News EU übt Kritik an Windows Vista

@19 ja das stimmt zu alten windows zeiten konnte man schon noch einige sachen auswählen lassen und das wäre doch eher auch die beste lösung.
aber irgendwas finden die EU futzies dann auch.

EDIT: ja nee is klar jackal! und was macht MacOS? aber schön wenn der user immer mehr von allen seiten vorgeschrieben bekommt.
 
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Einbauen: Okay. Zwangsinstallieren? Nein danke. Also niemand hat was dagegen wenn etwas mitgeliefert wird, aber wenn es zwangsweise als Standard eingerichtet wird dann ist es nunmal nicht hilfreich. Und wenn ein Unternehmen 90% des Marktes dominiert und eigene Software zwangsweise mitliefert dann nennt man das Ausnutzung eines Monopols. Linux macht vor wie man es anders machen kann. Apple fährt dagegen disselbe Politik aber auf einem Marktniveau wo sowas eben möglich ist.

Schaut man in den Vista-Thread: Buhuu MS ist böse, schlecht und gemein. Hier ist es die EU die böse und zuwenig Arbeit hat. Naja, jeder wie er meint, aber ich finde es nicht schlecht wenn auch der Wettbewerb ein bißchen gebremst wird. Wiederum andere meinen nämlich das unkontrollierter Kapitalismus eigentlich nur schadet. Tja, wie mans macht ist es falsch. Ist schon scheiße heutzutage für einige. :rolleyes:
 
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Naja wenn die es ebend verbieten muss man wieder illegal werden um was ordentliches zu bekommen. schön.
 
Rattle schrieb:
Der Punkt ist ganz einfach folgender: MS liefert den Mediaplayer mit. Er ist kostenlos - keine Frage. Kein Aufpreis nichts. Das Problem dabei ist, dass MS damit anderen Playern schlichtweg die Möglichkeit nimmt "benutzt" zu werden. Geht nicht von Pro Usern aus - geht von ganz normalen Leuten aus, die am Abend mal nen kleinen Film gucken oder ein Musikstück hören wollen. Glaubt echt ernsthaft einer, dass sich von diesen Leuten jemand einen anderen Player holt? Nein. Wozu auch. Der Mediaplayer ist ja dabei und tut seinen Dienst.

Aber... wer so argumentiert, der müsste doch ausnahmslos alles aus Windows entfernen lassen! Es gibt auch noch andere Hersteller von Datenträgerbereinungs- und Defragmentierungsprogrammen, Spielen, Texteditoren, Bildbetrachtungsprogrammen usw...
die verdienen doch dann auch alle weniger! aber jetzt stellt euch mal vor, bei windows wäre GAR NIX mehr dabei... man kann noch net mal ne textdatei öffnen... Was gäbe es dann für ein geschrei!

außerdem: ein windows ohne inet-explorer? wie lad ich mir firefox eigentlich runter, wenn ich nicht is internet kann?
 
Microsoft ist Illegal. Schon mal deren EULA durchgelesen? Nein? Mach das mal!
Er Inet Explorer kann ja zusätzlich dabei sein, wie andere Programme. Bei Win98 konnte man aussuchen. Fand ich persönlich besser. Ausserdem muss es nicht so sein, das NICHTS dabei ist, sondern das man es zusätzlich bei der installation schon hinzu angeben kann!
 
So ein Käse, seit wann kosten VLC, WMP, Adobe Reader, Windows Movie Maker etc. pp was? Dummfug! Und Linux-Distributionen kostet gar nichts, bietet Alternativen bei den Programmen und können letzendlich mehr als Windows in der Grundausstattung. Scheiße was. Glaubt ihr das eigentlich alles selber was ihr so schreibt?
 
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@HappyMutant

richtig,und deswegen kann man es auch gleich in vista einbauen und gut is.
was soll der ganze install schrott !
für wen ?
sollen die doch mit microsoft zusammenarbeiten und nich mit uns.
ob so oder so, verdienen tun die leute sowieso nix dabei. :streiten:
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator: (ein ! oder ? pro Satzende genügt)
Bietet MS Alternativen, kann ich es bei der Installation aussuchen ob und wie? Nö. Also erstmal soweit kommen, das wäre Zusammenarbeit seitens Microsofts. Kommt eh nicht, ich weiß.
 
Na nu wirds ja bunt. Die EU beschwert sich doch nicht nur, weil MS das Zeug fest integriert, sondern weil MS die Software gleich zum OS dazuliefert. Dabei ist es auch egal, ob der User die Wahl hat, was er installieren will.

Der Profi, der von Anfang an was anderes als MS' Software im Sinn hat, schaltet die nicht zu installierenden Teile ab und freut sich, n paar MB mehr Platz auf dem Rechner zu haben (denn mehr ist das nicht), als wenn sie sich ihre Lieblingssoftware zusaätzlich installieren.

Der Durchschnitts-Anwender freut sich, dass MS soviel Software bereitstellt und installiert sich alles mit, was er meint, mal gebrauchen zu können. Damit muss er sich dann aber ebenfalls keinen Kopp mehr machen, ob es noch andere Player, Textverarbeitung etc. gibt. Die Fremdhersteller würden abermals dumm aus der Wäsche gucken, weil sie keinen Schritt weiter sind als vorher.

Nein, das Ansinnen der EU geht in die Richtung, dass alles, was nicht OS ist, vom Installationsdatenträger verschwindet und allerhöchstens vielleicht als zweiter Datenträger beiliegt... (vermutlich darf nicht einmal das sein)
 
Also, irgendwie ist mir entgangen das man IE, Outlook Express, Messenger usw. bei der Installation abwählen kann. JA als Profi könnte ich das machen, als Profi geht einem das eh alles am Hintern vorbei. Aber der normale User hat nicht die Wahl. Das mag für ihn gut sein, keine Frage. Aus Bequemlichkeit wird er auch nichts anders wollen. Letzendlich ist die zentrale Frage: Wird ein User aus freien Stücken ein schon mitgeliefertes Stück Software gegen ein anderes austauschen wenn er damit zufrieden ist. Sicher nicht. Und damit ist der Wettbewerb auf diesem Gebiet eingeschränkt. Das ist nunmal so. Wie komplex darf jetzt das Programm sein was man mitliefert? Beim Taschenrechner wird sich keiner beschweren, aber ist ein Mediaplayer oder Browser nicht schon oberhalb eine netten Tools anzusehen?

Den Wettbewerbern stinkt das ganze schon zurecht. Und leider lese ich nichts davon das man die Programme nicht mitliefern darf, es steht nur in den News, daß die EU bemänglet, daß es keine Alternativen dazu gibt. Die Grenze ist sicherlich schwer zu ziehen, aber das Ansinnen hat schon seine Berechtigung. Windows will kein offenes System sein, solange Microsoft selber in dem Bereich Software programmiert. Und gerade bei Media Center, Wohnzimmer-PC bedeutet eine Macht über die installierte Software auch Macht über die Formate und MS hat auch sein eigenes HD-Format. Es hängt nunmal leider vieles von Windwos ab und MS ist in vielen verschiedene Bereichen tätig.
 
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The_Jackal schrieb:
Die EU nimmt sich nicht das Recht, sondern ist das Recht!
Die Gesetze sind eindeutig und MS verstößt dagegen, warum sollen sie nicht bestraft werden.

In dieser Diskussion geht es auch mehr darum, ob die Gesetze der EU berechtigt sind oder nicht...
Und das sind sie meiner Meinung nach nicht, da es einfach unsinnig ist zu verlangen, die Software nur mit dummen Einschränkungen auf den Markt zu bringen.

Und die in den USA kriegen mal wieder alles :( ^^
 
Computer Freak schrieb:
Aber... wer so argumentiert, der müsste doch ausnahmslos alles aus Windows entfernen lassen! Es gibt auch noch andere Hersteller von Datenträgerbereinungs- und Defragmentierungsprogrammen, Spielen, Texteditoren, Bildbetrachtungsprogrammen usw...
die verdienen doch dann auch alle weniger! aber jetzt stellt euch mal vor, bei windows wäre GAR NIX mehr dabei... man kann noch net mal ne textdatei öffnen... Was gäbe es dann für ein geschrei!

außerdem: ein windows ohne inet-explorer? wie lad ich mir firefox eigentlich runter, wenn ich nicht is internet kann?

Der Punkt ist, dass MS es sich beispielsweise beim IE sehr einfach macht und sagt: Leute, der ist fest eingebaut, die Basis unseres OS - den können wir nicht weglassen. Dann frag ich mich, wie Apple, Unix und etliche Linuxdistris es schaffen ein OS zu "bauen" ohne, dass dieses auf einem Webbrowser basiert.

Und: Es geht der EU sicher nicht um Notepad, Paint oder Solitär. Es geht darum, dass MS durch seine Politik andere Softwareschmieden aus dem Markt drängen will. In Vista findet sich das schöne Beispiel Adobe und PDF. Das ist der Punkt worum es geht. Abgesehen davon hat ein Mediaplayer nun mal gar nix mit einem OS zu tun. Er muss da nicht drin sein, gibt Leute die nutzen ihren Rechner zum arbeiten und werden das Ding niemals nie öffnen.

Das vernünftigste wäre es den User endlich selber entscheiden zu lassen, was er an Software will und was nicht. Ging ja komischerweise bei älteren Windows Versionen auch. Frägt man sich warum das jetzt auf einmal nicht mehr gehen soll. Ganz einfach: Heute hat jeder eine Internetverbindung und kommt an kostenlose Freeware heran. MS will nicht, dass der User Fremdsoftware nutzt, also drückt man ihm ne Vollinstallation mit allem möglichen und unmöglichen Käse rein und vereitelt so den Wettbewerb.
 
Computer Freak schrieb:
Aber was ist mit den ganzen Senioren? Was ist mit meiner Mutter? :)
Die sind heilfroh, dass bei Windows schon alle möglichen Programme dabei sind! Meine Mutter ist froh, wenn sie eine Audio-Datein abgespielt bekommt!

So entstehen auch Monopole.
Muttern hat keine Ahnung, Muttern nimmt einfach das, was dabei liegt, Muttern erfährt nie, das es noch andere Produkte gibt, Anbieter von anderen Anbietern müssen u.U. Stellen abbauen, weil niemand ihre Produkte kauft.

Ich seh allerdings auch keine Lösung für das Problem.
Wer nicht mal Winamp oder Firefox kennt, wird bei der Installation die Abfrage "Wollen sie Windows Media Player installieren?" treudoof ja klicken - warum sollte er auch nicht, er weiß es ja nicht besser. Eigentlich dürfte dem OS als garkein Zubehör beiliegen, aber was passiert dann mit Muttern? Sie hat dann einen PC, mit dem sie eigentlich nix anfangen kann, schimpft auf Microsoft und die Technik oder lässt sich vom Schrei Markt-Menschen Windows Media Player für 30 € aufschwatzen (denn Muttern weiß mit Open Source auch nix anzufangen).

Aber soll MS etwa Firefox und Winamp bewerben? "Wir bieten ihnen den Internet Explorer an, aber greifen sie lieber zu Firefox denn der ist komfortabler, schneller und sicherer!"? Das kann's ja auch nicht sein. Das Beste scheint mit ein ballastfreies OS und mehr Aufklärung für Muttern zu sein.
 
Das dumme ist nur, immer wenn jemand ein Windows kauft, bezahlt er die Entwicklung von Internet Explorer, Media Player etc mit, obwohl man das vielleicht gar nicht nutzt und eigentlich nur das Betriebssystem haben will. Microsoft sollte nur ein Betriebssystem bereitstellen, und es den Händlern überlassen das Betriebssystem mit z.B. Firefox, WinAmp, Adobe Reader etc auszurüsten. Das würde Microsoft Entwicklungskosten sparen und das Betriebssystem billiger machen und trotzdem behält die Installation ihre volle Multimediafähigeit. Am besten wäre es Microsoft würde sich darauf konzentrieren, wie man Software von Drittanbietern sauber installieren kann und wieder deinstallieren kann.

Das Argument also, man braucht diese Programme für Leute, die nicht mit dem Computer umgehen können ist also falsch!

Diese Leute kaufen sowieso zumeist kein Windows alleine, sondern sie kaufen sich einen Computer bei dem es mitgeliefert wird.
Und wenn der Händler gleich Opera oder Firefox in das System integriert, steht auch einem sofortigen Start ins Internet nichts im Wege. Und wer sich nur eine Windows CD holt, der wird auch mittels eines externen Datenträgers (USB-Stick, DVD, CD, Handy) eine Möglichkeit finden, einen Alternativbrowser zu installieren.
Als weitere Alternative kann dann ja Microsoft eine Art Vollversion anbieten, welche sich natürlich Preislich vom nackten Betriebssystem abheben muss.
Wer heute einen Computer kauft, hat ja meistens schon anderweitige Software installiert.
Also finde ich das Argument der EU, das Betriebssystem sauber von den Applikationen zu trennen völlig richtig. Vielleicht wäre der Internet Explorer ja auch kein so großes Sicherheitsrisiko mehr, wenn er nicht so tief im System integriert* wäre (*Zumindest behauptete das Microsoft mal, weshalb man den Explorer nicht vollständig deinstallieren kann)

So war jetzt etwas viel, aber war mal gegen die ganzen Nörgler gegen die EU, welche hier richtig erkannt hat, dass durchaus eine Wettbewerbsverzerrung stattfindet und Microsoft hier sein Monopol ausnutzt.
 
timg schrieb:
Und das sind sie meiner Meinung nach nicht, da es einfach unsinnig ist zu verlangen, die Software nur mit dummen Einschränkungen auf den Markt zu bringen.

Ach herrje. Dir ist schon aufgefallen das Windows sehr wohl ohne WMP auf dem Markt ist? Und zwar ohne das es dich traurig machen müßte? Genau, denn du hast die Wahl, ob du es mit oder ohne haben willst. Fertig. Also keine Angst, wenn du willst, kriegst du auch alles all-inclusive wie in den USA.

Auf die Alternativen kommt es an, niemand verbietet eine Komplett-Ausstattung wenn du auch Modelle ohne anbietest. Zumindest sieht die bisherige Entscheidung der EU ja so aus, also warum eigentlich hier rumweinen? Und für Microsoft wäre es ebenfalls eigentlich kein Thema, wenn man schon keine vernünftige Auswahl bei der Installation haben will. Nur scheinbar will man das gar nicht bei Microsoft. Also alles gute Menschen die nur die armen DAUs im Sinn haben?
 
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@ Rattle
Klar, irgendwie verstehe ich deinen Standpunkt, aber guck doch mal timgs post an. die eu will, dass das zeug ganz weg kommt. die wollen keine auswahl. die wollens komplett entfernen.
und das ist meiner meinung nach halt einfach nicht richtig so! es kennt sich nicht jeder so gut mit alternativen ffreewareprogrammen aus wie die cb-user, im gegenteil: das is die minderheit.
auswahl, okay! da wäre ich auch für! auch ich braucht net alle programme in windows, keine frage! allerdings will die eu das zeug wie gesagt ganz raus haben!
 
Sagen wir es mal so: Es wird eine EU-Version der Home Premium und der Busniess von Vista geben (wobei ich mir eine Home Premium, die die Software, mit der sie beworben wird, nicht fest beinhaltet, nicht so richtig vorstellen kann^^). Zusätzlich wird MS auch die normalen Versionen veröffentlichen (oder dürfen die das dann nicht?). Und solange ich eine normale Version mit deutscher Sprache erhalte, ist es mir am Ende vollkommen egal, ob sich Hinz und Kunz mit der Software-reduzierten Version prügeln... Ich selbst werde eh meist zur "Vollversion" raten:D

@ Mutant: Bei Heise stehts etwas eindeutiger: "Sollte Windows Vista mit bestimmten Funktionen gebündelt werden, dann drohe dem System ein Verkaufsstopp in Europa." Mit anderen Worten: Ist diese und diese Funktion dabei, darfst du das nicht verkaufen...

Als weitere Alternative kann dann ja Microsoft eine Art Vollversion anbieten, welche sich natürlich Preislich vom nackten Betriebssystem abheben muss.
Warum? Du kannst dir, wenn du ein nacktes OS kauft, die zusätzliche Software auch aus dem Internet laden, ohne dass du dafür zahlst (oder wilst du den Download vom IE7 dann kostenpflichtig machen? Schöne Konkurrenz, wenn MS seinen Browser nur kostenpflichtig anbieten dürfte, die anderen Hersteller aber kostenlose Versionen ins Netz schmeißen). Die Entwicklungskosten des Programms wird auf alle Windows-Nutzer gleich aufgeteilt, also kann auch das OS gleichviel kosten...
 
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Meine Lösungsvorschlag:

1. Nosferatus Vorschlag, der verschiedene Windows-Versionen mit unterschiedlichen Lieferumfängen umfasst. Mal mit allem drum und dran made by MS, mal ein nacktes OS mit entsprechendem Preis.
2. Auch in der Premium-Variante wird die Zusatzsoftware nicht ungefragt installiert.
3. Zusatzsoftware ist nicht mehr so eng mit dem OS verzahnt und lässt sich rückstandsfrei entfernen.

So läge es dann beim Kunden und beim Händler, welche Software installiert wird. Die meisten werden sich wohl preisbewußt geben und eher nach Alternativen fragen anstatt treudoof alles zu fressen, was MS ihnen vorwirft.
 
Es steht ja Microsoft frei, ob man eine Version eben ohne alles anbietet, und eine mit allem. Zumindest scheint die EU davon nicht abzuweichen. Auch nach der Heise-News nicht. Ich finde die Drohgebärden jetzt auch nicht unbedingt hilfreich, aber sie scheinen ja notwendig.

Wie von den vielen Firmen die sich bei der EU schon beschwert haben gefordert: Schnittstellen offenlegen, Windows nicht mehr zwangsweise (also alle Versionen) die strittigen Programme installieren lassen, schon scheint die EU zufrieden. Und irgendwie kann ich daran nichts schlechtes finden. Auch wenn ich ebenfalls eher die komplette Version kaufen würde, und dann selber entscheide was bleibt und was nicht. ;)
 
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Mir würde auf jeden Fall ein OS gefallen das nur soviel mitbringt wie für die Inbetriebnahme eines Rechners erforderlich wäre, halt nur soviel Betriebssystem wie nötig. Insofern würde es mich nicht stören wenn alle Zusatzprogramme verschwinden.
 
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