Das dumme ist nur, immer wenn jemand ein Windows kauft, bezahlt er die Entwicklung von Internet Explorer, Media Player etc mit, obwohl man das vielleicht gar nicht nutzt und eigentlich nur das Betriebssystem haben will. Microsoft sollte nur ein Betriebssystem bereitstellen, und es den Händlern überlassen das Betriebssystem mit z.B. Firefox, WinAmp, Adobe Reader etc auszurüsten. Das würde Microsoft Entwicklungskosten sparen und das Betriebssystem billiger machen und trotzdem behält die Installation ihre volle Multimediafähigeit. Am besten wäre es Microsoft würde sich darauf konzentrieren, wie man Software von Drittanbietern sauber installieren kann und wieder deinstallieren kann.
Das Argument also, man braucht diese Programme für Leute, die nicht mit dem Computer umgehen können ist also falsch!
Diese Leute kaufen sowieso zumeist kein Windows alleine, sondern sie kaufen sich einen Computer bei dem es mitgeliefert wird.
Und wenn der Händler gleich Opera oder Firefox in das System integriert, steht auch einem sofortigen Start ins Internet nichts im Wege. Und wer sich nur eine Windows CD holt, der wird auch mittels eines externen Datenträgers (USB-Stick, DVD, CD, Handy) eine Möglichkeit finden, einen Alternativbrowser zu installieren.
Als weitere Alternative kann dann ja Microsoft eine Art Vollversion anbieten, welche sich natürlich Preislich vom nackten Betriebssystem abheben muss.
Wer heute einen Computer kauft, hat ja meistens schon anderweitige Software installiert.
Also finde ich das Argument der EU, das Betriebssystem sauber von den Applikationen zu trennen völlig richtig. Vielleicht wäre der Internet Explorer ja auch kein so großes Sicherheitsrisiko mehr, wenn er nicht so tief im System integriert* wäre (*Zumindest behauptete das Microsoft mal, weshalb man den Explorer nicht vollständig deinstallieren kann)
So war jetzt etwas viel, aber war mal gegen die ganzen Nörgler gegen die EU, welche hier richtig erkannt hat, dass durchaus eine Wettbewerbsverzerrung stattfindet und Microsoft hier sein Monopol ausnutzt.