Einstellungstest derzeit nicht machbar

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Ja und? Ich denke das ist dem TE bekannt.
Problem ist, Versäumnisse z. B. in den Grundrechenarten werden häufig gar nicht, oder sehr spät behoben .Der Taschenrechner hat dazu beigetragen. So etwas zieht man jahrelang durch ohne aufzufallen.
loverathi scheint aber Reifer geworden zu sein und Willens zu lernen. Die Auffassungsgabe und logisches Denken ist anders, Defizite könnten sogar schneller ausgeglichen werden.
Wer sich in dem Alter dazu durchringt seinen Schulabschluß nachzuholen, schafft auch eine Lehre.
Als Ausbilder hätte ich kein Problem ein motivierten Mittzwanziger mit Zielen eine Chance zu geben. Gerade kleine Betriebe suchen zuverlässige Mitarbeiter die man langfristig beschäftigt und keinen 16-17 Jährigen der schon vom Studium träumt.
Ich finde es vom TE legitim dieses Ziel zu verfolgen, der Schulabschluß geht jedoch vor. Und hier heißt es nun A**** backen zusammenkneifen und durch.
 
Die Einstellung des TEs ist aller ehrenwert und ich denke, wenn man sich seiner Schwächen bekannt ist und an diesen arbeitet, wird sich jeder Betrieb freuen, so einen motivierten Mitarbeiter zu haben.
 
Ja nur leider entscheiden die meisten Betriebe nur immer erst mla anhand der Papiere, sodaß so jemand selten eine Chance bekommt sich zu beweisen.
 
Mutiger Beitrag. Arbeitest du bei einer großen Personalvermittlung für technische Ausbildungsberufe?
Oder wie kannst du deine Behauptung beweisen.
 
Es ist nun mal so. Derjenige mit einem Schnitt von 4.0 kann der beste mechaniker sein. Aber was nützt es wenn man nuxht eingeladen wird.
 
Hier wird man schon eingeladen...

Hamburger Ausbildungszentrum (HAZ)

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Ja, allgemein ist es so.
Ich würde als Firma auch nicht anders handeln - ich kann doch nicht alle einladen um dann zu sehen, dass ein zwei von den schlechten doch ganz brauchbar sind.
Ich find das logisch, als auch total legitim.

Das sich einzelne Institutionen extra auf die schlechten Bewerber konzentrieren gibts halt auch - sonst würden die "nie was bekommen".
 
spacepilot11 schrieb:
Es ist nun mal so. Derjenige mit einem Schnitt von 4.0 kann der beste mechaniker sein. Aber was nützt es wenn man nuxht eingeladen wird.
Schulische Leistungen zeigen AUCH, wie viel Energie die betreffende Person in ihren bisherigen Lebenslauf gesteckt hat und wie viel wohl noch von ihr zu erwarten ist.

So ne Napfsülze mit lauter Vieren und nem guten Dutzend Fehltage will ich nicht in der Firma, denn es ist schlichtweg davon auszugehen, dass er das in Zukunft so weiter machen wird. Da nehm ich lieber einen Bewerber mit super Vornoten, bei dem davon auszugehen ist, dass er vor allem LERNBEREIT ist, und das ist das Wichtigste.
 
Naja würd ich so nicht unbedingt unterschreiben wenn ich so meinen Persönlichen Werdegang anschaue, mein Schulabschlusszeugnis ist echt übel. Denke das nach ein paar Jahren im Beruf man einfach dann auch sehen kann wie sich jemand weiterentwickelt und trotzdem sich "nach oben" arbeiten kann.
 
Dann hattest du Schwein, dass dein Ausbilder die Katze im Sack gekauft hat. Ich hätte es nicht getan. Bei der aktuellen Jugend kannst du nur den Kopf schütteln und gaaaaanz vorsichtig sein.
Würdest du als Ausbilder das Risiko eingehen, den Azubi dann doch wieder rauswerfen zu müssen, weil sich die Vornoten bestätigen? Die Stelle musst du ja trotzdem besetzen, die Arbeit muss gemacht werden.

Die beste Chance für jemanden mit saumäßigen Noten sehe ich in einem unbezahlte Praktikum. Da kann er sich dann beweisen und mit der Praktikumsleistung nach ner Lehrstelle fragen. Das wäre ein Deal, auf den ich als AG eingehen würde.
 
Nun ich hatte meine damalige Ausbildung bekommen weil ich sehr gut in dem Einstellungstest abgeschlossen hatte...
 
welcher Beruf? und was heißt übles Zeugnis durschnitt?
 
Ist zwar nicht auf mich bezogen - aber für mich heisst "übles Zeugnis" nen Durchschnitt von 4,0 zu haben.
 
Es kommt halt auch immer auf den Beruf, und die Anzahl der Bewerber an.

Bei großen Firmen, wo es Einstellungstests usw. gibt. trifft man erst mal eine Vorauswahl, die wird sehr oft durch das Personal der Personalabteilung gemacht. Dabei fallen sehr schlechte Noten, oder Bewerbungen die sonst ungewöhnlich sind ( 5 abgebrochene Ausbildungen usw) sehr oft durchs Raster.

Mit einem Ausbilder oder jemanda aus dem Beruf spricht man da erst beim Vorstellungespräch und da muss man erst mal hinkommen ,und dann muss man sich erst verkaufen.

Wenn es ein seltener Beruf ist, gibt es nicht so viele Bewerbungen, da ist die Chance größer das man auch mal jemanden einlädt, der nicht so ins Raster passt.

Bei kleineren Firmen hat man m.M die besten Chancen wenn man einen Knick im Lebenslauf oder schlechte Noten hat, Gerade wenn sich der Meister die Bewerbung selber ansieht und man auch ne Chancen zum Probearbeiten hat.
Hier ist die Chance am größte, das es hier jemand gibt der dich einstellt weil er überzeugt von dir Ist.

Irgendwo gibt es immer Grenzen, und es gibt immer welche die dann rausfallen. Die Firmen haben oft auch nicht die Zeit sich alle Bewerbugnen genau anzusehen oder jeden einzuladen, noch dazu hausieren viele Firmen nicht mit Ausbildungsplätzen.
Azubis wird man als Firma nach der Probezeit nur sehr schwer wieder los, und da halten sich Firmen eben oft an die Noten und Zeugnisse, auch wenn das natürlich keine 100% Sicherheit gibt.

Ich war selbst ingesamt in meinem sinnlosen verpfuschten Leben fast 3 Jahre arbeitslos und habe alleine in der Zeit der letzten Arbeitslosigkeit vor knapp 3 Jahren über 300 Bewerbungen geschrieben, bis ich mich dann entschied noch nach einer zweiten Ausbildung zu suchen.

Bin auch bei einem mittelständischen Unternehmen untergekommen, 4 Wochen nach dem offizelen Start weil ein andere die Stelle nicht antratt. Im Vorstellungsgespräch wurde dann gesagt wenn ich die Probezeit überstehe ist alles klar.

Nun bin ich da fast fertig und freue mich schon auf eine neue Stelle woanders. Hier lerne ich im Endeffekt gar nix aber die Ausbildung zählt.
 
Mal von den Matheproblemen abgesehen, du möchtest unbedingt einen technischen Beruf, obwohl du über kaum Technisches Verständnis verfügst?

Wie kommst du dann auf die Idee, dass dir gerade der Beruf des Industriemechanikers liegen könnte?
 
loveherati schrieb:
Sachen wie Prozentrechnung, Dreisatz, geteilt und mal rechnen + - * gemischt

Da hast du Glück!
Warum? All diese Dinge erfordern lediglich das Hantieren mit schlimmstenfalls dem kleinen 1*1 und dem Behalten der richtigen Technik zur schriftlichen Lösung.
Ich will dich nicht verhöhnen sondern bin der Ansicht, dass du dich innerhalb weniger Tage auf diese Aufgaben vorbereiten kannst.
Wie ich vorgehen würde:
Erstmal ein Schritt-für-Schritt Beispiel für die zu lernende Operation suchen und versuchen, die Beispiele nachzuvollziehen.
Das könnte z.B. sowas sein: http://de.wikipedia.org/wiki/Schriftliche_Division
Dann ein schönes A4-Blatt nehmen und ganz oben ein kurzes Schritt-für-Schritt Beispiel eintragen.
Danach denkst du dir einfach eine Aufgabe aus und löst sie direkt da drunter.
Wenn der Bogen voll ist nimmst du einen Neuen, bei dem du zuerst auch oben das Beispiel einträgst.
Auf diese Weise hast du immer das Schema vor Augen beim Problem lösen, und es sollte sich nach wenigen Bögen einprägen. Macht man das an ein paar Tagen hintereinander immer mal wieder gelegentlich mit einem Bogen (reichen ja 5 Minuten), prägt sich das Verfahren irgendwann dauerhaft ein.
Das machst du dann für jeden Aufgabentyp mit dem du Probleme hast.
Am Tag oder am Tag vor dem Test löst du dann einen Bogen wo von jedem Typ eine Aufgabe drauf ist, um die Verfahren wieder ins Gedächtnis zu rufen. Den Zettel kannst du dann auch mitnehmen und vor dem Test nochmal raufgucken wenn du willst.
Ich bin sicher, an einem verregneten Wochenende kannst du mit ein paar Übungen deine Chancen erheblich steigern.
 
ok danke...

eine Option gibt es da noch die hatte ich immer im Hinterkopf.
Was ist wenn ich nächstes Jahr die Abendschule besuchen würde zweck höheren Abschluss,
ein Höhrer Abschluss ist ja immer besser!
und nach 2 Jahren hätte ich die Fachhochschulreife und könnte direkt danach eine Ausbildung zum Fachinformatiker (FISI) oder IT-Systemelektroniker machen...
 
Ich weiß jetzt nicht exakt, wie es bei den FISIs ist, aber studierte Informatiker bekommen im höhere Mathematik zu pauken. Normalerweise ist das mit etwas Einsatz zu schaffen, aber da dir nach so vielen Jahren die grundlegende Mathematik nicht völlig klar ist, dann sehe ich sehr schwarz für dich.

(Quelle)
Dazu sollen sie
- Einblick in grundlegende Arbeits- und Denkweisen der Mathematik und mindestens einer Naturwissenschaft bzw. Technik gewinnen,
- erkennen, dass die Entwicklung klarer Begriffe, eine folgerichtige Gedankenführung und systematisches, induktives und deduktives, gelegentlich auch heuristisches Vorgehen Kennzeichen mathematisch- naturwissenschaftlich-technischen Arbeitens sind,
- Vertrautheit mit der mathematischen und naturwissenschaftlich-technischen Fachsprache und Symbolik erwerben und erkennen, dass Eindeutigkeit, Widerspruchsfreiheit und Vollständigkeit beim Verbalisieren von mathematischen bzw. naturwissenschaftlich-technischen Sachverhalten vor allem in Anwendungsbereichen für deren gedankliche Durchdringung unerlässlich sind,
- befähigt werden, fachrichtungsbezogene bzw. naturwissenschaftlich-technische Aufgaben mit Hilfe geeigneter Methoden zu lösen,
- mathematische Methoden anwenden können sowie Kenntnisse und Fähigkeiten zur Aus- wahl geeigneter Verfahren und Methoden mindestens aus einem der weiteren Bereiche besitzen:
x Analysis (Differential- und Integralrechnung)
x Beschreibung und Berechnung von Zufallsexperiment, einfacher Wahrscheinlichkeit, Häufigkeitsverteilung sowie einfache Anwendungen aus der beurteilenden Statistik,
x Lineare Gleichungssysteme und Matrizenrechnung,

Das Wort Informatik setzt sich aus Information und Mathematik zusammen. Und mit letzterem hast du arge Probleme. Ich empfehle dir nicht, das anzustreben. Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass du das nicht schaffst.

Btw, wann willst du denn eigentlich arbeiten gehen? Du bist jetzt 23. Nächstes Jahr machst du deine Schule zuende, da wirst du 24. Dann noch zwei Jahre Abendschule, dann bist du 26. Und schließlich noch eine 3jährige Ausbildung zum FISI, dann bist du 29. Das ist schon arg spät.
Wie willst du dich bis da hin finanzieren?
 
Ich könnte weiter zuhause wohnen bleiben und dann evtl in eine WG ziehen, das ist alles kein Problem, meine Eltern würden es begrüßen wenn ich bis 29 hier noch bei Ihnen wäre..:D
Wenn FISI halt nicht möglich ist , nehme ich liebend gerne den IT-Systemelektroniker...
Das ist wie gesagt nur OPTION B die ich jederzeit machen könnte..
Anmeldung an der Abendschule wird wohl auch keine Probleme darstellen, hoffe ich mal....

Was ist aber wirklich möchte ist auf eigenen Beinen stehen und zwar so schnell wie möglich
Schön noch die Rest Zeit hier im Eltern Haus genießen und dann raus hier in die erste eigene Wohnung:) Deswegen würde ich OPTION A sofort eine Ausbildung zu beginnen bevorzugen....
Nächstes Jahr würde ich arbeiten gehen....
 
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