Energie in der Schule sparen - wie?

corli1

Cadet 4th Year
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März 2006
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Hallo,
soll für ein Referat paar Energiesparmethoden aufzählen.

Habe schon ein paar, etwa gut lüften, energiesparlampen, gute Nutzung von Räumen...


Aber was gibt es noch? Mir fällt irgendwie nichts ein, kann auch komplizierter sein, falls einer Tipps hat.....einer hat mir gesagt dass die Wwärmepumpe viel Energie vergedeutet, kann mir einer dazu was sagen? Ich weiß nur schwammig wie das funktioniert, aber wie soll das Teil denn mehr Energie schlucken als andere Modelle?
 
Bei uns hat mal jemand ein Referat über Solarenergie gehalten.
Er hat gesagt, wenn man sich Solarplatten aufs Dach baut, hätte man nach 8 Jahren soviel Geld gespart, dass die Platten abbezahlt sind.
Alles was man nach diesen 8 Jahren spart hat man :D
War sehr interessant :)
 
Bei uns in der Uni geht nach einer gewissen Zeit das Licht in den Übungsräumen automatisch aus, sodass das Licht nur in benutzten Räumen brennt. Auf den Toiletten sind Bewegungsmelder.
 
Danke für die Antworten. Haben selbst eine Solaranlage auf dem Schuldach, aber die meisten Photovoltaikanlagen sind Müll, auch noch heute, wenn man sie etwa mit anderen regenerativen Energiequellen vergleicht, kein Wunder warum außerhalb Deutschlands die keiner haben will.


Das mit den Licht klingt gut, danke....
 
haben solaranlagen auf der schule und licht in den kalssenräumen, was sich automatisch dem außenlicht anpasst, sodass bei heller sonne das licht ausgeht bei wenigem sonnenlicht dafür das licht stäkrer ist, sodass man weniger energie verbraucht. dazu bewegungsmelder und sparlampen!
 
Also ich würde auf jeden Fall einmal die Energiesparmaßnahmen der PCs ansprechen z.B. Festplatten nach einiger Zeit ausschalten, Computer in Stunden, wo sie nicht benötigt werden in den Standby fahren und nicht laufen lassen. Bildschirm abdrehen, wenn man weggeht.
Das mit den Bewegungsmeldern ist so eine Sache. Zwar sparen sie ein bisschen Energie, aber sie benötigen auch wieder Energie in der Herstellung. Generell bei allem, was man anschafft, muss man sich nicht nur überlegen, wieviel Energie der Betrieb, sondern auch wieviel der Herstellung benötigt und die fließen ganz viele Faktoren mit ein. Beispiel:
Ein Tisch braucht keine Energie zum Betrieb. Bei der Herstellung wird jedoch sehr wohl Energie verbraucht. Durch das zusätziche Holz, das gerodet wird, sind weniger Bäume da, die CO2 abbauen. Weiters hat die Tischlerei auch Angestellte, die wiederum mit dem Auto in die Arbeit fahren usw. Wenn man den Tisch aus Aluminium fertigt, dann kommen noch viel mehr Energiekosten in der Herstellung dazu.

Was weiters noch eine Rolle spielt ist, wann die Energie verbraucht wird. Zu Mittag müssen zusätzliche Kraftwerke angeworfen werden bzw. gebaut werden. Energieverbrauch in der Nacht ist aber egal, da um 4 Uhr in der Früh außer Straßenbeleuchtung etc. normalerweise nicht viel Energie verbraucht wird. Das können locker die Wasserkraftwerke an großen Flüssen decken und die liefern sowieso immer Strom und so viele Pumpspeicherkraftwerke gibt es nicht. Dann spielt natürlich auch die Jahreszeit eine Rolle. Im Sommer sollte man besonders auf z.B. laufende Rechner aufpassen, wenn dann noch die Klimaanlage gleichzeitig läuft. Im Winter kann es im schlimmsten Fall so sein, dass es komplett egal ist, ob der Rechner wärmt, oder man die Stromheizung verwendet (Gas ist ca. halb so teuer). Es ist auch die Frage, welche Ziele man mit dem Energiesparen verfolgt. Entweder sind es nur die eigenen Kosten, oder die Verringerung des CO2 Ausstoßes. Dann vielleicht noch die lokale Umweltverschmutzung bzw. negative Effekte (Kohlekraftwerk verändert die Temperatur im Abwasser). Es kann auch die Erhaltung der Ressourcen für die Zukunft sein oder die Wirtschaftsbilanz des eigenen Landes (weniger Ölimport = bessere Handelsbilanz). Man kann, wie viele Unternehmen nur deshalb umweltschonend sein, weil es den eigenen Ruf verbessert (wir sind eine Schule, die auch nützliche Aktionen macht).
 
Bis sich Solaranlagen aufgrund ihres Wirkungsgrades amortisieren vergeht schon eine gewisse Zeit. Zudem würden diese selbst dimmenden Lampen nicht weniger Stromverbrauchen, den das Dimmen geschieht über elektr. Widerstände.

Was auffällig an Schulen ist, ich kenne das noch aus meiner Schulzeit und Ausbildung:

Heizungsventile sind entweder zu oder komplett aufgedreht
Die Leitungen sind nicht isoliert, wodurch viel Wärme auf den Weg verloren geht.
Fenster sind ungenügend bis gar nicht abgedichtet - keine Doppelverglasung mit Luftzwischenraum zur Wärmeisolation.
Die Warmwasser wird wie die Heizung großteils unisoliert vom Heizkeller bis zum Wasserhahn transportiert.

Suboptimale Ausleuchtung der Klassenzimmer und in Fluren.
Mir fällt noch mehr ein, denk an die Selbstverständlichkeiten im Alltag eines Schullebens.

Man muss alles Ganzheitlich betrachten, so wie andr_gin schon anreißt.
Zu den Photovoltaikelementen muss man sagen, dass der Aufwand für die Herstellung mehr Umweltverschmutzung verursacht als die Industrie zugibt.

Ähnliches gilt auch für den Verbrennungsmotor (Wasserstoff), irgendwie muss ja Wasserstoff produziert werden.

Nur so als kleine Nebenanmerkung - fachliche Fußnote (hab schon einige Referate über diese Themen erarbeitet und vorgetragen)
Erdgas/Biodiesel hat auch einen großen Nachteil, die vornehmliche Bildung von Kohlenmonoxid sowie freien Radikalen.
http://www.dailytech.com/article.aspx?newsid=6980
 
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@ TK-Shockwave

Dimmen geht nicht nur über Widerstände... Phasenanschnittsteuerung nennt man sowas - ist aber etwas teuer als über Widerstände aber bei EVG (e lektronischein V orschalt G eräten) relativ einfach zu realisieren.

Regelventile und Einzelraumregelung sind auch schon bereits bekannte Techniken - sind natürlich besonders bei Fussbodenheizungen effektiv (wegen der langen Regelzeiten).

Beim Warmwasser sorgt die Umwältzpumpe für gute Wirkungsgrade - natürlich sollten alle Leiitungen (Warmwasser und Heizung Vor- und Rücklauf) isoliert sein.

Zur Wasserstoffgewinnung eignet sich auch die Elektrolyse und die kann auch über Solaranlagen autark betrieben werden... Aber Achtung Wasserstoff! (der ist ja rein nicht so einfach handelbar! (Druck, Temperatur, Undichtigkeiten)

CO Anteile entstehen bei jeder nicht vollständig durchgeführten Verbrennung (nicht genügend Sauerstoff vorhanden bzw. wird umgesetzt).

Generell ist aus meiner Sicht die Müllverbrennung ein riesiges Problem: Es wird zwar Strom erzeugt, aber die meisten Anlagen sind aus Geruchsgründen nicht in der Nähe von potentiellen Wärmeabnahmern. Ergo wird ein Grossteil der Energie zur Rückkühlung verwendet - was die Energiebilanz stark negativ beeinflusst.

Ebenso sind die Emmisssionen nicht ganz ohne - 17. BImSchV (HCL, HF, Hg) SO2, CO, NO2, Cges entstehen ja bei jeder Grossverbrennungsanlage und sind über Denox (NO, NO2) und REA (SO2) Anlagen relativ beherrschbar.

Leider sind die erst genannten Emmissionen ein grosses Problem und können Anlagenspezifisch auch nur bedingt beeinflusst werden - hängt also an den Rohstoffen - der Müllzusammensetzung.

Ebenso ungeklärt ist die Entsorgung der Schlacke. Das ist ja hochbelasteter Sondermüll!

Ein anderer Ansatz ist die Verschwelung (Prinzip Holzvergasermotor) und anschliessende Hydrolyse. Man gewinnt Methanol - was problemloser zu lagern und weiterzuverarbeiten ist als reiner Wasserstoff (angeblich sollen auch die Phantom Wasserstoffautos damit fahren können). Leider gibt es nur noch eine Anlage in DE und das Prinzip wird derzeit nach China verrammscht!

Die Verbrennung von Müll ist momentan noch zu billig! Wird sich durch die vielen neuen Anlagen in den nächsten Jahren auch wohl nichts daran ändern!
 
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Vermeidung unnötiger Standbyzeiten..
ganz einfache Mittel: schaltbare Steckdosenleisten, evtl. wenn nötig in Verbindung mit Zeitschaltuhren
 
Unterscheidet bitte zuerst zwischen Energiesparen und Energie(Strom)erzeugung.

Dann sollte man, wenn man schreibt, auch vorher etwas sorgfältiger recherchieren.
Kohlekraftwerk verändert die Temperatur im Abwasser
Atom-, Gas-, und Ölkraftwerke nicht wenn sie z. B. Flußwasser zum Kühlen benutzen?

Durch das zusätziche Holz, das gerodet wird, sind weniger Bäume da, die CO2 abbauen.
Wenn diese Hölzer aus nachhaltiger Forstwirtschaft kommen, dann nicht. Die Wälder
werden wieder aufgeforstet. usw.

Gerade beim Thema Energie(sparen) kursieren viele Halbwahrheiten, die sich z. T. seit
Großvaters Zeiten nicht ausrotten lassen.
 
Also, bei uns in der Schule wird Stromsparen nicht gerade beachtet.^^ Also, wir haben an die 60 Rechner und mehrere Server, das Licht ist fast immer an und die heizung läuft im Winter auch bei offenen Fenstern......also naja^^
 
Was mir als erstens einfällt sind, das der Strom in den Computerräumen ausgeschaltet werden soll. Bei uns in der Schule sind 120 Rechner und alle ziehen selbst wenn sie aus sind Strom, auch alle TFT´s sind an wenn auch "nur" im Standby
 
In meiner alten Schule hatte mein Info Lehrer neben seinem PC so einen Schalter mit einem Schlüsselloch. Dort konnte er die gesamte Stromversorgung der PCs bedienen...
Was mir schon imer aufgefallen ist, dass Lehrer, obwohl es Hell im Raum ist, die Lichter einschalten wenn sie den Raum betreten...
 
naja so sachen wie gut lüften, licht wenns nicht nötig ist ausschalten( grade in den pasuen) energiesparlampen sind wohl die wichtigsten sachen, türen zu wenn geheizt wird und beim lüften im winter fenster groß auf und dann wieder zu damit der raum nicht auskühlt.

neuere photovoltaik anlagen erreichen wirkungsgrade bei etwa 20%, wobei zu sagen ist das max 30% möglich sind ( ist ne mathemathische grenze)

bei regenerativen energien muss man aufpassen, so haben wir z.B. in deutschland einen wachsenen waldbestand, also nicht ganz so traurig sein wenn mal nen baum bei uns mehr dran glauben muss.
so auch erdgas und biodiesel, wenn man den leistungseinbruch von motoren anschaut bei der verwendung und den daraus erfolgenden mehrverbrauch pumpt man doch wieder mehr CO2 in die luft
das selbe gilt für wasserstoffmotoren, der aufwand bei der herstellung rechtfertigt den nutzen nicht
 
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