die technische entwicklung ist von wirtschaftlichen interessen abhängig. handys und computer entwickeln sich rasend schnell. nenn mir mal ein beispiel aus der zeit vor dem ersten weltkrieg bis zum anbeginn der zeit, was eine auch nur ansatzweise schnelle entwicklung hatte

der krieg ist für solche sachen auch ein guter beschleuniger. damit meine ich nicht so hobby-wochenend-kriege konservativer amerikanischer präsidenten wie die irakkriege, sondern richtige kriege auf denen beide seiten eine reale chance haben und beiden seiten das wasser bis zum halse steht. in den beiden weltkriegen haben sich luftfahrt (inklusive raumfahrt), schifffahrt, chemie und medizien schneller entwickelt als je davor oder danach. grund: geld spielte keine rolle und es gab massiven leistungsdruck. ohne die beiden weltkriege dürften zepeline und kleine propellerflugzeuge aus stoffumspannten holzgerüsten (oder mittlerweile halt kunststoff) wohl die heutige luftfahrt dominieren. sowas verrücktes wie düsentriebwerke hätte doch keine seriöse firma der welt gefördert

raketenmotoren? so eine spinnerei
auch navigation und radar wurden im zweiten weltkrieg erst möglich gemacht und gps und co sind auf die ideen, die ursprünglich melitärischen zwecken dienten, aufgebaut. auch das internet hatte einen militärischen hintergrund. im zweiten weltkrieg entdeckten vor allem die westalliierten den wert von informationen und informationsaustausch (vermutlich nicht zuletzt durch ereignisse wie das blutige ende eines see-manövers, bei dem tausende starben, weil der informationsfluss zwischen briten und amerikanern nicht gegeben war. tausende amerikaner ertranken, obwohl brittische rettungskräfte in reichweite stationiert waren. danach wurde der informationsaustausch der alliierten untereinander ausgebaut und neu koordiniert.).
dann kam der kalte krieg und die raumfahrt wurde mit hochdruck vorrangetrieben. aus v2-raketen wurden trägerraketen, aus einem "amerikabomber"-entwurf entstand das spaceshuttle...
lange rede, kurzer sinn: es gibt diverse triebfedern für entwicklung. aber nicht immer ist die stärkste triebfeder auch wünschenswert. einen weltkrieg, der sicherlich wieder zu einer antriebsrevolution führen würde (und möglicherweise auch zum teil im weltraum ausgetragen, das heist massive weiterentwicklung immer schnellerer raumschiffe mit immer mehr reichweite, nutzlast, sensorensystemen zur früherkennung feindlicher objekte, funktionalitäten, etc. pp.), will ich jedenfalls nicht, egal wie viele verrückterscheinende ideen aus verzweiflung umgesetzt werden und zu neuen, sensationellen entwicklungen führen.
dass es auf einigen gebiet durch absprachen zu entwicklungsbremsen kommt, heist nicht, dass der mensch generell sich nicht mehr weiter entwickelt.
um vorranzukommen muss man dem menschen anreize geben. wenn auf 581g beispielsweise unmengen wertfollster rohstoffe nachgewiesen werden könnten, die eine solche entwicklung finanziell interessant machen würde, wäre vllt ein wettlauf um den planeten und damit wieder ein "wettrüsten" drin.

der eine oder andere würde sicher dem reiz solcher reichtümer erliegen und zumindest berechnungen anstellen lassen, ob es irgendeinen weg geben könnte, der einen zugang zum reichtum noch zu lebzeiten ermöglicht. leider wissen wir aber, dass es aus heutiger sicht einfach zu unrealistisch ist.

würde aber jemand das prinzip zur künstlichen raumkrümmung entdecken und an einem weg zur umsetzung arbeiten, würden ihm investoren mit blick auf die reichtümer sicher mit allem versorgen, was seine arbeit vorrantreibt

gibts auf dem planeten nichts zu holen, wird er wohl auch die investoren nicht bekommen und der raumkrümmer verstaubt im bastelkeller seines erfinders...^^