gustl87 schrieb:
soll man sich den mediaplayer, bitdefender, ... zusätzlich kaufen oder nur nachträglich runterladen ?
sollen in zukunft autos ohne radio verkauft werden, da ein von werk aus verbautes gerät weniger kunden zu z.b. blaupunkt radios greifen lässt.
Entweder saugen oder eben kaufen. Die Eu läßt einem die freie Wahl. Im Gegenzug wäre es nicht schlecht, wenn bestimmte Programme -die schon mit Windows mitgeliefert werden- als eigenständige Dinge wie das Office entwickelt und vertrieben würden. Evtl würden sie dann richtig Konkurrenzfähig bzw sogar besser?
Noch besser: Ich wünsch mir, alles von MS im Fall der Nutzung eines Alternativtools löschen zu können! Ich kann Outlook nicht löschen, außer ich leere den
dllcache Ordner. Das gleiche mit Netmeeting etc. Zum kotzen, denn zumindest bei den wirklich wichtigen Systemdateien ist es sinnvoll, das Windows sie wieder herstellt. Leider kann ich nur die Größe des Sicherungsordner begrenzen, nicht aber definieren, was drin bleiben soll. Also wird mir innerhalb von 2 Sekunden Outlook, Netmeeting und die Windows-Tour wieder plaziert, sobald ich den Inhalt der Ordner gelöscht habe. Die Ordner selbst sind ja gelockt LOL.
Solange MS solche unwichtigen Dinge als zu wichtig ansieht und vorm löschen schützt, solange muß man eben mit nLite etc, sich eine spezielle CD basteln oder zu radikaleren Methoden greifen.
-Kurz erklärend Offtopic-
Hast Du überhaupt eine Ahnung, wieviel Autos serienmäßig ein Radio haben? Weniger als 50%, da die Vorrüstung gratis, aber das Radio selbst größtenteils immernoch ein Extra ist. Das Problem ist hier, das die Autohersteller anstatt DIN-Schächten seit Jahren leider ihr eigenes Süppchen kochen und damit -nun hast Du dich selbst angepißt- genau wie Microsoft es den Drittherstellern unnötig schwer machen. Der Wahn macht nichtmal vor Kleinwagen Halt. Beispiel, der Golf 4 hatte 2 DIN-Schächte und man konnte bequem auch ein anderes Radio einbauen (von der falschen Strombelegung mal abgesehen). Der Golf 5 hat eine Eigenlösung. So und jetzt erzähl mir nicht, das die Mehrheit der Golf5-Fahrer mit Nachrüstradios rumfahren.

Das gleiche im 3er BMW seit dem E46, da brauchts auch einen Adapterrahmen. Fahren auch die wenigsten... FAZIT: Man kann die Situation im Auto durchaus mit der bei der Software vergleichen. Die Leute nehmen mehrheitlich alles, was sie bekommen und lassen es so. Andere Hersteller, die evtl eine bessre Lösung haben, kommen durch nicht so leicht zum Zug, da die Leute sich nicht von selbst um einen Adapter bemühen (Auto) bzw nicht selsbt aktiv nach Alternativen gucken (PC).
Würden Autos grundsätzlich mit der standardisierten Schnittstelle namens DIN-Schacht verkauft, dann hätte der kunde von vornherein die freie Auswahl. So aber muß ein Autofahrer erst Hardware eines Drittanbieters installieren - namentlich Einbau-dapter für DIN Schacht-, um überhaupt die Möglichkeit der freien Wahl zu schaffen.
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Der Autobauer ist MS, die mit dem spezifischen Einbaurahmen den Zugang zum Kernel (das sind die Anschlüsse) verweigert. Also muß der Adapter vermitteln (das ist die EU), damit ein Fremdhersteller sein Produkt ordentlich einbauen kann und es normal funzt. Soviel zum Thema "Kein Zugang zum Kernel für AV-Hersteller".
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Relict schrieb:
Wer sein Gehirn am PC abschaltet ist so oder so verloren.
Warum gibts dann seit Jahren immer wieder Seminare, TV-Berichte etc (AKTE, einfach legendär für Anfänger: Peter Huth) über Internetsicherheit? Das Problem ist, das der letzte Rest Eigenverantwortung verloren gehen wird, wenn hier eine Vollkaskogesellschaft entsteht. Wehe wenn. Dann nämlich wird Windows mit ALLEM an Bord kommen... Aber nein, es ist so schwer ab und zu TV zu schauen, wenigsten die Chip oder besser die cT zu kaufen und sich selbst darum zu kümmern.
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Zum Newstext=
Zudem sei die Implementierung von eigenen Sicherheitslösungen durch Microsoft, beispielsweise einer Firewall, die sich gegenüber Windows XP verbessert hat, sowie dem Spyware-Scanner Windows Defender und einem verbesserten Schutz der Benutzerkonten (User Account Control), wettbewerbsschädigend. In der Tat erscheint die Vorstellung, einer Sicherheitslösung aus einer Hand, bedenklich.
Seh ich genauso. Bei einer Sicherheitslösung aus einem Haus wird der Anwender zu blind gegenüber anderen Anbietern. Deswegen mag ich keine Supermärkte, die noch Plasmas, Computer, Autos und Flugtickets verhökern...
...wie auch dem jahrelangen Klagen einiger Softwareproduzenten wie RealNetworks, den Vertreibern des RealPlayers: Diese beschwerten sich über die Integration des Media Players sowie des Internet Explorers in Windows XP und warfen Microsoft eine Ausnutzung der eigenen Monopolstellung vor.
Das entspricht Punkt 1 oben und stimmt auch.
Dass der vorgeworfenen „Verzerrung des Wettbewerbs“, wie dergleichen in diesem Fall genannt wird, entgegenspricht, dass auch der Internet Explorer durch zahlreiche bessere Alternative immer mehr verdrängt wird und sich Media-Player von Drittherstellern ebenso großer Beliebtheit erfreuen, bleibt unerwähnt.
Beim IE und WMP stimmts mitterweile, aber warum? Der FF wurde künstlich gehyped ohne Ende (er ist zweifellos einer der besten Browser!) und hat lange gebraucht bis zum Durchbruch. In Sachen Mediaplayer haben sich MP Classic, mittlerweile WA5 und der VLC etabliert. Ohne Hype, sondern durch stille Post im Netz.
Microsoft hat in Sachen IE und WMP lange gepennt und sich genau darauf verlassen, das der Anwender das nimmt, was man ihm vorsetzt. Bei der XP-Firewall klappts ja heute noch überwiegend, es sei denn der Anwender bekommt eine Sicherheitssuite mit dem Kauf des PCs gleich mit. Dann hat MS kalte Füße bekommen, als sie sahen, wie die Leute reihenweise auf andere Produkte umgesteigen sind. Daher haben sie unter Hochdruck nun endlich den IE7 in der Mache und auch der WMP 11 kommt bald.
Aber es ist noch die Minderheit denke ich, die wirklich ihre Verantwortung in Sachen Sicherheit aus den Händen von MS und dem OEMgeschäft nehmen und sich AKTIV SELBST darum kümmern, das ja auch andere Hersteller AUCH GUTE SOFTWARE programmieren. Ich finde, soviel Zeit muß sein.
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Was mich -wie oben erwähnt- nervt ist die Tatsache, das man schon heute bei XP nicht alles rückstandslos entfernen kann auf normale Art. Windows sicher machen ist die eine Sache. Aber blind sich auf die eingebaute Software verlassen und evtl halbherzig fertige Produkte einbauen ist eine andere. Und gefährliche, denn gäbe es nur Sicherheitslösungen von MS, wären wohl schon lang alle Scheunentore offen. Das ist genau das gleiche wie mit dem IE: Jeder hat ihn, jeder weiß, wo die Löcher sind (solange ungepatcht) und daher ist es leicht, Code einzuschleusen.
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Also MS= Windows mit allem gepatchten, was dazu gehört. Einen LITE-Broswer, damit man nach der Erstinstallation auf reine HTMLseiten für benötigte Downloads zu greifen kann und gut. So und dann empfehle ich 2 Arten, die Leute mit Software zu füttern:
A)Den IE separat zum DL anbieten (und NICHT per WinUpdate! Das ist indirekter Zwang). Genauso macht ihr es mit OE, WMP, Netmeeting, WinDefender etc.
Paint, Notepad und die Spiele dürfen drin bleiben. NICHT aber das Wordpad, da es erweiterte Funktionen stellt und es Dinge wie OpenOffice im Netz gibt. Auch der Windows-Explorer bleibt. Wer wirklich auf die -Commander Tools steht weiß auch wo er sie herkriegt.
B) Ernsthaft ein Auswahlmenü ins WinSetup reinknallen. In dem Stil von "Welche Arbeiten wollen Sie am PC ausführen?" oder so, dann Dinge wie den IE, die Firewall (Wenn Sie online gehen wollen), den WMP undsoweiter UND= Bei dem Text auch deutlich darauf hinweisen, das es auch sowas von anderen Herstellern gibt, man im Netz Alternativen findet und bei Bedarf auch später (also nach der Erstinstallation) das firmeneigene Produkt installieren kann.
Den Punkt "Programm Zugriffe und -Standards" könnte sichman dann sparen. Vor allem würde dann noch nichtmal die MS-Lösung jeweils installiert, also muß man nicht langwierig Löschaktionen starten.