Erfahrungsbericht: Custom 2.1 Lautsprecher für den PC und worauf man achten muss

GermanGhettos

Lt. Commander
Registriert
Apr. 2011
Beiträge
1.241
Hallo zusammen,

[Kompletter Erfahrungsbericht] (Konkrete Tipps und Empfehlungen unten!)
nachdem ich beim Versuch mir ein individuelles 2.1 System für den PC aufzubauen, eine ewig lange Odyssee hinter mir habe, möchte ich gerne meine Erfahrungen teilen, um andere vor den gleichen Problemen zu bewahren. Heutzutage gibt es ja kaum noch gute 2.1 Lautsprechersets für den PC außer die günstigen Plastikwürfel Sets, die natürlich auch nicht besonders toll klingen (außer vielleicht für den anspruchslosen Mainstream PC Anwender). Ich war doch erstaunt, dass das Angebot so gering ist. Für mich kam zunächst Edifier in Frage, denn diese Sets S350 oder 360 hatten noch richtige Holzlautsprecher und das System wirkte auf mich auch recht schick. Zu Hause angekommen war ich zunächst begeistert, dass die Speaker etwas größer waren und der Klang des Systems war für mich auch angenehm und gut. Wäre da nicht das Problem mit dem internen Verstärker, denn da hat Edifier es ordentlich verbockt. Der Hochtöner beim S360 erzeugt ein hörbares unangenehmes zischen, dass man am PC sehr gut hören kann. Beim S350 gab es damals ein Problem mit einem fiepton. Enttäuscht habe ich das Set also zurückschicken müssen.

Nun war klar, dass ich keine andere Möglichkeit mehr habe, als mir ein komplett individuelles System aufzubauen. Um es mir einfacher zu machen, habe ich zunächst nach Aktivlautsprechern gesucht, die auch einen Sub-Out Ausgang haben, um einen Subwoofer mit anzuschließen. Man spart sich am Ende den Verstärker. Top! Und eine gute Soundkarte habe ich auch im PC, obwohl man natürlich auch Toslink nutzen kann. Ich fing also erst mal an nach einem Subwoofer zu schauen und landete bei Thomann, denn es sollte natürlich ein Aktiver Subwoofer sein. Die Auswahl empfand ich im Netz allgemein als etwas dürftig, vor allem was kleinere Subwoofer angeht die aber auch etwas tiefer gehen sollen. Da bin ich beim Presonus 8 BT Subwoofer für ca. 170€ gelandet, der schön kompakt ist und super unter meinen Schreibtisch passt, auch wenn diese Platzierung nicht optimal ist. Mein alter Sub stand dort aber auch. Preislich war der Sub auch super und er Frequenzgang hat mich auch positiv gestimmt. Außerdem geht das Bassreflexrohr nach vorne raus, was unter dem Schreibtisch idealer ist, als seitlich oder nach hinten. Prima. Dazu habe ich mir von Nubert die A-125 Pro Aktivlautsprecher bestellt, die für 379€ im Angebot waren. Soll Nubert doch so super sein, dachte ich. Sowohl der Subwoofer, als auch die Nuberts haben einen guten Eindruck auf mich gemacht, was Verarbeitung angeht und ich habe freudig alles angeschlossen. Da ich gelesen habe, dass man Lautsprecher anwinkeln soll, bestellte ich noch die Nubert Ständer mit dazu und baute dann alles auf.

1. Problem....interner Verstärker und Brumm- / Erdschleife:
Als ich den Subwoofer an die Nubert Boxen angeschlossen habe und den PC mit den Nubert Boxen, konnte ich erst mal gar nicht loslegen, denn der Subwoofer erzeugte ohne Ton einen lauten unangenehmen Brummton, der lauter und leiser wurde, wenn man am Regler drehte. Da kann doch was nicht stimmen? Richtig es war eine Brummschleife verursacht durch den PC. Allerdings war mir das noch nicht klar und ich habe entnervt einen zweiten Subwoofer von Canton bestellt. Den AS 85.3 SC. Der ist größer in der Höhe und Tiefe und ich merkte, dass er unter dem Schreibtisch eigentlich auch etwas zu groß war. Aber Überraschung auch der hat gebrummt, wegen der Brummschleife. Auch wenn alles an der selben Steckdosenleiste angeschlossen ist. Es hat nichts geholfen und ich habe mir einen günstigen Masse Trennfilter für ca. 12€ bei Amazon bestellt. Das hat auch erst mal geklappt und das Brummen wurde zwischen PC und Nubert Boxen beseitigt. Allerdings sind die billigen Trennfilter nicht in der Lage hohe Lautstärken zu übermitteln und verzerren dann den kompletten Ton, sobald es lauter wird. Ein ganz übler Ton, der dann aus den Boxen kommt. Entnervt den günstigen Adapter zurückgesendet und mir den teuren Oehlbach Massetrennfilter für um die 55€ bestellt. Ja der hat dann funktioniert auch bei hohen Lautstärken. Super. Mein Amazon Prime Probeabo war für mein Vorhaben auch Gold wert, denn ich musste regelmäßig neue Kabel hin und her schicken, bis ich alles hatte, was ich brauchte oder auch nicht mehr. Kleiner Tipp am Rande. Die Nubert Lautsprecher klangen eingentlich ganz nett und neutral, auch wenn die Feineinstellungen mit Treble und Bass recht grob mit 4 Stufen waren. Ohne Sub etwas langweiliger im Bass, hat es mit Subwoofer gut geklungen. Der Presonus hat gereicht. Der Canton Subwoofer war jedoch viel zu stark und da ist mir noch was ganz anderes aufgefallen. Der Canton AS 85.3 SC hat mein ganzes Setup unter Spannung gesetzt! Ich kann nur abraten. Als ich den Sub angeschlossen hatte, habe ich nämlich bei den Cinch Kabeln und dem oehlbach Trennfilter eine gewischt bekommen. Das ist vielleicht keine lebensgefährliche Spannung aber es zwickt trotzdem fies. Die Spannung hat sogar die Nubert Lautsprecher hinten am Metall unter Spannung gesetzt. Das ging komplett durch. Egal wie herum man stecker drehte usw. ein absolutes No Go!!! Der Sub ging also direkt zurück. Und ich hätte an der Stelle schon fertig sein können, weil der Presonus hingegen ja in Ordnung war. KÖNNEN. Leider haben die Nubert A-125 Pro Lautsprecher alle ein Problem mit der internen Technik, denn der rechte Lautsprecher erzeugt ein zwitschern / fiepen. Es ist leise aber man kann es je nach Winkel und Kopfneigung hören, sofern man diese Töne noch hört. Und da sie bei mir noch angewinkelt waren und direkt auf mein Gesicht bzw. Ohren gerichtet waren hat man es deutlicher gehört. Das ausschalten war jedes mal eine Wohltat. Nubert hat mir das Set umgetauscht aber das neue Set hatte das zwitschern auch wieder. Bei meinem Bruder zu Hause war das gleiche. Enttäuscht habt ich an Nubert also das erste und zweite Set zurückgesendet mit den Ständern. Offenbar ein grundsätzliches Designpoblem made in China. Für mich also kein Nubert mehr. Klare Sache.

2. Problem.... Grundrauschen:
Nun habe ich also angefangen nach Alternativen zu suchen und landete noch bei Heco Aurora 200p und Kanto SU6 Aktivlautsprechern, die beide nacheinander bestellt wurden. Mit Heco bin ich im Wohnzimmer sehr zufrieden also was soll schon schiefgehen? Die Heco Aurora kamen an und sind echt riesig. Für den Schreibtisch eigentlich to much. Ich war doch etwas skeptisch. Zudem fand ich die Spikes nicht, die im Lieferumfang standen. Habe alles abgesucht aber sah auch Gebrauchsspuren. Der Händler hat mir wohl Murks geschickt. Freudig habe ich die Aurora angeschlossen, aber erst mal ohne Sub um zu schauen was die so können und der Bass war viel stärker als bei den Nuberts. Aber sie sind eben auch sehr groß und haben bei mir auf dem Schreibtisch eher gedröhnt im Bass, was nicht schön klang. Woran es lag, kann ich nicht sagen, aber ich vermute sie sind einfach zu stark und zu wenig für den Nahfeld Einsatz geeignet. Die Einstellungen sind ähnlich wie bei den Nuberts gewesen. Kein Fiepen hier, dafür aber ein hohes Grundrauschen, was so laut war, dass man es permanent hörte, selbst bei leiser Musik, sodass man neben der Musik das rauschen gleichzeitig hören konnte... ich dachte das ist ein Scherz! Die verschiedenen Inputs haben nichts verändert. Also wieder ein schäbiger AMP verbaut. Warum nur? Vor allem bei nun rund 600€ !!! Keine Sekunde gezögert und alles wieder eingepackt. Schade Heco. Bis hier hin war ich schon ordentlich genervt. Das ewige hin und her geschleppe der Pakete zur Post ist wirklich eine Tortur. Nun wollte ich noch die Kanto SU6 austesten. Ein wenig kompakter als die Heco und nun war ich doch aber optimistisch! Die Kanto haben auf mich einen guten Eindruck gemacht und sehen auch schlicht und schick aus. Die Frequenz verspricht laut Datenblatt auch einen satten Klang. Und tatsächlich haben die Kanto sowohl ohne, als auch mit Subwoofer den bisher besten Klang erzeugt. Warm, Detailreich, Druckvoll und sehr angenehm. Die Größe empfand ich auch als noch ok. Aber leider ein ähnliches Problem wie bei Heco. Die Lautsprecher haben ein lautes Grundrauschen! Etwas leiser als bei Heco aber immernoch gut hörbar. Und das auch ohne irgendeine angeschlossene Quelle. Konnte den rechten Lautsprecher überall in der Wohnung ans Netz hängen und anschalten. Das rauschen war immer da nur mit Stromkabel und egal welcher Input. Bei ebenfalls rund 530€ für mich klar.... die müssen leider auch zurück! Jetzt war ich an einem Punkt wo ich wirklich die Schnauze voll hatte. Sind die Hersteller nicht in der Lage Aktivlautsprecher ohne Störgeräusche zu verkaufen?! Offensichtlich ja... Vielleicht gibt es auch welche, aber ich kann ja nicht sämtliche Modelle im Netz durchtesten.

3. Problem.... günstige Verstärker und ihre Probleme (Umstieg von Aktiv zu passiv):
Planänderung! Da offensichtlich die verbauten Verstärker in den Aktivlautsprechern Murks sind, musste der Plan folgerichtig sein, jetzt den Schritt Richtung Passivlautsprecher und seperatem Verstärker zu gehen! Also suchte ich mir passive Lautsprecher und zu meiner Freude gibt es echt günstige und süße kleine Mini Verstärker, die man sich einfach unter den Monitor stellen kann, weil die nicht größer als eine Steuerbox von normalen PC Sets sind. Meine Wahl fiel auf den etwas teureren Ayima D03 Verstärker. Der machte auf mich einen echt guten Eindruck, lies sich schnell anschließen und das DIsplay sah auch super aus. Die Lautsprecher waren die Dali Opticon 1 MK2. Diese sollten ja echt gut sein und die Größe war auch noch im Rahmen. Passive Lautsprecherkabel hatte ich noch genug hier. Mir wurden mal zwei große Rollen Oehlbach Kupferkabel geschenkt, also brauchte ich hier nichts mehr. Ich habe also den Verstärker per Kabel an die Lautsprecher angeschlossen. Das Problem bei den Miniverstärkern ist nur leider, dass die hochwertigen LS Kabel zu dick sind. Das Kupferkabel passte fast nicht in das dünne Loch... War eher ein reinpressen mit etwas Geschick, aber es ging noch gerade so. Ich habe mir zu den Dali Opticon übrigens von Amazon günstige Lautsprecherständer gekauft von "my wall" für schlappe 15€ und die sind echt brauchbar und aus Metall. Also alles eingeschaltet und losgelegt. Der Verstärker hat die Dali mit genug Leistung versorgt und ich konnte mit oder ohne Sub (gab ein Sub Out am verstärker) probehören. Ansich erst mal alles ok. Klanglich fiel mir auf, dass es doch eher etwas kühl und spitz klang. Ich war mir unsicher ob es am Verstärker lag (eher nicht), aber ein Problem beim Verstärker war, dass Treble und Bass in 2db Schritten verändert wurden bis auf 12db. Zwar mehr Stufen aber dafür auch umso stärker. Bereits +2db im Treble sorgte für einen sehr scharfen Hochton. Ideal ist anders. Und nun war ich mit den Nerven wirklich am Ende. Der günstige Ayima D03 hat bei den Lautsprechern auch für ein Grundrauschen gesorgt, das man gut hört, wenn auch leiser als bei den aktiven Lautsprechern. Jetzt war ich irgendwie ratlos. Aber halt! Im Wohnzimmer stand ja noch ein Yamaha RX-V475 AVR. Also habe ich die Dalis drüben auf den Boden gestellt und meine großen Frontlautsprecher abgeklemmt. Den AVR umgestellt auf stereobetrieb und was ist das? Kein Grundrauschen? Kein Fiepen? Das ist ja Spitze! Also war klar, dass der günstige kleine Verstärker einfach auch Murks sein muss. Er ging zurück! Nun habe ich mit einen neuen AVR bestellt. Den Yamaha V4A, da mein Yamaha im Wohnzimmer ja auch kein rauschen hat.

4. Problem.... Aktuelle AVRs lassen sich nicht mehr ohne Bildschirm richtig einstellen!
Es kam also per DPD das große Paket und ich war absolut sicher, dass ich jetzt die finale Lösung habe. Also den AVR auf die Kommode neben den Schreibtisch aufgestellt, obwohl ich sowas in der Größe nie haben wollte, aber man hat ja keine Wahl mehr! Die Lautsprecher entspannt angeschlossen mit dem Subwoofer Kabel und alles schön verlegt und angeschaltet. Die Fernbedienung war mir schon ein Dorn im Auge, denn die ist viel abgespeckter, als bei meinem alten RX-V475. Und dann kam wie es kamen musste. Man konnte am AVR nichts mehr einstellen. Yamaha hat die kompletten Settings aus dem Display verbannt. Man kann den AVR nur noch über grafische Menüs am TV/Monitor einstellen per HDMI. Es gibt zwar noch eine Multicast App aber die hat nicht alle Einstellungen drin außersowas wie Treble und Bass. Ich war noch nie so frustriert... Wer hat sich diesen Mist einfallen lassen? Bei meinem alten V475 konnte man alles am Receiver selbst einstellen! Hab schon überlegt, ob ich den Receiver aus dem Wohnzimmer nehme und den neuen in den Wohnzimmer stelle. Aber den V4A wollte ich ja nie fürs Wohnzimer... da hätte ich mindestens den V6A genommen. Tja also ging auch der AVR wieder zurück. An der Stelle sei gesagt, dass der V4A jedoch ebenfalls weder fiepte noch gerauscht hat! Jetzt war mir also klar, dass ich doch einen analogen Vollverstärker benötige mit Knöpfen! Ohne Schnickschnack! Die Wahl fiel auf den Yamaha A-S301. Ein Stereoverstärker mit Sub Out. Leider hat der kein Bass Management, aber ab 90hz dämpft er dann die Signale an die Lautsprecher. Ich wusste nicht, dass das bereits eine super Lösung sein wird und hatte noch die Option über die Soundkarte den Verstärker und Subwoofer separat anzusteuern und einen High Pass Filter zu nutzen. In dem Sinne war mir klar. Das muss jetzt funktionieren. Parallel habe ich mir von Dali die Kupid Lautsprecher bestellt, denn irgendwie waren mit die Dali Opticon 1 MK2 zu scharf und trotz Aktionspreis sind fast 600€ dafür einfach nicht akzeptabel! Die Kupid sind dagegen viel günstiger und kosten nur ca. 339€... sollen aber auch gut klingen und vor allem etwas wärmer spielen. Habe bei Youtube Vergleiche angehört und ein anderer großer Unterschied ist die Größe, denn die Kupid sind auch deutlich kleiner! Nur minimal größer als die Nubert A-125 Pro aber auch weniger tief. Eigentlich doch perfekt für den Schreibtisch?! Ich war bereits überzeugt, als die Kupid Lautsprecher ankamen, denn sie sind viel kompakter, gut verarbeitet und machen einen sehr vernünftigen Eindruck. Auch beim Preis war ich irgendwie dann doch zufriedener. Habe die Kupid aufgestellt und angeklemmt und JA.... was habe ich mir vorgemacht?! Sie wirken auf dem Schreibtisch VIEL sinniger und vernünftiger von der Größe her. Auch genug Abstand zur Wand ist damit dann kein Problem. Zumindest gute 6-7cm sind es, obwohl ich sie noch weiter vorholen könne, aber nicht nötig. Der A-S301 Verstärker wirkt optisch auch hochwertig beim auspacken und ich hatte direkt ein gutes Gefühl. Also aufgestellt, alles angeschlossen und es macht "Klick Klack". Per Fernbedienung kann man leider nur die Lautstärke ändern aber es macht brrrt und der Regler verstellt sich automatisch. Cool ein verbauter Motor! Das macht richtig was her. Edel edel! Die anderen Regler für Bass, Treble etc. sind analog zu verstellen, aber das macht gar nichts, weil man es sich eh nur einmal einstellt, wie man es mag.

Kennt ihr dieses Gefühl, wenn man ein Setup anschließt und es euch sofort mitreißt und ihr nicht mehr aufhören könnt zu hören? :p
Ohne Subwoofer haben die Kupid SOFORT einen deutlich angenehmeren Klang für mich erzeugt, als die Opticon 1 MK2. Meine Standard Youtube FLAC Liste war super angenehm. Details waren ohne Ende da, alles fein aufgelöst und niemals anstrengend. Der Bass ist punchy, aber natürlich weniger weich und tief. Trotzdem könnte man sich daran sogar gewöhnen auch ohne Subwoofer, denn der S301 Verstärker von Yamaha holt alles aus den Teilen raus. Der Verstärker hat dermaßen viel Dampf, dass es auch ohne Sub schon geil klingt. Den Loudness Regler brauche ich nicht. Damit kann man aber Bass und Höhen bei geringerer Lautstärke stärker betonen. Als ich dann den subwoofer hinzugenommen habe, bin ich fast vom Stuhl gefallen und musste den erst mal etwas runter regeln. Crossover habe ich am Subwoofer auf minimal über 90hz gestellt, weil der Verstärker ja mit Subwoofer ab 90hz Signale an die Speaker dämpft. Es ist unfassbar, was für eine breite und starke Bühne ich nun habe. Der Subwoofer hebt das Klanglevel auf ein ganz neues Niveau. Es klingt einfach perfekt! Mir fiel ein Stein vom Herzen.

Ist nun alles perfekt? Fast. Der Yamaha A-S301 Receiver hat ebenfalls ein ganz leises Grundrauschen. Das hat mich zwar ein bisschen geärgert, weil er genauso teuer wie der V4A AVR war und ich dachte da wird doch wirklich nur das feinste für Audio verbaut sein, aber das Grundrauschen ist bei dem Verstärker so leise, dass man es auch am Schreibtisch so gut wie nicht hört. Wenn man mit dem Kopf nach rangeht, kann man es leise hören, aber am normalen Sitzplatz ist es sehr leise. Mit diesem Kompromiss kann ich wegen dem guten Klang nun aber leben, denn es ist nicht vergleichbar mit dem, was ich zuvor erlebt habe. Ich hätte natürlich noch mal einen anderen Verstärker bestellen können, aber das ist echt nicht nötig. Ganz wichtig. Das Grundrauschen ist nur bei Analog zu hören! Wenn man auf optisch (Toslink) umstellt, ist es komplett still! Das hat mich auch dazu bewegt, es zu lassen, denn mich stört das super leise rauschen nicht und ich könnte immer noch auf Toslink wechseln. Top!
Ich bin happy, mein System steht und ich hoffe, dass ich damit zeigen konnte, wie umfangreich so eine komplette Umstellung von fertigen PC Systemen auf ein individuelles System sein kann!

Fazit (bezieht sich auf meine gemachten Erfahrungen):

Klarstellung - "Nicht zu empfehlen" bezieht sich lediglich auf die von mir gemachten Erfahrungen mit den Produkten und möglichen Problemen, die ich in meinem Fall hatte. Das heißt nicht, dass alle Aktivlautsprecher Probleme mit rauschen/fiepen haben. Klangliche Eigenschaften müssten zudem stets individuell vertestet werden.
  • Nubert A-125 Pro = Problem mit zwitschern / fiepen (mMn. nicht zu empfehlen)
  • Heco Aurora 200p = Sehr lautes Grundrauschen, neigt zum dröhnen (mMn. nicht zu empfehlen)
  • Kanto SU6 = Hörbares Grundrauschen, wenn auch guter Klang (mMn. nicht zu empfehlen)

  • Dali Opticon 1 MK2 (Passivlautsprecher) = Zu scharf im Hochton, nicht konzipiert für den Schreibtischbetrieb (mMn. nicht zu empfehlen)
  • Dali Kupid (Passivlautsprecher) = Optimale Größe, ideal abgestimmt (mMn. zu empfehlen)

  • Aiyima D03 Miniverstärker = Kühle und grobe Klangeinstellung mit Grundrauschen (mMn. nicht zu empfehlen)
  • AVR wie Yamaha V4A = Keine direkten Display Settings mehr und für den PC Betrieb daher ungeeignet (mMn. nicht zu empfehlen)
  • Vollverstärker wie Yamaha A-S301 = Für PC die einzig sinnvolle Lösung! Wenn auch sehr leises Grundrauschen (nur bei Analog) (mMn. zu empfehlen)





[Tipps und Empfehlung:]

Klarstellung - Meine Empfehlungen beziehen sich nur auf die von mir gemachten Erfahrungen.
Andere Räume und Stellplätze, sowie das individuelle Klangempfinden können zu Abweichungen führen.
Ich empfehle daher das Endergebnis, was ich als rundes funktionierendes Gesamtpaket betrachte.


Spart euch den Ärger und macht nicht die gleichen Fehler.
Geht folgendermaßen vor, wenn ihr eurem PC ein individuelles Set gönnen wollt.

1. Sucht einen Aktiven Subwoofer der euch von der Größe her passt und Cinch und oder Toslink Eingänge hat mit Crossover und Gain. Meine Empfehlung > Presonus 8 BT

2. Sucht euch einen Vollverstärker für Passivlautsprecher ohne Schnickschnack. Meine Empfehlung > Yamaha A-S301.
(Wer selbst das geringste Grundrauschen nicht hören mag, eventuell einen anderen Vollverstärker in der Preisregion testen, oder den Verstärker einfach mit Toslink verbinden, weil es dann gar nicht rauscht. Aber Finger weg von den Miniverstärkern)

3. Besorgt euch Lautsprecherständer, damit die Lautsprecher angewinkelt sind und direkt auf euch strahlen! Das sorgt für einen noch besseren Klang und mehr Details und für mehr Klarheit. Besonder am Schreibtisch.

4. Sucht euch Passivlautsprecher, die nicht zu groß für den Schreibtisch sind und nicht zu analytisch spielen. Teuer heißt nicht immer besser! Gerade sehr teure Lautsprecher sind eher reine Hifi Lautsprecher fürs Wohnzimmer und nicht für den Schreibtisch abgestimmt. Meine Empfehlung > Dali Kupid (Perfekter Allrounder)

5. Rechnet damit, dass vom PC Richtung Verstärker eine Brummschleife entstehen könnte. Es sei denn ihr verbindet den Verstärker mit Toslink Kabel. Falls ihr beim Subwoofer oder Verstärker etc. eine Brummschleife merkt, nutzt einen guten Masse Trennfilter. Eventuell bleibt ihr aber verschont. Meine Empfehlung > Oehlbach galvanischer Massetrennfilter

6. Denkt auch an alle Kabel! Lautsprecherkabel für den Passivlautsprecher sind sicherlich weitestgehend gleich am PC. Wer mag kann sich teurere Kupferkabel kaufen, aber günstigere tun es sicher auch. Denkt an an Klinke zu Cinch Kabel vom PC zum Verstärker, das lang genug ist. Falls ihr einen Massetrennfilter zwischen klemmt, braucht ihr noch mal ein Cinch zu Cinch Kabel vom Trennfilter zum Verstärker. Und ihr braucht natürlich ein Subwoofer Mono Cinch Kabel vom Verstärker zum Aktivsubwoofer.


Produktempfehlung:

Lautsprecher:

Dali Kupid

Lautsprecherständer:
My Wall Ständer

Lautsprecherkabel (könnt ihr individuell bei der Länge nehmen wie ihr es braucht):
Oehlbach 20m 2,5mm²
Wer sparen will (sehr wahrscheinlich absolut genauso gut):
SeKi 25m 2,5²mm²
Ich persönlich nutze die größeren Kabel mit 4mm², weil es ein Geschenk war.
Ob man damit einen Unterschied hört... ich weiß es nicht, kanns mir aber nicht vorstellen.
Oehlbach 20m 4mm² (sau teuer)
Mit Sicherheit absolut genauso gut und viel günstiger.
Deleycon 20m 4mm²

Verstärker:
Yamaha A-S301

Subwoofer:
Presonus 8BT

Kabel:
Klinke zu Cinch (vom PC zum Verstärker oder Trennfilter)
Cinch Kabel (nur nötig, wenn Oehlbach Trennfilter genutzt wird)
Subwoofer Mono Kabel (Vom Verstärker zum Subwoofer)

Massetrennfilter (Optional wenn benötigt, ggf. Preisvergleich nutzen):
Oehlbach galvanischer Trennfilter

Endsumme: ca. 913,68€ ohne Trennfilter bzw. 973,80€ mit Trennfilter


Fazit: Für unter 1000€ könnt ihr euch ein sehr hochwertiges und richtig gutes 2.1 Set bauen von dem ihr euer Leben lang etwas habt!
Es ist zwar viel Geld, aber die Kabel werden nie schlecht, die Lautsprecher werden ewig halten, bis sie in sich zerfallen, also wahrscheinlich mindestens 20+ Jahre. Der Verstärker wird sicher ewig halten, kann aber auch sehr günstig und einfach repariert werden. Der Trennfilter wird auch ewig halten. Und an den Ständern geht auch nichts kaputt. Der Subwoofer ist im Vergleich günstig und wird sicher auch sehr lange halten.

Am Ende habt ihr damit ein völlig von einander unabhängiges System, wo ihr jederzeit hier und dort etwas günstig tauschen könnt und seid nicht mehr auf ein fixes 2.1 PC Setup angewiesen, was immer gleich vollständig getauscht werden muss. Und der Klang ist eine völlig andere Klasse! Dagegen klingen alle erhältlichen PC Lautsprecher Sets wie unterste Schublade. :D


Ich hoffe euch hilft dieser Erfahrungsbericht und die Tipps weiter und ihr vermeidet die von mir gemachten Fehler.


LG
 

Anhänge

  • PXL_20260117_162450536~2.jpg
    PXL_20260117_162450536~2.jpg
    1,4 MB · Aufrufe: 67
  • PXL_20260117_150158512~2.jpg
    PXL_20260117_150158512~2.jpg
    1,8 MB · Aufrufe: 64
  • PXL_20260117_162759179.jpg
    PXL_20260117_162759179.jpg
    1,1 MB · Aufrufe: 58
Zuletzt bearbeitet:
  • Gefällt mir
Reaktionen: Samurai76, Whetstone, sedot und 3 andere
Danke für den Erfahrungsbericht! Lässt sich gut lesen.

(Der Link zum Verstärker für zum Falschen Produkt [Kabel])
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: GermanGhettos
Und das alles für etwas Sound am PC …
Im Heimkino kann ich ja noch nachvollziehen, aber am Schreibtisch.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: PeterSee, nutrix, Lucky#Slevin200 und eine weitere Person
Guter Bericht. Der Link bei dem Yamaha verweist auf LS Kabel.

Ich habe mir letztes Jahr auch erst was "eigenes" für den PC zusammen gestellt.
War auch so im Bereich von 1000 € +-. Für mich war es eine gute Entscheidung, besser geht immer - meist dann aber auch teurer :D
Ergänzung ()

RedPanda05 schrieb:
Und das alles für etwas Sound am PC …
Jeder hat da andere Interessen, andere geben 2k€ für eine Grafikkarte aus, für etwas mehr Bilder pro Sekunde am Monitor.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Gefällt mir
Reaktionen: GermanGhettos
Den Wall of Text erspare ich mir. Tut mir Leid ! Ganz kritisch sehe ich DEINE Produktempfehlungen. Die Edifier S350db habe ich auch...kein fiepsen, kein knacksen nichts... und nu ? Für eine günstige PC Lösung vollkommen OK. Um richtig gut Musik zu hören sitze ich aber bestimmt nicht stundenlang am PC 😄 da habe ich ein ganz anderes Setup.
Deine ausgesuchten Komponenten mögen für dich gut klingen, für andere vllt. absolut grottig...und das auch noch für knapp 1000€....und wenn ich schon Oehlbach lese..... :mussweg:

Der Raum (Raumgröße) die akustischen Gegebenheiten, klangliche Vorlieben, Musikgenre etc. sind derart individuell, dass es recht sinnlos ist einzelne Produkte zu empfehlen.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Pisaro, nutrix, Goltz und 2 andere
1000€ für audio-equipment und dann nimmt man den analog-out vom pc?
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Viper_780, CMDCake, nutrix und eine weitere Person
Lucky#Slevin200 schrieb:
Deine ausgesuchten Komponenten mögen für dich gut klingen, für andere vllt. absolut grottig...und das auch noch für knapp 1000€....und wenn ich schon Oehlbach lese..... :mussweg:

Der Raum (Raumgröße) die akustischen Gegebenheiten, klangliche Vorlieben, Musikgenre etc. sind derart individuell, dass es recht sinnlos ist einzelne Produkte zu empfehlen.
GermanGhettos schrieb:
Ich bin happy, mein System steht und ich hoffe, dass ich damit zeigen konnte, wie umfangreich so eine komplette Umstellung von fertigen PC Systemen auf ein individuelles System sein kann!
Er schreibt doch individuell... und von seinem Werdegang.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Pisaro und GermanGhettos
Stimmt schon, aber im gleichen Atemzug werden Produktempfehlungen aufgelistet...
 
Da er von seiner Erfahrung dabei spricht, wäre es irgendwie unnütz, wenn man nicht weis, von welchen Produkten er redet, bzw. er sich entschieden hat.

Dass er aus seiner Sicht die Produkte, für die er sich entschieden hat, zufrieden ist und empfehlen kann, ist auch irgendwie logisch.

Ich kann aus meiner Sicht den Wiim Amp für den PC empfehlen. Aber wenn ich auch darüber 10 Seiten schreibe, ohne zu erwähnen, worum es geht... bringt es halt nichts.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Pisaro und GermanGhettos
Ich kann de TE teilweise auch verstehen, allerdings würde ich mein System niemals jemandem empfehlen, weil es einfach komplett individuell ist. Aber er hat sich mit dem Durchtesten echt große Mühe gegeben...und am Ende geht es nämlich genau darum.

TESTEN TESTEN TESTEN TESTEN TESTEN und nochmal TESTEN. Dann findet man schon SEINEN Weg.
 
Meine Nubert die A-125 Pro - angeschlossen per S/PDIF - rauschen, zwitschern, fiepen, etc. überhaupt nicht.
Gekauft vor >5 Jahren -> Produktionsänderung?
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Viper_780, SusiSorglos10 und Lucky#Slevin200
  • Gefällt mir
Reaktionen: GermanGhettos
GermanGhettos schrieb:
da wird doch wirklich nur das feinste für Audio verbaut sein,
Wenn man ernsthaft glaubt, dass in einem 350€ Verstärker das feinste Zeug verbaut wird, sollte man sich etwas genauer und tiefer mit der Materie beschäftigen...oder solche Aussagen als Sarkasmus kennzeichnen.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: CMDCake und Goltz
StoppiT schrieb:
(Der Link zum Verstärker für zum Falschen Produkt [Kabel])
Danke, ist gefixt :)

RedPanda05 schrieb:
Und das alles für etwas Sound am PC …
Wenn du den ganzen Tag nur am PC sitzt und nicht am TV, dann ändert sich das eben.
Im Wohnzimmer nutze ich mein Heimkino ja nur für Filme am Wochenende. Am PC sitze ich aber täglich für viele Stunden auch im Home Office und höre immer etwas Musik. Und wenn ich mal Spiele spiele, dann soll es auch gut klingen, um die Atmosphäre aufzusaugen. Ein OLED Monitor bringt mir im Spiel nichts, wenn ich dann Sound aus Aldi Lautsprechern habe. Dann hab ichn super Bild, aber 0 Klang ^^

Lucky#Slevin200 schrieb:
Ganz kritisch sehe ich DEINE Produktempfehlungen. Die Edifier S350db habe ich auch...kein fiepsen, kein knacksen nichts... und nu ? Für eine günstige PC Lösung vollkommen OK. Um richtig gut Musik zu hören sitze ich aber bestimmt nicht stundenlang am PC 😄 da habe ich ein ganz anderes Setup.
Deine ausgesuchten Komponenten mögen für dich gut klingen, für andere vllt. absolut grottig...und das auch noch für knapp 1000€....und wenn ich schon Oehlbach lese..... :mussweg:
Du bist hier bei einem individuellen Erfahrungsbericht. Es kann auch sein, dass du keine hochfrequenten Töne hörst. Jeder Mensch hat ein unterschiedliches Gehör. Viele wollen es halt auch nicht wahrhaben, dass sie es einfach nicht oder nicht mehr hören können und behaupten dann, da sei nichts ^^
Mein Kühlschrank fiept auch. Der vom Kundendienst konnte absolut nichts hören. Ich kann nur sagen, wie es bei mir war. Und wie oben beschrieben sitze ich stundenlang am PC und höre nicht nur Musik, sondern spiele auch.

0x8100 schrieb:
1000€ für audio-equipment und dann nimmt man den analog-out vom pc?
Das ist eigentlich ganz logisch, wenn du eine teure Soundkarte im PC hast. Der Analoge Klang ist in meinem Fall besser als Toslink undich kann über die Software und Soundkarte den Klang sehr schön optimieren. Wenn du Toslink nutzt, dann nutzt du automatisch den DAC vom Verstärker. Der muss nicht zwangsläufig besser klingen. Muss man austesten und für sich abwägen. Beides ist ok.

Lucky#Slevin200 schrieb:
Ich kann de TE teilweise auch verstehen, allerdings würde ich mein System niemals jemandem empfehlen, weil es einfach komplett individuell ist. Aber er hat sich mit dem Durchtesten echt große Mühe gegeben...und am Ende geht es nämlich genau darum.
Warum nicht? Ich habe aufgeführt, wo ich gelandet bin und womit ich am Ende eine gute Lösung gefunden habe. Die Dali Kupid sind top bewertet und die Testberichte bestätigen die gute Allrounder Eigenschaft. Der Verstärker ist eben auch nachweislich gut. Testen testen testen ist logisch, weil Klang auch subjektiv ist, aber gerade was die Probleme und Störgeräusche angeht, kann ich hier vielleicht dem ein oder anderen Arbeit abnehmen. Wer keine Lust auf rauschen oder fiepen hat, meidet die oben genannten Produkte vielleicht lieber.

KickiSurface schrieb:
Meine Nubert die A-125 Pro - angeschlossen per S/PDIF - rauschen, zwitschern, fiepen, etc. überhaupt nicht.
Gekauft vor >5 Jahren -> Produktionsänderung?
Möglich, dass es Chargenbedingt ist! Das fiepen wird vermutlich von der LED vorne verursacht und von einem Spannungswandler / Spule, der nicht gut isoliert ist. Nur damit keiner denkt, dass ich mir das eingebildet habe.
https://www.computerbase.de/forum/threads/nubert-a-125-pro-fiepen-surren-zwitschern.2260540/
Dort habe ich es sogar aufgenommen direkt am Lautsprecher. Bei 3 Sets das gleiche Phänomen.

Lucky#Slevin200 schrieb:
Wenn man ernsthaft glaubt, dass in einem 350€ Verstärker das feinste Zeug verbaut wird, sollte man sich etwas genauer und tiefer mit der Materie beschäftigen...
https://de.yamaha.com/de/audio/home-audio/products/hifi-components/a-s301/
Einfach mal die Seite durchlesen. Dann weißt du auch wovon ich rede und ein reiner Vollverstärker für 350€ sollte natürlich auch bessere bauteile für den Audiopart haben, als ein AVR für 350€ der noch sehr viel mehr Anschlüsse und Dinge leisten muss als nur die reine Verstärkeraufgabe. Du kannst auch tausende Euros ausgeben, aber da gibt es auch viele Stimmen die sagen, dass man da kaum noch Unterschiede raushört. Für 350€ kann man schon ein solides Gerät erwarten und das ist es ja auch!
Der S301 leistet hier hervorragende Arbeit.


LG
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: CMDCake
KickiSurface schrieb:
angeschlossen per S/PDIF
Ich denke mal der TE hätte sich die ganze Odyssee sparen können, wenn er von Anfang an das Signal per Toslink übertragen hätte. Denke mal die Hälfte seiner Einwände hätte man damit vom Tisch wischen können. Mit meiner alten Logitech 5.1 Anlage hatte ich den Sound ja auch jahrelang analog übertragen (5.1 über Toslink ging nur mit DTS Interactive, was deutlich schlechter klang) und wenn da irgendwas mit den Steckern o. Kabeln war, gabs auch unschönes Schnarren und Rauschen. Jetzt wird mitm AVR per HDMI der Sound übertragen. Brummschleife? Rauschen? Pfeifen? Zwitschern? Schnarren? Gibts nicht mehr.
 
qiller schrieb:
Ich denke mal der TE hätte sich die ganze Odyssee sparen können, wenn er von Anfang an das Signal per Toslink übertragen hätte.
Nein, weil das fiepen der Nuberts, oder das rauschen der Hecos / Kantos nichts damit zu tun hat.
Diese Störgeräusche kamen aus der Elektronik bzw. vom Verstärker. Auch beim Ayima D03 war das so. Ich habe Toslink und Analog getestet und das hatte keinen Unterschied gemacht. Und das Thema Brummschleife kann man mit Toslink wie gesagt umgehen, aber ich empfand den Klang aus meiner teuren Soundkarte via Analog einfach angenehmer.

LG
 
GermanGhettos schrieb:
Das ist eigentlich ganz logisch, wenn du eine teure Soundkarte im PC hast.
was ist daran logisch? teuer bedeutet nicht automatisch gut.
GermanGhettos schrieb:
Der Analoge Klang ist in meinem Fall besser als Toslink
eine analoge wandlung im rechner ist immer schlechter, da alles mögliche auf die soundkarte einstreut.
GermanGhettos schrieb:
undich kann über die Software und Soundkarte den Klang sehr schön optimieren.
das geht mit einem rein digital übertragenen signal auch. auf den d/a wandler der soundkarte hast du keinen einfluss, nur darauf wie der sound vor der ausgabe bearbeitet wurde.
GermanGhettos schrieb:
Wenn du Toslink nutzt, dann nutzt du automatisch den DAC vom Verstärker. Der muss nicht zwangsläufig besser klingen. Muss man austesten und für sich abwägen. Beides ist ok.
wenn du schon hochpreisige komponenten verwendest, dann wirst du ja wohl hoffentlich einen verstärker finden, der mit einer 0815-soundkarte mithalten kann...
 
Am besten optisch vom PC in den DAC, dann stellt sich schonmal das Problem Brummschleife nicht mehr.

Interne Soundkarte oder extern über USB? Wenn intern, dann ist die sehr sehr gerne die Quelle hochfrequenter Störsignale durch Einstrahlungen der anderen Komponenten.

Es gibt ja einen Grund warum Soundkarten quasi ausgestorben sind, das Verlagern nach Außen mit einem guten DAC ist konzeptionell einfach massiv überlegen.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Whetstone und GermanGhettos
GermanGhettos schrieb:
Ich habe Toslink und Analog getestet und das hatte keinen Unterschied gemacht
Ah ok, dann hab ich das überlesen. Gut, Stögeräusche, die von der Verstärker-Elektronik selber erzeugt werden, ist natürlich nicht aktzeptabel.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: GermanGhettos
0x8100 schrieb:
was ist daran logisch? teuer bedeutet nicht automatisch gut.
Eine teure Soundkarte wird i.d.R. besser als eine günstige Soundkarte klingen. Das kann man schon so sehen.
Alleine von den technischen Möglichkeiten her.

0x8100 schrieb:
eine analoge wandlung im rechner ist immer schlechter, da alles mögliche auf die soundkarte einstreut.
Das stimmt nicht. Eine Soundkarte mit hochwertigen Bauteilen kann ein sehr hochwertiges analoges Signal schaffen und das kann sehr wohl besser klingen als via Toslink. Analog klingt oft wärmer und natürlicher, während Toslink oft eben neutraler klingt und natürlich rauschfrei ist. Bringt dir aber nichts, wenn dann der verstärker, dann ein rauschen erzeugt.

0x8100 schrieb:
das geht mit einem rein digital übertragenen signal auch. auf den d/a wandler der soundkarte hast du keinen einfluss, nur darauf wie der sound vor der ausgabe bearbeitet wurde.
Wenn du Toslink nutzt, dann verwendest du den DAC vom Verstärker. Wenn der schlechter ist als in deiner Soundkarte oder eben einfach für dich schlechter klingt, dann fährst du damit nicht besser.

0x8100 schrieb:
wenn du schon hochpreisige komponenten verwendest, dann wirst du ja wohl hoffentlich einen verstärker finden, der mit einer 0815-soundkarte mithalten kann...
Ich habe eine Creative AE-7 und die hat schon gute Teile verbaut. Trotzdem muss ein DAC in einem Verstärker nicht unbedingt besser klingen. Wie gesagt. Beide Wege sind ok. Was einem am Ende lieber ist, muss man testen.

Madcat69 schrieb:
Am besten optisch vom PC in den DAC, dann stellt sich schonmal das Problem Brummschleife nicht mehr.
Absolut. Das habe ich ja oben auch beschrieben. Da ich Analog beibehalten wollte, musste ich die Brummschleife erst beseitigen :)
Das kann man sich optisch natürlich dann sparen.

Madcat69 schrieb:
Interne Soundkarte oder extern über USB? Wenn intern, dann ist die sehr sehr gerne die Quelle hochfrequenter Störsignale durch Einstrahlungen der anderen Komponenten.
Interne AE-7. Die hat jedoch keine Störsignale. Nutze sie aktuell auch analog und hier kommt glasklarer Klang an. Die Fehlerquellen waren leider die aktiven Lautsprecher.

Madcat69 schrieb:
Es gibt ja einen Grund warum Soundkarten quasi ausgestorben sind, das Verlagern nach Außen mit einem guten DAC ist konzeptionell einfach massiv überlegen.
Zumindest spart man sich das mit der Brummschleife, allerdings empfandich den Klang optisch wie gesagt als eher langweilig. Beim S301 habe ich optisch nicht getestet, weil mir der Analoge Klang sehr zusagt. Da wäre optisch allerdings auch das sehr sehr leise rauschen auch ganz weg. Das kann man dann machen wie einem danach ist :)




PS: Das soll hier übrigenskein Battle zwischen Toslink vs Analog sein. Beide Quellen können gut klingen. Das muss jeder für sich selbst ausprobieren.
 
Zuletzt bearbeitet:
Zurück
Oben