News Epub- und PDF-Format: Amazon beginnt, DRM-freie E-Books zu kennzeichnen

Kann ich mir endlich irgendwann den Reader von Thalia kaufen...Und Amazon Bücher lesen.
 
Too little - too late.
Werde trotzdem keine Bücher mehr bei Amazon kaufen, wenn ich die exklusiv nur mit den Kindle lesen kann.
Das man die Bücher nicht mehr runter laden kann war ein richtiger Bitch-Move und macht diese Bücher fürmmich nahezu nutzlos.
Ergänzung ()

SSD960 schrieb:
Kann ich mir endlich irgendwann den Reader von Thalia kaufen...Und Amazon Bücher lesen.
Ähm.... nein.
Alleine schon, weil man sie nicht (mehr) runter laden kann.
 
Termy schrieb:
Dito - allerdings fällt eink bei mir dabei nicht unter "Bildschirm" ;)
Auch wenn ich die physische Präsenz und das "Ritual" mit einem Papierbuch durchaus zu schätzen weiß und - bevor ich einen e-Reader ausprobiert hatte - auch glühender Verfechter von "echten" Büchern war, so bietet ein e-Reader in meinen Augen einfach zu viele Vorteile:
  • Gewicht
  • keine Notwendigkeit für Lesezeichen o.ä.
  • integrierte Übersetzungsfunktion (auch wenn man noch so fließend Englisch spricht, so gibt es doch immer mal wieder unbekannte Worte)
  • Hintergrundbeleuchtung

Die Nachteile halten sich dabei - wenn man denn auf DRM-Frei achtet - in meinen Augen SEHR in Grenzen. Der Akku hält für Wochen, das Lesen ist mit einem guten eink-Display genauso angenehm wie auf Papier, ohne DRM-Krebs ist man auch keinem Anbieter ausgeliefert....
Ich würde auch die Anpassung der Schriftgröße anführen.

Vorteile vom Buch sind:

  • Gutes Papier kann bei trockener Lagerung nahezu ewig halten.
  • Leichte Weitergabe
  • Leichter Weiterverkauf
  • Einfaches Markieren, Vorwärts und Rückwärtsspringen
  • Keine Software. An sich ein Vorteil.
  • Kein Totalverlust der ganze Sammlung möglich (E-Reader —> Backups machen)
  • Haptisch (wichtig für Kinder, in Schweden wird jetzt endgültig bei der Schulanfänger wieder mit dem Buch gearbeitet)
  • Kann man auch Offline ohne Datenspur kaufen

Roman und Sachbuch, landen hier als Buch. Tutorials und APIs am Laptop auf HiDPI. Wenn ich doch mal in ein digitales Buch schauen sollte, ist Foliate unter Linux angenehm.
Ich arbeite den ganzen Tag am Laptop, ich habe keine Lust einen E-Reader zu benützen. Überdosis?
 
Klueze schrieb:
@flaphoschi ein gedrucktes Buch wiegt aber viel, hat keine Übersetzungsfunktion, kann die Schriftgröße und art nicht einstellen usw. - und wer epub kauft wird auch das noch in 150 jahren haben, wenn dein Buch bereits zerfleddert und vergilbt in der Ecke liegt. Und ein eReader ist kein Display sondern hat (fast) gleiche Eigenschaften wie ein gedrucktes Buch.
Bücher haben bereits bewiesen das sie 900 Jahre alt werden können. Bei Speichermedien und Datenträgern wird sich das erst noch zeigen. Und wenn man alle 100 Jahre das Speichermedium erneuert dann müsste man fairer weise auch den Text des Buchs neu abdrucken dürfen.
 
Arboster schrieb:
@mischaef

Ernst gemeint? Du bist doch hier der Experte was eBook-Reader betrifft.
PDFs werden doch oftmals (meistens?) schlecht dargestellt, selbst mit PDF-Reflow werden komplexe PDFs nicht immer korrekt dargestellt.
Das stimmt so nicht. Bei den 10-Zoll-Geräten oder größer werden die PDF genauso gut dargestellt wie auf Tablets.

PDF-Reflow ist eine ganz andere Sache.

Arboster schrieb:
Und Comics sind bisher auch nur auf den mehrfarbigen Readern "erträglich" lesbar.
Das siehst Du so, ich sehe das anders. Also ist das Deine persönliche Meinung, aber keine Allgemeingültigkeit.

Arboster schrieb:
Aber die Farben entsprechen dann nur annähernd denen wie sie ausschauen sollen.
Kommt drauf an, wie viele Farben das Gerät darstellen kann und wie farblich das Original ist.

Arboster schrieb:
Also ich würde Comics nur mit dem Tablet konsumieren.
Das sei Dir auch ungenommen, dennoch könnten andere es anders sehen.

@QuamWave
Du vergiss dabei aber das Material. Diese 900 Jahre alten Bücher sind bestimmt aus anderen Material hergestellt als die heutigen Bücher. In den USA gibt es sogenannte "Mass Market Paperbacks", die extrem günstig hergestellt sind und meist in den Supermärkten in den USA angeboten wurden. Bei denen erinnert das Papier an das, was in Bibeln verwendet wird - also äußerst dünn und nicht gerade hochwertig. Die sind teilweise schon nach 2 Jahren total vergilbt.

Zudem - neben der genannten Einstellung der Schriftgröße haben Reader auch andere Vorteile, unter anderem das Gewicht: Ich möchte keinen 1000-Seiten-Schmöker den ganzen Tag in der Hand halten - oder gar mit in die Badewanne nehmen. Letzteres kommt bei mir eh nicht in Frage, da der Dampf die Blätter aufweicht. Auch im Urlaub bin ich froh im meinen Reader, da habe ich immer eine gute Sammlung dabei und kann genau das lesen, worauf ich da gerade Lust habe.

Und wer hindert Dich bei Büchern ohne DRM (was bei den meisten außerhalb von Amazon der Fall ist), diese auszudrucken?
 
Zuletzt bearbeitet:
mischaef schrieb:
Kommt drauf an, wie viele Farben das Gerät darstellen kann und wie farblich das Original ist.
Welches ist - deiner Meinung nach - aktuell der Reader mit der besten Farbdarstellung?

Alles was ich bis jetzt live sehen konnte, vorallem im Thalia und im Media Markt, ist meilenweit von einer Farbdarstellung wie im Comic entfernt. Selbst wenn man aeltere "Euro-Comics" als Vergleich nimmt die nicht auf Hochglanzpapier gedruckt sind.

Wenn es da was gutes gibt waere ich ueber einen Tipp dankbar, denn ich schaue mich aktuell nach einem neuen Geraet um.
 
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