Erdähnlicher Planet entdeckt: Gliese 581g

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Green Mamba schrieb:
Dass der Planet in der bewohnbaren Zone ist, ist ja nicht die einzige Vorraussetzung. Unser Planet hier hat noch wesentlich mehr Eigenheiten, die sicherlich extrem selten anzutreffen sind:
- Wasser
- Athmosphäre
- Ein Magnetfeld, welches uns vor der Gammastrahlung unserer Sonne schützt
- Einen gigantischen Jupiter, der sehr groß ist und zudem ungewöhnlicherweise weiter außen kreist als die Erde --> Dadurch hält er uns die großen Meteoriten und ähnliches vom Laib
- Eine praktisch kreisrunde Umlaufbahn
- Eine Lage außerhalb der Sternentstehungsgebiete der Milchstraße, ansonsten würde alles Leben auf unserem Planeten regelmässig durch Supernova-Explosionen ausgelöscht.
- Eine Sonne mit dieser Masse, viel größere Sonnen leben einfach nicht so lange
- Nur eine (!) Sonne
...

Du weißt echt nicht warum das (diese Voraussetzungen) so ist?
Genau dieser 'Blaue Planet' wurde für die Menschen gesucht und auch - wie man ja sieht - gefunden. Denn wir (die Spezies Mensch) wurden hier ausgesetzt! Man konnte - wo wir eigentlich herkommen - mit uns nix anfangen, weil wir dort alles nur kaputt gemacht haben und es in jenem Universum keine Todesstrafe gibt... Und so hat man uns hierher geschafft und uns selber überlassen, mit der Hoffnung, das wir uns selber den Ast absägen auf dem wir sitzen.
Und was wir bis jetzt aus bzw. mit 'der Welt' gemacht haben, brauche ich ja nicht weiter zu erörtern(?)
DAS ist die wahre Geschichte.
Und sag jetzt bitte nicht, das du (ihr) das Märchen, das wir vom Affen abstammen, glaubst?

MfG
 
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Dass der Planet in der bewohnbaren Zone ist, ist ja nicht die einzige Vorraussetzung. Unser Planet hier hat noch wesentlich mehr Eigenheiten, die sicherlich extrem selten anzutreffen sind:
- Wasser
- Athmosphäre
- Ein Magnetfeld, welches uns vor der Gammastrahlung unserer Sonne schützt
- Einen gigantischen Jupiter, der sehr groß ist und zudem ungewöhnlicherweise weiter außen kreist als die Erde --> Dadurch hält er uns die großen Meteoriten und ähnliches vom Laib
- Eine praktisch kreisrunde Umlaufbahn
- Eine Lage außerhalb der Sternentstehungsgebiete der Milchstraße, ansonsten würde alles Leben auf unserem Planeten regelmässig durch Supernova-Explosionen ausgelöscht.
- Eine Sonne mit dieser Masse, viel größere Sonnen leben einfach nicht so lange
- Nur eine (!) Sonne
...

ist ja alles schön und richtig, aber man muss auch bedenken, dass dies dinge sind, die wir zum leben brauchen. andere lebensformen, die vll auch intelligent sind, können sich doch evtl auch unter anderen bedingungen entwickeln. vll sollte man von dem gedanken weg, wie es in sifiserien immer gezeigt wird, dass alle außerirdischen so menschenähnlich sind.

dass wir so schnell nicht zu diesen planeten gelangen ist klar, aber man kann doch dennnoch evtl versuchen mit evtl dort lebenden intelligenzen zu kommunizieren oder so. wenn nen licht/laserstrahl "nur" ca. 20 Jahre bis dorthin braucht, wäre das doch garnicht so unrealistisch in den nächstne 100 jahren vielleilcht ne antwort zu bekommen ;-) das fänd ich mal ganz spannend ^^
 
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Alle Punkte ab Punkt 3 sind nicht für Leben wie wir es kennen notwendig, sondern für Leben im Allgemeinen. Wenn diese diese Vorraussetzungen nicht gegeben sind, hat das Leben nicht ausreichend Zeit sich zu entwickeln. Sicher ist Leben denkbar welches sich unter ganz anderen Temperaturen/Drücken/Gravity entwickelt. Aber in jedem Fall sind stabile Bedingungen notwendig. Leben unter permanentem Gammastrahlen-Beschuss ist wohl auch eher unwahrscheinlich.
 
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Hört schön auf den Mod! (ich habe es ja von höherem Leben)

Ich kann nur von momentan gängiger Theorie ausgehen, was in 50-100 Jahren ist weiß ich natürlich nicht.

Die meisten Experten glauben eher, dass sich außererdischen höheres Leben nicht so sehr von uns unterscheiden würden.
(Ein paar Forscher nehmen an, dass sich selbst höheres Leben unter den schwierigsten Umständen etwickelt haben könnte und kann!)

Es hat schon Gründe warum wir so sind, wie wir sind. Leichte Abweichung würden ja funktionieren.

Wie sagte Harald Lesch so treffend: Der Außerirdische ist auch nur ein Mensch!

Ich wäre schon mit dem kleinsten Einzeller zufrieden, nur um mal zu beweisen, das wir nicht völlig alleine sind!

Jede neue Meldung in der Richtung interessiert mich, aber mal sollte nicht immer gleich ein Faß aufmachen. :D

mfg
Kai
 
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@ Demolition-Man:

Deinen Einzeller gibt es meines Wissens bereits:

Man hat bereits Mikroben nachgewiesen, die nicht nur im Weltall existieren können, sondern zudem in der Lage sind, sowohl der Kälte der Alls (0 Kelvin) als auch der Hitze eines Überwindens einer Atmosphäre zu widerstehen.

Ist zulange her als dass ich dafür Quellenangaben liefern könnte, aber vllt. wissen andere User darüber mehr.

Im Übrigen ist Deine Theorie, dass außerirdisches, intelligentes Leben dem menschlichen gar nicht so unähnlich sein könnte, durch die Entdeckung gar nicht widerlegt/bestätigt worden.

Interessant ist allein die Wahrscheinlichkeit (die jetzt nicht mehr in Frage zu stellen ist), dass es viele andere Planeten geben könnte, auf denen sich intelligentes Leben entwickeln könnte. Diese Wahrscheinlichkeit ist gemäß Wissenschaftskreisen durch die neue Entdeckung ein ganzes Stück größer geworden.

MfG,
Dominion.
 
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Man hat bereits Mikroben nachgewiesen, die nicht nur im Weltall existieren können, sondern zudem in der Lage sind, sowohl der Kälte der Alls (0 Kelvin) als auch der Hitze eines Überwindens einer Atmosphäre zu widerstehen.

Richtig, eine Theorie besagt ja, dass so erst das Leben auf die Erde kam.

Stimmt schon bei dem Thema ist alles graue Theorie. Kann sein muss aber nicht!

Ich hätte den Einzeller gerne in nem "Teich" irgendwo auf einem der Monde von Saturn oder Jupiter.

Noch ein Zitat: Es wäre schon arogant zu glauben, dass wir die einzige intelligente Lebensform im ganzen(!) Univerum sind.

Mich stört nu echt, dass es die tollsten Sachen im Universum gibt, wir aber keine Chance haben jemals in die Nähe davon zu kommen. (nach momentanem Stand der Wissenschafft) :D

mfg
Kai
 
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@ Demolition-Man:

"Jemals" würde ich nicht sagen, nur nach aktuellem Stand der Technik noch nicht... .

MfG,
Dominion.
 
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Jab hab ich doch gesagt!

Alle Grenzen die wir bis heute überwunden haben ,waren eigentlich keine.

Aber irgendwann spielt die Pysik nicht mehr mit.

Es ärgert mich doch auch!
 
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und irgendwann wird die physik auch überwunden...
 
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und irgendwann wird die physik auch überwunden...

Hoffentlich, nur wann....
 
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Wahrscheinlich nicht zu unseren Lebzeiten, aber unendlich lange dürfte es auch nicht mehr dauern. Entscheidend ist amS der Zugang zu deutlich ergiebigeren Energiequellen, als heute zur Verfügung stehen... .

MfG,
Dominion.
 
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el capitan schrieb:
ich kenne bloß rote riesen und weiße zwerge, was ist denn ein roter zwerg?
Vereinfacht gesagt:

Ein weißer Zwerg ist ein Stern, der am Endstadium seiner Entwicklung angelangt ist. Er entsteht aus einem roten Riesen, wenn dieser seine äußere Hülle abgestoßen hat. Aus dieser Hülle entsteht der charakteristische planetare Nebel und den zurückbleibenden Kern bezeichnet man als weißen Zwerg.

Ein roter Zwerg ist ein Stern, der so viel Masse besitzt, dass er gerade noch im Stande ist Wasserstoff zu Helium zu fusionieren. Wäre die Masse noch geringer wäre es ein brauner Zwerg und dann eigentlich kein Stern mehr. Rote Zwerge entwickeln sich extrem langsam und können viele Milliarden bis zu Billionen Jahre alt werden. Am Ende der Lebensdauer entwickeln sie sich allerdings zu weißen Zwergen anstatt zu roten Riesen, weil ihre Masse zu gering ist Helium zu Kohlenstoff zu fusionieren.


Um zum eigentlichen Thema zurück zu kommen.
Aufgrund dessen dass bereits 492 Exoplaneten (Stand: 30.9.10) gefunden wurden, wurde es eigentlich Zeit für so eine Meldung.
Gliese 581 g wurde ja schließlich nicht erst vor ein paar Tagen im September gefunden sondern schon vor elf Jahren.

Insofern bin mir ziemlich sicher, dass es in Zukunft noch viele Planeten mit einem solchen Status geben wird.
Man braucht einfach nur abzuwarten.
Allerdings auf eine Bestätigung, dass auf dem Planeten xy sowieso definitiv Leben existiert, darauf werden wir wohl trotzdem noch mindestens - vorsichtig formuliert - "einige Teleskop-Generationen" abwarten müssen.

Ach ja, die Physik zu überwinden ist Unsinn. Wenn schon, dann findet man einen Weg Grenzen, die wir (heute) noch nicht überwinden können, zu überschreiten.
Beispiel: Kein Mensch kann ohne Hilfsmittel fliegen, die meisten Vögel aber schon. Trotzdem bewegt sich jeder Vogel innerhalb der geltenden physikalischen Gesetze.
 
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Nach dem heutigen stand der wissenschfat ist es unsinn. Das stimmt. Aber was ist in x jahren? Vielleicht gibt es eine möglichkeit, gesetze zu ändern?!?

Vielleicht sollte es mal ein philosophie forum geben :D
 
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Einsteins Theorie beinhaltet ja, soweit ich weiß, dass sich nichts schneller als das Licht bewegen kann.

Rein theoretisch könnte die Physik dennoch "ausgetrickst" werden: Durch die Verkürzung der Strecke. Also die Technologie, den Raum zu krümmen.

Oder plastisch formuliert: Man zeichnet auf ein 2-dimensionales DinA4-Blatt zwei Punkte ein, einen (A) links und einen (B) rechts auf dem Blatt. Was ist die kürzeste Strecke, um von (A) nach (B) zu gelangen?
Genau, nicht die Gerade, sondern wenn man das Blatt Papier so klappt, dass Punkt (A) und Punkt (B) nahezu auf einem Punkt liegen. Dazwischen kann man das Blatt Papier theoretisch unendlich oft hin- und herfalten. Das ist das Prinzip temporärer Raumkrümmung.

Ob es sowas auch tatsächlich mal geben wird? Wer weiß?

Ich schätze mal schon, da die Menschheit eines Tages darauf angewiesen sein wird (Stichwort: Nahrungsmittelknappheit, Überbevölkerung etc). Die größten wissenschaftlichen Fortschritte hat die Menschheit in Zeiten der Not und Notwendigkeit erreicht.

MfG,
Dominion.
 
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Soweit ich andere Artikel gelesen habe, dürfte mit hoher Wahrscheinlichkeit der Planet in gebundene Roation (siehe Mond) um seinen Stern drehen. Für intelligentes Leben könnte es dort ergo auf der Tag- wie auch Nachtseite sehr ungemütlich sein.
Was nicht bedeutet, dass dort keine Leben zu finden wäre. Man schaue nur mal was bei Schwarzen Rauchern, an Vulkanen bzw. in Höhlen alles so herum kreucht und fleucht.
 
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Der heutige Stand der Wissenschaft beruht eben auf einen begrenzten Wissen und damit sind diese Gesetze auch begrenzt. Doch wenn wir unser Wissen erweitern ergeben sich oftmals neue Möglichkeiten ohne das dabei die alten Gesetze ungültig werden. Sie werden einfach erweitert.

So manche Theorie die heute noch als gesichert gilt beruht auf Erkenntnissen die nur auf begrenzten Wissen basieren und damit ist es jederzeit möglich das durch neue Erkenntnisse sich plötzlich neue Möglichkeiten ergeben.

Selbst bei der Relativitätstherorie die viele Jahrzehnte als unanfechtbar galt (und man schon fast als Ketzer veruteilt wurden wenn man sie anzweifelte) gibt es immer mehr Kritiker die feststellen das sie nicht fehlerfrei ist.
Bei manchen Experimenten stehen die Resultate in Widerspruch mit der Relativitätstheorie und müßten anders ausfallen wenn die Relativitätstheorie 100% gültig wäre.

Somit sind unsere praktischen Möglichkeiten durch unser begrenztes theoretisches Wissen eben genauso begrenzt und erst durch Erweiterung dieses Wissens ergeben sich hier wieder neue Möglichkeiten.

Hin und wieder kommt es auch vor das so mancher Tüftler etwas neues entdeckt das man sich nicht erklären kann, aber solange man nicht wirklich versteht wie es funktioniert sind die Möglichkeiten dies technisch zu nutzen sehr begrenzt.
 
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Afaik wurde die Relativitätstheorie immer und immer wieder bestätigt, bei dem Versuch sie zu widerlegen.


dominion1 schrieb:
Befinden sich insbesondere Merkur und Venus innerhalb der habitablen Zone?
Die Bahn der Venus markiert die innere Grenze der habitablen Zone um unsere Sonne. Wäre die Atmosphäre nur nicht mit so sehr mit Treibhausgasen vollgestopft, könnte sie wie die Erde aussehen. Ich vermute in diesem Fall würde es dort ein recht tropisches Wetter geben.

Der Merkur ist zu nah an der Sonne. Das sollte allen klar sein.

Der Mars markiert die äußere Grenze der habitablen Zone. Er ist leider nur zu klein geraten (vermutlich Jupiters Schuld, hat alle Materie weggesaugt), weswegen er kaum eine Atmosphäre halten kann. Wäre er groß genug, um eine Atmosphäre zu halten, gäbe es dort sicher prima Skigebiete (mit durchschnittlichen Temperaturen um die -20 bis 0°C).



Das wir auf der Erde zwingend ein Magnetfeld brauchen, um komische Strahlung abzublocken, ist falsch. Unsere Atmospähre wird bei einem fehlenden Magnetfeld durch die Strahlung in den oberen Schichten ionisiert. Diese Ionen dienen als "Ersatzmagnetfeld". Nachlesen kann man das hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Polsprung#.E2.80.9EPolsprung.E2.80.9C
 
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dominion schrieb:
Oder plastisch formuliert: Man zeichnet auf ein 2-dimensionales DinA4-Blatt zwei Punkte ein, einen (A) links und einen (B) rechts auf dem Blatt. Was ist die kürzeste Strecke, um von (A) nach (B) zu gelangen?
Genau, nicht die Gerade, sondern wenn man das Blatt Papier so klappt, dass Punkt (A) und Punkt (B) nahezu auf einem Punkt liegen. Dazwischen kann man das Blatt Papier theoretisch unendlich oft hin- und herfalten. Das ist das Prinzip temporärer Raumkrümmung.

Auf deinem Blatt hat ein zweidimensionaler Massenpunkt genau 2 Freiheitsgrade und er merkt nicht dass der Raum gekrümmt ist - die Distanz ändert sich für den Massenpunkt nicht, da er nicht aus seinen Dimensionen entfliehen kann (ausser du würdest den Raum zerreissen und anders wieder zusammensetzen). Analog für unsere 4 Raumzeit-Dimensionen - ich halte dein Beispiel nicht für besonders gelungen.

Megatron schrieb:
Bei manchen Experimenten stehen die Resultate in Widerspruch mit der Relativitätstheorie und müßten anders ausfallen wenn die Relativitätstheorie 100% gültig wäre.

Zeigen! ART/SRT erlauben die Voraussage gewisser Effekte und dazugeghörige Berechnungen die experimentell sehr gut bestätigt wurden. Es gibt noch keine physikalische Theorie die in allen Grössenordnungen vernünftige Voraussagen treffen kann - QM/ART liefern etwa im Grenzfall die Gesetze der klassischen Mechanik. Mir persönlich ist nicht bekannt dass man ART/SRT in den zugehörigen Gültigkeitsbereichen widerlegen konnte - das wäre bekannt geworden.
 
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das beispiel mit dem blatt was gefaltet wird halte ich für sehr interessant! es stimmt auch, dass die entfernung sich nicht ändert (bis jetzt). abe wenn ma jetzt de 4. raumdimension dazu nimmt, könnte man den raum da eventuell "reinkrümmen"
 
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@ dOM89DoM:

Du hast den Zweck der Veranschaulichung nicht verstanden:

Um die Raumkrümmungs-Theorie allgemein verständlich zu erklären, ist es sinnvoll, vom Zweidimensionalen auf das Dreidimensionale zu schließen. Will heißen die offensichtlich zweidimensional kürzeste Strecke, die Gerade, wird durch Einfügen der dritten Dimension in Verbindung mit der Raumkrümmung obsolet.

Du behältst aber meines Wissens in dem Punkt Recht, dass der Raum verändert werden muss (so wie ein schwarzes Loch den Raum krümmt) - ob zerrissen, sei dahingestellt - wohl eher nicht.

Die Krümmung des Raums durch ein schwarzes Loch kann mW bereits heute dadurch nachgewiesen werden, dass sich Photonen (Lichtteilchen) nicht wie sonst physikalisch unabdingbar in dieselbe Richtung fortbewegen, sondern in das Innere des schwarzen Lochs gelenkt werden, was eine Krümmung des Raums indiziert.

Wie diese nun aber künstlich erzeugt werden soll, bleibt freilich reine Zukunftsmusik und vorerst dem Sci-Fi-Kino vorbehalten.


MfG,
Dominion.


EDIT:
Das Beispiel mit dem gefalteten Blatt Papier stammt im Übrigen nicht von mir, sondern, wenn mich jetzt nicht alles täuscht, vom Physiknobelpreisträger Stephen Hawking.
 
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