oder würdest Du auch einen elektronischen Sucher nutzen?



8) Würdest Du Wechselobjektive in Betracht ziehen? Wenn ja, gibt es schon ein System, dessen Objektive Du nutzen kannst?



9) Was gedenkst Du hauptsächlich zu fotografieren, bzw. welchen Brennweitenbereich willst Du abdecken?
(Mit X auswählen)

Landschaft
Architektur
Wildlife
Makro

Nachtaufnahmen
Innenräume
Partys, in der Disco, oder zu Feierlichkeiten
Abendstimmungen,
Nachtaufnahmen
Lichtspuren o. Lightpainting
Astrofotografie
Street
Portraits
Sonstiges, was ich hier erläutere ....



11) Möchtest Du die volle Kontrolle über die Kamera mit manuellen Eingriffmöglichkeiten, reichen Dir Motivprogramme, oder möchtest Du lieber nur im Automatikmodus fotografieren?



12) Sind Stoßfestigkeit, Montagemöglichkeiten, oder Unterwassertauglichkeit wichtig?
z.B. zum Schnorcheln, oder Bergsteigen


13) Sind Dir besondere technische Spielereien wichtig? (Mit X auswählen)

HDR
High-Resolution Modus
Fokus-Stacking, ggf. out of cam
Life Composite
Keystone Korrektur out of cam
Time-Laps (Zeitraffer)
Sonstiges, was ich hier erläutere ....



14) Thema Videofunktion:

a) Willst Du mehr filmen, oder mehr fotografieren?
(ca. in % Video und % Foto)

b) FullHD (1080i/p), 4K o. 8K?

c) Ist eine Bildstabilisierung wichtig?

d) wie viele FPS soll die Kamera beherrschen?
24 / 25 / 30 / 50 / 60 / 120 ...

e) Ist Dir ein sogenanntes Flat-Profile wichtig?

f) Ist ein Mikrofoneingang wichtig und soll dieser aussteuerbar sein?

g) Ist Dir ein Kopfhörerausgang wichtig?

h) Soll die Kamera beim Filmen per Motor zoomen können?



15)
Thema Stromversorgung

a) Sind Ersatzakkus für Dich ein Problem?

b) Soll der Akku in der Kamera per USB zu laden sein, oder ist ein externes Ladegerät okay?

c) Möchtest Du einen Batteriegriff haben? (Wenn ja, mit oder ohne 90° Auslöser)



16) Welche Kamera und ggf. Objektive hattest Du bisher und was gefiel Dir daran besonders gut und was mochtest Du gar nicht daran?



17) Hast Du bereits Kameras in einem Geschäft begutachtet, in der Hand gehalten und mal ausprobiert? Was hat Dir besonders gefallen und was nicht?

@dr_lupus_
Ganz tolle Antwort, wirklich. Applaus! Bitte schreibe in jedem Thread deine einziligen Antworten und wir können den Traffic sowie die Moderation des Forums um 95% zurückfahren.
 
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DJMadMax schrieb:
Bis auf Blende kannst du das beim Handy aber auch.
naja ISO vielleicht unter nem anderen Begriff aber gerade die Beleuchtungszeit ist sehr beschränkt, iPhones zumindest haben zwar diesen "Nachtmodus", aber die genaue Zeit kannst du nie wirklich einstellen, er muss erkennen dass es nötig ist, was er bei mir nie wirklich tut und dann bist du auf so 3-4 Sekunden gecapped.
DJMadMax schrieb:
Darf es denn auch gebraucht sein oder "muss" es neu sein?
Ich würde sagen neu, ich weiß es gibt sehr gute gebrauchte, aber mache mir Sorgen wegen dem Service, weil ich bin ja noch am ausprobieren und gebrauchte kann man ja schlecht wieder zurückgeben oder umtauschen oder wie ist das da? Bin ich zu vorsichtig?

Der Fragebogen:
1) Wo würdest Du Deine fotografischen Fähigkeiten einordnen? z.B: Knipser - Einsteiger - Fortgeschrittener - Amateur - Semi-Profi - Profi

Knipser, vielleicht Einsteiger, ich kenn halt die Fachbegriffe hier und da, aber nie angewendet

2) Finanzielles

< 400€ wären schön, die 4000D kostet z.B. 392 mit Objektiv

a) Wo liegt Dein Preislimit für die Kamera und ggf. Objektiv(e) ohne Zubehör?

siehe oben

b) Wo liegt Dein Preislimit für eventuelles Zubehör wie Akku, Tasche, Stativ?
Was Du davon brauchst, wird sich meist aus der Beantwortung der Fragen ergeben

Stativ wäre für die Reise zu sperrig, ich reise nur mit handgepäck, sie kann schon etwas größer sein, weil man trägt sie eh um den Hals, aber ja


3) Würdest Du auch ein älteres Modell kaufen wollen oder muss es "das neueste vom neuen" sein?

Solange die Qualität gut ist, ist alt kein Problem, Bedienbar muss es sein

4) Ich präsentiere meine Bilder hauptsächlich:
Hinweis:

a) Monitor oder im Internet (Bitte größte Auflösung dazu schreiben. Full HD = 2,1MPx | 4K = 8MPx | 8K = 37MPx): spontan würde ich sagen maximal 4K

5) Gedenkst Du viele Ausschnitte aus Deinen Fotos zu machen, oder beschneidest Du sie idR. eher weniger? weniger bis gar nicht

6) Welche physikalische Größe und Gewicht sollte die Kamera haben? bin nicht festgelegt, kann gerne etwas sperriger sein, aber man sollte sie noch um den Hals tragen können.

7) Soll die Kamera einen Sucher haben? Wenn ja, bevorzugst Du einen optischen, oder würdest Du auch einen elektronischen Sucher nutzen? nicht festgelegt, elektronisch ist ja quasi die Zukunft schätze ich

8) Würdest Du Wechselobjektive in Betracht ziehen? Wenn ja, gibt es schon ein System, dessen Objektive Du nutzen kannst? grundsätzlich ja, aber es gibt keine existenten


9) Was gedenkst Du hauptsächlich zu fotografieren, bzw. welchen Brennweitenbereich willst Du abdecken?
(Mit X auswählen)

Landschaft x
Architektur x
Wildlife x
Makro ??

Nachtaufnahmen x
Innenräume x
Partys, in der Disco, oder zu Feierlichkeiten
Abendstimmungen, x
Nachtaufnahmen (duplikat) x
Lichtspuren o. Lightpainting x
Astrofotografie x
Street x
Portraits x

11) Möchtest Du die volle Kontrolle über die Kamera mit manuellen Eingriffmöglichkeiten, reichen Dir Motivprogramme, oder möchtest Du lieber nur im Automatikmodus fotografieren? Kontrolle

12) Sind Stoßfestigkeit, Montagemöglichkeiten, oder Unterwassertauglichkeit wichtig?
z.B. zum Schnorcheln, oder Bergsteigen - nein

13) Sind Dir besondere technische Spielereien wichtig? (Mit X auswählen) - nicht wirklich

HDR
High-Resolution Modus
Fokus-Stacking, ggf. out of cam
Life Composite
Keystone Korrektur out of cam
Time-Laps (Zeitraffer)
Sonstiges, was ich hier erläutere ....


14) Thema Videofunktion: - irrelevant

15)
Thema Stromversorgung

a) Sind Ersatzakkus für Dich ein Problem? - nein

b) Soll der Akku in der Kamera per USB zu laden sein, oder ist ein externes Ladegerät okay? - extern ok

c) Möchtest Du einen Batteriegriff haben? (Wenn ja, mit oder ohne 90° Auslöser) - bitte was?

16) Welche Kamera und ggf. Objektive hattest Du bisher und was gefiel Dir daran besonders gut und was mochtest Du gar nicht daran? - iPhone 11 und 14, aber die fehlende Konfigurierbarkeit und dadurch oft mangelnde Qualität gibt mir zu denken


17) Hast Du bereits Kameras in einem Geschäft begutachtet, in der Hand gehalten und mal ausprobiert? Was hat Dir besonders gefallen und was nicht?
noch nicht
 
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Je nach wo und wann du Fotos machen willst ist eine DSLR einfach zu groß. Ich hatte das schonmal im letzten thread geschrieben, wo einer nach Kameras gefragt hat für Japan. Du willst nicht mit 1000 anderen Touristen am Geländer vorm goldenen Schrein in Kyoto stehen und versuchen hübsche Bilder zu machen mit der DSLR. Da ist es potentiell so voll, dass Arm nach oben ausstrecken und Foto über Screen machen weit besser geht.

Daher, RX100, wie @dr_lupus_ auch schon geschrieben hat.
 
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Kokujou schrieb:
Ich würde sagen neu
Kokujou schrieb:
< 400€ wären schön, die 4000D kostet z.B. 392 mit Objektiv
Da bist du dann halt wirklich im aller, aller untersten Limit für eine Kamera, die auch schon wieder 7 Jahre am Markt ist.

Empfehlenswert wäre in dem Zusammenhang auch die 2000D, die a) nochmals knapp 30 Euro günstiger ist und b) auf dem Papier die im Detail bessere Kamera ist (besserer Bildsensor, höhere Auflösung, NFC und Kleinigkeiten).

In dem Preisbereich wird es generell schwer, neu nach vielen Alternativen zu schauen. Panasonic hätte noch mit der G70 eine Kamera, die mir ehrlich gesagt aber etwas zu schwachbrüstig wäre.

Gerade als Anfänger würde ich eine hochwertige Bildstabilisation empfehlen, da es anfangs definitiv ungewohnt sein wird, mit einem Systemklopper zu fotografieren, wenn man zuvor nur mit dem Handy aus dem Handgelenk geschossen hat.

Wenn für dich dennoch Gebrauchtkauf - aber mit Gewährleistung vom Händler - in Frage kommt, dann würde ich dir wärmstens "meinen" damaligen Einstieg ans Herz legen, aus gleich mehreren Gründen:

https://www.mpb.com/de-de/produkt/panasonic-lumix-dmc-g80
https://www.mpb.com/de-de/produkt/panasonic-lumix-dmc-g81

Grundsätzlich: mPB ist wärmstens zu empfehlen. Ich habe dort auch schon einiges an Equipment gekauft und auch bei Problemen (ein Objektiv war mal defekt) gab es ohne auch nur das geringste Problem direkte Rückabwicklung.

Dann: die beiden verlinkten Panasonic-Bodies sind baugleich (wie auch eine G85), die unterschiedliche Produktbezeichnung kommt nur aus den damaligen Verkaufsbundles bzw. Regionen zustande - keine Bange, beide Kameras haben dieselbe Software und auch dieselben Sprachen zur Auswahl.

Damit dir nicht langweilig wird, kannst du dir mal meinen Thread zum Thema "Vom Laien zum Hobbyfotografen" durchlesen :) Dort beschreibe ich schön meinen dir aktuell ähnlichen Werdegang und wieso ich mich initial für welches Equipment entschieden hatte - inkl. Beispielfotos.


Kokujou schrieb:
weil man trägt sie eh um den Hals
Tut man das? Mir würde das den Nacken zerstören. In der Regel hat man eine Kameratasche um. Ich empfehle jedoch einen Rucksack-Clip.

Dein Urlaub klingt ja tatsächlich so, als wärst du dann viel mit dem Rucksack unterwegs und da empfinde ich es als perfekt, wenn die Kamera einfach schnell an den Rucksackgurt auf der Brust geclipst werden kann und man handfrei unterwegs ist:
https://www.amazon.de/dp/B0F12DC2MD

Diese Clips gibt es auch noch günstiger, den habe ich aktuell im Einsatz. Wichtig wäre, darauf zu achten, dass ein solcher Halter im Idealfall kompatibel zum eigenen Stativ ist, damit man on the fly hin und herwechseln kann, ohne groß herumschrauben zu müssen.


Kokujou schrieb:
nicht festgelegt, elektronisch ist ja quasi die Zukunft schätze ich
So ist es. Ich kann jeden Puristen verstehen, dem das mechanische, "Echte" an der Kamera fehlt, aber die Displays und Elektronik sind so gut geworden, dass es rein visuell auf dem Viewfinder bzw. dem Vorschaudisplay eigentlich keinen Unterschied mehr gibt. Zudem ist die Elektronik schneller als jeder mechanischer Klappspiegel und idealerweise auch deutlich weniger anfällig.


Kokujou schrieb:
grundsätzlich ja, aber es gibt keine existenten
Bei Objektiven gibt es direkt vorab einen wichtigen Punkt: welches Sensorformat ist gewünscht?

Um hier nicht allzu tief ins Detail einzusteigen, folgende Vereinfachung:

Vollformat
  • Großer Sensor mit hervorragender Lichteinfassung (ideal bei dunklen Aufnahmen)
  • Qualitativ als "der heilige Gral" in der Fotografie angesehen
  • Urig teuer
  • Riesengroße und sackschwere Objektive

APS-C
  • Guter Mittelweg aus Lichtstärke und Gewicht
  • Ideal für nahezu jeden Foto-Allrounder geeignet, der keine besonderen Schwerpunkte hat
  • Viel Auswahl an Objektiven und Zubehör allgemein, neu wie gebraucht
  • Keine besonderen Stärken hinsichtlich Ergonomie oder Foto-Priorität

mFT (Micro Four Thirds)
  • Kompakte Bodies und Objektive möglich wegen kleinem Sensorformat
  • Objektive und Zubehör wie Sand am Meer
  • Objektive sind günstiger und leichter als bei den anderen Formaten
  • Objektive mit bester Around-Tauglichkeit (größter Zoomfaktor bei kleinsten Abmessungen)
  • Nachteile bei Fotografie in starker Dunkelheit


Anhand dieser eher groben Auflistung kann man schonmal ein wenig vorauswählen. Wobei in z.B. deinem Fall der "Nachteil" der mFT-Kameras mit der geringsten Lichtstärke bei Dunkelheit in den Kontext gerückt werden muss: ja, selbstverständlich macht eine Vollformatkamera in Dunkelheit bei geringerer ISO bessere Fotos, aaaaaaaaber: auch eine mFT-Kamera stellt hier jedes noch so tolle Handy oder jede Kompaktkamera spielend in den sprichwörtlichen Schatten.


Kokujou schrieb:
Landschaft x
Architektur x
Wildlife x
Makro ??

Nachtaufnahmen x
Innenräume x
Partys, in der Disco, oder zu Feierlichkeiten
Abendstimmungen, x
Nachtaufnahmen (duplikat) x
Lichtspuren o. Lightpainting x
Astrofotografie x
Street x
Portraits x
Okay, das ist nahezu "alles" :)

Allein schon preislich kannst du von vorn herein die Finger von Vollformat lassen - und du willst auch sicher nicht mit initialem Equipment herumrennen, wo das Objektiv alleine schnell über einen Kilo wiegt (und trotzdem nicht gescheit heranzoomen kann ^^).

Mit APS-C oder auch mit mFT würdest du in deinem Fall wirklich nichts falsch machen.


Kokujou schrieb:
Mach dich davon mal frei, insbesondere in deinem anvisierten Preisbereich.

Kokujou schrieb:
High-Resolution Modus
Was verstehst du darunter? Pixelshift? Auch das kannst du in deinem Preisbereich vergessen.

Kokujou schrieb:
Fokus-Stacking, ggf. out of cam
Bei Canon bin ich mir nicht sicher, die Panasonic G80/81 kann das out of camera und ohne zusätzliche Software. Auch das beschreibe ich kurz in meinem oben verlinkten Beitrag.

Kokujou schrieb:
Keystone Korrektur out of cam
Wozu denn das? Keystone-Korrektur kennt an aus der Video/Bildprojektion, wenn das Objektiv des Projektors nicht gerade auf die Projektionsfläche scheint. Mit der Keystone-Korrektur kann man dann das Trapez wieder geradeziehen - und zwar bei gleichzeitigem Verlust der Bildqualität, weil ja durch das "Geradeziehen" Bildpixel am breiteren Rand des Trapezes zusammengeschoben (entfernt) werden müssen.

Kokujou schrieb:
Ein Batteriegriff ist ein Zubehörteil, das unten an die Kamera drangeschraubt wird und die gesamte Kamera massiv vergrößert, aber eben auch einen internen, deutlich größeren Akku besitzt.

Hier mal ein Beispiel für ältere Canon-Kameras:
https://www.amazon.de/Neewer-BG-E8-Ersatz-Batteriegriff-Digitalkamera/dp/B004UTQRHW

PS: Die EOS 550D, die hier als kompatibel aufgelistet wird, habe ich ja auch in meinem verlinkten Beitrag erwähnt und ein paar Beispielfotos gezeigt. Schau dir das mal an, was mit "nur" 12 Megapixeln einer mittlerweile 13 Jahre alten DSLR aus den Händen eines absoluten Laien möglich ist.

Die Kamera würdest du auf mPB fast schon geschenkt bekommen:
https://www.mpb.com/de-de/produkt/canon-eos-550d

Klar, hier fehlen viele moderne Features, aber wenn du wirklich mal möglichst günstig und dennoch richtig gut mit Systemfotografie in Berührung kommen möchtest, dann wäre auchdas eine Variante, die du "zum Schnuppern" ausprobieren könntest. Ein gebrauchtes, gutes Standardobjektiv würde ebenfalls um die ca. 100 Euro liegen.
 
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Tornhoof schrieb:
Je nach wo und wann du Fotos machen willst ist eine DSLR einfach zu groß. Ich hatte das schonmal im letzten thread geschrieben, wo einer nach Kameras gefragt hat für Japan. Du willst nicht mit 1000 anderen Touristen am Geländer vorm goldenen Schrein in Kyoto stehen und versuchen hübsche Bilder zu machen mit der DSLR. Da ist es potentiell so voll, dass Arm nach oben ausstrecken und Foto über Screen machen weit besser geht.

Daher, RX100, wie @dr_lupus_ auch schon geschrieben hat.
Naja ich reise eher in ländliche Gebiete, die ganzen Touristen-Monster lasse ich aus. Ich war einmal am Kiyomizu und wollte mich sfoort übergeben, so voll war es...

Also Platzmangel ist kein Problem, ich komm mit der größer der 4000D ganz gut klar
 
PS: Dir wurde nun schon zweimal eine Kompaktkamera empfohlen.

Wir haben hier auch eine "sehr gute" Lumix DMC-TZ80, die ursprünglich mal für meine Frau gedacht war. Panasonic hat das "Travel Zoom" wirklich gut drauf, keine Frage - aber: der Unterschied zwischen einer solchen Kompaktkamera und selbst der günstigsten, einfachsten Systemkamera mit halbwegs brauchbaren Objektiv ist einfach gigantisch - so gigantisch, dass selbst meine Frau seit einiger Zeit lieber mit meiner ausrangierten G81 fotografiert und die TZ80 nun von meiner 8-jährigen Tochter im Urlaub und auf Ausflügen verwendet wird.

Generell ist eine Kompaktkamera - ja selbst ein Handy - selbstverständlich besser, als gar keine Kamera dabei zu haben, aber wenn hier schon die Frage nach einem halbwegs vernünftigen Fotoequipment im Systemkamerabereich gestellt wird, sollte man tunlichst die Finger von Kompaktkameras lassen.
 
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DJMadMax schrieb:
Empfehlenswert wäre in dem Zusammenhang auch die 2000D
Ja di ehatte ich auch im Blick, die hätte ich wohl eher nehmen sollen, aber ich bin drauf reingefallen, weil ich dachte größere Zahl = Besser 😆

DJMadMax schrieb:
Bei Objektiven gibt es direkt vorab einen wichtigen Punkt: welches Sensorformat ist gewünscht?
da habe ich mich schon belesen, im Grunde APS-C, das ist für mein Preisformat glaube ich das Beste, Vollformat ist einfach zu teuer, da bezahlst du das doppelte und das noch bessere da kannst du direkt eine 0 dranhängen.
Ich glaube da wäre es besser die fehlende Qualität über Objektive reinzuholen, zumindest für mein Preissegment. Also da bin ich über Begriffe wie f/1.8 gestolpert...

Ich würd das gerne von nem Menschen verifzieren lassen: Der Konsens ist ein Objektiv mit der Kleinstmöglichen Blendenzahl zu wählen, einfach weil man ja mit der kamera nachregeln kann, wenn du nicht so sensibel brauchst, also muss man nicht 20 Objektive mit sich rumschleppen

DJMadMax schrieb:
Mach dich davon mal frei, insbesondere in deinem anvisierten Preisbereich.
habich schon, ich hab doch nix von da ausgewählt ^^ nichts davon war für mich relevant. sorry ich hätt die sektion gleich löschen sollen.

DJMadMax schrieb:
Ein Batteriegriff ist ein Zubehörteil, das unten an die Kamera drangeschraubt wird und die gesamte Kamera massiv vergrößert, aber eben auch einen internen, deutlich größeren Akku besitzt.
Verstehe, also ich glaube mir reicht der standard akku, zur Not werde ich immer eine PowerBank dabei haben, aber ich glaub die Akku-Thematik ist eher was für Sternenlinien-Fotos, wo du wirklich kontinuierlich für Stunden knippsen musst, so heftig soll es nicht werden.
Ergänzung ()

Und noch ein kleiner Nachsatz, könntest du die 4.000D mal qualitativ in die empfohlenen Gebrauchtmodelle einordnen?
Im Grunde klingt es ja dass im Neuwaren-Sektor die 4.000D bzw. die 2.000D eigentlich die Beste wahl wäre.

Wie gesagt lege ich keinen Wert auf Spiegel, nachdem ich auch von dir gehört hab, dass ja elektronische Sucher eher die Zukunft sind als die alten Spiegelreflex, aber da hatte ich glaube auch nicht wirklich was gefunden, was nicht gleich mal bequem 100-200€ teurer ist

Über gebraucht werde ich mal intensiv nachdenken, besonders wenn du sagst dass die Gewährleistung sehr gut ist.
 
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eine gebraucht Fuji x-t10 mit Objektiv deiner Wahl, da passen dann die JPGs dank Filmsimulation auch ohne viel bearbeiten
 
Kokujou schrieb:
Sowieso war ich mit der iPhone Kamera nicht zufrieden.
Ich will Smartphone Kameras jetzt nicht auf ein Podest stellen, weil ich der Überzeugung bin, dass gute (aber dann meist teurere) kompakte Digitalkameras sicher bessere Bilder machen, als jedes Smartphone - wobei die dann auch genauso gut bedient werden wollen, wie eine dann nochmal größere Systemkamera. Wer mit Kamera fotografiert, muss wissen, was er tut.
Und wenn er weiß was er tut, dann schafft er wiederum mit Smartphones auch gar nicht so selten recht beeindruckende Bilder. Wenn man sich mal die ganzen Demo-Bilder der Hersteller anschaut, die ja wirklich mit dem Gerät geschossen worden sind. Oder beim iPhone zum Teil ja sogar Filme oder zumindest Filmszenen.

Lange Rede, kurzer Sinn: Aus einem iPhone kann man vor allem mit alternativen Kamera Apps recht viel rausholen. Die bieten ja auch deutlich mehr Möglichkeiten als die Standard Kamera App.
Wäre zumindest mal ein Versuch Wert. App kaufen, bisschen testen und bei Nichtgefallen kurzfristig erstatten.

Wichtig ist halt "schnell geknipste Bilder" mit der Kamera sind meiner Erfahrung nach nicht selten schlechter als die "schnell geknipsten" Smartphone-Bilder. Einfach weil dir das Processing der Smartphones extrem viel abnimmt. Da kommt auch kein Automatik-Modus einer Kamera nach meiner Erfahrung nach ran.
 
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Ein paar Wochen vorlauf mit der Kamera wären sicher nicht schlecht. Wann hast du vor zu gehen?
Ich bin absolut kein guter Fotograf und habe eine Lumix G70. Tagsrum super Foto, aber Nachtfotos sind mit solchen Kameras ohne Stativ nicht möglich, da bietet jedes neuere Smartphone echt die deutlich einfachere Möglichkeit. Das soll nur so ein Input sein.
 
Kokujou schrieb:
Ich würd das gerne von nem Menschen verifzieren lassen: Der Konsens ist ein Objektiv mit der Kleinstmöglichen Blendenzahl zu wählen, einfach weil man ja mit der kamera nachregeln kann, wenn du nicht so sensibel brauchst, also muss man nicht 20 Objektive mit sich rumschleppen
Je kleiner der Blendenwert, umso mehr Licht kommt durch das Objektiv. Bei jedem Blendenwert halbiert sich die Lichtmenge: 2 - 2.8 - 4 - 5.6. Der zweite wichtige Wert ist die Brennweite, welche den Bildwinkel bestimmt. Das muss man einfach selbst ausprobieren, wie der Bildwinkel wirkt...
Zooms können die Brennweite ändern, haben aber meist eine geringere Lichtstärke. Zum Beispiel 18-55mm mit Blende 3.5 bis 5.6.

Den Blendenwert kannst du in der Kamera einstellen, das Objektiv gibt dir nur die maximal mögliche Lichtstärke vor.
 
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Was suchst Du denn eigentlich? Eine kleine, spiegellose Systemkamera mit Wechselobjektiven oder eine kompakte Sucherkamera mit einem fest eingebauten Objektiv? In Deinem Preisbereich würde ich eher mal eine letztere vermuten, denn zur Kamera für Wechselobjektive käme dann ja noch mindestens ein Wechselobjektiv dazu. Und das hätte in diesem Preisbereich, inkl. Kamera, eine eher fragwürdige Qualität.

So oder so bewegst Du Dich im 400-Euro-Segment im absoluten Einsteigerbereich, was Deine Ansprüche angeht. So im Preissegment der klassischen anspruchslosen Kompaktkameras, also Canon Ixus zum Beispiel. Und noch weit weg von den Canon Powershots zum Beispiel.

Dass bei der von Dir schon mal angedachten Canon Eos 2000D noch zumindest ein Wechselobjektiv dazukommen müsste, weißt Du aber schon? Und wenn der Hersteller dieses Modell preisgünstig verkauft, dann liegt das daran, dass er den Profit mit den Objektiven macht. Solltest Du bedenken.

Sowieso solltest Du diese Deine Idee noch einmal überdenken. Da fehlt Dir einfach noch viel Wissen, dass Dir niemand mal so schnell vermitteln kann. Es genügt ja nicht, dass man hier viel einstellen kann, sondern man muss auch wissen, was man in welcher Situation einstellen und welchen Kompromiss man mit seiner Kamera eingehen muss, wenn man ein bestimmtes Ziel erreichen will.
Ergänzung ()

Aktuell empfehlen würde ich Dir als Reisekamera zum Beispiel eine Canon Ixus 285 HS A:
https://www.canon.de/store/canon-ixus-285-hs-a-kompaktkamera-silber/7284C001/
 
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Wenn Du schon nach Japan kommst wuerde ich vor Ort eine kaufen. 400 Euro sind umgerechnet ~72'000 Yen. Da Du noch 10% MwSt abziehen kannst waere das Budget um 80'000 Yen. Dafuer kriegst Du bereits eine recht grosse Auswahl an guten Gebrauchtkameras mit Garantie. In Geschaeften wie Mapcamera und Fujiya Kamera hast Du ausserdem den Vorteil dass Du alle Kameras in die Hand nehmen kannst. Da die Zollfreigrenze fuer Japan 430 Euro betraegt kannst Du sie sogar Zollfrei einfuehren (sofern bei der Rueckreise die Kamera und alle anderen Mitbringsel zusammen unter dieser Grenze bleiben).
Fuer das geplante Budget gaebe es z.B. eine gebrauchte Nikon Z50 (Mapcamera) mit einem 16-50mm Objektiv (Mapcamera). Das waere eine spiegellose Kamera des aktuellen Nikon System und eine solide Basis falls Dir das Hobby gefaellt und Du es spaeter erweitern moechtest. Natuerlich kriegst Du bei gebrauchten DSLRs mehr fuer das Geld aber es wird nicht mehr wirklich viel neues dafuer kommen. Deshalb eher eine Sackgasse.
Die einzige Marke die nicht in Frage kommt ist Sony da Domestic Modelle nur Japanisch koennen. Die anderen Marken bieten mindestens Englisch oder sogar Deutsch (Modellabhaengig).
Meine letzte neue Kamera war die Sony Alpha 900. Seither habe ich alles gebraucht gekauft (Fuji APS-C Modelle und aktuell eine Nikon Z9). Bis jetzt hatte ich noch nie Probleme mit gebrauchten Kameras aus japanischen Geschaeften. Natuerlich gibt es immer ein Restrisiko aber als Alternative zu einer Kamera die jahrelang im Lager war durchaus vertretbar.
Falls Du vor dem 27.12. ueber Tokyo ankommst und ein bisschen Zeit hast koennen wir auch zusammen in die Geschaefte gehen und Du kannst die verschiedenen Kameras ausprobieren und die waehlen welche Dich am meisten anspricht. Danach kann ich Dir auch eine kleine Einfuehrung zur Bedienung der von Dir ausgewaehlten Kamera geben. Die beiden verlinkten Geschaefte sind in Shinjuku und Nakano (ca. 5 Minuten mit dem Zug auseinander).
 
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Kokujou schrieb:
Aktuell habe ich die Canon EOS 4000D im Auge
Kokujou schrieb:
Ja di ehatte ich auch im Blick, die hätte ich wohl eher nehmen sollen, aber ich bin drauf reingefallen, weil ich dachte größere Zahl = Besser 😆
Einmal klingt es so, als hättest du die Kamera nur vorausgewählt, dann wiederum schreibst du, als hättest du sie schon (bestellt). Falls letzteres: stornieren, nimm die 2000D.

Ich kenne beide Kameras nur aus der Fachpresse bzw. von den blanken Rohdaten, aber auf dem Papier ist die 2000D klar besser. Selbe Innereien wie die 4000D bis eben auf den viel besseren Sensor. Auflösung ist ganz gewiss nicht alles, aber es ist schon ein riesiger Unterschied, ob man "nur" mit 18 MP oder mit 24 MP fotografiert. Letzteres ermöglicht es dir z.B., dass du selbst aus einem im Hochformat geschossenen Foto noch problemlos ein 4K UHD-Crop im Querformat herausschneiden kannst - ein Grund, wieso ich (im mFT-Format bleibend) auf die G9-II hochgerüstet habe, die ebenfalls in dieser Auflösung schießt.

Kokujou schrieb:
im Grunde APS-C, das ist für mein Preisformat glaube ich das Beste
Vollformat ist außen vor, gar keine Frage. Ob APS-C oder mFT ist eigentlich nur eine persönliche Gewissens- und Entscheidungsfrage. Mit beiden Formaten lassen sich in nahezu jeder Lebenslage hervorragende Fotos schießen und beide Formate bieten günstige Bodies und Objektive (aber auch sehr teure - insbesondere bei APS-C).

Ein riesiger Vorteil von mFT ist weiterhin das kompakte Format. Nicht zwingend der Kamerabody, aber insbesondere eben die Objektive fallen bei mFT viel kleiner und kürzer aus und bieten dennoch einen größeren Zoomfaktor. Das ist einfach der Sensorgröße geschuldet, die diese kompakten Bauweisen ermöglicht - ein Hauptgrund, wieso (m)FT entwickelt wurde.

Somit ist es durchaus möglich mit nur einem einzigen Objektiv einen sehr großen Spielraum zwischen "naher Abbildung" und "Telezoom" abzudecken.

Wobei ich dennoch, ähnlich wie @SuperHeinz auch, dazu raten würde, auf lange Sicht auf zwei, drei Wechselobjektive zu gehen. Je nach Situation ist es schon praktisch, entweder das extreme Telezoom mit 800mm Vollformatäquivalenz aufschnallen zu können (was bei mFT übrigens lediglich 400mm entsprechen würde - mFT ist exakt 1:2 zu Vollformat, also ist ein entsprechendes Objektiv auch nur halb so groß), oder eben schnell auf ein 30mm Festbrennweite zu wechseln für hervorragende Portraitaufnahmen, Bokeh oder Stadtleben.

Ein einziges Objektiv, das alles (also extreme Nahaufnahmen / Makro bis hin zu Telezoom) abfängt, gibt es in keinem Sensorformat bei Systemkameras.

Kompaktkameras "möchten" das gerne, aber letztlich sind die Objektive ihrer Baugröße geschuldet auch nur Spielzeug - sorry für alle, die hier diese Kameras empfehlen.

Kokujou schrieb:
Ich glaube da wäre es besser die fehlende Qualität über Objektive reinzuholen, zumindest für mein Preissegment.
Grundsätzlich kannst du viel mit Objektiven herausholen, aber die Basis, also der Body, sollte natürlich auch stimmen.

Aber auch mit "Kit-Objektiven" kann man hervorragende Ergebnisse erzielen.

Ich lege dir (und allen anderen, die es nicht kennen) mal eine geniale Seite nahe:

www.onfotolife.com

Wähle dort entweder deine Kamera (nach Typ: DSLR, Mirrorless, Compact, etc.) oder dein Objektiv (nach Hersteller) aus und dann forste einfach mal durch die Fotos. Dort kannst du sehen, was mit dem jeweiligen Equipment so möglich ist.

Schade: man kann auf der Seite leider nicht Objektiv UND Kamerabody gleichzeitig auswählen - ich geh dann immer über "STRG+F" und schaue, ob ich zum gewählten Objektiv auf den Vorschauseiten die gesuchte Kamera finde - oder anders herum.

Kokujou schrieb:
Also da bin ich über Begriffe wie f/1.8 gestolpert...
Das hat dir @Listo sehr schön erklärt. Dennoch ist wichtig, dass man nicht nur bzw. zwingend auf einen möglichst niedrigsten f.Stop achtet - auch des Preises wegen.

Je niedriger jedoch der Blendenwert, desto mehr Freistellung (Tiefenunschärfe) ist auch möglich, wobei man das schnell wieder ins Extreme ziehen kann.

Viele behaupten ja immer, dass mit mFT keine gescheite Freistellung möglich wäre, weil das Sensorformat dafür nicht geschaffen sei. Nun, I beg to differ:
P1160379.JPG


Ein Beispiel mit der Panasonic Lumix G81 und Standard-Kitobjektiv 12-60mm, aufgenommen 2022.

Kokujou schrieb:
Ich würd das gerne von nem Menschen verifzieren lassen
Nochmal zusammengefasst. Je kleiner der Blendwert, desto kreativer bist du bei der Gestaltung mit Tiefenunschärfe und Helligkeitsabstufung. Je größer der Blendwert, desto geringer wird die Tiefenunschärfe und desto mehr Licht (oder höhere ISO) ist nötig.

Kokujou schrieb:
also muss man nicht 20 Objektive mit sich rumschleppen
Muss man sowieso nicht, das wäre mir auch zu blöd. In der Regel habe ich eins auf der Kamera und eins im Rucksack und nur äußerst selten wechsel ich während meiner Fototouren überhaupt das Objektiv.

Ich fotografiere viel Landschaft, Natur und nur selten Menschgemachtes / Architektur / Personen. Mir ist zumeist aber eine spannende Komposition des Bildes wichtiger, als der eigentliche Inhalt selbst.
P1001122.JPG

P1001150.JPG


Kokujou schrieb:
habich schon, ich hab doch nix von da ausgewählt ^^ nichts davon war für mich relevant. sorry ich hätt die sektion gleich löschen sollen.
Oh sorry, das hatte ich falsch interpretiert - alles klar :)

Kokujou schrieb:
Verstehe, also ich glaube mir reicht der standard akku, zur Not werde ich immer eine PowerBank dabei haben, aber ich glaub die Akku-Thematik ist eher was für Sternenlinien-Fotos, wo du wirklich kontinuierlich für Stunden knippsen musst, so heftig soll es nicht werden.
Genau so ist es - oder wenn man z.B. ununterbrochen Serienbildaufnahmen schießt, die sehr viel Rechenpower und Strom benötigen, oder Blitzlicht, etc.

Mit einem Akku komme ich aber (ohne Blitz) ganz normal über einen Tagesausflug hinweg und zwischen 300 und 400 Fotos sind bei mir (G81 und G9-II) möglich.

Kokujou schrieb:
Im Grunde klingt es ja dass im Neuwaren-Sektor die 4.000D bzw. die 2.000D eigentlich die Beste wahl wäre.
Es ist ja auch das einzige, was es unter 400 Euro gibt neu gibt :)

Kokujou schrieb:
Über gebraucht werde ich mal intensiv nachdenken, besonders wenn du sagst dass die Gewährleistung sehr gut ist.
Ich kann mPB nur weiterhin empfehlen.

SuperHeinz schrieb:
Was suchst Du denn eigentlich? Eine kleine, spiegellose Systemkamera mit Wechselobjektiven oder eine kompakte Sucherkamera mit einem fest eingebauten Objektiv? In Deinem Preisbereich würde ich eher mal eine letztere vermuten, denn zur Kamera mit Wechselobjektiven käme dann ja noch mindestens ein Wechselobjektiv dazu. Und das hätte in diesem Preisbereich, inkl. Kamera, eine eher fragwürdige Qualität.
Das hat er ja gut beschrieben, was er sucht. Allein schon das Thema Lowlight-Aufnahmen ist ein 100%iges Ausschlusskriterium für sämtliche Kompaktkameras. Die Mini-Objektive und die ebenso winzigen Sensoren sind bei Weitem nicht in der Lage selbst der lichtschwächsten Systemkamera + schlechtestem Objektiv das Wasser zu reichen.

Mit einer halbwegs vernünftigen Systemkamera (selbst mit der von mir erwähnten, gebrauchten 150 Euro Canon EOS 550D mit Kitglas von 2012) stellst du jede noch so moderne Kompaktkamera an die Wand, was Lichtstärke und Freistellung angeht.

schneup schrieb:
Wenn Du schon nach Japan kommst wuerde ich vor Ort eine kaufen.
Das würde ich nicht - allein schon, weil lokal verkaufte Kameras oft (aber nicht immer) angepasste Firmwares haben, evtl. Funktionen nicht besitzen, die man vom heimischen Markt gewohnt ist oder diese anders beschrieben sind und im schlimmsten Fall gibts keine Firmware-Updates bzw. sind diese dann nicht kompatibel zueinander.

schneup schrieb:
400 Euro sind umgerechnet ~72'000 Yen. Da Du noch 10% MwSt abziehen kannst waere das Budget um 80'000 Yen.
Auch ne tolle Idee - denk bitte an die Einfuhrumsatzsteuer und die Zollabfertigung am deutschen Flughafen. Sicher ne ganz tolle Idee, Geld zu sparen.
 
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DJMadMax schrieb:
Auch ne tolle Idee - denk bitte an die Einfuhrumsatzsteuer und die Zollabfertigung am deutschen Flughafen. Sicher ne ganz tolle Idee, Geld zu sparen.
Was hindert ihn die gebracht gekaufte Kamera vor seiner Abreise und nach dem Herunterladen und sichern der Fotos und ggf. auch nach der Entnahme der Speicherkarte, wieder zu verkaufen? Den Gegenwert braucht er dann nicht bei der Einreise in Deutschland zu verzollen. 😉
Ergänzung ()

DJMadMax schrieb:
Das hat er ja gut beschrieben, was er sucht. Allein schon das Thema Lowlight-Aufnahmen ist ein 100%iges Ausschlusskriterium für sämtliche Kompaktkameras. Die Mini-Objektive und die ebenso winzigen Sensoren sind bei Weitem nicht in der Lage selbst der lichtschwächsten Systemkamera + schlechtestem Objektiv das Wasser zu reichen.

Mit einer halbwegs vernünftigen Systemkamera (selbst mit der von mir erwähnten, gebrauchten 150 Euro Canon EOS 550D mit Kitglas von 2012) stellst du jede noch so moderne Kompaktkamera an die Wand, was Lichtstärke und Freistellung angeht.
Klar, aber als Alternative zum iPhone nun mehrere Kilos Elektronik, Metall und Glas mit sich herumschleppen?

Muss man wollen. Ich gehöre nicht mehr zu diesen Leuten. Mir genügt eine Canon PowerShot auf Reisen.
 
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SuperHeinz schrieb:
Zeit, Aufwand, sprachliche Barriere, Logistik, und so weiter. Mir fällt da einiges ein, kann aber jeder handhaben, wie er/sie/es das möchte.

SuperHeinz schrieb:
Richtig und offensichtlich möchte der TE - wie eben viele, die Spaß am etwas technischer ausgelegten Fotografieren es haben - das auch.

Da hilft es auch niemandem, zu sagen: "Also ich will das nicht, hör du bitte auch auf oder fang gefälligst gar nicht erst an damit."
 
DJMadMax schrieb:
Zeit, Aufwand, sprachliche Barriere,
Das wissen wir doch gar nicht, ob es da eine sprachliche Barriere gibt. Schließlich will sich der TE auch im eher ländlichen Japan aufhalten und so, wie ich diese Gegenden kenne, sollte man dort auch mit Englisch gut über die Runden kommen. In den Großstädten spricht sowieso fast jeder englisch. Schließlich war Japan nach 1945 sehr lange Zeit von den USA besetzt und auch heute noch bestehen mit den USA sehr viel engere Beziehungen, als etwa mit Europa.
 
DJMadMax schrieb:
Das würde ich nicht - allein schon, weil lokal verkaufte Kameras oft (aber nicht immer) angepasste Firmwares haben, evtl. Funktionen nicht besitzen, die man vom heimischen Markt gewohnt ist oder diese anders beschrieben sind und im schlimmsten Fall gibts keine Firmware-Updates bzw. sind diese dann nicht kompatibel zueinander.
Die Kameras die der TE im Auge hat duerften seit Jahren keine FW Updates mehr gekriegt haben. Bei der Z50 ist die aktuelle FW 2.6 identisch bei der deutschen und japanischen Nikon Page. Muesste man halt pruefen wie es bei einem bestimmten Modell aussieht. Sony ist sowieso raus da Domestic Modelle nur Japanisch koennen und keine andere FW aufgespielt werden kann. Bei Fotos duerfte es aber sowieso keine Unterschiede geben. Eher bei Video, aber heute auch nicht mehr das Problem wie frueher (z.B. PAL/NTSC).
DJMadMax schrieb:
Auch ne tolle Idee - denk bitte an die Einfuhrumsatzsteuer und die Zollabfertigung am deutschen Flughafen. Sicher ne ganz tolle Idee, Geld zu sparen.
Haettest Du mal den Abschnitt zu Ende gelesen. War sogar ein Link auf die entsprechende Zoll Seite. Die Freigrenze bei der Rueckkehr aus Japan ist 430 Euro. Sofern die Kamera und alle anderen Souvenirs darunter bleiben kann der TE ganz normal durch den guenen Ausgang gehen.
SuperHeinz schrieb:
Schließlich will sich der TE auch im eher ländlichen Japan aufhalten und so, wie ich diese Gegenden kenne, sollte man dort auch mit Englisch gut über die Runden kommen. In den Großstädten spricht sowieso fast jeder englisch.
Du kennst ein anderes Japan als ich. Selbst in Tokyo ist Englisch Glueckssache wenn Du nicht gerade in Touristenhochburgen unterwegs bist. Dank Google Translate und aehnlichen Services ist es aber mittlerweile nicht mehr so schwierig sich zu verstaendigen. Da der TE bereits in Japan war duerfte er aber einschaetzen koennen wie die Lage vor Ort ist.
 
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