[Einsteigerfrage] Neue Kamera für Japan-Reise

lowrider20 schrieb:
Und je kleiner der Sensor, umso einfacher ist es diesen ausreichend zu belichten. Deswegen würde ich den Iphone Sensor vorziehen und manuell belichten.
Moin, bitte nimm es mir nicht übel, aber das ist Unsinn. Millionen Profi-Fotografen müssen was falsch machen, da sie überwiegend mit Kleinbild-Ausrüstung unterwegs sind und nicht einfach ein Smartphone nehmen. :D
Je größer der Sensor, desto mehr Licht kann eingefangen werden--> Vorteil Kleinbild. Selbst APS-C- oder mFT-Sensoren sind deutlich größer als diese Miniatur-Sensoren in Smartphones und sind im Vergleich völlig unproblematischer.
lowrider20 schrieb:
Meist wird auf kurze Belichtungsdauer aber dafür hohe ISO eingestellt.
Ja, weil's notwendig ist. Die Erhöhung des ISO-Wertes ist nichts anderes als die Erhöhung der Helligkeit des Bildes. Nur eben mit dem Nachteil, dass das Bildrauschen ebenfalls erhöht wird und das sieht man, kann aber mit entsprechenden Entrauschungs-Tools in der Nachbearbeitung rausgerechnet werden.
Im Smartphone wird das auch rausgerechnet, nur tritt das Rauschen aufgrund des kleinen Sensors viel früher ein und was dann am Ende rauskommt ist beim Smartphone richtig schlecht. Man muss solche Fotos nur mal in der 100-Prozent-Ansicht betrachten, da sieht man dann schon mal Artefakte oder Dinge die z.B. eine KI dazugedichtet hat.

Gruß eisholz
 
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DJMadMax schrieb:
Darf man fragen, welche genau? Bei SD-Karten in besseren Kameras sollte man durchaus drauf achten, dass die Schreibgeschwindigkeit passt, sonst knickt dir die Performance bei z.B. Serienbildaufnahmen stark ein und es dauert ewig, bis die Kamera dann die Fotos vom internen Speicher weggepuffert hat.
Ne Standard 16GB, aber Serienbild ist jetzt glaube ich erstmal nicht so der Fokus... wofür benutzt man das eigentlich?

DJMadMax schrieb:
Nichts zu danken - ich habe eher noch eine Bitte: ich wäre tierisch neugierig über deine ersten Erfahrungswerte sowie Versuchsfotos :)
mach ich gerne aber erwarte bloß nicht zu viel, vergiss nicht quasi gestern noch hatte ich ein iPhone 11 (das 14er ist übrigens ein Leih-Modell für die Überbrückung weil das 11er kaputt gegangen ist)
 
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Eisholz schrieb:
aber das ist Unsinn
Gut. Dann ist die Angabe f1.7 beim Smartphone also völliger Unsinn und macht ein Objektiv bei APS-C oder Kleinbild also nur grundlos groß und schwer. Wisst ihr überhaupt, was die Blende aussagt und welche Eigenschaften damit einhergehen? Viel Spaß mit dem Kit-Objektiv und Blende 3.5. Und ja, ISO ist einfach die Verstärkung. Welche Basis-ISO haben der Sensor der Canon und der des Iphone? Bzw. habens sogar einen Dual-Gain-Sensor? Dann wärs noch besser für Low-Light.
Ergänzung ()

Kokujou schrieb:
Bei 3 Bilder pro Sekunde und 26MP brauchst du dir keine große Geschwindigkeitssorgen machen.
 
Ich werd mal ein Album machen für meine nächste Reise im Februar, aber wen's interessiert, hier mal ein paar Schnappschüsse aus dem letzten Jahr, das Album kann ich nicht teilen, weil meine Mutter auf einigen mit drauf ist, da müsste ich erst sortieren, Datenschutz etc...

1765129721750.jpeg
1765129668955.jpeg


hier sieht man sehr gut waurm ich meine kamera verbessern möchte (und das ist noch eins der besseren, die Fotos mit Nachthimmel spar ich mir, man sieht hier deutlich das Rauschen):
1765129770249.jpeg


Klar Tagfotos sind gestochen scharf (hier auf dem Mt. Moiwa nahe Sapporo):
1765129860928.jpeg


und Panoramas kriegt auch das iphone ganz gut hin, wenn man ein Stativ hätte wäre es noch besser, ihr seht's ja 😆

1765129903443.jpeg
 
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Kokujou schrieb:
hier sieht man sehr gut waurm ich meine kamera verbessern möchte
Kannst du dazu mal ISO, Blende und Belichtungszeit posten?
 
@lowrider20 sorry die Daten hab ich leider nicht mehr, das sind ja fotos aus letztem Jahr und die Werte aufm iphone kann man gar nicht ablesen. Belichtungszeit ist meistens 0, bei den Nachtfotos hab ich halt versucht mal das maximum zu nehmen was das iPhone zulässt aber das schwankt immer so zwischen 1-4 sekunden
 
Die 2000d hat ein Kitobjektiv, das bei 28- 35mm und Tageslicht in den jpegs vergleichsweise scharf ist. Mit anderen Objektiven sicher auch bei anderen Brennweiten. Falls du die Bilder etwas verkleinerst geht auch der Berich 18-25mm klar. Abends würde ich unbedingt empfehlen nur Raws aufzunehmen und die später mit dxo oder lightroom zu entwickeln. Die 2000d hat keinen guten Bildprozessor zum entrauschen integriert .
 
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lowrider20 schrieb:
Deswegen würde ich den Iphone Sensor vorziehen und manuell belichten.
Welche Fläche hat der Sensor des iPhones? Laut Internet hat das 17er Pro einen Hauptsensor mit 71,5 mm² und die beiden Zusatzkameras jeweils 23,5mm² - in Summe also weniger als 120 mm² CMOS-Fläche.

Wie sieht's bei APS-C aus? Der Canon-Sensor besitzt über 330 mm².

Wenn man sich jetzt noch die Objektivoberfläche anschaut und mit der eines gängigen DSLR/M-Glases vergleicht, dann sollte schnell klar werden, wo mehr Licht eingefangen und verarbeitet werden kann.

Im Lowlight ist selbst angestaubtes Systemkamera-Equipment jedem modernen Smartphone überlegen, da lässt sich die Physik nicht austricksen.

Irgendwann wird es sicherlich CMOS-Sensoren geben, die nur einen Bruchteil so groß sind wie heutige Sensoren der Systemkameras - oder gar in Smartphones - und die dennoch hervorragende Abbildungseigenschaften bieten. Aktuell ist es aber weiterhin so - wie auch in den letzten x Jahren schon - dass die Fläche eines großen CMOS-Sensors nicht zu ersetzen ist und gleiches gilt für lichtstarke Objektive mit großem Lichteinfall.
 
Kokujou schrieb:
sorry die Daten hab ich leider nicht mehr
Auch nicht in den Exifs der Bilder? Würde mich ebenso wundern, daß dies nicht drin steht.
 
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DJMadMax schrieb:
Der Canon-Sensor besitzt über 330 mm².
Trotzdem wird die 2000d bei schlechtem Licht vermutlich keine wesentlich besseren jpegs liefern als ein iphone. Sobald man da aber die raws entwickelt sieht es deutlich anders aus.
 
DJMadMax schrieb:
Welche Fläche hat der Sensor des iPhones?
Das hat nichts mit der Sensorfläche zu tun sondern mit der Pixelgröße. Einfach gesagt. Da gibt es noch einige weitere Einflussgrößen. Aber das ändert nichts an der schlechten Blendenzahl des Kit-Objektivs.
 
Kokujou schrieb:
Evtl. wäre es ratsam, hier nochmal 30-40 Euro in eine richtig flotte 64 GB bis 128 GB-Karte zu investieren. Das reicht dann auch für ausgiebige Foto-Trips bzw. Videoaufnahmen (bitte keinesfalls das regelmäßige Backup vergessen :) ).

Kokujou schrieb:
wofür benutzt man das eigentlich?
Du meinst Serienbildaufnahmnen? Die sind ideal für (Motor)Sport, Wildlife und einfach alles, was sich bewegt - selbst Bachläufe / Wasserfälle oder Brandung am Meer, etcpp.

Vereinfacht: du hältst einfach voll auf dein Motiv drauf und feuerst mehrere Fotos auf einmal durch. Je nach Kamera kann das hoch zweistellig oder gar dreistellig sein pro Sekunde bzw. in Reihe - in voller Sensorauflösung.

Der Vorteil hierbei: du kannst dir später aus den unzähligen Fotos genau das raussuchen, welches dir am Besten gefällt und das Motiv am Besten eingefangen hat. Bei einem Springbrunnen z.B. gefällt dir vielleicht das Muster der Wassertropfen auf Foto #26 besser, als auf Foto #13 und #74. Verstehst du?

Wenn du "einzeln" fotografierst, beispielsweise nen Adler, der gerade vom Ast aus starten will, dann ist die Wahrscheinlichkeit, mit nur einem einzigen Schnappschuss den perfekten Moment des losflatternden Vogels einzufangen, äußerst gering. Bei einer Serienbildaufnahme hingegen hast du den Vogel idealerweise in Startposition, beim Abspringen, Losflattern, bei verschiedenen Flügelschlagpositionen, und so weiter.

Serienbildaufnahmen können somit auch ungeübten Fotografen sehr viel Arbeit abnehmen und hervorragende Ergebnisse ermöglichen.

Spätestens jedoch, wenn du RAW fotografierst (also unkomprimiert mit den entsprechenden Belichtungsinformationen), dann hat ein Foto in voller Auflösung schnell mal 50 MB und mehr. Bei z.B. "nur" 20 Bildern in Serie sind das bereits 1 GB, der geschrieben werden muss. Mit ~100 MB pro Sekunde einer SD-Karte dauert das schon mindestens 10 Sekunden - Zeit, in denen du keine weiteren Fotos schießen kannst und eventuell dein Motiv verlierst.

Kokujou schrieb:
Klar Tagfotos sind gestochen scharf
Wenn das für dich scharf ist, dann wäre ich ja echt liebend gern dabei, wenn du die ersten Fotos mit deiner DSLR schießt :)

Kokujou schrieb:
und Panoramas kriegt auch das iphone ganz gut hin
Das können (System-)Kameras mittlerweile auch recht gut, einige haben da entsprechende Funktionen für. Wenn ich richtig recherchiert habe, besitzt die 2000D diese Funktion jedoh nicht.

Kokujou schrieb:
die Werte aufm iphone kann man gar nicht ablesen
Ich meine schon - in der Standardgalerie einfach mal bei einem geöffneten Foto hoch oder runterwischen, bin mir gerade nicht ganz sicher und müsste es am Arbeits-iPhone (2022 SE) mal testen - das aber erst morgen früh, das ist am Wochenende nicht geladen.

Kokujou schrieb:
bei den Nachtfotos hab ich halt versucht mal das maximum zu nehmen was das iPhone zulässt aber das schwankt immer so zwischen 1-4 sekunden
Okay, selbst eine Sekunde kann man nicht stillhalten - auch mit dem besten Stabilisator nicht. Mit der wirklich guten, doppelten Bildstabilisierung von Panasonic schaffe ich es im Zweifel mal für ne 1/5 Sekunde, aber das ist dann eher Glückssache und das Motiv darf sich keinesfalls bewegen. 1/10s ist eigentlich das Maximum, was ich mir persönlich zutraue ohne Stativ oder Auflegen der Kamera.

bluedxca93 schrieb:
Abends würde ich unbedingt empfehlen nur Raws aufzunehmen und die später mit dxo oder lightroom zu entwickeln.
Ruhig Blut ^^ Lass @Kokujou erstmal überhaupt erste Berührung mit der neuem Kamera erfahren. Wir reden hier von und mit einem blutjungen Anfänger, da muss man nicht gleich mit chromatischer Abberation im maximalen Zoombereich und dergleichen kommen.

Obgleich ich DXO Photolab ebenfalls empfehlen kann. Insbesondere die Noise Reduction (also das ISO-Entrauschen) ist Branchenprimus und obendrein gibt's die DXO-Software ohne Monatsabo einfach fertig zu kaufen - wie es sich gehört. Eat this, Adobe :)

https://www.dxo.com/deepprime-photolab/

Dazu gibt es auch richtig gute Videos auf Youtube - die Vorher-Nachher-Ergebnisse mit nur ein, zwei Knopfdrücken sind da wirklich höchst beeindruckend. Ich glaube, die gesamte DxO-Suite kostet um die ~250 Euro, ist hin und wieder aber auch preisreduziert für unter 200 Euro erhältlich.
 
lowrider20 schrieb:
Blendenzahl des Kit-Objektivs.
Die nimmt bei höherer Brennweite zu. F4 bei 22-/24 mm sollte aber noch drin sein. Was abends bei iso 1600 und ruhiger Hand und Stabi vom Objektiv gerade so ausreichen dürfte.

Natürlich ist das is ii bei 50 oder noch schlimmer 55mm abends freihand nicht benutzbar. Aber damit wird der Threadersteller sicher leben können.
 
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bluedxca93 schrieb:
Ist bei dem Modell schon über der Low-Light-ISO. TO solls ausprobieren. Es ist noch Zeit und nicht viel Geld rausgeschmissen, wenns nicht passt.
 
lowrider20 schrieb:
Ist bei dem Modell schon über der Low-Light-ISO.
Klar, man muss aber auch einbeziehen das ein verwackeltes Photo ohne Stativ bei niedriger iso hier schlimmer ist als iso1600. Alles über iso 1600 ist nicht mehr benutzbar.
Und wenn es dann nachts halt njr noch 30-50% der Auflösung vom Tag ist, wird es für Instagram und croppen oder Erinnerungsfotos bis dinA4 mehr als ausreichen.
 
@Kokujou
Tipp für Langzeitbelichtungen bei Low Light und keinem Stativ: nimm dir ein Bohnensäckchen mit. Damit kannst du die Kamera ablegen und mit entsprechend langer Belichtungszeit und Selbstauslöser kommst auf wenig Rauschen. Action geht halt damit nicht. Aber bei 3 Bilder pro Sekunde ist das eh keine Actionkamera.
Ergänzung ()

bluedxca93 schrieb:
verwackeltes Photo
Klar, nachbessern kann man bei Rauschen mittlerweile ohne Probleme, sofern man RAW nutzt.
 
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Wie schnell so ein iPhone (und andere Smartphones natürlich auch) tatsächlich an seine Grenzen stößt, kann man in folgendem Video gut erkennen: Klick

Gruß eisholz
 
Diese Vergleiche sind so sinnlos. Mit einem Bugatti Veyron wirst trotz identer Leistung auch bei der Formel 1 kein Leiberl haben.
Telefonier mal mit einer Systemkamera...
 
bluedxca93 schrieb:
gerade so ausreichen
bluedxca93 schrieb:
abends freihand nicht benutzbar
@Kokujou
Lass dich von sowas keinesfalls verunsichern. Ich gehe jede Wette ein, dass du begeistert sein wirst :) Das ist und bleibt nämlich trotz einiger negativer Kommentare hier immer noch um Welten besser als alles, was du aus dem Smartphone rausbekommst.

lowrider20 schrieb:
Es ist noch Zeit und nicht viel Geld rausgeschmissen, wenns nicht passt.
Ea ist genau gar kein Geld rausgeschmissen (bzw. höchsgens die Versandkosten), weil beim Händler als Neuware gekauft - zumindest, wenn es über das Onlineportal gekauft wurde. Vor Ort herrscht bekanntermaßen keine Rücknahmepflicht.

Mich ärgert es einfach zutiefst, wenn ich hier manche Kommentare lesen muss. Technisch ist das zwar alles korrekt, wird aber teils vollends ohne jedwede Relation ausgeworfen und da merkt man einfach, dass manche hier überhaupt nicht (mehr?!) in der Lage sind, mal zwei, drei Stufen vom elitären Ross herunterzusteigen und auf dem Level eines Einsteigers mit niedrigem Budget zu kommunizieren.
 
DJMadMax schrieb:
Rücknahmepflicht
Hat man aber auch nicht ewig Zeit. Zwei Wochen sind schnell vorbei.

DJMadMax schrieb:
Mich ärgert es einfach zutiefst, wenn ich hier manche Kommentare lesen muss.
Mich auch.


DJMadMax schrieb:
mal zwei, drei Stufen vom elitären Ross herunterzusteigen
Sagt der, der von einer schnellen SD-Karte und hohen zwei- bis sogar dreistelligen Serienbildgeschwindigkeit bei einer lahmen Ente mit drei Bildern pro Sekunde spricht. Da schlafen die Bits beim Übertragen schon ein.
Vielleicht solltest du mal hier deinen ewigen Kampf gegen neue Technik sein lassen.
 
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